{"id":612463,"date":"2025-11-30T04:10:16","date_gmt":"2025-11-30T04:10:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/612463\/"},"modified":"2025-11-30T04:10:16","modified_gmt":"2025-11-30T04:10:16","slug":"wie-die-infrastrukturen-in-leipzig-zwischen-1980-und-2000-komplett-umgebaut-wurden-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/612463\/","title":{"rendered":"Wie die Infrastrukturen in Leipzig zwischen 1980 und 2000 komplett umgebaut wurden \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Infrastrukturen lassen unsere Gesellschaft funktionieren. Meist nehmen wir sie gar nicht wahr und verlassen uns einfach darauf, dass sie funktionieren. Und wir gew\u00f6hnen uns sehr schnell daran, wenn die Dinge reibungslos funktionieren. Und vergessen auch sehr schnell, dass wir selbst einmal in dysfunktionalen Infrastrukturen lebten. Das ist noch gar nicht lange her. Etwas \u00fcber 30 Jahre. Da schleppten die meisten Leipziger noch Kohlen, Kohledunst lag \u00fcber der Stadt, die Stra\u00dfenbahnen rumpelten auf ausgefahrenen Gleisen. Und die Leipziger erlebten eine umfassende Systemtransformation.<\/p>\n<p>Ein Begriff, den die Darmst\u00e4dter Historikerin Laura Marie H\u00f6ss aber in diesem Fall einmal nicht auf die gesellschaftliche Transformation anwendet, mit der die Ostdeutschen 1990 ihr Land umkrempelten, sondern auf die den radikalen Umbau zweier Infrastruktursysteme, ohne die ein modernes Land nicht funktioniert \u2013 die Energieversorgung in Leipzig und das Verkehrssystem \u2013 letzteres vor allem auf den Schienentransport und den Stra\u00dfenbahnverkehr fokussiert.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/cdbd172b533a42b696f26e21d5067cca.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/11\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/11\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Was dann \u00e4ltere Leipziger noch erinnern d\u00fcrfte an die rumpelnden und in weiten Teilen \u00fcberalterten Stra\u00dfenbahnen, die noch 1990 auf den Langsamfahrstrecken der Stadt unterwegs waren, aber doppelt so viele Fahrg\u00e4ste transportierten wie das heutige, verschlankte Stra\u00dfenbahnnetz, das 2001 eingef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Aber Laura Marie H\u00f6ss zeigt, wie alles miteinander zusammeh\u00e4ngt. Denn kein Infrastruktursystem funktioniert f\u00fcr sich allein. Ohne Energie funktioniert der Verkehr nicht, ohne funktionierende Verkehrssysteme gibt\u2019s keine Energie. Und das war vor 1990 noch zwingender als heute. Weshalb die Autorin zur\u00fcckgeht bis 1980, das Jahr, in dem die DDR im Grunde in ihre Stagnationsphase eintrat, eingeklemmt in Handlungszw\u00e4ngen, die am Ende auch die Politik handlungsunf\u00e4hig machten.<\/p>\n<p>Die Blindheit der Politik f\u00fcr die Infrastrukturen<\/p>\n<p>Es ist eine nicht ganz banale Feststellung, dass Politik direkt von funktionierenden Infrastrukturen abh\u00e4ngt. Als h\u00e4tte die Historikerin an das aktuelle Berlin gedacht und die Unf\u00e4higkeit auch demokratisch gew\u00e4hlter Politiker, die Bedeutung von intakten Infrastruktursystemen zu begreifen. Ihr Buch ist im Grunde auch eine wissenschaftliche Warnung an die aktuelle Regierung, sich doch einmal gr\u00fcndlicher mit der Rolle intakter Infrastrukturen f\u00fcr das Wohlergehen und Funktionieren eines Landes zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Die sp\u00e4te DDR ist im Grunde auch eine Warnung, auch wenn die handelnden Akteure in den Energiekombinaten, mit denen die Energieversorgung der DDR zentral organisiert war, kaum Spielraum hatten, die zunehmenden Probleme im Energiesystem der DDR zu beheben oder das System gar zu transformieren.