{"id":60705,"date":"2025-04-25T17:54:08","date_gmt":"2025-04-25T17:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60705\/"},"modified":"2025-04-25T17:54:08","modified_gmt":"2025-04-25T17:54:08","slug":"strohmannspende-aus-oesterreich-afd-hinterlegt-millionenbetrag-bei-bundestagsverwaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60705\/","title":{"rendered":"Strohmannspende aus \u00d6sterreich?: AfD hinterlegt Millionenbetrag bei Bundestagsverwaltung"},"content":{"rendered":"<p>                    Strohmannspende aus \u00d6sterreich?<br \/>\n                AfD hinterlegt Millionenbetrag bei Bundestagsverwaltung<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.04.2025, 18:09 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bundestagsverwaltung geht davon aus, dass die AfD im Wahlkampf mehr als zwei Millionen Euro auf verbotenem Wege erhalten hat. Die Partei bestreitet dies und schlie\u00dft nicht aus, dass eine Pr\u00fcfung zu ihren Ungunsten ausgehen k\u00f6nnte. F\u00fcr diesen Fall \u00fcberweist sie die Summe vorsorglich.<\/strong><\/p>\n<p>Die AfD hat der Bundestagsverwaltung vorsorglich einen Millionenbetrag \u00fcberwiesen. Damit wollen die Rechtspopulisten angesichts der j\u00fcngsten Spendenaff\u00e4re eine m\u00f6glicherweise deutlich h\u00f6here Strafzahlung umgehen. Daf\u00fcr seien nun 2,35 Millionen Euro &#8222;zur Verwahrung&#8220; \u00fcberwiesen worden, wie sowohl die Bundestagsverwaltung als auch die AfD dem &#8222;Stern&#8220; und RTL\/ntv best\u00e4tigten.<\/p>\n<p>Im Wahlkampf hatte die Partei eine Plakatkampagne f\u00fcr eben diesen Wert gespendet bekommen &#8211; angeblich von einem fr\u00fcheren Politiker der rechtspopulistischen FP\u00d6 in \u00d6sterreich, Gerhard Dingler. &#8222;Aktuell geht die Bundestagsverwaltung davon aus, dass es sich bei dieser Spende um eine nach dem Parteiengesetz unzul\u00e4ssige Weiterleitungs- beziehungsweise Strohmannspende handelt&#8220;, erkl\u00e4rt die Bundestagsverwaltung auf Nachfrage.<\/p>\n<p>Nach dem deutschen Parteiengesetz sind sogenannte Strohmannspenden verboten, bei denen die Identit\u00e4t des tats\u00e4chlichen Geldgebers verschleiert wird. Sie m\u00fcssen daher unverz\u00fcglich an die Bundestagsverwaltung weitergeleitet werden. Da sich die AfD nicht im Besitz des Spendengeldes befunden hat, habe man ihr eine &#8222;angemessene Frist&#8220; einger\u00e4umt, den Gegenwert der Kampagne zu \u00fcberweisen.<\/p>\n<p>Die Bundestagsverwaltung hat nach eigenem Bekunden einen Hinweis von der sogenannten Financial Intelligence Unit aus \u00d6sterreich bekommen. Aufgrund eines gemeldeten Geldw\u00e4scheverdachts sei erkannt worden, dass der angebliche Spender Dingler kurze Zeit vor dem Start der Plakatkampagne eine \u00dcberweisung eines noch h\u00f6heren Betrages vom Immobilienmilliard\u00e4r Henning Conle erhalten habe. Conle stammt aus Duisburg, lebt in der Schweiz und ist der Bundestagsverwaltung &#8222;als Unterst\u00fctzer der AfD aktenkundig&#8220;.<\/p>\n<p>Die AfD bewertet den Vorgang weiterhin grundlegend anders: &#8222;Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es sich um keine Strohmannspende handelt&#8220;, sagt Bundesschatzmeister Carsten H\u00fctter dem &#8222;Stern&#8220;und RTL\/ntv. Die Kl\u00e4rung sei noch nicht abgeschlossen. &#8222;Nur damit wir keine doppelte oder dreifache Strafe zahlen m\u00fcssten, falls sich zu unseren Ungunsten Fakten ergeben w\u00fcrden, haben wir das Geld bei der Bundestagsverwaltung geparkt&#8220;, sagte er zu der \u00dcberweisung von rund 2,35 Millionen Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Strohmannspende aus \u00d6sterreich? AfD hinterlegt Millionenbetrag bei Bundestagsverwaltung 25.04.2025, 18:09 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":60706,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[186,185,43,29,27770,30,13,14,15,27769,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-60705","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-afd","9":"tag-bundestagswahl-2025","10":"tag-deutscher-bundestag","11":"tag-deutschland","12":"tag-fpoe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-parteispenden","18":"tag-politik","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}