{"id":607218,"date":"2025-11-27T23:50:44","date_gmt":"2025-11-27T23:50:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/607218\/"},"modified":"2025-11-27T23:50:44","modified_gmt":"2025-11-27T23:50:44","slug":"zufriedenheit-der-azubis-sinkt-etwas-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/607218\/","title":{"rendered":"Zufriedenheit der Azubis sinkt etwas"},"content":{"rendered":"<p>Die meisten Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen sind grunds\u00e4tzlich positiv gestimmt. Doch es gibt auch Kritik &#8211; vor allem an einem Punkt. <\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der Azubis im Nordwesten ist laut Gewerkschaft zufrieden mit ihrer Ausbildung. Allerdings ging die Zufriedenheit im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas zur\u00fcck, wie aus dem allj\u00e4hrlichen Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) f\u00fcr Niedersachsen und Bremen hervorgeht. 71 Prozent der 1.339 befragten Auszubildenden aus beiden Bundesl\u00e4ndern gaben demnach an, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Im Vorjahr waren es allerdings sogar 72 Prozent gewesen.\u00a0 <\/p>\n<p>Zu den Berufen mit den zufriedensten Azubis geh\u00f6rten wie bereits in den Vorjahren erneut Industriemechanikerinnen und -mechaniker, Verwaltungsfachangestellte, Mechatronikerinnen und Mechatroniker sowie Industriekaufleute. Am unzufriedensten waren angehende Lageristen, Anlagenmechaniker, Zahnmedizinische Fachangestellte und diverse Azubis im Gastgewerbe: Hotelfachleute, K\u00f6chinnen und K\u00f6che, Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Restaurants und Veranstaltungsgastronomie.\u00a0 <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              Wenig Geld und viele \u00dcberstunden\u00a0 <\/p>\n<p>Weniger Zufrieden zeigten sich die meisten Azubis dagegen mit der Bezahlung: 64 Prozent gaben an, dass sie von ihrer Ausbildungsverg\u00fctung \u201eweniger gut\u201c oder sogar \u201egar nicht\u201c selbstst\u00e4ndig leben k\u00f6nnen. Fast jeder Dritte gab an, finanzielle Unterst\u00fctzung von Eltern oder Bekannten zu erhalten, jeder Siebte hat neben der Ausbildung sogar noch einen Nebenjob, um finanziell \u00fcber die Runden zu kommen.\u00a0 <\/p>\n<p>Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, regelm\u00e4\u00dfig \u00dcberstunden leisten zu m\u00fcssen. Meisten waren es weniger als f\u00fcnf Stunden pro Woche, bei jedem Zehnten aber auch mehr. Am h\u00e4ufigsten trifft es angehende K\u00f6chinnen und K\u00f6che, Hotelfachleute, Zahnmedizinische Fachangestellte, aber auch Bankkaufleute und Anlagenmechaniker, von denen jeweils 43 bis 53 Prozent regelm\u00e4\u00dfig \u00dcberstunden leisten.\u00a0 <\/p>\n<p>Jeder zweite Bewerber scheitert\u00a0 <\/p>\n<p>Der Schwerpunkt der diesj\u00e4hrigen Studie lag auf Zugangsvoraussetzungen und H\u00fcrden bei der Ausbildungsplatzsuche. Fast die H\u00e4lfte der Befragten gab an, von anderen Ausbildungsbetrieben, bei denen sie sich beworben hatten, abgelehnt worden zu sein &#8211; oft ohne Vorstellungsgespr\u00e4ch. Acht Prozent berichteten von Diskriminierung im Bewerbungsverfahren wegen Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe oder Religion.\u00a0 <\/p>\n<p>\u201eJahr f\u00fcr Jahr geht der Anteil der Betriebe, die \u00fcberhaupt noch ausbilden,<br \/>zur\u00fcck\u201c, kritisierte Kimberly Haarstik, Abteilungsleiterin f\u00fcr Jugendpolitik und Jugendbildung beim DGB Niedersachsen. \u201eW\u00e4hrend Arbeitgeber \u00f6ffentlich jammern, dass zahlreiche ihrer Ausbildungspl\u00e4tze unbesetzt bleiben, gehen zeitgleich tausende junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz leer aus.\u201c Hier bestehe dringender Handlungsbedarf. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die meisten Auszubildenden in Niedersachsen und Bremen sind grunds\u00e4tzlich positiv gestimmt. 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