{"id":611202,"date":"2025-11-29T15:15:20","date_gmt":"2025-11-29T15:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/611202\/"},"modified":"2025-11-29T15:15:20","modified_gmt":"2025-11-29T15:15:20","slug":"inari-san-am-rosenthaler-platz-dieser-food-trend-erobert-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/611202\/","title":{"rendered":"\u201eInari San\u201c am Rosenthaler Platz \u2013 Dieser Food-Trend erobert Berlin"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Schon von Weitem fallen die leuchtend gelben Fliesen des Gesch\u00e4fts auf. Wer in den vergangenen Wochen in der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/mitte\/article410494242\/kritik-an-umbauplaenen-fuer-torstrasse-zukunft-oder-rueckschritt-fuer-mitte.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/mitte\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1763618101\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Torstra\u00dfe<\/a> in Berlin-Mitte vorbeikam, d\u00fcrfte \u201eInari San\u201c kaum \u00fcbersehen haben. Was im M\u00e4rz dieses Jahres auf gerade einmal 18 Quadratmetern in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/frankfurt-am-main\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656512394\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt am Main<\/a> begann, ist innerhalb von acht Monaten zu einem der angesagtesten Food-Konzepte Deutschlands geworden. Im Oktober hat \u201eInari San\u201c seinen zweiten Standort in der Hauptstadt er\u00f6ffnet \u2013 und auch hier stehen die Menschen Schlange.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Hinter dem Erfolg steht Content Creatorin Phi (31), die gemeinsam mit ihren Cousins und besten Freunden ein Konzept entwickelt hat, das Inari-Sushi und Matcha-Kreationen verbindet. Eine Kombination, die auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, aber offensichtlich funktioniert. In <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/berlin\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1632225361\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> gibt es bisher nichts Vergleichbares.<\/p>\n<p>Was sind Inari?<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Im Zentrum von Phis Konzept steht ein Gericht, das in <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/japan\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1657724392\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Japan<\/a> zwar weitverbreitet ist, in Deutschland jedoch kaum bekannt ist: Inari. Dabei handelt es sich um kleine Tofu-Taschen, die mit Sushi-Reis gef\u00fcllt werden. Bei \u201eInari San\u201c bekommt das traditionelle Gericht ein modernes Upgrade. Im Japanischen bedeutet \u201eSan\u201c Berg \u2013 und auf die Inari-Taschen kommt tats\u00e4chlich ein kleiner \u201eGenuss-Berg\u201c an kreativen Toppings aus Fleisch, Fisch und <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/vegan\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1710850583\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">veganen<\/a> Optionen. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Am meisten sch\u00e4tzt die Gr\u00fcnderin daran, dass sie ihrer Kreativit\u00e4t freien Lauf lassen kann. Zudem habe das Konzept einen entscheidenden Vorteil: \u201eMan braucht keinen Koch. Die Basis bleibt immer die gleiche, nur die Toppings variieren\u201c, erkl\u00e4rt sie gegen\u00fcber der Berliner Morgenpost. <\/p>\n<p>  Genie\u00dfen in Berlin \u2013 die besten Restaurants, die neusten Trends:<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Inspiration kam von Phis japanischem Freund, dessen Lieblingsessen Inari sind. \u201eEigentlich habe ich alles meinem Freund zu verdanken. Er hat mich dazu gebracht, das Konzept nach Deutschland zu bringen\u201c, erz\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Phi kommt urspr\u00fcnglich aus Ulm und lebt seit ihrem 16. Lebensjahr in Frankfurt am Main. Sie kommt aus einer Gastronomie-Familie und kennt die Branche von klein auf. \u201eEigentlich wollte ich nie wieder in der Gastronomie arbeiten\u201c, sagt sie und lacht. Doch die Idee lie\u00df sie nicht los. Gemeinsam mit ihren Cousins und ihren Freunden beschloss sie, es einfach zu versuchen. Zwei ihrer Freunde setzten sogar ihr Studium aus, um \u201eInari San\u201c mit aufzubauen.<\/p>\n<p>  Matcha und Sushi \u2013 eine ungew\u00f6hnliche Kombination<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Kombination mit <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/article407763147\/matcha-tee-wird-luxusgut-hersteller-heillos-ueberfordert.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1733047416\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Matcha<\/a> war urspr\u00fcnglich gar nicht geplant. \u201eSushi und Matcha ergibt ja gar keinen Sinn\u201c, lacht die Inhaberin. Doch bei der Frage, welche Getr\u00e4nke sie servieren wollen, setzte sich der Matcha durch. Warum? Weil Phi sehr gerne Matcha trinkt. Das passt zu ihrem Konzept: \u201eAlles auf der Karte ist nur das, was ich auch mag.\u201c <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Auf den ersten Blick wirken die Preise nicht g\u00fcnstig. Phi erkl\u00e4rt jedoch, dass alles vor Ort zubereitet wird. Der Matcha wird direkt aus <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/japan\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1657724392\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Japan<\/a> importiert, ebenso wie der Reis und weitere Zutaten. Selbst das Furikake, die Gew\u00fcrzmischung f\u00fcr den Reis, stellt das Team im Haus her \u2013 denn die fertige Variante enth\u00e4lt Fisch, und Phi legt Wert auf eine vegane Basis f\u00fcr die vier veganen Optionen auf der Karte. