{"id":610832,"date":"2025-11-29T11:45:16","date_gmt":"2025-11-29T11:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/610832\/"},"modified":"2025-11-29T11:45:16","modified_gmt":"2025-11-29T11:45:16","slug":"russland-greift-kyjiw-und-energiesektor-an-dw-29-11-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/610832\/","title":{"rendered":"Russland greift Kyjiw und Energiesektor an \u2013 DW \u2013 29.11.2025"},"content":{"rendered":"<p>In der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> m\u00fcssen nach Angaben des Energieministeriums mehr als 600.000 Kunden ohne Elektrizit\u00e4t ausharren nach einem Angriff\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a> auf das Stromnetz in der Nacht. Getroffen worden seien Anlagen in Kyjiw und in f\u00fcnf Regionen. Mehr als 500.000 der vom Blackout betroffenen Haushalte seien in der Hauptstadt.<\/p>\n<p>Dort waren die ganze Nacht \u00fcber Explosionen zu h\u00f6ren. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha wirft der F\u00fchrung in Moskau vor, weiter &#8222;zu t\u00f6ten und zu zerst\u00f6ren&#8220;, w\u00e4hrend die Welt Friedenspl\u00e4ne f\u00fcr den Konflikt diskutiere. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters starben in der Nacht zwei Menschen infolge der Angriffe. Mehrere Wohngeb\u00e4ude in verschiedenen Stadtbezirken wurden besch\u00e4digt. Das genaue Ausma\u00df der Sch\u00e4den war am Samstagmorgen noch nicht zu ermessen.<\/p>\n<p>Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 mit westlicher Hilfe gegen die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gro\u00dfangelegte russische Invasion<\/a>. Gerade nachts attackieren die Angreifer ukrainische St\u00e4dte immer wieder mit Raketen, Gleitbomben und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/drohnen\/t-18141053\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Drohnen<\/a>. Umgekehrt greift die ukrainische Armee als Teil ihres Abwehrkampfes auch Ziele in Russland an, wobei\u00a0die Opferzahlen und Sch\u00e4den dort bei weitem nicht solch verheerende Ausma\u00dfe erreichen wie\u00a0in\u00a0der Ukraine.<\/p>\n<p>R\u00e4tsel um Explosionen auf russischen Tankern im Bosporus<\/p>\n<p>Bereits am Freitag wurden zwei Tanker der sogenannten russischen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland-schattenflotte-wie-europa-und-die-nato-gegenhalten-putin-frankreich-tanker-russland-v3\/a-74231036\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schattenflotte<\/a> im Schwarzen Meer nahe der Bosporusstra\u00dfe von Explosionen ersch\u00fcttert worden. An Bord der brennenden Schiffe befanden sich 45 Besatzungsmitglieder, die gerettet worden seien, teilten t\u00fcrkische Beh\u00f6rden mit.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74949850\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74949850_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"N\u00e4chtliche Aufnahme: Brennender Tanker auf einem Gew\u00e4sser (im Schwarzen Meer)\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Explosion auf Tanker der russischen SchattenflotteBild: Turkish Directorate General for Maritime Affairs\/Handout via REUTERS<\/p>\n<p>Nach Angaben des\u00a0t\u00fcrkischen Verkehrs- und Infrastrukturministers Abdulkadir Uralo\u011flu, h\u00e4tten Rettungsdienste zun\u00e4chst Meldungen erhalten, dass der Tanker &#8222;Kairos&#8220; m\u00f6glicherweise auf eine Mine gesto\u00dfen sei, bevor sie von einer Explosion auf der &#8222;Virat&#8220; erfuhren.<\/p>\n<p>Ein Drohnen- oder Raketenangriff wird aber nicht ausgeschlossen. Nach t\u00fcrkischen Angaben wurde die &#8222;Virat&#8220;\u00a0in der Nacht zum Samstag erneut von einem unbemannten Wasserfahrzeug angegriffen.<\/p>\n<p>Die Datenbank Open Sanctions, die Personen oder Organisationen verfolgt, die an der Umgehung von Sanktionen beteiligt sind, beschreibt die Schiffe als Teil der Schattenflotte, die genutzt wird, um die nach Russlands Invasion in die Ukraine 2022 verh\u00e4ngten Sanktionen zu umgehen.<\/p>\n<p>Die Ukraine hat w\u00e4hrend des Krieges erfolgreiche Angriffe auf russische Schiffe durchgef\u00fchrt, insbesondere mit Sprengstoff beladenen Marinedrohnen. Ukrainische Eins\u00e4tze beschr\u00e4nkten sich jedoch weitgehend auf die Gew\u00e4sser des n\u00f6rdlichen Schwarzen Meeres.<\/p>\n<p>Verhandlungen um Friedensl\u00f6sung<\/p>\n<p>Aktuell laufen intensive Gespr\u00e4che zwischen der Ukraine, ihren europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten und den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> \u00fcber eine Grundlage f\u00fcr eine <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europa-beraet-\u00fcber-neuen-ukraine-friedensplan-aus-genf-ukrainekrieg-russland-usa\/a-74857910\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sung<\/a>. Wie ein dauerhaft tragf\u00e4higer Kompromiss mit dem Angreifer Russland aussehen k\u00f6nnte, ist nach wie vor unklar.<\/p>\n<p>fab\/AR (rtr, dpa, ap, afp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Ukraine m\u00fcssen nach Angaben des Energieministeriums mehr als 600.000 Kunden ohne Elektrizit\u00e4t ausharren nach einem Angriff\u00a0Russlands&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":610833,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-610832","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115632821172749902","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/610832","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=610832"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/610832\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/610833"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=610832"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=610832"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=610832"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}