<\/p>\n<p>Obwohl sie sehr wohl begriffen, dass dies dringend notwendig war. Doch die DDR war nun einmal ein Land, das nur \u00fcber einen einzigen Rohstoff auf eigenem Staatsgebiet in gro\u00dfer Menge verf\u00fcgte: die Braunkohle.<\/p>\n<p>In den 1970er Jahre hatte man sogar noch geglaubt, das Land auf Erd\u00f6l umstellen zu k\u00f6nnen und damit weitgehend Abschied von der dreckigen Braunkohleverbrennung in den l\u00e4ngst veralteten Verbrennungsanlagen nehmen zu k\u00f6nnen. Doch zwei \u00d6lkrisen, die weltweit die Erd\u00f6lpreise explodieren lie\u00dfen und auch das zuvor billige Erd\u00f6l aus der UdSSR verteuerten, bereiteten diesen Tr\u00e4umen ein Ende. Neu eingebaute \u00d6lheizungen wurden wieder herausgerissen, das System wieder komplett auf Kohleverbrennung umgestellt und der Kohleabbau auch rund um Leipzig forciert.<\/p>\n<p>Die Rolle der Kohle in der Friedlichen Revolution<\/p>\n<p>Was bekanntlich zu einem der zentralen Momente der Friedlichen Revolution wurde, als die Leipziger auch gegen den vorr\u00fcckenden Tagebau Cospuden mobilisierten und dann auch die Einstellung des Betriebs erzwangen. Logischerweise stand dann der komplette Umbau der Energieversorgung auch als einer der wichtigsten Punkte auf dem Arbeitsprogramm des Runden Tisches der Stadt Leipzig, samt einem Thema, das heute ebenfalls vergessen ist: der geforderten R\u00fcckgabe der Leipziger Energieversorgung an die Stadt Leipzig.<\/p>\n<p>Denn auch hier war die Energieversorgung zuvor \u00fcber ein zentral gelenktes Energiekombinat erfolgt und die alten Chefs im Kombinat waren nur zu bereit, die komplette Energieversorgung den nur zu interessierten westdeutschen Energieriesen anzudienen, die schon davon tr\u00e4umten, die Energieversorgung im ganzen Osten zentral zu bewirtschaften.<\/p>\n<p>Leipzig brauchte mehrere Anl\u00e4ufe und Gerichtsprozesse, um seine eigene Energieversorgung wieder zur\u00fcckzubekommen und seine Stadtwerke neu zu gr\u00fcnden. Ein Thema, das in den fr\u00fchen 1990er Jahren die Stadtpolitik besch\u00e4ftigte, w\u00e4hrend gleichzeitig schon die Weichen gestellt wurden, Leipzig endlich unabh\u00e4ngig von der Braunkohle zu machen.<\/p>\n<p>Mitten im Stadtgebiet qualmten damals noch mehrere gro\u00dfe Kohlekraftwerke vor sich hin und 170.000 Leipziger Haushalte wurden noch mit Briketts befeuert. Bis 1990 hatte das v\u00f6llig alternativlos ausgesehen. Doch ab diesem Jahr fiel ein Baustein nach dem anderen.<\/p>\n<p>Denn was sofort abgeschaltet wurde, waren die ganzen \u00fcberalterten Industriebetriebe in der Stadt, die allesamt ebenfalls noch mit Kohle befeuert wurden oder am \u00fcberforderten Fernw\u00e4rmenetz hingen, das mit Fernw\u00e4rme aus den Kohlekraftwerken beschickt wurde. Es tat sich auch ein einmaliges Zeitfenster auf, in dem B\u00fcrgerrechtler selbst zu Gestaltern und Motoren der Ver\u00e4nderung wurden.<\/p>\n<p>Binnen weniger Jahre wurde die Energieversorgung der Stadt komplett umgestellt, wurden in den Haushalten, die eben noch mit Kohle\u00f6fen beheizt wurden, zentrale Heizungen eingebaut und die Geb\u00e4ude nun mit Erdgas beliefert, wo noch keine Fernw\u00e4rme anlag.