{"id":613205,"date":"2025-11-30T11:46:16","date_gmt":"2025-11-30T11:46:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613205\/"},"modified":"2025-11-30T11:46:16","modified_gmt":"2025-11-30T11:46:16","slug":"erfolg-bei-union-berlin-heidenheims-sieg-gegen-den-frost-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613205\/","title":{"rendered":"Erfolg bei Union Berlin: Heidenheims Sieg gegen den Frost &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Am Samstagabend \u2013 die Partie zwischen dem 1. FC Union und dem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/1._FC_Heidenheim\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1. FC Heidenheim<\/a> war seit gut einer Stunde vorbei \u2013 stand vor dem Stadion An der Alten F\u00f6rsterei ein Leierkastenmann vor einer mobilen Sch\u00e4nke, die sich \u201eDurstl\u00f6schwagen\u201c nennt. Normalerweise leiert der Mann Union-Weisen aus seinem Kasten. Nun hatte er sein Repertoire ge\u00e4ndert, zur Gaudi von Menschen mit bunten Zipfelm\u00fctzen, die sich f\u00fcr Bewegtbild-Selfies um den Mann herum postierten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Lied, das der Leierkastenmann spielte, Sankt Martin, war leicht anachronistisch: Der liturgische Kalender hat f\u00fcr besagten Heiligen den 11. November reserviert. Andererseits: Es passte. Denn Heidenheim galt vor der Partie nicht als alter Mann, \u00fcber den sich, wie im Lied, sagen lie\u00df: \u201eHatt\u2019 Kleider nicht, hatt\u2019 Lumpen an\u201c. Nach der Partie sah alles anders aus. Denn Union hatte nicht nur den halben, sondern gleich den ganzen Mantel verschenkt. Und in den letzten vier Minuten der Partie einen greifbaren Sieg hergegeben und mit 1:2 verloren, und das war, aus Heidenheimer Sicht, ein Sieg gegen den Frost, den man in den unteren Tabellenregionen sp\u00fcrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/bundesliga-heidenheim-nische-probleme-kommentar-li.3336290\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;das_neue_fussball_geld_gefaehrdet_das_leben_in_den_nischen&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus,opinion&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;bundesliga&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3336290&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;sport&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedesportbundesliga-heidenheim-nische-probleme-kommentar-li3336290\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/f16854cc-3f8a-4396-802b-d2c7799ee6e1.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>MeinungHeidenheim und das 0:6 in Leverkusen<\/p>\n<p>:Das neue Fu\u00dfball-Geld gef\u00e4hrdet das Leben in den NischenSZ PlusKommentar von Christof Kneer<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sieben Spiele ohne Sieg hatten die Heidenheimer vor der Visite in Berlin aneinandergereiht, seit Beginn der Saison haben sie nur f\u00fcnf Punkte geholt, keinen davon auf ausw\u00e4rtigem Boden. Nun also: die Z\u00e4hler 6, 7 und 8, damit den FC St. Pauli \u00fcberholt und den letzten Platz verlassen. Was ihnen das bedeutete, lie\u00df sich am besten aus den Worten von Heidenheims Trainer Frank Schmidt, 51, heraush\u00f6ren, die sp\u00e4ter Unions Torsch\u00fctze Rani Khedira (44.) publik machte: \u201eWir haben das heute gebraucht\u201c, habe Schmidt geseufzt. Unions Trainer Steffen Baumgart leugnete allerdings jede altruistische Absicht: \u201eUnser Ziel war\u2019s nicht, Heidenheim in die Saison zur\u00fcckzuholen\u201c, versicherte der Coach. Doch wer wei\u00df: Die Heidenheimer haben unter Umst\u00e4nden wirklich eine Br\u00fccke gefunden, die ihnen den Weg aus der Krise zur\u00fcck in die Saison bahnt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die M\u00f6glichkeit muss weniger wegen des Sieges an sich in Betracht gezogen werden, oder gar wegen der (d\u00fcrftigen) Qualit\u00e4t des Spiels; sondern wegen der Art und Weise des sp\u00e4ten Triumphs. Die Heidenheimer vermochten es in der Halbzeitpause, die defensiven Unzul\u00e4nglichkeiten zu vergessen, die zu Khediras F\u00fchrungstreffer gef\u00fchrt hatten.<\/p>\n<p>Heidenheims Treffer fallen in Berlin sp\u00e4t, sehr sp\u00e4t<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eReden hilft\u201c, sagte Heidenheims Trainer Schmidt, und meinte damit, dass er die Mannschaft vor dem Spiel so ausgiebig auf etwaige R\u00fcckschl\u00e4ge vorbereitet hatte, dass sich in der Pause viele Worte er\u00fcbrigten. Seine Mannschaft begann, den Unionern \u201eden Schneid abzukaufen\u201c, wie Baumgart eingestand. \u00dcber das Resultat frohlockte wiederum Schmidt in derben Worten: \u201eAm Ende kackt die Ente\u201c, mit der Betonung auf Ende.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In der Tat: Heidenheim drehte die Partie durch einen Doppelschlag, der sp\u00e4ter nicht h\u00e4tte gesetzt werden k\u00f6nnen. Stefan Schimmer glich in der 90. Minute aus, in den letzten Sekunden der Nachspielzeit erzielte Jan Sch\u00f6ppner den 2:1-Endstand. Sekunden nach dem Treffer \u2013 die Heidenheimer waren noch damit besch\u00e4ftigt, das Tor zu bejubeln \u2013 pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald, der vor der Partie erkl\u00e4rt hatte, mit Schmidt im Zweifelsfall auch in die zweite Liga zu gehen, zeigte sich \u201eunheimlich erleichtert\u201c. Baumgart hingegen schaute fassungslos.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach dem Spiel sagte der Union-Coach, er habe in der zweiten Halbzeit bei seiner Mannschaft nicht den defensiven, sondern den offensiven Fokus vermisst. Ob die Mannschaft verstand, dass ihm an diesem offensiven Fokus gelegen war, als er durch Auswechslungen aus drei Angreifern zwei machte, darf als fraglich angesehen werden. \u00dcberhaupt war das Resultat der Wechsel bedenklich: Beim Ausgleich hatten in Andras Sch\u00e4fer und vor allem Tom Rothe zwei Einwechselspieler so fahrig agiert, dass man meinen musste, sie h\u00e4tten in der Nacht zum Samstag Janik Haberer im Krei\u00dfsaal beigestanden. Haberer war um 3.09 Uhr Vater geworden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dass er die Geburt gut \u00fcberstanden hatte, konnte man daran ablesen, dass er ebenfalls eingewechselt wurde; dieser Umstand wiederum lie\u00df den R\u00fcckschluss zu: Auch Mutter und Kind sind wohlauf. Andererseits: Wom\u00f6glich waren die Unioner am Ende auch weniger mit den Heidenheimern besch\u00e4ftigt. Sondern mit dem FC Bayern, dem die K\u00f6penicker vor wenigen Wochen ein Remis abtrotzten \u2013 und der am Mittwoch (20.45 Uhr, Liveticker SZ.de) im Achtelfinale des DFB-Pokals wieder in Berlin antritt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Samstagabend \u2013 die Partie zwischen dem 1. FC Union und dem 1. 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