{"id":609296,"date":"2025-11-28T20:02:14","date_gmt":"2025-11-28T20:02:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/609296\/"},"modified":"2025-11-28T20:02:14","modified_gmt":"2025-11-28T20:02:14","slug":"wolfgang-rolshoven-hat-ja-gesagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/609296\/","title":{"rendered":"Wolfgang Rolshoven hat \u201eJa\u201c gesagt"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> ist ein Dorf \u2013 diese Aussage w\u00fcrden sicher viele D\u00fcsseldorferinnen und D\u00fcsseldorfer best\u00e4tigen, denn man kennt sich innerhalb der Stadtgesellschaft und begegnet sich regelm\u00e4\u00dfig bei verschiedenen Veranstaltungen. Genau so ging es auch Wolfgang Rolshoven und Christel Tzourmbakis \u2013 dass aus diesen Begegnungen allerdings einmal die gro\u00dfe Liebe und sogar eine Ehe werden w\u00fcrde, h\u00e4tten die beiden anfangs nicht geglaub.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir sind uns \u00fcber die Jahre immer wieder \u00fcber den Weg gelaufen, haben uns gegr\u00fc\u00dft und nett unterhalten, aber mehr auch nicht\u201c, erinnert sich Christel Tzourmbakis an diese Zeit. \u201eWir wollten auch immer mal zusammen essen gehen, aber aus Zeitgr\u00fcnden hat das lange nicht geklappt\u201c, erg\u00e4nzt Wolfgang Rolshoven. N\u00e4herkommen wollte er ihr dann endlich im Herbst 2019 anl\u00e4sslich eines Heimatabends der D\u00fcsseldorfer Jonges, deren Baas er zu diesem Zeitpunkt noch war. Er hatte sie n\u00e4mlich nicht nur zum Heimatabend, sondern auch zum anschlie\u00dfenden Umtrunk in sein \u201eWohnzimmer\u201c, D\u00fcsseldorfs \u00e4lteste Weinbar, die Eiskellerbar in der Altstadt, eingeladen. N\u00e4her kennengelernt hat sich das Paar an diesem Abend allerdings dann doch nicht. \u201eIn der Eiskellerbar gab es keinerlei Gelegenheit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch, denn es waren mit uns gef\u00fchlt 100 Jonges dort. Ich f\u00fchlte mich deshalb unwohl und bin nach ein paar Minuten lieber nach Hause gegangen\u201c, erz\u00e4hlt Christel Tzourmabakis schmunzelnd.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Wunsch nach einem gemeinsamen Essen blieb aber bestehen \u2013 und weil dann die Coronapandemie kam und die Restaurants schlie\u00dfen mussten, hat sie ihn kurzerhand zu sich nach Hause eingeladen \u2013 das war der Beginn einer engen Freundschaft. \u201eWir haben uns dann jedes Wochenende zum Essen getroffen, abwechselnd bei ihr und bei mir. Gekocht hat immer Christel, sie kocht n\u00e4mlich, im Gegensatz zu mir, ganz hervorragend\u201c, so Wolfgang Rolshoven. Und am 15. September 2020, als er im Rahmen eines Heimatabends, zu dem er sie eingeladen hatte, seinen 75. Geburtstag feierte, hat es \u201ezoom gemacht\u201c. An diesem Abend, so beide \u00fcbereinstimmend, h\u00e4tten sie pl\u00f6tzlich ganz genau gewusst: \u201edas isses\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ab diesem Zeitpunkt haben sie ihre gesamte Freizeit, alle Wochenenden und, sobald Reisen nach Corona wieder m\u00f6glich waren, auch die Urlaube gemeinsam verbracht \u2013 stets sehr sch\u00f6n und harmonisch, wie beide betonen. \u201eWir sind sehr tolerant und lassen uns gegenseitig den n\u00f6tigen Freiraum, um unsere Leben weiterzuleben, das ist wichtig\u201c, erkl\u00e4ren sie. So leben sie weiterhin in getrennten Wohnungen und sehen sich nicht jeden Tag. Das soll auch nach der Hochzeit erst einmal so bleiben. \u201eIn eine gemeinsame Wohnung k\u00f6nnen wir sowieso nur ziehen, wenn wir eine finden, die Platz genug f\u00fcr einen mindestens zehn Meter breiten Kleiderschrank hat\u201c, erkl\u00e4rt Wolfgang Rolshoven lachend. \u00dcber eine m\u00f6gliche Heirat hatten die beiden \u00fcbrigens nie gesprochen \u2013 bis er an seinem 80. Geburtstag im September dieses Jahres die Idee hatte, ihr einen Antrag zu machen. \u201eWir waren im Urlaub im Stubaital und sa\u00dfen in einer Gondel \u2013 und ich dachte spontan, das sei genau der richtige Zeitpunkt\u201c, erinnert er sich. Und obwohl er