<\/p>\n<p>Auf maroden Gleisen<\/p>\n<p>Praktisch \u00fcber Nacht wurde der Himmel \u00fcber Leipzig blau, verbesserte sich die Luftqualit\u00e4t sp\u00fcrbar. W\u00e4hrend gleichzeitig der Kampf um die eigenen Stadtwerke positiv ausging, Voraussetzung \u00fcbrigens daf\u00fcr, dass die Stadt auch bereit war, die Leipziger Verkehrsbetriebe wieder in eigene Regie zu nehmen. Auch die waren vorher als volkseigenes Kombinat organisiert gewesen und litten unter einem riesigen Sanierungsr\u00fcckstau.<\/p>\n<p>Nicht nur das Gleisnetz war v\u00f6llig ausgefahren, auch der Wagenpark war \u00fcberaltert und die Werkst\u00e4tten der LVB waren nicht mehr in der Lage, die kaputten Fahrzeuge zeitnah instand zu setzen. Da steckte also ebenso ein riesiger Investitionsblock, der mit den eigenen Stadtwerken querzufinanzieren war.<\/p>\n<p>Laura Marie H\u00f6ss beschreibt dieses Ringen um die komplette Transformation zweier grundlegender Leipziger Infrastruktursysteme auch im Wechselspiel der jeweils M\u00e4chtigen und Verantwortlichen. Denn Kennzeichen der Transformation war auch, dass die alten Kombinatsdirektoren ihre alte Machtf\u00fclle nutzten, um ihre eigenen Interessen in diesem Prozess durchzusetzen.<\/p>\n<p>Und diese Eigeninteressen hatten fast nichts mit dem Bem\u00fchen der Stadt und der Akteure der Runden Tische zu tun, die wichtigsten Infrastrukturen wieder in st\u00e4dtische Hand zu bekommen.<\/p>\n<p>Und auch wenn sie diese endlich wieder in st\u00e4dtischer Hoheit hatten, dauerte es oft Jahre, bis auch die technischen Transformationen geschafft wurden, die alten Kohlekraftwerke im Stadtgebiet abgerissen werden konnten und der Bau eines neuen Gas-Turbinen-Kraftwerks erm\u00f6glichte, nicht nur einen Teil der Fernw\u00e4rme mit Erdgas zu erzeugen, sondern auch einen nicht unbetr\u00e4chtlichen Teil des Leipziger Stroms. Der Umbau des Schienennetzes der LVB, mit dem auch auf den deutlichen R\u00fcckgang von Fahrg\u00e4sten und Einwohnern reagiert wurde, dauerte dann sogar \u00fcber zehn Jahre.<\/p>\n<p>Verschlei\u00dfende Systeme<\/p>\n<p>Nicht beleuchtet wird von der Autorin der komplexe Umbau des Eisenbahnnetzes um Leipzig, das bis 1990 ja auch deshalb ein regelrechter Brennpunkt im Schienennetz der DDR war, weil dar\u00fcber die riesigen Lieferungen von Braunkohle nicht nur zu anderen Kohlekraftwerken, sondern auch zur Chemieindustrie abliefen, den Fabriken der Karbonchemie.<\/p>\n<p>Auch die Chemieindustrie der DDR war ganz auf Kohle abgestellt. Was aber 1990 genauso wegfiel wie die Notwendigkeit, jeden Morgen Hunderttausende Arbeiter und Arbeiterinnen in die Chemie- und Brikettfabriken zu schaffen. Was dann die einmalige M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnete, auch das Eisenbahnnetz rund um Leipzig neu zu organisieren. Aber das h\u00e4tte das Buch dann wohl gesprengt.<\/p>\n<p>Im Grunde zeigt Laura Marie H\u00f6ss am Beispiel Leipzig exemplarisch, wie damals neben der gesellschaftlichen Transformation auch eine riesige technische Transformation der grundlegenden Infrastrukturen in den ostdeutschen St\u00e4dten stattfand. Und wie sich beide Transformationen bedingten.