{"id":61,"date":"2025-03-31T03:23:56","date_gmt":"2025-03-31T03:23:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/61\/"},"modified":"2025-03-31T03:23:56","modified_gmt":"2025-03-31T03:23:56","slug":"trump-ist-sehr-veraergert-ueber-putin-und-droht-iran-mit-bombardierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/61\/","title":{"rendered":"Trump ist \u201esehr ver\u00e4rgert\u201c \u00fcber Putin und droht Iran mit Bombardierungen"},"content":{"rendered":"<p>Donald Trump ist \u201epissed off\u201c, weil der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin die Glaubw\u00fcrdigkeit Wolodymyr Selenskyjs infrage gestellt hat. So \u00e4u\u00dferte sich der US-Pr\u00e4sident in einem NBC-Gespr\u00e4ch. Darin drohte er au\u00dferdem dem Iran mit Bombardierungen, falls kein Atomabkommen zustande kommt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In einer Abkehr von seiner bisherigen Rhetorik hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump sich \u00e4u\u00dferst ver\u00e4rgert \u00fcber den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin ge\u00e4u\u00dfert. Er sei \u201esehr ver\u00e4rgert und stinksauer\u201c (very angry and pissed off) \u00fcber Putin, sagte Trump in einem am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Gespr\u00e4ch mit dem <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/statics.teams.cdn.office.net\/evergreen-assets\/safelinks\/1\/atp-safelinks.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/statics.teams.cdn.office.net\/evergreen-assets\/safelinks\/1\/atp-safelinks.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Nachrichtensender NBC<\/a>. Zugleich drohte Trump dem Iran mit \u201eBombardierungen\u201c, sollten die Gespr\u00e4che um das Atomprogramm des Landes scheitern.<\/p>\n<p>In dem telefonisch gef\u00fchrten Gespr\u00e4ch mit NBC, aus dem Moderatorin Kristen Welker am Sonntag zitierte, drohte Trump Russland zudem mit Zollauflagen auf den Handel mit russischem Erd\u00f6l. Trump sagte, die Z\u00f6lle w\u00fcrden angewandt, sollten er und Moskau \u201ekeine Einigung \u00fcber die Beendigung des Blutvergie\u00dfens in der Ukraine erzielen k\u00f6nnen und falls ich denke, dass Russland daran schuld ist\u201c.<\/p>\n<p>Zugleich k\u00fcndigte Trump f\u00fcr die kommenden Tage weitere Gespr\u00e4che mit Putin an. Seine ungew\u00f6hnlich scharfen Worte in Richtung des russischen Pr\u00e4sidenten begr\u00fcndete Trump mit dessen j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen \u00fcber die Glaubw\u00fcrdigkeit des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj.<\/p>\n<p>Putin stellt Selenskyj seit Jahren als unrechtm\u00e4\u00dfigen Pr\u00e4sidenten der Ukraine dar. Am Freitag hatte er vorgeschlagen, die Ukraine unter Verwaltung der UNO zu stellen.<\/p>\n<p>Trump versprach, den Ukraine-Krieg zu beenden<\/p>\n<p>Trump seinerseits hatte in der Vergangenheit aus seiner Bewunderung f\u00fcr Putin keinen Hehl gemacht. Nach seinem Amtsantritt im Januar f\u00fchrte er bereits ein Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten \u00fcber die Lage in der Ukraine.<\/p>\n<p>Bislang hat der US-Pr\u00e4sident Selenskyj daf\u00fcr verantwortlich gemacht, dass es zu keiner Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland gekommen ist. Ende Februar war es bei einem Besuch Selenskyjs im Wei\u00dfen Haus vor laufenden Kameras zu einem Eklat gekommen.<\/p>\n<p>Trump hatte bereits w\u00e4hrend seines Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfs versprochen, den Ukraine-Krieg rasch zu beenden. Seit seinem Amtsantritt ist ihm trotz Gespr\u00e4chen von US-Unterh\u00e4ndlern mit Russland wie der Ukraine bislang jedoch bislang kein Durchbruch gelungen.<\/p>\n<p>Vertreter der USA hatten in der vergangenen Woche in Saudi-Arabien getrennte Gespr\u00e4che mit Russland und der Ukraine \u00fcber eine m\u00f6gliche Feuerpause im russischen Angriffskrieg gef\u00fchrt. Dabei hatte es eine Einigung auf eine 30-t\u00e4gige Waffenruhe auf Energieinfrastruktur sowie im Schwarzen Meer gegeben. Moskau stellte allerdings erneut Bedingungen f\u00fcr die Umsetzung der Waffenruhe.