schlecht vorbereitet war, nicht einmal einen Ring f\u00fcr sie hatte, hat sie \u201eja\u201c gesagt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ganz besonders gl\u00fccklich sind beide dar\u00fcber, dass nicht nur ihre erwachsenen Kinder \u2013 er hat vier, sie zwei \u2013 sich mit ihnen gemeinsam freuen, sondern alle Menschen, denen sie davon erz\u00e4hlten, gute Freunde und Bekannte aus der Stadtgesellschaft gleicherma\u00dfen. \u201eAuch wir freuen uns sehr f\u00fcr die beiden. Zu sehen, wie gl\u00fccklich sie gemeinsam sind, bedeutet uns viel. Wir w\u00fcnschen ihnen eine Zukunft voller Leichtigkeit, Lachen und vieler sch\u00f6ner Momente\u201c, sagen Aliki und Dimitri Tzourmbakis stellvertretend f\u00fcr alle sechs Kinder.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und da der Antrag in einer Gondel stattfand, wurde nun auch in einer Gondel geheiratet, und zwar im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/riesenrad\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Riesenrad<\/a> am Burgplatz. Den passenden Ring f\u00fcr die Braut gab es, neben einem Brautstrau\u00df aus lachsfarbenen Rosen, nun auch. Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/stephan-keller\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stephan Keller<\/a> traute die beiden, Trauzeugen waren Stadtdirektor Burkhard Hintzsche \u2013 \u00fcbrigens das erste Mal bei einer Trauung im Riesenrad dabei \u2013 und seine Frau Birgitt Ge\u00dfner. Neben Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln und waren zudem einige Freunde gekommen, unter ihnen selbstverst\u00e4ndlich Riesenradbetreiber Oscar Bruch jr., die Direktorin des Instituts f\u00fcr Rechtsmedizin Stefanie Ritz, Norbert H\u00fcsson vom Kinderhospiz Regenbogenland und seine Frau Andrea sowie Kl\u00fch-Chef Frank Theobald. Nicht fehlen durfte Angela Bothe, seit 35 Jahren die beste Freundin der Braut. \u201eIch bin sehr gl\u00fccklich f\u00fcr die beiden\u201c, sagte sie begeistert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach einer rund 15-min\u00fctigen Fahrt mit dem Riesenrad waren Wolfgang und Christel Rolshoven \u2013 sie hat gern seinen Namen angenommen \u2013 verheiratet und machten sich gemeinsam mit ihren G\u00e4sten auf den Weg in die Eiskellerbar, um dort zu feiern. Zusammen ist das Paar \u00fcbrigens 146 Jahre alt, ein stolzes Alter f\u00fcr den Beginn einer Ehe. Aber dar\u00fcber denken sie nicht nach. \u201eDas Leben findet heute statt, wir genie\u00dfen es sehr. Alles wird sich f\u00fcgen, und es kommt, wie es kommt\u201c, sagen sie \u00fcberzeugt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf ist ein Dorf \u2013 diese Aussage w\u00fcrden sicher viele D\u00fcsseldorferinnen und D\u00fcsseldorfer best\u00e4tigen, denn man kennt sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":609297,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[63810,3364,29,13194,3405,40075,144995,30,3680,3744,1209,7023,144996,3683,40142,144994,3552,60709],"class_list":{"0":"post-609296","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-christel","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dorf","12":"tag-duesseldorf","13":"tag-duesseldorferinnen","14":"tag-eiskellerbar","15":"tag-germany","16":"tag-jonges","17":"tag-keller","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-riesenrad","20":"tag-riesenradbetreiber","21":"tag-rolshoven","22":"tag-stadtgesellschaft","23":"tag-tzourmbakis","24":"tag-wolfgang","25":"tag-zeitpunkt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115629113079166796","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/609296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=609296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/609296\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/609297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=609296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=609296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=609296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}