{"id":613099,"date":"2025-11-30T10:41:21","date_gmt":"2025-11-30T10:41:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613099\/"},"modified":"2025-11-30T10:41:21","modified_gmt":"2025-11-30T10:41:21","slug":"rettet-unsere-welt-zukunft-amazonas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613099\/","title":{"rendered":"\u201eRettet unsere Welt \u2013 Zukunft Amazonas\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Er habe den Eindruck, dass die Menschheit, anstatt aufzuwachen, immer wieder auf eine globale Snooze-Taste dr\u00fccke, so wie bei einem Wecker, um weiter schlafen zu k\u00f6nnen. Dagegen forderte Bischof Kohlgraf dazu auf: \u201eEs ist Zeit, vom Schlaf aufzustehen, indem wir uns nicht von Geld und dem Nutzen der Sch\u00f6pfung und anderer Menschen blenden lassen, sondern uns von ihrer W\u00fcrde leiten lassen.\u201c Gerade der Glaube an Gott und das Bewusstsein, Teil seiner Sch\u00f6pfung zu sein, sei kein \u201eOpium des Volkes\u201c, keine Bet\u00e4ubung. Vielmehr sei der Glaube \u201eein Wecker, ein Weckruf, der uns mahnt, die Wirklichkeit nicht zu verdr\u00e4ngen\u201c. Die bundesweite Adveniat-Weihnachtsaktion, die in Mainz an diesem 1. Adventsonntag er\u00f6ffnet wurde und der die Spenden in allen Weihnachtsgottesdiensten in ganz Deutschland am 24. und 25. Dezember zugutekommt, zeige: Die christliche Botschaft besitze immer auch eine politische Dimension. \u201eSie mahnt zu Ma\u00dfhalten, Gerechtigkeit, Solidarit\u00e4t, N\u00e4chstenliebe und zum Einsatz f\u00fcr Menschen am Rande sowie f\u00fcr unser gemeinsames Haus\u201c, so der Mainzer Bischof.<\/p>\n<p>Auch der Ministerpr\u00e4sident des Landes Rheinland-Pfalz feierte den Er\u00f6ffnungsgottesdienst mit. \u201eNachhaltigkeit kennt keine Grenzen \u2013 und Verantwortung auch nicht\u201c, erkl\u00e4rte er auf dem anschlie\u00dfenden Empfang im Erbacher Hof. \u201eIn Rheinland-Pfalz arbeiten wir daran, unser Land sozial gerecht, wirtschaftlich stark und klimaneutral zu gestalten, und zugleich \u00fcbernehmen wir Verantwortung \u00fcber unsere Landesgrenzen hinaus. Unsere Entwicklungszusammenarbeit mit L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens zeigt, wie wir gemeinsam Armut bek\u00e4mpfen, Bildung st\u00e4rken und Zukunft schaffen k\u00f6nnen.\u201c Die beteiligten Menschen, Vereine, Schulen, Kommunen und Kirchen seien ein lebendiges Beispiel daf\u00fcr, dass nachhaltige Entwicklung gelingt, wenn politisches Handeln und Engagement vor Ort zusammenkommen. Denn, so Ministerpr\u00e4sident Alexander Schweitzer, \u201enur gemeinsam schaffen wir eine gerechte und lebenswerte Zukunft \u2013 f\u00fcr uns und f\u00fcr die kommenden Generationen.\u201c<\/p>\n<p>Die Adveniat-Weihnachtsaktion ist seit mehr als 60 Jahren eine Br\u00fccke der Solidarit\u00e4t zwischen Deutschland und Lateinamerika sowie der Karibik. Schwester Elis dos Santos aus der brasilianischen Millionen-Metropole Manaus hatte in den vergangenen Tagen bereits vom Engagement der indigenen V\u00f6lker und der internationalen Zivilgesellschaft auf zahlreichen Veranstaltungen berichtet. \u201eIch komme aus einem Land, das Widerstand leistet, singt und leidet \u2013 und wo doch jeder neue Tag auch ein Akt der Hoffnung ist\u201c, sagte sie im Er\u00f6ffnungsgottesdienst. F\u00fcr die Partnerin des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat steht fest: \u201eUnsere Beziehung zur Sch\u00f6pfung darf nicht l\u00e4nger der Logik der Ausbeutung und einer Wegwerfmentalit\u00e4t folgen.\u201c Die Adveniat-Weihnachtaktion sei f\u00fcr sie und die Menschen in Lateinamerika ein Zeichen tiefer Verbundenheit. \u201eSie steht f\u00fcr Initiativen, die mit Hand und Herz diejenigen st\u00e4rken, die oft unsichtbar bleiben. Sie ist Ausdruck einer dauerhaften Solidarit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat Pater Martin Maier rief am Zusammenfluss von Main und Rhein in Erinnerung, dass Fl\u00fcsse \u00fcberlebenswichtige Lebensadern unserer Welt sind. \u201eSie verbinden Menschen. Spenden lebenswichtiges Trinkwasser. Lassen Pflanzen wachsen. Sind Nahrungsquelle. Doch die Lebensadern unserer Welt trocknen aus, werden ausgebeutet und vergiftet\u201c, so der Adveniat-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Die radikale Abholzung des Regenwalds am Amazonas, die r\u00fccksichtslose Rohstoffausbeutung und die Erd\u00f6lf\u00f6rderung zerst\u00f6rten die Lebensgrundlagen f\u00fcr die vielf\u00e4ltige Pflanzen- und Tierwelt und f\u00fcr die dort lebenden indigenen V\u00f6lker.