{"id":607996,"date":"2025-11-28T07:40:19","date_gmt":"2025-11-28T07:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/607996\/"},"modified":"2025-11-28T07:40:19","modified_gmt":"2025-11-28T07:40:19","slug":"abschied-von-der-ard-ard-korrespondentin-annette-dittert-blickt-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/607996\/","title":{"rendered":"Abschied von der ARD: ARD-Korrespondentin Annette Dittert blickt zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sie h\u00f6ren zum Jahresende als ARD-Korrespondentin in <a data-rtr-index=\"12\" title=\"London\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/london\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">London<\/a> auf. Warum? Warum jetzt? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ich habe diesen Job jetzt mit Unterbrechungen seit 2008 gemacht. Nach fast 17 Jahren <a data-rtr-index=\"26\" title=\"ARD\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/ard\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD<\/a> London hatte ich das Gef\u00fchl, ich muss noch mal etwas Neues machen, mal wieder herausfinden, was eigentlich in der Welt sonst noch so los ist. Ich habe ja fr\u00fcher auch aus anderen L\u00e4ndern berichtet, zum Beispiel aus Osteuropa, und w\u00fcrde auch gern wieder mal dorthin schauen. Aber grunds\u00e4tzlich werde ich in London bleiben, seit dem Sommer bin ich ja auch Britin.<\/p>\n<p><strong>Sie haben 2014 schon einmal aufgeh\u00f6rt und haben dann 2019 wieder als Korrespondentin gearbeitet \u2013 und zwar mitten in der hei\u00dfesten Phase des <a data-rtr-index=\"9\" title=\"Brexit\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/brexit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brexits<\/a>. Hat die Atmosph\u00e4re etwas an Ihrer Berichterstattung ge\u00e4ndert, am Ton, an der Auswahl der Themen? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In den Jahren vor dem Brexit war die Berichterstattung aus Gro\u00dfbritannien eigentlich im Wesentlichen eine \u00fcber dieses \u201eseltsame\u201c Volk. Damals habe ich sehr viel mehr versucht, die Mentalit\u00e4t der Briten zu verstehen und hinter das Klischee zu gucken, kritisch, aber auch mit einem Augenzwinkern: Stimmt das wirklich, dass die alle so witzig sind? Was ist mit den Schlossherren? Ab 2016, mit dem Referendum \u00fcber den Brexit, war das dann vorbei. Das war ja letztlich der erste Ausbruch des Rechtspopulismus in Europa, und das Land begann danach erst mal wirklich durchzudrehen. Vor allem als <a data-rtr-index=\"6\" title=\"Boris Johnson\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/boris-johnson\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Boris Johnson<\/a> 2019 in die Downing Street einzog. Damit begann das mit Abstand verr\u00fcckteste Jahr meiner gesamten Korrespondentenkarriere. Da habe ich wirklich jeden Tag auf dem \u201eGreen\u201c gegen\u00fcber vom Parlament gestanden und jeden Tag geschaltet. Kommt der harte Brexit, oder kommt er gar nicht? Es stand in dem Jahr ja teilweise noch auf Messers Schneide, ob das \u00fcberhaupt passiert. Das war eine so unglaublich aufgeheizte Debatte jeden Tag, dass regelm\u00e4\u00dfig ein Krankenwagen vorbeikam, weil Abgeordnete auch schon mal mit Nervenzusammenbr\u00fcchen aus dem Parlament getragen wurden. Es gab damals ja auch viele Tories, die dagegen gek\u00e4mpft haben, die den Brexit noch verhindern wollten, jedenfalls den harten Brexit. Aber Boris Johnson hat den dann trotzdem durchgesetzt, indem er die gesamte konservative Mitte aus der Partei geworfen hat. Ein Schlag, von dem sich die Partei bis heute nicht erholt hat.