{"id":614306,"date":"2025-11-30T23:04:21","date_gmt":"2025-11-30T23:04:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614306\/"},"modified":"2025-11-30T23:04:21","modified_gmt":"2025-11-30T23:04:21","slug":"metropolregion-nuernberg-ehrt-komponistin-vivienne-olive-fuer-musikalisches-lebensbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614306\/","title":{"rendered":"Metropolregion N\u00fcrnberg ehrt Komponistin Vivienne Olive f\u00fcr musikalisches Lebensbild"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Komponistin und ehemalige Hochschulprofessorin f\u00fcr Musiktheorie Prof. Dr. Vivienne Olive ist K\u00fcnstlerin des Monats November der Metropolregion. Die deutsch-britische Komponistin geh\u00f6rt zu den spannendsten Komponistinnen unserer Zeit.<\/strong><\/p>\n<p>Ihr \u0152uvre umfasst mehr als 60 Werke \u2013 es sind Kompositionen f\u00fcr Besetzungen von Solo-Blockfl\u00f6te bis zu gro\u00dfbesetzten Orchesterwerken und Opern. Viele ihrer Werke sind Auftr\u00e4ge von Solisten, Kammermusikgruppen sowie Rundfunkanstalten und Organisationen. Unter anderem komponierte Vivienne Olive die Musik f\u00fcr die Kinderoper \u201eDas h\u00e4ssliche Entlein\u201c, das 2010 in N\u00fcrnberg uraufgef\u00fchrt wurde. Von der Filmregisseurin Doris D\u00f6rrie stammte das Libretto. 2010 feierte das St\u00fcck im N\u00fcrnberger Kindertheater \u201eTheater Mummpitz\u201c gro\u00dfe Erfolge.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.wiesentbote.de\/wb\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Vivienne-Olive.jpg\" rel=\"lightbox[370828] noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-370829\" class=\"size-default-250 pixel wp-image-370829 lazy\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" data-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Vivienne-Olive-250x250.jpg\" alt=\"Vivienne Olive. Foto: Volker Blumenthaler\" width=\"250\" height=\"250\" data- data-\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-370829\" class=\"wp-caption-text\">Vivienne Olive. Foto: Volker Blumenthaler<\/p>\n<p>Neben ihrer kompositorischen Arbeit lehrte Vivienne Olive bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2015 als Dozentin f\u00fcr Musiktheorie und Komposition in N\u00fcrnberg. 2014 wurde sie zur Honorarprofessorin der Hochschule f\u00fcr Musik in N\u00fcrnberg ernannt. Als Mitbegr\u00fcnderin des Forums f\u00fcr Neue Musik in N\u00fcrnberg und engagierte Vertreterin der Frauenbewegung in der Musik setzte sie sich immer f\u00fcr die Sichtbarkeit von Komponistinnen ein. Seit 1995 geh\u00f6rt sie zum Vorstand des Internationalen Arbeitskreises \u201eFrau und Musik\u201c. Ihre Musik ist nicht selten durch eine bewusste Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen oder interkulturellen Themen gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>\u201eMusik kann technisch und komplex sein und auf einer intellektuellen Ebene befriedigen. Sie kann ebenso erheben, bewegen, aber auch heiter und unterhaltend sein\u201c \u2013 so umschreibt die Komponistin Vivienne Olive ihr k\u00fcnstlerisches Verst\u00e4ndnis. Auf die Frage, inwiefern ihre Musik \u2014 wie auch andere zeitgen\u00f6ssische Musik \u2014 \u201aelit\u00e4r\u2018 sei, da ja nur eine kleine Gruppe von Fachkundigen sie intellektuell begreifen k\u00f6nne, antwortete sie in einem Interview, es gebe zwei Ebenen, auf denen der H\u00f6rer erreicht werde: die intellektuelle und die gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige. Im Zentrum ihrer Botschaft stehen \u201edie Gef\u00fchle um die Seele des Publikums\u201c.<\/p>\n<p>Mit sieben Jahren schrieb sie erste Kompositionen<\/p>\n<p>Geboren 1950 in London, begann sie mit sieben Jahren mit dem Klavierunterricht und schrieb bereits erste Kompositionen. Im Alter von achtzehn Jahren wurde ihr bewusst, dass sie Komposition studieren m\u00f6chte. Diesem Wunsch widmete sie sich, nachdem sie ihre Studien in Klavier, Cembalo, Orgel und Musiktheorie am Trinity College of Music (London) und ihre Promotion (University of York\/England) abgeschlossen hatte. Weitere pr\u00e4gende Studien folgten bei international renommierten Komponisten wie Franco Donatoni (Mailand), Roman Haubenstock-Ramati (Wien) und Klaus Huber (Freiburg). 1975 promovierte sie in Komposition an der University of York. Parallel dazu vertiefte sie ihre Kenntnisse im Cembalospiel bei Stanislav Heller in Freiburg.<\/p>\n<p>Vivienne Olive gewann verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Leni Neuenschwander der Gedok 1998 f\u00fcr \u201eGleichsam einem Garten\u201c, den Stuttgarter F\u00f6rderpreis der Bach-Akademie f\u00fcr \u201eStabat Mater\u201c, den Hamelner Jugendmusikschulpreis f\u00fcr \u201eAn English Suite\u201c und den Stuttgarter Kompositionspreis f\u00fcr \u201eTomba di Bruno\u201c.<\/p>\n<p>Zur W\u00fcrdigung des kompositorischen Schaffens von Vivienne Olive richtet die Hochschule f\u00fcr Musik N\u00fcrnberg am 12. Februar 2026 ein Portraitkonzert aus. Dabei werden Werke aus f\u00fcnf Jahrzehnten vorgestellt, die die stilistische Vielfalt und die k\u00fcnstlerische Entwicklung der Komponistin h\u00f6rbar machen \u2013 ein eindrucksvolles musikalisches Lebensbild. Der Eintritt zu diesem Konzert im Orchestersaal der Hochschule ist frei.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Komponistin und ehemalige Hochschulprofessorin f\u00fcr Musiktheorie Prof. Dr. Vivienne Olive ist K\u00fcnstlerin des Monats November der Metropolregion.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":614307,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[772,3364,29,30,25488,3783],"class_list":{"0":"post-614306","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-bayern","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-metropolregion","13":"tag-nuernberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115641153248936908","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=614306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614306\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/614307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=614306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=614306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=614306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}