<\/p>\n<p>\u201eAls Kirche stehen wir klar auf der Seite der Menschen, die Opfer dieser ma\u00dflosen Ausbeutung von Bodensch\u00e4tzen und der menschengemachten Klimaerhitzung werden\u201c, sagte Bischof Vicente Ferreira. In seinem Bistum Livramento de Nossa Senhora, aber auch in ganz Brasilien engagiert er sich seit vielen Jahren f\u00fcr die vom Bergbau ausgebeuteten und bedrohten Menschen. Die Verteidiger der Menschen- und Naturrechte erhielten in Lateinamerika Morddrohungen. Deshalb sei es so wichtig, dass das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit seinen Partnern vor Ort die Armen und insbesondere die indigenen V\u00f6lker erm\u00e4chtigt, ihre Rechte zu verteidigen und ihrer Lebenswelten zu sch\u00fctzen. \u201eUnterst\u00fctzen Sie die Adveniat-Weihnachtsaktion in diesem Jahr. Das hilft unserer Arbeit vor Ort\u201c, so Bischof Vicente Ferreira zum Ende des Gottesdienstes.<\/p>\n<p>Der Gottesdienst zur Er\u00f6ffnung der Adveniat-Weihnachtsaktion erhielt seine ganz besonders feierliche Note durch die musikalische Gestaltung. Unter der Leitung von Domkapellmeister Professor Dr. Karsten Storck sang der Mainzer Domchor und spielten die Dombl\u00e4ser. Domorganist Professor Daniel Beckmann war an der Orgel zu h\u00f6ren und die Musikgruppe der portugiesisch-sprachigen Gemeinde Mainz sorgte f\u00fcr internationales Flair.<\/p>\n<p><strong>Adveniat-Weihnachtsaktion 2025 \u201eRettet unsere Welt \u2013 Zukunft Amazonas\u201c:<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><br \/>Der weltweite Hunger nach Rohstoffen, Holz und Fleisch zerst\u00f6rt die Lebengrundlage der indigenen V\u00f6lker am Amazonas und erstickt die Lunge der Welt. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen vor Ort unterst\u00fctzt Adveniat indigene Gemeinschaften dabei, ihre Rechte zu sch\u00fctzen und den zerst\u00f6rerischen Eingriffen von Konzernen und Regierungen entgegenzuwirken. Die indigenen V\u00f6lker sind mit ihrem Leben im Einklang mit der Natur die wahren Umweltsch\u00fctzer und Klimaretter. Unter dem Leitwort \u201eRettet unsere Welt \u2013 Zukunft Amazonas\u201c ruft Adveniat alle Menschen guten Willens auf, sich an die Seite der Menschen zu stellen, die f\u00fcr die Bewahrung des Amazonas als gemeinsames Haus und als globale Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen einstehen \u2013 oft unter Einsatz des eigenen Lebens. Die bundesweite Adveniat-Weihnachtsaktion wird am 1. Advent, dem 30. November 2025, im Bistum Mainz er\u00f6ffnet. Die Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember in allen katholischen Kirchen Deutschlands ist f\u00fcr Adveniat und die Hilfe f\u00fcr die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt. Spendenkonto bei der Bank im Bistum Essen, IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45 oder unter www.adveniat.de.<\/p>\n<p><strong>Weitere Fotos stehen im Anschluss an den Gottesdienst zum kostenfreien Download bereit unter: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.medien.adveniat.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>www.medien.adveniat.de<\/strong><\/a><strong>. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Reportage, Film- und Radiobeitr\u00e4ge zur Adveniat-Weihnachtsaktion \u201eGlaubt an uns \u2013 bis <\/strong><strong>wir es tun!\u201c finden Sie unter: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.adveniat.de\/presse2025\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>www.adveniat.de\/presse2025<\/strong><\/a><strong> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Er habe den Eindruck, dass die Menschheit, anstatt aufzuwachen, immer wieder auf eine globale Snooze-Taste dr\u00fccke, so wie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":613100,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-613099","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115638231647673999","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/613099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=613099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/613099\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/613100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=613099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=613099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=613099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}