{"id":614529,"date":"2025-12-01T01:24:26","date_gmt":"2025-12-01T01:24:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614529\/"},"modified":"2025-12-01T01:24:26","modified_gmt":"2025-12-01T01:24:26","slug":"spanien-es-reicht-zehntausende-fordern-ruecktritt-der-sozialistischen-regierung-wegen-korruptionsvorwuerfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614529\/","title":{"rendered":"Spanien: \u201eEs reicht\u201c \u2013 Zehntausende fordern R\u00fccktritt der sozialistischen Regierung wegen Korruptionsvorw\u00fcrfen"},"content":{"rendered":"<p>Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez steht unter Druck: Mehrere Vertraute sitzen unter Korruptionsverdacht in Haft, Ermittlungen laufen gegen seine Frau und seinen Bruder. Zehntausende forderten am Sonntag den R\u00fccktritt des Sozialisten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Zehntausende haben am Sonntag in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Madrid<\/a> gegen den spanischen Ministerpr\u00e4sidenten Pedro S\u00e1nchez protestiert. Die Teilnehmer der Demonstration warfen der linksgerichteten Regierung Korruption vor und verlangten den R\u00fccktritt des Regierungschefs sowie Neuwahlen. Zu dem Protest hatte die konservative Volkspartei (PP) von Oppositionsf\u00fchrer Alberto N\u00fa\u00f1ez Feij\u00f3o aufgerufen.<\/p>\n<p>Die Kundgebung fand auf der Esplanade vor dem Debod-Tempel im Stadtzentrum unter dem Motto \u201eMafia oder Demokratie?\u201c statt. Viele trugen Spanien-Flaggen und Plakate mit Aufschriften wie \u201eR\u00fccktritt sofort!\u201c und \u201eS\u00e1nchez geh weg!\u201c. \u201eEs reicht\u201c und \u201eKeinen Tag l\u00e4nger\u201c skandierten die Demonstranten.<\/p>\n<p>Die PP sprach von rund 80.000 Teilnehmern. Nach Angaben der Stadtverwaltung nahmen rund 40.000 Menschen an der Kundgebung teil. Die letzte \u00e4hnlich gro\u00dfe Kundgebung gegen S\u00e1nchez hatte es in Madrid im Juni gegeben.<\/p>\n<p>Der sozialdemokratische Regierungschef S\u00e1nchez steht seit Wochen wegen Korruptionsvorw\u00fcrfen gegen mehrere Vertraute unter Druck. Am Donnerstag war Ex-Verkehrsminister Jos\u00e9 Luis \u00c1balos festgenommen worden. \u00c1balos, sein Ex-Berater Koldo Garc\u00eda sowie der fr\u00fchere Parteivertreter Santos Cerd\u00e1n, werden verd\u00e4chtigt, w\u00e4hrend der Corona-Pandemie Schmiergelder f\u00fcr die Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge f\u00fcr Schutzmasken kassiert zu haben.<\/p>\n<p>S\u00e1nchez Sozialisten regieren mit einem B\u00fcndnis linker Parteien seit 2023 in einer Minderheitsregierung. Der Korruptionsskandal hat die ohnehin instabile Regierung schwer ersch\u00fcttert. S\u00e1nchez hat den Vorwurf illegaler Finanzierung in seiner Sozialistischen Partei strikt zur\u00fcckgewiesen und sich bislang geweigert, Neuwahlen auszurufen. Zuvor hatte die spanische Justiz bereits Korruptionsermittlungen gegen seine Frau und seinen Bruder eingeleitet.<\/p>\n<p>Oppositionsf\u00fchrer N\u00fa\u00f1ez Feij\u00f3o sagte vor den Demonstranten: \u201eDer S\u00e1nchismus sitzt im Gef\u00e4ngnis und muss aus der Regierung geworfen werden\u201c. Er forderte die Regierung erneut auf, Neuwahlen auszurufen. \u201eSollen sie doch endlich gehen \u2013 sollen sie gehen und Neuwahlen ausrufen, damit die B\u00fcrger sprechen, w\u00e4hlen und entscheiden k\u00f6nnen\u201c, forderte er. Die n\u00e4chste Parlamentswahl m\u00fcsste in Spanien im Prinzip erst in der zweiten H\u00e4lfte 2027 stattfinden.<\/p>\n<p>Die konservative Pr\u00e4sidentin der Region Madrid, Isabel D\u00edaz Ayuso, sagte, Spanien befinde sich \u201ein den H\u00e4nden einer Mafia, eines totalit\u00e4ren Projekts\u201c. Auch der konservative B\u00fcrgermeister von Madrid, Jos\u00e9 Luis Mart\u00ednez-Almeida und Ex-Ministerpr\u00e4sident Mariano Rajoy nahmen an der Protestkundgebung teil.<\/p>\n<p>Allerdings ist auch die Volkspartei nicht frei von Korruptionsvorw\u00fcrfen, Kritik und Aff\u00e4ren. So k\u00fcndigte etwa der Pr\u00e4sident der Autonomen Gemeinschaft Valencia, der PP-Politiker Carlos Maz\u00f3n, nach viel Kritik an seinem Krisenmanagement w\u00e4hrend der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article254330172\/Spanien-Wuetender-Protest-gegen-Koenigspaar-Dir-fehlt-es-an-nichts-Und-die-Menschen-hier-sterben.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article254330172\/Spanien-Wuetender-Protest-gegen-Koenigspaar-Dir-fehlt-es-an-nichts-Und-die-Menschen-hier-sterben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flut mit mehr als 200 Toten im Herbst 2024<\/a> in der bei Urlaubern beliebten Region seinen R\u00fccktritt an.<\/p>\n<p>AFP\/dpa\/sebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez steht unter Druck: Mehrere Vertraute sitzen unter Korruptionsverdacht in Haft, Ermittlungen laufen gegen seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":614530,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[145878,145877,13,10277,14,15,110,113087,44037,12,4026,94928,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-614529","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-alberto-nunez","9":"tag-feijoo","10":"tag-headlines","11":"tag-madrid","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-pedro","16":"tag-sanchez","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-spanien","19":"tag-spanien-politik","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115641703733663267","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=614529"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614529\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/614530"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=614529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=614529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=614529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}