{"id":613460,"date":"2025-11-30T14:24:15","date_gmt":"2025-11-30T14:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613460\/"},"modified":"2025-11-30T14:24:15","modified_gmt":"2025-11-30T14:24:15","slug":"erstes-kulturelles-winterfest-auf-der-bilker-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/613460\/","title":{"rendered":"Erstes kulturelles Winterfest auf der Bilker Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die begehbare Schneekugel im Hof des Palais Wittgenstein war der Hotspot f\u00fcr Kids am Samstagnachmittag. F\u00fcr ein gro\u00dfes Familien-Winterfest hatten sich das Heinrich-Heine-Institut, das Schumann-Haus, das Institut Fran\u04abais D\u00fcsseldorf und das Palais Wittgenstein mit dem Marionetten-Theater zusammengeschlossen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit einem abwechslungsreichen Programm konnten Erwachsene und Kinder eintauchen in die Zeit von Clara Schumann und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/heinrich-heine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Heinrich Heine<\/a>. So wie Clementine Fontaine, die eine Schulfreundin in D\u00fcsseldorf besuchte. \u201eIch wollte mir schon lange einmal das Schumann-Haus anch seiner Wiederer\u00f6ffnung ansehen\u201c, erz\u00e4hlte sie. \u201eIch \u00fcberlege, ob ich diese spezielle F\u00fchrung mitmache\u201c, sagte sie zu ihrer Freundin. In dieser ging es n\u00e4mlich passend darum, wie die Schumanns die Adventszeit erlebt haben. Doch bis die startete, unternahmen die beiden Freundinnen einen ersten eigenen Rundgang durch die R\u00e4ume und waren begeistert. \u201eWunderbar, diese alten M\u00f6bel und Instrumente zu sehen, auf denen sie gespielt haben\u201c, schw\u00e4rmt Clementine Fontaine.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Hof des Palais Wittgenstein wurde auch geschw\u00e4rmt. Leah und Timo waren mit ihren Eltern gekommen. Die Familie hatte gerade einen Blick hinter die Kulissen und in den Fundus des Marionetten-Theaters geworfen. \u201eWahnsinn, wie viele Figuren die haben\u201c, staunte Timo immer noch \u00fcber das gerade Erlebte. \u201eDie h\u00e4ngen da alle von der Decke\u201c, erg\u00e4nzte seine Schwester, die auch gleich anmeldete: \u201eIch will unbedingt \u201aDer Drache\u2018\u201c sehen\u201c. Die \u201eViehcher\u201c, wie Mama Renate Simon sie nennt, liegen bei der Siebenj\u00e4hrigen gerade hoch im Kurs. \u201eSie ist ein Fan von einer Fantasy-Reihe, in der Drachen eine Rolle spielen\u201c. Da dieses St\u00fcck jedoch erst im Januar gespielt wird, entschied die Familie, Karten f\u00fcr eine Vorstellung von \u201eDer Wunschpunsch\u201c zu kaufen, der ab 3. Dezember gezeigt wird. \u201eIch habe die B\u00fccher von Michael Ende als Kind verschlungen\u201c, verr\u00e4t Renate Simon. Ihr Nachwuchs stand derweil fasziniert vor der gro\u00dfen begehbaren Schneekugel. Die Familie nutzte die Gelegenheit f\u00fcr ein paar Selfies.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die passende Weihnachtsstimmung sorgte derweil Oliver Steller, der seinen kleinen Zuh\u00f6renden gerade seine treue Begleiterin, Gitarre \u201eFrieda\u201c vorstellte, die ihn dabei unterst\u00fctzte, Gedichte zu erz\u00e4hlen und gemeinsam mit den Kindern Lieder zu singen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nebenan im Institut Fran\u04abais lauschten viele Besucher gebannt Texten von Heinrich Heine. Obwohl die deutsch-franz\u00f6sische Lesung mit \u201eHeine f\u00fcr Kleine\u201c \u00fcberschrieben waren, waren erstaunlich viele Erwachsene gekommen, um zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer selbst kreativ werden wollte, konnte im Atelier \u201eRutz &amp; Petrovic\u201c kleine Silberanh\u00e4nger selbst gestalten &#8211; angeleitet von den Goldschmied- und Schmuckdesignerinnen. Ihr im Hinterhof des Schumann-Hauses gelegenes Atelier war am Samstag nicht das einzige, das ge\u00f6ffnet hatte. Auch die K\u00fcnstlerinnen Ilona Weber und Ulrike Arnold luden gemeinsam mit ihren Kollegen Manfred Mueller und Victor van Keuren zur Atelierbesichtigung ein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zur gleichen Zeit traten Achim Spyra und Felix Werner-Tutschke am Schwanenspiegel vor dem Heine-Monument in den Dialog mit dem ber\u00fchmten Dichter und dem Erschaffer des Denkmals, dem erst k\u00fcrzlich verstorbenen K\u00fcnstler Bert Gerresheim. Spyra und Werner-Tuschke rezitierten Heine Texte und gaben einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Monuments, das nicht bei allen D\u00fcsseldorfern gleich gut ankommt, wie sich am Abend im Heine-Institut beim Talk mit <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/jacques-tilly\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jacques Tilly<\/a> herausstellte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der outete sich zwar als gro\u00dfer Heine-Fan, r\u00e4umte dann jedoch ein, dass er Bert Gerresheims Arbeiten zwar durchaus sch\u00e4tze, aber mit dessen Interpretation des Dichters am Ende seines Lebens so seine Probleme habe. Gefragt, welche Heine-Texte er besonders mag, verriet Tilly: \u201eNat\u00fcrlich das \u201aWinterm\u00e4rchen\u2018, aber auch \u201aDer Rabbi von Bacherach\u2018\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besagtes \u201eWinterm\u00e4rchen\u201c war dann auch eines von zwei Live-H\u00f6rspielen, die an diesem Tag im Heine-Institut aufgef\u00fchrt wurden. \u201eH\u00f6rt, h\u00f6rt\u201c mit Markus J. Bachmann, Jasmin Nevin-Varul und Tom Duven widmete sich dabei dem Privatleben der Schumanns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die begehbare Schneekugel im Hof des Palais Wittgenstein war der Hotspot f\u00fcr Kids am Samstagnachmittag. 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