{"id":610948,"date":"2025-11-29T12:52:12","date_gmt":"2025-11-29T12:52:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/610948\/"},"modified":"2025-11-29T12:52:12","modified_gmt":"2025-11-29T12:52:12","slug":"neue-themenradroute-im-rheinischen-braunkohlerevier-150-km-strukturwandel-erleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/610948\/","title":{"rendered":"Neue Themenradroute im Rheinischen Braunkohlerevier \u2013 150 km Strukturwandel erleben"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Das Rheinische Braunkohlerevier soll eine neue touristische Attraktion bekommen: eine durchgehende, \u00fcber 150 Kilometer lange Themenradroute, die den Strukturwandel im Revier auf einzigartige Weise erfahrbar macht. Die Machbarkeitsstudie, die der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler nun pr\u00e4sentierte, zeigt: Die Idee ist realisierbar \u2013 und das Interesse potenziell riesig. Immerhin leben rund sieben Millionen Menschen im direkten Einzugsgebiet zwischen K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, M\u00f6nchengladbach und Aachen. Bis 2035 k\u00f6nnte die Route fertiggestellt sein.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Entwickelt wurde das Konzept von der BTE Tourismus- und Regionalberatung und dem Verkehrsplanungsb\u00fcro Kaulen in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteuren im Revier. Die geplante Strecke soll die gro\u00dfen Tagebaue und die k\u00fcnftigen Seen bei Hambach, Garzweiler und Inden miteinander verbinden. Ziel sei eine hochwertige, komfortable und zugleich inhaltlich dichte Radroute, die nicht nur durch mehrere Kreise, St\u00e4dte und Gemeinden f\u00fchrt, sondern auch die Ballungsr\u00e4ume optimal anbindet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/region-heinsberg\/erkelenz\/von-der-braunkohle-zur-boom-region-143-millionen-euro-fuer-die-geretteten-doerfer\/103987680.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__w3AgI RelatedTeaser_related-teaser--image__GJcRr read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"103987680\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Von der Braunkohle zur Boom-Region: 14,3 Millionen Euro f\u00fcr die geretteten D\u00f6rfer<\/p>\n<p><\/a><strong>41 Zeitfenster erz\u00e4hlen vom Wandel<\/strong><\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Inhaltlich steht die Inszenierung eines der tiefgreifendsten r\u00e4umlichen und gesellschaftlichen Umbr\u00fcche Deutschlands im Mittelpunkt. Wo jahrzehntelang riesige Kohlebagger im Einsatz waren, entstehen in den kommenden Jahrzehnten drei der gr\u00f6\u00dften Seen der Republik. D\u00f6rfer wurden umgesiedelt, Kraftwerke schlie\u00dfen, Landschaften werden neu gestaltet \u2013 ein Prozess, der das Revier bis weit \u00fcber das Jahr 2100 pr\u00e4gen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/region-heinsberg\/erkelenz\/bewohner-der-geretteten-tagebaudoerfer-fordern-respekt-wir-leben-hier-noch\/95297501.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__w3AgI RelatedTeaser_related-teaser--image__GJcRr read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"95297501\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Bewohner der geretteten Tagebaud\u00f6rfer fordern Respekt: \u201eWir leben hier noch!\u201c<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Entlang der Strecke sollen 41 sogenannte \u201eZeitfenster\u201c diesen Wandel f\u00fcr Radfahrerinnen und Radfahrer sichtbar und erfahrbar machen. Die Zeitreise reicht von der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die fernere Zukunft. Zentrale Anlaufpunkte bilden die neuen Informationszentren an den Tagebauen sowie das stillgelegte Kraftwerk Frimmersdorf, das teilweise als Industriedenkmal erhalten bleibt. Erg\u00e4nzt wird das Angebot durch zahlreiche kleinere Erlebnis- und Informationspunkte am Wegesrand.<\/p>\n<p><strong>Hohe technische Standards f\u00fcr Komfort <\/strong><\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Ein Schwerpunkt der Studie lag auf der Frage, wie bestehende Wege genutzt, ausgebaut oder erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen. Dabei wurden auch die Planungen der drei Tagebauumfeldorganisationen \u2013 Neuland Hambach, Landfolge Garzweiler und Indeland \u2013 ber\u00fccksichtigt. F\u00fcr die Qualit\u00e4t der Strecke streben die Fachleute hohe technische Standards an, orientiert an den Hinweisen f\u00fcr Radvorrangrouten der Forschungsgemeinschaft f\u00fcr Stra\u00dfen- und Verkehrswesen. Dazu geh\u00f6ren breite Wege, gute Oberfl\u00e4chen, klare Ausschilderung und ein verl\u00e4sslicher Winterdienst.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Das Ziel: eine Auszeichnung als Vier-Sterne-Route nach den ADFC-Kriterien. Diese wird anhand definierter Qualit\u00e4tsmerkmale f\u00fcr jeweils drei Jahre vergeben.<\/p>\n<p><strong>Breite Beteiligung und F\u00f6rderung <\/strong><\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die Machbarkeitsstudie entstand in enger Kooperation mit einer Vielzahl regionaler Partner: den Tagebauumfeldorganisationen, Tourismusverb\u00e4nden, dem Landschaftsverband Rheinland und auch RWE Power. Finanziert wurde das Projekt \u00fcber Strukturwandelmittel aus dem SofortprogrammPLUS und auf Grundlage des nordrhein-westf\u00e4lischen Fahrrad- und Nahmobilit\u00e4tsgesetzes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Rheinische Braunkohlerevier soll eine neue touristische Attraktion bekommen: eine durchgehende, \u00fcber 150 Kilometer lange Themenradroute, die den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":610949,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1849],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4455,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-610948","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-moenchengladbach","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-moenchengladbach","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115633084579477107","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/610948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=610948"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/610948\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/610949"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=610948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=610948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=610948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}