{"id":610363,"date":"2025-11-29T06:59:14","date_gmt":"2025-11-29T06:59:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/610363\/"},"modified":"2025-11-29T06:59:14","modified_gmt":"2025-11-29T06:59:14","slug":"weihnachtsausstellung-in-der-neuen-residenz-ist-eroeffnet-du-bist-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/610363\/","title":{"rendered":"Weihnachtsausstellung in der Neuen Residenz ist er\u00f6ffnet \u2013 Du bist Halle"},"content":{"rendered":"<p>Die weihnachtliche Ausstellung im Hof der Neuen Residenz in Halle (Saale) ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit in Halle (Saale). Am Freitag wurde die diesj\u00e4hrige Schau er\u00f6ffnet, die unter dem Motto \u201eNordische Lichterwelten\u201c steht. Die liebevoll gestalteten Finnh\u00fctten, Miniaturh\u00e4user und Werkst\u00e4tten  laden ein in eine poetische Welt zwischen Fantasie, Handwerk und sozialem Miteinander. Die Ausstellung bleibt bis zum 21. Dezember 2025, t\u00e4glich von 10 bis 19 Uhr, zug\u00e4nglich. Der Besuch ist kostenfrei.<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Schau zeigt eindrucksvoll, wie viel Kreativit\u00e4t entsteht, wenn Menschen die M\u00f6glichkeit erhalten, sich praktisch und gestalterisch auszuprobieren. Denn hinter den zahlreichen Kulissen der Wichtelwelt steckt ein engagiertes Team von Teilnehmenden an Arbeitsgelegenheiten beim Beruflichen Bildungswerk (BBW) \u2013 gef\u00f6rdert durch das Jobcenter Halle (Saale). Mit ihrer Arbeit haben sie auch in diesem Jahr ein visuelles Erlebnis geschaffen, das den Innenhof der Neuen Residenz vollkommen ver\u00e4ndert. Jobcenter-Chef Jan Kaltofen fand bei der Er\u00f6ffnung deutliche Worte: \u201eGro\u00dfer Respekt f\u00fcr Ihre Arbeit. Seien Sie stolz darauf, was Sie hier geschaffen haben.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"676\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/WhatsApp-Image-2025-11-29-at-02.13.59-1200x676.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-335874\"  \/><\/p>\n<p><strong>Eine Miniaturwelt, die lebt<br \/><\/strong>Was Besucherinnen und Besucher auf den ersten Blick sehen, ist eine atmosph\u00e4rische Weihnachtslandschaft: Wichtelh\u00e4user, Finnh\u00fctten, eine kleine Backstube, der Schlitten des Weihnachtsmannes, dazu zahlreiche thematische Orte wie die Wichtelschmiede oder der Bienenwichtel. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch, wie filigran gearbeitet wurde. Viele Details erschlie\u00dfen sich erst beim l\u00e4ngeren Verweilen: kleine Werkzeuge, winzige Lebensmittel, nordische Fabelwesen oder handgeschnitzte Holztiere. Die Gestaltung folgt einem klaren Konzept, das gleichzeitig Raum f\u00fcr freie Interpretation l\u00e4sst. BBW-Chef Steffen Kohlert beschreibt es als ein Thema, das \u201eviel Raum f\u00fcr Interpretation und Kreativit\u00e4t\u201c l\u00e4sst. Tats\u00e4chlich wirkt die diesj\u00e4hrige Ausstellung wie ein Spaziergang durch eine Mischung aus nordischer Sagenwelt, kindlicher Fantasie und traditioneller Handwerkskunst. Kohlert betont den nachhaltigen Charakter der Installation, viele Elemente stemmen aus fr\u00fcheren Ausstellungen und wurden gezielt umgearbeitet: \u201eDie ganz kleinen Wichtelh\u00e4user sind alles mal gro\u00dfe Pavillons gewesen, die umgewandelt worden in diese Wichtelh\u00e4user.\u201c Diese Weiterverwendung erm\u00f6glicht es, die gro\u00dfe Fl\u00e4che des Innenhofs trotz begrenzter Mittel zu gestalten \u2013 und verleiht der Ausstellung ihren besonderen Charme. Nichts wirkt neu und steril, vielmehr haben alle Einzelteile etwas Gewachsenes, Lebendiges.