{"id":608679,"date":"2025-11-28T14:08:34","date_gmt":"2025-11-28T14:08:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/608679\/"},"modified":"2025-11-28T14:08:34","modified_gmt":"2025-11-28T14:08:34","slug":"aktuelles-sozialmonitoring-2025-online-region-hannover-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/608679\/","title":{"rendered":"Aktuelles Sozialmonitoring 2025 online, Region Hannover, Story"},"content":{"rendered":"<p>Wie entwickelt sich der F\u00f6rderbedarf bei Sch\u00fcler*innen in der Region? Und wie steht es um die Schulabschl\u00fcsse und den \u00dcbergang in das Erwerbsleben der jungen Menschen? Antworten darauf hat das neue Sozialmonitoring, das die Region Hannover jetzt ver\u00f6ffentlicht hat.\u00a0Die aktualisierte Plattform mit Daten aus dem Jahr 2024 steht ab sofort unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hannover.de\/sozialplanung-rh\" class=\"bbcode_url\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hannover.de\/sozialplanung-rh<\/a>\u00a0online zur Verf\u00fcgung. Parallel haben alle 21 regionsangeh\u00f6rigen St\u00e4dte und Gemeinden aktualisierte Sozialstrukturprofile erhalten.<\/p>\n<p><b>Warum das Sozialmonitoring so wichtig ist<\/b><br \/>Das Sozialmonitoring bildet mit rund 100 Kennzahlen zentrale soziale Entwicklungen in der gesamten Region ab \u2013 von Bev\u00f6lkerungsstrukturen \u00fcber Armutsgef\u00e4hrdung, Bildung und Arbeitsmarkt bis hin zu Teilhabe und Gesundheit. Die Daten sind interaktiv abrufbar, lassen sich nach Kommunen filtern und erm\u00f6glichen individuelle Auswertungen. Das Online-Monitoring schafft Transparenz: Alle Daten sind \u00f6ffentlich einsehbar \u2013 f\u00fcr Politik, Verwaltung, Fachkr\u00e4fte und interessierte Einwohner*innen. Zeitreihen \u00fcber bis zu 10 Jahre und Kommunalprofile erm\u00f6glichen klare regionale Vergleiche und machen Trends schnell sichtbar. Zudem kann das Monitoring als Planungsgrundlage genutzt werden: Die Kennzahlen unterst\u00fctzen gezielte Entscheidungen in Jugendpolitik, Sozialplanung, Pr\u00e4vention und Bildungsarbeit.<\/p>\n<p>\u201eDas Sozialmonitoring zeigt uns sehr klar, wo wir gut vorankommen \u2013 und wo wir gezielt nachsteuern m\u00fcssen\u201c, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin f\u00fcr Soziales, Teilhabe, Familie und Jugend der Region, und unterstreicht die Bedeutung der Datenbasis f\u00fcr die gesamte Region: \u201eDamit ist das Monitoring ein zentrales sozialpolitisches Steuerungsinstrument: Eine gute Jugend- und Sozialpolitik braucht verl\u00e4ssliche Daten \u2013 und wir handeln auf dieser Grundlage konsequent und gemeinsam mit unseren Kommunen.\u201c<\/p>\n<p><b>Fokus: Kinder und Jugendliche \u2013 Familienstrukturen und Bildungschancen<\/b><br \/>Die Zahl der unter 18-J\u00e4hrigen ist 2024 gegen\u00fcber zum Vorjahr um 467 Personen gesunken, was die Trendumkehr fortsetzt. Bis 2022 waren die Zahlen der Kinder und Jugendlichen steigend \u2013 zuletzt mit der Fluchtmigration aus der Ukraine. Insgesamt leben aktuell 198.660 junge Menschen in der Region Hannover \u2013 das entspricht 16,5 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung.<br \/><b><br \/>Familienstrukturen und soziale Lage<br \/><\/b>Die Zahl der Alleinerziehenden-Haushalte sinkt leicht auf 26.542 (minus 108 Haushalte). Besonders hoch ist der Anteil an Haushalten in Hannover (26 Prozent), Seelze (23 Prozent) und Laatzen (22 Prozent). Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren gehen ebenfalls zur\u00fcck: von 16,7 Prozent im Jahr 2023 auf 16,0 Prozent im Jahr 2024. Besonders betroffen bleiben Hannover (42,2 Prozent) und Garbsen (42,1 Prozent). Auch der Anteil junger Menschen, die Mindestsicherungsleistungen beziehen, sinkt: von 40.570 auf 38.674 Kinder und Jugendliche \u2013 das entspricht 19,5 Prozent der unter 18-J\u00e4hrigen. Die niedrigsten Quoten verzeichnen Wedemark (9,3 Prozent), Hemmingen (9,4 Prozent) und Burgwedel (9,5 Prozent).<\/p>\n<p><b>Inklusion an Schulen<\/b><br \/>Die Zahl der Sch\u00fcler*innen mit festgestelltem F\u00f6rderbedarf liegt nun bei 9.055 \u2013 ein Anstieg um 277 F\u00e4lle beziehungsweise 2,4 Prozent. Die h\u00f6chsten Anteile gibt es in Barsinghausen (9,5 Prozent), die niedrigsten in Isernhagen und Springe (jeweils 3,4 Prozent). 61,9 Prozent der Sch\u00fcler*innen mit F\u00f6rderbedarf werden inklusiv beschult \u2013 eine Steigerung um 235 Kinder und Jugendlichen. Besonders hohe Quoten weisen Pattensen (67,3 Prozent) und Burgwedel (40,0 Prozent) auf.<b>Schulabschl\u00fcsse in der Region Hannover<\/b><br \/>921 Jugendliche verlie\u00dfen im Schuljahr 2023\/24 die Schule ohne Abschluss \u2013 das entspricht 8,3 Prozent. 91,7 Prozent aller Abg\u00e4nger*innen erreichen einen Schulabschluss: 38,7 Prozent Hochschulreife, 35,0 Prozent Realschulabschluss und 12,8 Prozent Hauptschulabschluss<\/p>\n<p><b>\u00dcbergang in Ausbildung und Arbeitsmarkt<\/b><br \/>31,8 Prozent der 15- bis 24-J\u00e4hrigen (41.700 Personen) sind sozialversicherungspflichtig besch\u00e4ftigt \u2013 ein seit Jahren stabiler Wert. H\u00f6chste Anteile verzeichnen Sehnde (36,9 Prozent), Wennigsen (36,6 Prozent) und Pattensen (36,0 Prozent). Die Zahl der Auszubildenden steigt auf 13.247 \u2013 ein Plus von 285 Personen. Besonders ausbildungsorientiert zeigen sich Pattensen und Wennigsen (jeweils 47,2 Prozent).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie entwickelt sich der F\u00f6rderbedarf bei Sch\u00fcler*innen in der Region? 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