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Ein ungeplanter Star auf der Speisekarte ist der Bananenpudding. Urspr\u00fcnglich nur als ein Er\u00f6ffnungs-Special gedacht, wurde er zum Liebling der G\u00e4ste. So sehr, dass Phi an ihre Grenzen kam: \u201eIch war zum Teil bis vier Uhr morgens da und habe Pudding gemacht \u2013 und danach war er in drei Stunden ausverkauft.\u201c Schlie\u00dflich teilte sie das Rezept auf Social Media, damit ihre Fans den Pudding zu Hause nachkochen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/409729697_1761744172_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[4\/3] \" alt=\"LAP Coffee: Life Among People\" title=\"Vor den LAP-Caf\u00e9s bilden sich oft lange Schlangen.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  Berlin: Treffer um 5 Uhr morgens<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Expansion nach Berlin war reiner Zufall \u2013 oder Schicksal, wie Phi es nennt. \u201eDie Vorbesitzerin hat schon ein Jahr versucht, diese Location hier zu vermieten. An dem Tag, an dem sie den Makler gewechselt hat, wurde es online gestellt. Wir haben es um 5 Uhr morgens gesehen, sind am n\u00e4chsten Tag nach Berlin gekommen und haben direkt zugesagt\u201c. Nun steht Phi vor ihrem zweiten Laden direkt am Rosenthaler Platz in Berlin und kann es selbst kaum glauben. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Ihr erster Laden in Frankfurt am Main \u00f6ffnete auf 18 Quadratmetern in der Kleinmarkthalle. Der Berliner Standort ist deutlich gr\u00f6\u00dfer und bietet Platz, um neben den Klassikern auch andere Specials vorzubereiten. Sitzpl\u00e4tze gibt es allerdings keine.<\/p>\n<p>Zwei St\u00e4dte, verschiedene Rhythmen<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Bereits kurz nach der Er\u00f6ffnung des zweiten Standorts fallen Phi die Unterschiede zwischen beiden St\u00e4dten auf. \u201eFrankfurt steht einfach viel zu fr\u00fch auf\u201c, stellt sie schmunzelnd fest. Um 11 Uhr stehen die G\u00e4ste dort bereits Schlange. Berlin tickt anders: \u201eWir machen auf und es kommen langsam ein paar Leute rein und holen sich ihren Matcha. Erst gegen Abend wird es voll.\u201c Berlin bleibt also l\u00e4nger wach. \u00a0<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Auch optisch unterscheiden sich die Standorte: Frankfurt ist gr\u00fcn gehalten, Berlin in Gelb. \u201eIch f\u00fchle irgendwie Gelb, wenn ich an Berlin denke\u201c, erkl\u00e4rt Phi ihre Entscheidung. Jede Stadt hat ihre eigene Farbe, und das sieht man besonders auf <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/social-media\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1752674017\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Social Media<\/a>. \u201eWenn jemand in Frankfurt postet, wei\u00df man direkt, es ist Frankfurt. Und bei Gelb wei\u00df man, es ist Berlin.\u201c <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/410242718_1760629579_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[4\/3] \" alt=\"Portrait: Vito Nicotra aus der Bar Buck &amp; Breck ist Bartender des Jahres.\" title=\"Vito Nicotra aus der Bar Buck &amp; Breck ist Bartender des Jahres.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  Mehr als nur ein Tiktok-Trend<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Phi ist auf Social Media sehr erfolgreich und hat bisher jeden Schritt bis zur Ladener\u00f6ffnung mit ihren Followern geteilt. Knapp 380.000 Menschen folgen ihr auf <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/tiktok\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1662026214\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiktok<\/a>. Man k\u00f6nnte meinen, \u201eInari San\u201c sei nur ein weiterer Hype. Doch Phi beobachtet etwas anderes: \u201eIch sehe ganz viele Gesichter mehrmals hier in Berlin oder in Frankfurt. Wir haben richtig viele Stammkunden \u2013 das zeigt mir, dass wir nicht nur ein Trendprodukt sind.\u201c <\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">R\u00fcckblickend ist die Gr\u00fcnderin selbst \u00fcberrascht \u00fcber die rasante Entwicklung einer spontanen Idee. \u201eEs ist verr\u00fcckt, wie sich alles entwickelt hat\u201c, sagt Phi und bemerkt, dass sie \u201ebis heute alles mit Bauchgef\u00fchl angegangen\u201c ist. Welche Stadt als N\u00e4chstes kommt, steht allerdings noch nicht fest. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon von Weitem fallen die leuchtend gelben Fliesen des Gesch\u00e4fts auf. Wer in den vergangenen Wochen in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":611203,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-611202","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115633647922814437","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/611202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=611202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/611202\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/611203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=611202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=611202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=611202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}