<\/p>\n<p><strong>Zwischen Teamarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe<br \/><\/strong>Ein zentrales Anliegen der Verantwortlichen ist es, das soziale Miteinander zu f\u00f6rdern. F\u00fcr die Teilnehmenden des BBW ist der Aufbau der Ausstellung weit mehr als nur ein Kreativprojekt. Er ist eine M\u00f6glichkeit, im Team zu arbeiten, neue F\u00e4higkeiten zu erlernen und Kompetenzen praktisch einzusetzen. Kohlert fasst diesen Gedanken pr\u00e4zise zusammen: \u201eEiner allein kann das nicht. Das kriegen Sie nur hin, wenn alle mitziehen.\u201c F\u00fcr viele Beteiligte bedeutet die Schau gesellschaftliche Sichtbarkeit. Kaltofen erl\u00e4utert, dass die Ausstellung den Ansatz habe, \u201edass Menschen, die eben nicht in vorderster Front stehen, nicht in vorderster Front des sozialen Lebens gesehen werden, wirklich mit ihrer Handarbeit tolle Ergebnisse schaffen k\u00f6nnen.\u201c Dies sei wichtig, gerade weil die \u00f6ffentliche Diskussion rund um das B\u00fcrgergeld h\u00e4ufig das Bild der Betroffenen verzerrt. Hier jedoch werde sichtbar, \u201edass Menschen, denen die Chance gegeben wird, solche Ergebnisse zu schaffen, signalisieren \u2018wir k\u00f6nnen etwas, wir wollen arbeiten, wir k\u00f6nnen arbeiten.\u2019\u201c Sein Appell an m\u00f6gliche Arbeitgeber: dieses Potenzial zu erkennen und zu nutzen. Die Ausstellung ist somit nicht nur eine weihnachtliche Inszenierung, sondern zugleich ein Ort, an dem gesellschaftliche Teilhabe sichtbar wird \u2013 und zwar nicht abstrakt, sondern konkret, in Form von gestalteten Objekten, gebaut mit viel Sorgfalt und Kreativit\u00e4t. Kohlert bringt diesen Anspruch auf den Punkt: Die Schau sei f\u00fcr die Teilnehmenden \u201egesellschaftliche Teilhabe\u201c.<\/p>\n<p><strong>Der Zauber der D\u00e4mmerung \u2013 Eine Ausstellung f\u00fcr alle Sinne<br \/><\/strong>Wer die \u201eNordischen Wichtelwelten\u201c am Abend besucht, erlebt einen besonderen Zauber. Sobald die Lichter angehen, verwandelt sich der Innenhof in eine sanft schimmernde Winterwelt. Lichtinstallationen tauchen die Wichtelh\u00e4user und Finnh\u00fctten in ein warmes, fast m\u00e4rchenhaftes Leuchten. Holzfiguren werfen lange Schatten, und die Ger\u00e4usche der Stadt verlieren sich hinter den hohen Mauern der Neuen Residenz. Kohlert beschreibt diese Atmosph\u00e4re mit einem einzigen Wort: \u201emuschepupu\u201c. Ein Ausdruck, der schwer zu \u00fcbersetzen ist, aber ein Gef\u00fchl transportiert: eine Mischung aus Geborgenheit, Verwunderung und einer Spur Sentimentalit\u00e4t. \u201eDann leuchtet der gesamte Platz und Sie werden eine Tr\u00e4ne im Auge haben\u201c, sagt er.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"676\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/WhatsApp-Image-2025-11-29-at-02.14.36-1200x676.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-335875\"  \/><\/p>\n<p><strong>Ein Ort f\u00fcr Familien \u2013 und f\u00fcr stille Besucher<br \/><\/strong>Die Ausstellung zieht traditionell Familien mit Kindern an, doch sie bietet ebenso ruhige Momente f\u00fcr Erwachsene, die abseits des Weihnachtsrummels einen Ort der Entschleunigung suchen. Die zehn Finnh\u00fctten, die \u00fcber das Gel\u00e4nde verteilt sind, bieten Schutz vor Wind und Regen \u2013 und sind gleichzeitig liebevolle Blickf\u00e4nger. Innen befinden sich Sitzgelegenheiten, au\u00dfen schm\u00fccken Hirsch- und Elchk\u00f6pfe aus Holz die Fassaden. Man kann sich auf eine Bank setzen, den leichten Geruch von Holz einatmen und dem ged\u00e4mpften Treiben der Besucher lauschen. Genau diese Mischung aus Belebtheit und Stille macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist wie ein Dorf aufgebaut, in dem jede Station ihre eigene kleine Geschichte erz\u00e4hlt: Da gibt es die Wichtelkrippe, der augenzwinkernde Hinweis von Kohlert: \u201eDenn auch Wichtel vermehren sich.