<\/p>\n<p><strong>In Ihrem Buch \u201eLondon Calling\u201c haben Sie geschrieben, dass nach dem Referendum \u201eein h\u00e4sslicher scharfer Ton\u201c ausgebrochen sei. Haben Sie das auch pers\u00f6nlich gesp\u00fcrt? Dass Sie als Deutsche pl\u00f6tzlich nicht mehr so akzeptiert waren? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In den Jahren unmittelbar danach schon. Das ging allen Europ\u00e4ern so. Eines Morgens, als ich von der Berichterstattung zur\u00fcckkam, stand pl\u00f6tzlich auf meinem Boot ein Riesenblumenstrau\u00df mit den Worten \u201ePlease don\u2019t go\u201c. Ich war v\u00f6llig schockiert, ich hatte noch gar nicht so weit gedacht, dass mich das ja auch betrifft. Aber das war dann so, ich f\u00fchlte mich pl\u00f6tzlich nicht mehr so zu Hause wie vorher. Das hat sich jetzt alles in gewisser Weise beruhigt, aber f\u00fcr mich liegt schon weiter so etwas wie ein Schatten \u00fcber dem Land. Deswegen habe ich auch dieses Jahr die britische Staatsb\u00fcrgerschaft angenommen, weil ich gedacht habe, okay, wenn ich hier bleiben will, und das m\u00f6chte ich, dann will ich auch wirklich dazugeh\u00f6ren. Aber daran habe ich auch gemerkt, wie anders es geworden ist. Vor 2016 w\u00e4re ich nie auf die Idee gekommen, einen britischen Pass zu beantragen. Warum auch?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Annette Dittert bei der Arbeit in London\" height=\"2025\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/annette-dittert-bei-der-arbeit.webp.webp\" width=\"1620\" class=\"sm:w-content-xs w-full\" tabindex=\"0\"\/>Annette Dittert bei der Arbeit in LondonAnnette Dittert<\/p>\n<p><strong>Sie haben vorher oft auch \u00fcber kleine Geschichten am Rande berichtet: die Upper Class bei der Fuchsjagd, die Exzentriker beim Cricket und so weiter. Das kommt einem heute vor wie eine Flaschenpost aus einer anderen Zeit. <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Gef\u00fchlt aus einem anderen Jahrhundert, weil seitdem so viel passiert ist. Das sind nat\u00fcrlich alles Klischees. Aber wie alle Klischees haben die auch einen wahren Kern. Die sind schon sehr anders als wir, die Briten und die Engl\u00e4nder. Und Gro\u00dfbritannien ist ein sehr viel komplizierteres Land, als wir denken, viel fremder, als wir denken. Ich erlebe immer wieder Leute, die da hinkommen und denken, ich kann ja Englisch, ich kenn das ja alles aus \u201eDownton Abbey\u201c. Das dauert ein bisschen, bevor man versteht, was man alles nicht versteht. Ich habe sehr lange gebraucht, um das Land wirklich zu begreifen.<\/p>\n<p><strong>Sie haben mal am Beispiel eines Besuchs im kleinen Dorf Tissington geschildert, wie sie irgendwann den unschuldigen Blick auf diese Mentalit\u00e4ten verloren haben. <\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Tissington ist ein gutes Beispiel. Das ist ein Dorf, das einem Schlossherrn geh\u00f6rt, selbst die Farbe der T\u00fcren muss so sein, wie er das bestimmt. Die Dorfbewohner haben eine Art Pachtvertrag mit ihm. Das entspricht total dem Klischeebild, das wir von England haben. Ich fand das am Anfang meiner Zeit alles sehr niedlich. Aber als ich nach dem Brexit noch mal hingefahren bin, wurden mir die Schattenseiten viel klarer. Die Menschen in diesem Dorf waren alle immer noch wahnsinnig sympathisch. Aber sie verk\u00f6rperten eben auch eine ungeheure Ergebenheit in dieses nach wie vor existierende Klassensystem. Dass man einfach alles so akzeptiert, dass nun einmal alles dem Schlossherrn geh\u00f6rt und dass man diese Tradition hochh\u00e4lt, ohne dar\u00fcber viel nachzudenken. Es war auch dieses alte feudalistische Denken, das eine wesentliche Rolle beim Brexit spielte. Diese Haltung: \u201eWir lassen uns doch hier von niemandem was vorschreiben. Wir waren doch das Empire.