<\/p>\n<p>Und indem sie auch die letzten Jahre der DDR ab 1980 mit in den Blick nimmt und die fast beklemmende Abh\u00e4ngigkeit von der umweltsch\u00e4dlichen Kohleverbrennung, macht sie hier sichtbar, wie dysfunktional das Energiesystem der sp\u00e4ten DDR geworden war und im Grunde nur noch auf Verschlei\u00df fuhr. Und auch in harten Wintern wie dem von 1986\/1987 an seine Grenzen kam. So h\u00e4tte das nicht mehr lange funktioniert.<\/p>\n<p>Und das sp\u00fcrten und wussten ja die B\u00fcrger des Landes. Die nicht mal ahnten, dass die Treuhand schon 1990 im Hinterzimmer Stromvertr\u00e4ge mit westdeutschen Konzernen abschloss, die nur zu gern das komplette Energiesystem im Osten \u00fcbernommen h\u00e4tten. Es ist einer der Punkte, an denen sichtbar wird, welche gravierenden Fehler die Treuhand gemacht hat.<\/p>\n<p>Und einige dieser Fehler gingen direkt auf Kosten der Kommunen, deren Tafelsilber hier einfach verkauft werden sollte \u2013 und oft genug auch einfach verscherbelt wurde. Die Chance, gerade die Kommunen in diesem Transformationsprozess zu st\u00e4rken, wurde von Treuhand und Bundesregierung str\u00e4flichst vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<p>Eine Frage der Macht<\/p>\n<p>Und den von den Leipzigern gew\u00fcnschten Komplettausstieg aus der Kohle gab es dann auch nicht. Stattdessen wurde sogar noch in ein neues Kohlekraftwerk in Lippendorf investiert. Und auch in diesem Punkt verweist die Autorin im Grunde auf die Gegenwart, in der einflussreiche Energiekonzerne die Energiepolitik der Bundesrepublik beeinflussen und zu ihren Gunsten verzerren.<\/p>\n<p>\u201eDiese Beobachtungen weisen darauf hin, dass der Verlauf von Transformationen auch eine Frage der Macht und Durchsetzungsf\u00e4higkeit bestimmter Positionen und Transformationsziele im Diskurs ist\u201c, schreibt die Autorin. Aber dazu sei noch mehr Forschungsarbeit notwendig, wie Macht in solchen Transformationen eingesetzt wird, um die Diskurse zu beeinflussen. Denn Macht liegt nun einmal nicht ausschlie\u00dflich auf der politischen Ebene, sondern auch auf der \u00f6konomischen.<\/p>\n<p>Und genau das macht das Buch, dem die 2024 angenommene Dissertation der Autorin zugrunde liegt, eben auch deutlich, so weit das aus den verf\u00fcgbaren Aktenbest\u00e4nden noch rekonstruierbar ist: Dass es eine Politik im luftleeren Raum nicht gibt, sondern Politik auch Gestalterin von technischen Transformationen ist. Und zwar wirklich umfassenden, wie ab 1990. Und dass gleichzeitig diverse Akteure mit hoher \u00f6konomischer Macht diese Transformation f\u00fcr ihre Eigeninteressen zu okkupieren versuchten und sie damit erschwerten und verzerrten.<\/p>\n<p>Genau das erinnert dann wieder an die Gegenwart, in der die n\u00e4chste gro\u00dfe Transformation der grundlegenden Infrastrukturen \u2013 Energie und Verkehr \u2013 auf der Tagesordnung steht. Eine Transformation, die eigentlich mit technischem Sachverstand vorangetrieben werden m\u00fcsste, aber durch politische Bremsversuche immer wieder ins Stocken ger\u00e4t. Und wieder stehen die Kommunen im Fokus, die Energie- und W\u00e4rmewende schultern m\u00fcssen, w\u00e4hrend die hohe Politik in Berlin ratlos durch die Flure geistert, weil sie von einflussreichen Lobbyisten eine andere Geschichte erz\u00e4hlt bekommt.<\/p>\n<p><strong>Laura Marie H\u00f6ss \u201eSystemtransformationen\u201c<\/strong>, Vandenhoeck &amp; Ruprecht, G\u00f6ttingen 2025, 65 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Infrastrukturen lassen unsere Gesellschaft funktionieren. 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