{"id":608399,"date":"2025-11-28T11:27:13","date_gmt":"2025-11-28T11:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/608399\/"},"modified":"2025-11-28T11:27:13","modified_gmt":"2025-11-28T11:27:13","slug":"moderne-forschungsmoeglichkeiten-fuer-170-mitarbeitende-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/608399\/","title":{"rendered":"Moderne Forschungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr 170 Mitarbeitende \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Gel\u00e4nde des Wissenschaftsparks Leipzig hat das Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ) am Mittwoch, dem 26. November, ein neues Labor- und B\u00fcrogeb\u00e4ude eingeweiht. Das 38 Meter hohe Geb\u00e4ude bietet Arbeitsbedingungen f\u00fcr rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu wichtigen Zukunftsthemen forschen, etwa zum Klima- und Ressourcenschutz, zur Energiewende und zur nachhaltigen Chemie. Feierlich er\u00f6ffnet wurde der UFZ-Forschungsneubau im Beisein von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft.<\/p>\n<p>Die feierliche Einweihung war hochrangig besetzt: Der s\u00e4chsische Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer, Staatssekret\u00e4r im sachsen-anhaltischen Wissenschaftsministerium Dr. Steffen Eichner, BMFTR-Staatssekret\u00e4r Dr. Rolf-Dieter Jungk, der neue Pr\u00e4sident der Helmholtz-Gemeinschaft, Dr. Martin Keller, und Clemens Sch\u00fclke, Wirtschaftsb\u00fcrgermeister der Stadt Leipzig, kamen heute Mittag ins UFZ, um das neue Geb\u00e4ude zu besichtigen und sich \u00fcber die exzellenten Forschungsbedingungen zu informieren, die mit dem Neubau f\u00fcr circa 170 Wissenschaftler\/-innen am <a href=\"http:\/\/www.ufz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Umweltforschungszentrum (UFZ)<\/a> geschaffen wurden.<\/p>\n<p>Der Neubau bietet mit seinen rund 4.600 Quadratmetern Nutzfl\u00e4che Platz f\u00fcr mehr als 50 Labore, 80 B\u00fcros sowie gro\u00dfz\u00fcgige Kommunikations- und Sozialbereiche. Etwa die H\u00e4lfte der Fl\u00e4che nutzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit Chemikalien befassen und deren sch\u00e4dliche Wirkungen auf Zellen, Organismen (einschlie\u00dflich Menschen) und \u00d6kosysteme erforschen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr entschl\u00fcsseln sie zugrundeliegende Mechanismen und entwickeln neue Methoden (NAMs), die das Potenzial haben, Tierversuche zu ersetzen; sie nutzen moderne analytische Screening-Tools und Hochdurchsatzmethoden, um innerhalb k\u00fcrzester Zeit die Wirkung einzelner Chemikalien, Produkte oder Chemikalienmischungen zu bewerten und so sichere und nachhaltige Chemikalien zu identifizieren.<\/p>\n<p>In der anderen H\u00e4lfte des Geb\u00e4udes steht die Biotechnologie im Fokus der Forschung. Zum Beispiel entwickeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltige Produktionsverfahren f\u00fcr chemische Grundstoffe, Energietr\u00e4ger und Feinchemikalien f\u00fcr eine biobasierte Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Und sie erforschen die M\u00f6glichkeiten, mithilfe von Bakterien aus Sonnenlicht und Kohlendioxid Energietr\u00e4ger wie Wasserstoff und andere chemische Wertstoffe umweltschonend herzustellen.<\/p>\n<p><strong>Inside Neubau<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<p>\u201eDas neue Geb\u00e4ude ist durch seine Form und H\u00f6he nicht nur ein neuer Blickfang im <a href=\"http:\/\/wissenschaftspark-leipzig.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Wissenschaftspark Leipzig<\/a>. Vor allem bietet es unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hervorragende M\u00f6glichkeiten, um mit exzellenter Forschung die Position des UFZ in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft zu st\u00e4rken und zur L\u00f6sung wichtiger Zukunftsfragen beizutragen\u201c, sagt Prof. Katrin B\u00f6hning-Gaese, Wissenschaftliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin am UFZ.<\/p>\n<p>Der Standort w\u00e4chst<\/p>\n<p>\u201eDieser Neubau ist eine wichtige Investition in die Zukunft des UFZ, denn eine moderne Infrastruktur ist f\u00fcr exzellente Forschung unerl\u00e4sslich. Wir danken denjenigen, die dieses Bauvorhaben m\u00f6glich gemacht haben, vor allem unseren Geldgebern, dem Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt, dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Sabine K\u00f6nig, Administrative Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin am UFZ.<\/p>\n<p>Notwendig wurde der auf zehn Etagen angelegte Neubau, weil durch die erfolgreiche Rekrutierung exzellenter Wissenschaftler\/-innen die Zahl der Besch\u00e4ftigten am UFZ in den vergangenen 20 Jahren stetig gestiegen ist. Mittlerweile arbeiten am UFZ rund 1.250 Besch\u00e4ftigte, davon rund 1.050 am Standort Leipzig. Hinzu kommen jedes Jahr ca. 400 Gastwissenschafter\/-innen und Praktikant\/-innen aus der ganzen Welt sowie zahlreiche Diplomierende und studentische Hilfskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Mit der offiziellen Einweihung geht ein Bauvorhaben zu Ende, das im Jahr 2014 begonnen hatte. Damals gaben die Stadt Leipzig und der Aufsichtsrat des UFZ gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den Bau eines neuen Geb\u00e4udes. Im Jahr darauf setzte sich das Erfurter Architekturb\u00fcro hks architekten BDA in einem Architekturwettbewerb mit ihrem Entwurf gegen zahlreiche Mitbewerber durch. Im Sommer 2019 wurde der Grundstein f\u00fcr das Geb\u00e4ude gelegt.<\/p>\n<p>Die Kosten des Neubaus belaufen sich insgesamt auf 41 Millionen Euro. Er wurde mit Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude gilt als eines der wenigen Laborgeb\u00e4ude der \u00f6ffentlichen Hand, die die Anforderungen des Zertifikats \u201eBewertungssystem Nachhaltiges Bauen f\u00fcr Bundesgeb\u00e4ude\u201c (BNB) des Bundesministeriums f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Silber erf\u00fcllen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf dem Gel\u00e4nde des Wissenschaftsparks Leipzig hat das Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ) am Mittwoch, dem 26. 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