{"id":613411,"date":"2025-11-30T13:51:14","date_gmt":"2025-11-30T13:51:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613411\/"},"modified":"2025-11-30T13:51:14","modified_gmt":"2025-11-30T13:51:14","slug":"in-miami-wird-klar-was-wirklich-hinter-dem-friedensplan-fuer-die-ukraine-steckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613411\/","title":{"rendered":"In Miami wird klar, was wirklich hinter dem Friedensplan f\u00fcr die Ukraine steckt"},"content":{"rendered":"<p>Westliche Beobachter hatten nach Bekanntwerden des 28-Punkte-Plans f\u00fcr Frieden in der Ukraine kritisiert, dass das Vorhaben Putin in die Karten spielt. Eine aktuelle Recherche offenbart, was hinter den Kulissen vor sich ging. <\/p>\n<p>Darin geht es um den vieldiskutierten 28-Punkte-Plan, der den Krieg in der Ukraine beenden soll. Genauer: um dessen mutma\u00dfliche Hintergr\u00fcnde.\u00a0<\/p>\n<p>Unter Berufung auf Insider best\u00e4tigt der &#8222;WSJ&#8220;-Bericht, dass Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Russland-Sondergesandter Steve Witkoff und der russische Staatsfondschef Kirill Dmitrijew zusammen an dem Papier gearbeitet haben.<\/p>\n<p>ANZEIGEKushner, Witkoff und Dmitrijew sollen Plan ausgearbeitet haben<\/p>\n<p>Den Recherchen zufolge ging es vor allem darum, die wirtschaftlichen Beziehungen Russlands und der USA auszubauen. Witkoff soll die beiden anderen M\u00e4nner auf seinem Anwesen in Miami empfangen haben.<\/p>\n<p>Wie im &#8222;WSJ&#8220;-Bericht zu lesen ist, dr\u00e4ngte der russische Investmentbanker Dmitrijew auf einen Plan, bei dem US-Unternehmen auf die rund 300 Milliarden Dollar der russischen Zentralbank zugreifen k\u00f6nnten, die aktuell in Europa eingefroren sind.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnten russisch-amerikanische Projekte sowie ein von den USA geleiteter <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise\/\" rel=\"follow nofollow noopener\" target=\"_self\">Wiederaufbau der Ukraine<\/a> finanziert werden. Auch eine Zusammenarbeit mit Blick auf die Erschlie\u00dfung der Mineralienvorkommen in der Arktis soll Thema gewesen sein &#8211; genauso wie eine Kooperation zwischen den eigentlich rivalisierenden Raumfahrt-Programmen, hei\u00dft es im &#8222;WSJ&#8220;-Bericht.\u00a0<\/p>\n<p>Witkoff: &#8222;Russland hat enorme Ressourcen&#8220;<\/p>\n<p>Mit seinen Vorschl\u00e4gen rannte Dmitrijew bei seinen Gespr\u00e4chspartnern offenbar offene T\u00fcren ein. &#8222;Russland hat enorme Ressourcen und gewaltige Landfl\u00e4chen&#8220;, sagte der US-Sondergesandte Witkoff im Gespr\u00e4ch mit der Zeitung.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Dabei kristallisierten sich auch seine Hoffnungen heraus, die USA, Russland und die Ukraine k\u00f6nnten zu Gesch\u00e4ftspartnern werden. &#8222;Wenn wir das alles schaffen, und jeder profitiert, und alle ein Teil davon sind, wird das von Natur aus ein Bollwerk gegen zuk\u00fcnftige Konflikte sein. Weil alle davon profitieren.&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" data-hk=\"00942120a192a120302010\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/dd8a7e10-b343-4c6c-9055-8d00cccb142e.3e9726df-21ae-4b61-b5e1-16b88849518f.png\"  alt=\"Steve Witkoff, Sondergesandter der Vereinigten Staaten\" width=\"1077\" height=\"720\"\/> Steve Witkoff, Sondergesandter der Vereinigten Staaten<\/p>\n<p>  Quelle: picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS \u00a9Andres Kudacki <\/p>\n<p>Eine mit seiner Denkweise vertraute Person sagte dem &#8222;WSJ&#8220; au\u00dferdem, der Sondergesandte sei zuversichtlich, dass jede Vereinbarung mit Russland Amerika insgesamt zugutekommen w\u00fcrde, nicht nur einigen wenigen Investoren.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Dass Kushner und Witkoff Trumps Auffassung von Geopolitik &#8211; im Zweifel geht es ums Gesch\u00e4ft &#8211; teilen, ist l\u00e4ngst bekannt. Das w\u00fcrde auch erkl\u00e4ren, warum der 28-Punkte-Plan in seiner ersten Version f\u00fcr viele westliche Beobachter wie eine Kapitulationserkl\u00e4rung wirkte, die die Ukraine unterschreiben soll. Immerhin verlangte das Papier von Kiew Neutralit\u00e4t, territoriale Verluste und innere Abr\u00fcstung.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Tusk: &#8222;Es geht nicht um Frieden, es geht ums Gesch\u00e4ft&#8220;<\/p>\n<p>Bekannt ist auch, dass der Plan, nachdem er in seiner Ursprungsfassung durchgesickert war, von Vertretern der USA, der Ukraine, aber auch Politikern aus verschiedenen EU-Staaten diskutiert wurde.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Polens Premierminister Donald Tusk kam laut &#8222;WSJ&#8220; zuletzt zu einem n\u00fcchternen Schluss: &#8222;Wir wissen, dass es hier nicht um Frieden geht. Es geht ums Gesch\u00e4ft&#8220;, soll er gesagt haben.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Kreml-Chef Wladimir Putin hatte deutlich gemacht, dass er von seinen Maximalforderungen im Krieg nicht abr\u00fccken wird. Dem &#8222;Wall Street Journal&#8220; zufolge gibt es Hinweise darauf, dass sein Umfeld nicht abgeneigt von engeren Gesch\u00e4ftsbeziehungen zu den USA ist.\u00a0<\/p>\n<p>Laut dem Bericht der Zeitung sollen Oligarchen aus Putins Kreis &#8211; darunter Gennadi Timtschenko, Juri Kowaltschuk und die Rotenberg-Br\u00fcder Boris und Arkady &#8211; bereits Kontakt zu amerikanischen Firmen suchen, um \u00fcber Energie-Deals und den Abbau seltener Erden zu sprechen.<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Vereinbarung soll weiter &#8222;verfeinert&#8220; werden<\/p>\n<p>Aus dem Wei\u00dfen Haus hie\u00df es auf Anfrage des &#8222;WSJ&#8220;, die Trump-Administration habe &#8222;sowohl die Ukrainer als auch die Russen einbezogen, um einen Friedensplan zu formulieren, der das T\u00f6ten stoppen und den Krieg beenden kann&#8220;, so die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Anna Kelly.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wie der Pr\u00e4sident sagte, hat sein nationales Sicherheitsteam in der vergangenen Woche gro\u00dfe Fortschritte erzielt, und die Vereinbarung wird nach Gespr\u00e4chen mit Beamten beider Seiten weiter verfeinert.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Westliche Beobachter hatten nach Bekanntwerden des 28-Punkte-Plans f\u00fcr Frieden in der Ukraine kritisiert, dass das Vorhaben Putin in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":613412,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-613411","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115638979422514644","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/613411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=613411"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/613411\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/613412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=613411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=613411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=613411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}