\u201c Die Wichtelschmiede erinnert an traditionelle nordische Handwerkskunst erinnert. Der Bastelwichtel steht f\u00fcr Kreativit\u00e4t und kleine \u00dcberraschungen. Auch einen Bienenwichtel, eine Backstube f\u00fcr Weihnachtspl\u00e4tzchen und einen Weihnachtsmannschlitten gibt es. Zwischen all diesen Stationen schl\u00e4ngeln sich dekorative Installationen und zahlreiche kleine Details, die sich erst im zweiten Blick erschlie\u00dfen. Besucherinnen und Besucher wandern wie durch ein begehbares Adventskalenderbild.<\/p>\n<p><strong>Ein verwunschener Ort \u2013 und ein Aush\u00e4ngeschild \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus<br \/><\/strong>Kohlert ist \u00fcberzeugt, dass die Ausstellung auch \u00fcber Halle und Sachsen-Anhalt hinausstrahlt: \u201eEs ist ein verwunschener Ort.\u201c Tats\u00e4chlich hat die Neue Residenz mit ihrer geschichtstr\u00e4chtigen Architektur und dem gro\u00dfz\u00fcgigen Innenhof eine perfekte Kulisse f\u00fcr die j\u00e4hrlich wechselnden Themenwelten. W\u00e4hrend die Ausstellung fr\u00fcher nur in einigen Innenr\u00e4umen stattfand, f\u00fcllt sie inzwischen den gesamten Hofbereich \u2013 eine Verdreifachung der Fl\u00e4che. Damit haben die \u201eNordischen Wichtelwelten\u201c heute die Gr\u00f6\u00dfe und Professionalit\u00e4t einer vollwertigen Freiluftinstallation. Kaltofen betont, dass dank der Tr\u00e4gerversammlung die Finanzierung auch in diesem Jahr gesichert sei \u2013 und es soll weitergehen: \u201eEs ist unser fester Wille, die Ausstellung im vollen Umfang auch im n\u00e4chsten Jahr stattfinden zu lassen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ein sozialer Ort \u2013 und ein St\u00fcck Hallenser Identit\u00e4t<br \/><\/strong>Neben all der handwerklichen und k\u00fcnstlerischen Leistung ist eine Dimension besonders wichtig: die soziale. \u201eDas soziale Miteinander liegt unserem Tr\u00e4ger besonders am Herzen. Es ist ein Ort der Begegnung\u201c, sagt Kohlert. F\u00fcr viele Besucherinnen und Besucher ist die Ausstellung zu einem festen Bestandteil der Adventszeit geworden \u2013 einem Ritual, das die Stadt im Winter belebt und Menschen zusammenf\u00fchrt. Tats\u00e4chlich ist die Neue Residenz w\u00e4hrend der Ausstellungszeit ein Mikrokosmos: Familien, Senioren, Schulklassen, Touristengruppen, aber auch Neugierige, die einfach einen Nachmittagsspaziergang machen, finden hier zusammen. Das Wichteldorf ist ein Raum, den alle gleicherma\u00dfen nutzen \u2013 und genau diese Offenheit macht es zu einem \u201eAnziehpunkt f\u00fcr Alle\u201c.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die weihnachtliche Ausstellung im Hof der Neuen Residenz in Halle (Saale) ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":610364,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,4062,17332,13,14,15,17331,860,12],"class_list":{"0":"post-610363","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-halle","15":"tag-halle-saale","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-saale","20":"tag-sachsen-anhalt","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115631697333303595","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/610363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=610363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/610363\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/610364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=610363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=610363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=610363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}