<\/p>\n<p>Trump droht Iran mit Bombardierungen bei Ausbleiben von Atomabkommen<\/p>\n<p>Trump bekr\u00e4ftige in dem Gespr\u00e4ch mit NBC zudem seine Drohungen in Richtung Teheran. \u201eWenn sie keinen Deal machen, dann wird es Bombardierungen geben\u201c, sagte Trump. Auch dem Iran drohte Trump mit zus\u00e4tzlichen Zollauflagen. Unklar blieb zun\u00e4chst, ob Trump bei seinen Drohungen einen m\u00f6glichen alleinigen US-Angriff oder ein gemeinsames milit\u00e4risches Vorgehen mit dem Verb\u00fcndeten Israel meinte.<\/p>\n<p>Trump hatte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach dem Iran einerseits einen \u201eDeal\u201c angeboten \u2013 und andererseits mit milit\u00e4rischer Gewalt gedroht, sollte dieser nicht zustande kommen. Die westlichen Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, den Bau von Atomwaffen anzustreben. Teheran bestreitet dies. Jedoch hat das Land in den vergangenen Jahren seine Produktion von angereichertem Uran verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Der iranische Pr\u00e4sident Massud Peseschkian hatte die offizielle Antwort auf einen Brief von Trump an den obersten F\u00fchrer Ajatollah Ali Chamenei am Sonntag mitgeteilt und direkte Gespr\u00e4che zwischen dem Iran und den USA abgelehnt. Der Weg zu indirekten Verhandlungen stehe allerdings weiterhin offen, sagte Peseschkian.<\/p>\n<p>Bislang gibt es keine Details zu dem Schreiben Trumps, mit dem laut Berichten ein US-Versuch unternommen werden sollte, brachliegende Gespr\u00e4che \u00fcber das Atomprogramm Teherans wiederzubeleben. \u201ePr\u00e4sident Trump hat sich klar ausgedr\u00fcckt: Die Vereinigten Staaten k\u00f6nnen nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe erwirbt\u201c, teilte das US-Au\u00dfenministerium in Reaktion auf Peseschkian am Sonntag mit. \u201eDer Pr\u00e4sident hat seine Bereitschaft bekundet, mit dem Iran \u00fcber ein Abkommen zu sprechen\u201c, hie\u00df es weiter. Sollte der Iran kein Abkommen anstreben, werde er \u201eandere Optionen verfolgen, die sehr schlecht f\u00fcr den Iran sein werden\u201c.<\/p>\n<p>Trump strebt m\u00f6glicherweise dritte Amtszeit an<\/p>\n<p>In dem NBC-Interview hat Trump zudem seine m\u00f6glichen Ambitionen auf eine dritte Amtszeit untermauert \u2013 obwohl die US-Verfassung nur zwei Amtszeiten erlaubt. Zu NBC sagte Trump auf eine entsprechende Frage: \u201eIch scherze nicht\u201c. Es gebe da \u201eMethoden\u201c, wie sich das bewerkstelligen lie\u00dfe. Noch aber sei es viel zu fr\u00fch, dar\u00fcber nachzudenken, erg\u00e4nzte Trump. Seine zweite Amtszeit endet Anfang 2029.<\/p>\n<p>Nachdem der fr\u00fchere Pr\u00e4sident Franklin D. Roosevelt viermal in Folge gew\u00e4hlt wurde, wurde 1951 der 22. Zusatzartikel in der US-Verfassung verankert, der besagt, dass \u201ekeine Person mehr als zweimal in das Amt des Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt werden soll\u201c.<\/p>\n<p>NBC-Journalistin Kristen Welker fragte Trump, ob ein m\u00f6glicher Weg f\u00fcr ihn zu einer dritten Amtszeit darin bestehen k\u00f6nnte, dass sein Vize J.D. Vance sich um das h\u00f6chste Staatsamt bewerbe und \u201edann den Staffelstab an Sie \u00fcbergibt\u201c. Darauf antwortete Trump: \u201eNun, das w\u00e4re einer. Aber es gibt auch andere. Es gibt andere.\u201c Als Welker fragte, ob er ihr einen anderen Weg nennen k\u00f6nne, verneinte Trump.<\/p>\n<p>AFP\/jr\/con\/dpa\/sam<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donald Trump ist \u201epissed off\u201c, weil der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin die Glaubw\u00fcrdigkeit Wolodymyr Selenskyjs infrage gestellt hat.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[114,13,118,14,15,110,111,115,12,116,45,10,8,9,11,113,103,112,117,104],"class_list":{"0":"post-61","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-geb-1946","9":"tag-headlines","10":"tag-iran-politik","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-newsteam","14":"tag-putin","15":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-selenskyj","18":"tag-texttospeech","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-trump","24":"tag-welt","25":"tag-wladimir","26":"tag-wolodymyr","27":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}