{"id":614135,"date":"2025-11-30T21:19:15","date_gmt":"2025-11-30T21:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614135\/"},"modified":"2025-11-30T21:19:15","modified_gmt":"2025-11-30T21:19:15","slug":"rubio-nennt-verhandlungen-mit-ukraine-produktiv-russland-fliegt-weitere-angriffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614135\/","title":{"rendered":"Rubio nennt Verhandlungen mit Ukraine &#8222;produktiv&#8220; &#8211; Russland fliegt weitere Angriffe"},"content":{"rendered":"<p>      Rubio nennt Verhandlungen mit Ukraine &#8222;produktiv&#8220; &#8211; Russland fliegt weitere Angriffe<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Ukrainische und US-Unterh\u00e4ndler haben am Sonntag mit Spannung erwartete Gespr\u00e4che \u00fcber eine Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen das Land gef\u00fchrt. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio sprach nach den Verhandlungen in Florida von einer &#8222;sehr produktiven&#8220; Sitzung, unterstrich aber die Notwendigkeit weiterer Verhandlungen. Der ukrainische Chefunterh\u00e4ndler Rustem Umerow nannte die Gespr\u00e4che &#8222;produktiv und erfolgreich&#8220;. In ukrainischen Verhandlungskreisen war zuvor von &#8222;nicht einfachen&#8220; Verhandlungen die Rede gewesen. Vor dem Treffen hatte Russland erneut heftige Angriffe auf die Ukraine geflogen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">W\u00e4hrend der Verhandlungen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld des ukrainischen Verhandlungsteams, kompliziert seien insbesondere Formulierungen &#8222;in Bezug auf Gebiete&#8220;. Die US-Vertreter s\u00e4hen sich &#8222;ausschlie\u00dflich als Vermittler und nicht als Partei, die die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ukraine-4540764.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> unterst\u00fctzt&#8220;. Alle Teilnehmer versuchten aber &#8222;konstruktiv zu sein und eine L\u00f6sung zu finden&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">US-Au\u00dfenminister <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/marco-rubio-4177484.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rubio<\/a> hatte zu Beginn der Gespr\u00e4che gesagt, es gehe darum, &#8222;einen Weg zu ebnen, damit die Ukraine souver\u00e4n, unabh\u00e4ngig und wohlhabend bleiben kann&#8220;. Der ukrainische Verhandlungsf\u00fchrer, \u00a0Sicherheitsratschef Umerow, erkl\u00e4rte vor Gespr\u00e4chsbeginn im Onlinedienst X, Ziel seiner Delegation sei es, einen &#8222;tats\u00e4chlichen Frieden&#8220; und &#8222;zuverl\u00e4ssige und dauerhafte Sicherheitsgarantieren&#8220; zu erreichen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\"><a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/themen\/rustem-umerow-31801676.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Umerow<\/a> war bis Juli Verteidigungsminister seines Landes gewesen. Der bisherige Chefunterh\u00e4ndler Andrij Jermak war im Zuge einer Korruptionsaff\u00e4re als Pr\u00e4sidialamtschef zur\u00fcckgetreten. Die Aff\u00e4re um seinen engsten Berater setzt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj innenpolitisch massiv unter Druck, Experten zufolge d\u00fcrfte sie au\u00dfenpolitisch die Verhandlungsposition der Ukraine schw\u00e4chen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Auf US-Seite nahmen an den Gespr\u00e4chen neben Rubio auch der Schwiegersohn von und Berater US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Jared Kushner, sowie Trumps Sondergesandter Steve Witkoff teil. Die <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/verhandlung-4169954.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verhandlungen<\/a> fanden in der K\u00fcstenstadt Hallandale Beach n\u00f6rdlich von Miami\u00a0statt.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Der im Mittelpunkt der Gespr\u00e4che stehende US-Plan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Kriegs war in seiner urspr\u00fcnglichen Fassung weithin als \u00e4u\u00dferst vorteilhaft f\u00fcr <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/russland-4155004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> beurteilt worden. So sollte Kiew nicht nur die von Russland besetzten Gebiete im Osten des Landes abtreten, sondern auch noch nicht eroberte Regionen. Zudem sollte die Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft verzichten und ihre Streitkr\u00e4fte stark verkleinern.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Bei Gespr\u00e4chen im schweizerischen Genf, an denen auch Vertreter europ\u00e4ischer Staaten beteiligt waren, wurde der Plan dann zugunsten der Ukraine \u00fcberarbeitet &#8211; nun gibt es eine 20-Punkte-Fassung.\u00a0Kreml-Chef Wladimir Putin bezeichnet diese \u00fcberarbeitete Fassung am Freitag als m\u00f6gliche &#8222;Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Vereinbarungen&#8220;. Moskau beharrt aber auf dem R\u00fcckzug der ukrainischen Armee aus den von Russland beanspruchten Gebieten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die Gespr\u00e4che am Sonntag in Florida markieren den Auftakt einer neuen Woche intensiver diplomatischer Bem\u00fchungen. Selenskyj wird am Montag vom franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron in Paris empfangen, um \u00fcber den US-Plan zu beraten. In den kommenden Tagen will zudem US-Verteidigungsstaatssekret\u00e4r Dan Driscoll nach Kiew reisen. Der US-Sondergesandte Witkoff soll seinerseits in Moskau mit Putin \u00fcber den Ukraine-Plan sprechen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die russische Armee hat in den vergangenen Monaten langsam aber stetig immer neue Gel\u00e4ndegewinne in der Ukraine verbucht. Zudem fliegt die russische Luftwaffe jede Nacht massive Angriffe &#8211; auch am Wochenende wieder.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">So wurden in der Nacht zum Sonntag durch Drohnenangriffe nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Angaben des Regionalgouverneurs ein Mensch get\u00f6tet und elf Menschen verletzt. In der Nacht zum Samstag waren bei russischen Angriffen auf Kiew und umliegende Gebiete drei Menschen get\u00f6tet worden. Mehr als 600.000 Menschen waren vor\u00fcbergehend von der Stromversorgung abgeschnitten.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die ukrainische Armee griff nach Angaben aus Kiew unterdessen zwei \u00d6ltanker im Schwarzen Meer an, die zur sogenannten russischen Schattenflotte geh\u00f6ren. Diese exportiert unter Umgehung internationaler Sanktionen russisches Erd\u00f6l. &#8222;Modernisierte Marinedrohnen&#8220; h\u00e4tten die beiden Schiffe &#8222;erfolgreich ins Visier genommen&#8220;, hie\u00df es aus dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU. Auf den unter der Flagge Gambias fahrenden Schiffen\u00a0war am Freitag vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste Feuer ausgebrochen, insgesamt 45 Besatzungsmitglieder wurden nach t\u00fcrkischen Beh\u00f6rdenangaben in Sicherheit gebracht.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zudem musste am Samstag eines der gr\u00f6\u00dften russischen \u00d6lterminals nach einem Drohnenangriff den Betrieb einstellen. Dieses wird vom Caspian Pipeline Consortium (CPC) betrieben, einem Zusammenschluss der US-\u00d6lkonzerne Chevron und ExxonMobil. Es bezeichnete den Angriff als &#8222;Terroranschlag&#8220;. Die Ukraine \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht zu dem Vorfall.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rubio nennt Verhandlungen mit Ukraine &#8222;produktiv&#8220; &#8211; Russland fliegt weitere Angriffe Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":614136,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-614135","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115640740384890777","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=614135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614135\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/614136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=614135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=614135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=614135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}