\u201c Diese Hintergr\u00fcnde habe ich in den letzten Jahren mehr und mehr versucht zu verstehen: Warum eigentlich dieses Gro\u00dfbritannien, das wir ja immer als das Mutterland der Demokratie gesehen haben, f\u00fcr diese spezifische britische Art des Brexit-Populismus so anf\u00e4llig war. Und warum es da jetzt mit dem Aufstieg von Nigel Farage demn\u00e4chst wom\u00f6glich noch tiefer hineinrutschen k\u00f6nnte. Trotz der schlechten Erfahrungen mit dem Brexit.<\/p>\n<p><strong>Sie haben auf die politischen Ver\u00e4nderungen immer mit einer klaren Haltung reagiert. Daf\u00fcr sind Sie in Gro\u00dfbritannien auch angegriffen worden, sogar von Politikern.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Schon w\u00e4hrend des Brexit-Referendums hat das Lager, das daf\u00fcr war, chronisch gelogen. Da gab es zum Beispiel diesen ber\u00fchmten Bus, auf dem stand, dass man durch den Brexit 350 Millionen Pfund pro Woche sparen k\u00f6nnte, die man dann ins Gesundheitssystem stecken w\u00fcrde, eine Zahl, die immer falsch war: Das haben einige der Brexiteers auch hinterher zugegeben. Darauf habe ich immer wieder hingewiesen. Ich habe diese L\u00fcgen als L\u00fcgen benannt. Ich habe dann auch regelm\u00e4\u00dfig in britischen politischen Magazinen geschrieben und auf Twitter immer auf Englisch gepostet, dadurch war ich als Figur auch in Gro\u00dfbritannien pr\u00e4sent. So geriet ich dann mit in diese Attacken gegen Journalisten und wurde von bestimmten Mitgliedern der Tory Partei als \u201eactivist journalist\u201c bezeichnet oder als \u201eAnti-Regierungs-Aktivistin\u201c. Dabei habe ich einfach nur versucht, das zu tun, wozu ich mich als \u00f6ffentlich-rechtliche Journalistin verpflichtet f\u00fchle, auch im Ausland: n\u00e4mlich zu sagen, was ist, und auch Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie ihr Volk bel\u00fcgen. Damals begann ein Verfall der politischen Kultur, den ich bis heute f\u00fcr gravierender halte als den rein wirtschaftlichen Schaden, den der Brexit angerichtet hat. Wobei das nat\u00fcrlich Hand in Hand geht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"DSGVO Platzhalter\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/gdpr-layer.webp.webp\" loading=\"lazy\" class=\"absolute w-full\"\/> Externe Inhalte aktivieren <\/p>\n<p><strong>Das Missverst\u00e4ndnis, dass journalistische Ausgewogenheit bedeutet, jede Unwahrheit ernst zu nehmen, wenn genug Leute an sie glauben, hat sich auch in Gro\u00dfbritannien ausgebreitet, das konnte man zuletzt auch wieder in der Debatte um die BBC sehen. Wie haben Sie diese Verschiebung wahrgenommen? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Konzept der impartiality, der Unparteilichkeit, ist in den Statuten der BBC sehr schwammig formuliert. Das wurde rund um das Brexit-Referendum von den Bef\u00fcrwortern des Brexits benutzt, um sehr viel Druck auf die BBC auszu\u00fcben. Diese Verschiebung fing auch genau in dieser Zeit an, und das ging dann so weit, dass es nicht mehr reichte, zu berichten, \u201ewas ist\u201c. Sondern dass der Zwang entstand, immer beide Seiten gleichm\u00e4\u00dfig im Programm zu haben. Das kennt man mittlerweile ja unter dem Namen \u201efalse balance\u201c. Wenn es also zum Beispiel darum ging, die m\u00f6glichen finanziellen Sch\u00e4den des Brexits einzusch\u00e4tzen, dann gab es vielleicht 90 Wirtschaftswissenschaftler, die gesagt haben: \u201eUm Gottes willen, das wird teuer und schwierig.\u201c Dann mussten die Kollegen bei der BBC aber so lange suchen, bis sie den einen gefunden haben, der gesagt hat: \u201eDas wird super.