{"id":61040,"date":"2025-04-25T20:53:08","date_gmt":"2025-04-25T20:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/61040\/"},"modified":"2025-04-25T20:53:08","modified_gmt":"2025-04-25T20:53:08","slug":"wuppertalerin-berichtet-ueber-stimmung-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/61040\/","title":{"rendered":"Wuppertalerin berichtet \u00fcber Stimmung in Rom"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Studienreise nach Rom hatte das Thema \u201eArmut, Macht und Vielfalt\u201c. F\u00fcr die Studierenden der Katholischen Hochschule NRW in K\u00f6ln, der Universit\u00e4t Freiburg und ihrer Professorin Kordula Kappler aus Wuppertal kam mit dem Tod von Papst Franziskus noch ein weiterer Aspekt dazu. Wie sich Rom in dieser Situation ver\u00e4ndert, schildert Kordula Kappler der WZ am Telefon.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDie Stadt wird jeden Tag voller\u201c, erz\u00e4hlt die Soziologin. Offenbar sind nicht nur Kardin\u00e4le aus aller Welt, sondern auch viele Menschen angereist, um den verstorbenen Papst noch einmal zu sehen oder das Begr\u00e4bnis mitzuerleben. \u201eIch bin fasziniert von der Logistik\u201c, sagt Karolin Kappler. Die zeige sich etwa in immer mehr Stra\u00dfensperren, aber auch einer wachsenden Zahl Dixie-Klos. Rund um den Petersplatz w\u00fcrden Leinw\u00e4nde aufgebaut.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch Sicherheitsma\u00dfnahmen seien immer deutlicher. W\u00e4hrend des Telefonats etwa fliegt ein Hubschrauber \u00fcber sie \u201emit einer bewaffneten Person in der T\u00fcr\u201c. Milit\u00e4rautos mit bewaffneten Personen seien zu sehen. Bei einem Termin am Freitag bei der Caritas h\u00e4tten pl\u00f6tzlich alle Handys gepiepst: eine Nachricht, dass der Petersplatz ab 17 Uhr gesperrt ist. In der deutschen Botschaft beim Vatikan sei ihnen gesagt worden, dass einen Tag sp\u00e4ter wegen des Besuchs von US-Pr\u00e4sident Trump das Areal rund um die US-Botschaft komplett gesperrt werde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Papst sei allgegenw\u00e4rtig. Am ersten Abend sei \u00fcber die Bildschirme in den Lokalen teils Fu\u00dfball, in vielen auch die Berichterstattung \u00fcber den Papst zu sehen gewesen. Dankesworte an den Papst seien auf vielen Bannern in der Stadt zu lesen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Gruppe erfuhr vom Tod des Papstes auf der Hinfahrt am Ostermontag. Und f\u00fcrchtete, dass einige geplante Termine ausfallen k\u00f6nnten. Aber: \u201eWir konnten alle Gespr\u00e4chstermine wahrnehmen.\u201c Die R\u00f6mer, zu denen sie Kontakt hatten \u2013 vor allem Vertreter der sozialen Organisationen, die sie besuchten \u2013 seien oft betroffen gewesen und bewegt von der Frage: Wer wird der n\u00e4chste Papst? Und: Wird der n\u00e4chste Papst auch das Soziale so in den Vordergrund stellen?<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zur Reisegruppe geh\u00f6ren Katholiken, darunter Priesteranw\u00e4rter, Protestanten, Muslime und Atheisten. \u201eWir sind sehr gemischt\u201c, sagt Karolin Kappler. Was nat\u00fcrlich zu vielen Diskussionen f\u00fchre, etwa \u00fcber den Sinn der Aufbahrung des toten Papstes. Sie h\u00e4tten \u00fcberlegt, sich in diejenigen einzureihen, die dem Papst die letzte Ehre erweisen. Doch die meisten Teilnehmer h\u00e4tten die Wartezeit nach einem vollen Tag zu anstrengend gefunden. Einige der angehenden katholischen Priester h\u00e4tten sich nachts gegen 0.30 Uhr angestellt, dann zweieinhalb Stunden gebraucht, bis sie bis zum Sarg gelangten. Die Stimmung sei umso and\u00e4chtiger geworden, je n\u00e4her sie kamen, h\u00e4tten sie berichtet. \u201eEs hat wohl auch die M\u00f6glichkeit gegeben, ein wenig zu verharren. Sie haben das durchaus als einen pers\u00f6nlichen und besinnlichen Moment empfunden.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Gruppe wollte den Freitag gemeinsam ausklingen lassen, da am n\u00e4chsten Tag alle zu verschiedenen Zeiten abreisen, nicht klar war, wie sich Reisezeiten durch die Umst\u00e4nde ver\u00e4ndern. Karolin Kappler hatte vor, am Samstag einen Blick auf eine der Leinw\u00e4nde zu versuchen, bevor sie abreist. Sie ist zwar in der Gemeinde St. Marien aktiv, aber keine Katholikin. Dennoch hat sie der Tod von Franziskus betroffen gemacht, weil sie ihn als wichtige Stimme etwa zum Umgang mit Gefl\u00fcchteten oder zu Milit\u00e4rausgaben empfunden hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Studienreise nach Rom hatte das Thema \u201eArmut, Macht und Vielfalt\u201c. 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