\u201c Und die beiden wurden dann gleichwertig ins Programm gehoben. So entsteht dann der falsche Eindruck, dass das letztlich fifty-fifty ist. Und das ist dann eben keine unabh\u00e4ngige Berichterstattung mehr, die den Fakten und der Wahrheit verpflichtet ist.<\/p>\n<p><strong>Wie beurteilen Sie die Diskussion um den geleakten internen Bericht und die Trump-Doku der BBC? Fanden Sie es richtig, dass der Generaldirektor Tim Davie und die Nachrichtenchefin Deborah Furness zur\u00fcckgetreten sind? Und dass sich der Sender bei Trump entschuldigt hat?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Entschuldigung zur Trump-Doku finde ich richtig, das war ein grober handwerklicher Fehler. Man kann eine Rede nicht so zusammenschneiden, ohne das kenntlich zu machen. \u00dcber die anderen Punkte in dem Bericht kann man streiten. Dass deswegen aber ein Intendant und eine Nachrichtenchefin zur\u00fccktreten, ist v\u00f6llig unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gewesen. Das hatte vor allem mit dem Aufsichtsgremium zu tun, das immer zur H\u00e4lfte direkt von der Regierung besetzt wird und besonders mit einem Mitglied, Robbie Gibb, der noch von Boris Johnson eingesetzt wurde und der vor Zeugen S\u00e4tze gesagt haben soll wie \u201eWenn sich das Ganze hier nicht grunds\u00e4tzlich \u00e4ndert, dann jage ich den ganzen Laden in die Luft\u201c. In seinem Abschiedsbrief lie\u00df Tim Davie, der Intendant, auch durchblicken, dass die Kritik an der BBC hier als Waffe gegen sie eingesetzt werden sollte. Und dass er deshalb hinwirft, weil er die Nase voll hat. Dabei gibt es an der BBC genauso viel Kritik von rechts wie von links. Das Ganze zeigt vor allem, wie schwer es ist, in Zeiten eines polarisierten Kulturkampfes noch ein Gatekeeper zu sein.<\/p>\n<p><strong>Auch in Deutschland gibt es gerade die Debatte, ob die ARD zu links ist. Ist das vergleichbar? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der gro\u00dfe Vorteil der ARD ist, dass ihr System im Grundsatz auf Unabh\u00e4ngigkeit basiert. Das haben uns ja ironischerweise die Briten nach dem Zweiten Weltkrieg verordnet. Bei sich selbst haben sie das damals nicht f\u00fcr n\u00f6tig gehalten, das r\u00e4cht sich jetzt. Grunds\u00e4tzlich denke ich, dass es der falsche Ansatz ist, zu sagen, wir brauchen mehr linke oder mehr rechte Journalisten. Du musst guten Journalismus machen, und der ist nicht links oder rechts. Kein Journalist ist ganz neutral, aber er darf sich nicht auf einer politischen Seite verorten, sondern muss seinen Job machen, das hei\u00dft: sachlich und unabh\u00e4ngig berichten.<\/p>\n<p><strong>Jetzt haben wir gar nicht \u00fcber Emilia geredet \u2013 das Hausboot, auf dem Sie leben. War diese Form des Wohnens f\u00fcr Sie auch immer ein Symbol daf\u00fcr, dass Sie im Prinzip jederzeit woanders hingehen k\u00f6nnen? <\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ich glaub schon. Zun\u00e4chst war f\u00fcr mich wichtig, dass ich einen Ort und eine Art zu wohnen gefunden hatte, mit der ich mich bis heute sehr wohl f\u00fchle und die mich auch finanziell unabh\u00e4ngig macht. Und damit auch innerlich: Dass ich immer das Gef\u00fchl hatte, ich kann machen, was ich will. Ich kann auch einfach wegfahren mit dem Boot oder etwas ganz anderes machen, ohne mir dar\u00fcber Gedanken zu machen, ob ich mir das erlauben kann. So zu leben, hei\u00dft auch frei zu sein, jederzeit etwas Neues anfangen zu k\u00f6nnen. Und das mach ich eben jetzt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie h\u00f6ren zum Jahresende als ARD-Korrespondentin in London auf. Warum? Warum jetzt? 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