{"id":614547,"date":"2025-12-01T01:36:15","date_gmt":"2025-12-01T01:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614547\/"},"modified":"2025-12-01T01:36:15","modified_gmt":"2025-12-01T01:36:15","slug":"fischtown-pinguins-verlieren-in-mannheim-defensive-wackelt-wieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614547\/","title":{"rendered":"Fischtown Pinguins verlieren in Mannheim \u2013 Defensive wackelt wieder"},"content":{"rendered":"<p>Die Fischtown Pinguins haben den zuletzt starken Eindruck in der Deutschen Eishockey-Liga nicht best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Vom Power-Hockey, der DNA der Bremerhavener, war am Sonntagabend nichts mehr zu sehen. Sie bekommen die offenliegenden Probleme einfach nicht konstant in den Griff und kassierten im Topspiel bei den Adler Mannheim eine 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)-Niederlage.<\/p>\n<p>Die Mannschaft von Trainer Alexander Sulzer offenbarte viel mehr erneut Schw\u00e4chen in der Defensive, tat sich gegen den aggressiven Forecheck der Mannheimer zudem wieder schwer im Spielaufbau und befindet sich somit weiterhin auf dem Weg, ihre Stabilit\u00e4t und Konstanz wiederzufinden.<\/p>\n<p>          Pinguins starten in unver\u00e4nderter Aufstellung<\/p>\n<p>\u201eWir haben nicht hundertprozentig an das ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen, was wir im letzten Spiel gezeigt haben, wo wir wirklich schnell nach vorne gespielt haben\u201c, bekannte der Pinguins-Coach. \u201eGr\u00f6\u00dftenteils haben wir auch nicht geradlinig und schnell genug nach vorn gespielt und in dem Moment, wo wir die Scheibe zur\u00fcckgenommen haben, sind wir immer wieder in das aggressive Forecheck der Mannheimer reingelaufen.\u201c<\/p>\n<p>Dabei starteten die Pinguins in unver\u00e4nderter Aufstellung gegen\u00fcber dem 5:2-Erfolg am Freitag gegen Frankfurt, als der zwischenzeitliche Befreiungsschlag nach vier Niederlagen in Folge mit einem sensationellen ersten Drittel gelungen war.<\/p>\n<blockquote class=\"Cite\"><p>&#13;<br \/>\n                  &#13;<br \/>\n                  \u201eWir haben nicht hundertprozentig an das ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen, was wir im letzten Spiel gezeigt haben. Gr\u00f6\u00dftenteils haben wir nicht geradlinig und schnell genug nach vorn gespielt.\u201c&#13;<br \/>\n                  &#13;<\/p>\n<p>Alexander Sulzer, Pinguins-Coach<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                  &#13;<br \/>\n                  &#13;\n                <\/p><\/blockquote>\n<p>Doch fr\u00fch zeigte sich, dass die Mannheimer ein ganz anderes Kaliber sind. Zwar hatten die Pinguins eine erste Doppelchance durch Alex Friesen und Max G\u00f6rtz, doch quasi im Gegenzug trafen die Adler zur fr\u00fchen F\u00fchrung (2.) &#8211; und die Pinguins verfielen in ihre alten Muster dieser Saison.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst vert\u00e4ndelte Colt Conrad an der gegnerischen blauen Linie leichtfertig den Puck, verlor dann auch noch den Zweikampf gegen Kristian Reichel und der hat beim 2-1-Konter das Auge f\u00fcr Tom K\u00fchnhackl. Dieser brauchte gegen den zu weit vor seinem Tor stehenden Pinguins-Keeper Julius Hudacek nur noch einzuschieben. Der Slowake kam nicht rechtzeitig genug auf die andere Seite.<\/p>\n<p>          Hudacek verhindert zwischenzeitlich h\u00f6heren R\u00fcckstand<\/p>\n<p>Dieser Spielzug zeigte, dass die Bremerhavener in der Defensive immer noch wackelig sind und der Erfolg gegen die L\u00f6wen nach zuvor vier Niederlagen in Folge nur ein kurzer Befreiungsschlag war. Immerhin \u00fcberstanden die G\u00e4ste eine folgende Unterzahlsituation unbeschadet &#8211; und blieben den ganzen Abend ohne Gegentor in Unterzahl.<\/p>\n<p>Doch nicht nur in der Defensive wurden die Schwierigkeiten offengelegt, auch in der Offensive hakte es gegen das Top-Team wieder. Die Pinguins taten sich wieder schwer im Spielaufbau, wurden nahezu \u00fcberrannt. So erh\u00f6hten die dominant aufspielenden Adler auf 2:0 (10.) und hatten per Alleingang von Reichel gar die gro\u00dfe Chance f\u00fcr den dritten Treffer (14.), doch dieses Mal scheiterte dieser an Schlussmann Hudacek.<\/p>\n<p>          Ein ruhiger Abend f\u00fcr Ex-Pinguins Franzreb<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite verlebte Ex-Pinguin Maximilian Franzreb im Geh\u00e4use der Mannheimer einen ruhigen Abend und holte seinen zweiten Shutout der Saison. Das Geschehen spielte sich schlie\u00dflich zumeist im Drittel der Bremerhavener ab. So auch im zweiten Drittel, in dem die Adler da weiter machten, wo sie aufgeh\u00f6rt hatten. Die Pinguins fanden einfach kein Mittel gegen den Forecheck der Gastgeber, die bei einem Pfostenschuss von Justin Sch\u00fctz (23.) Pech hatten. Der Druck der Gastgeber nahm sogar noch zu und Keeper Hudacek hielt seine Farben nun im Spiel &#8211; konnte das \u00fcberf\u00e4llige 3:0 durch Alexander Ehl in der 35. Spielminute aber auch nicht verhindern.<\/p>\n<p>          Pinguins kassieren ein Gegentor in eigener \u00dcberzahl<\/p>\n<p>Was man den Pinguins nicht absprechen konnte, war der Wille. Doch in der aktuellen Form hatten sie den Mannheimern am Sonntag nicht viel entgegenzusetzen. Diese spielten die Pinguins phasenweise schwindelig und setzten gar mit einem Tor in Unterzahl zum 4:0 den Schlusspunkt (57.).<\/p>\n<p>\u201eDas erste Drittel hat den Ausschlag gegeben. Wenn man das ganze Spiel hinten liegt, ist es schwer\u201c, sagte Verteidiger Phillip Bruggisser bei Magentasport.<\/p>\n<p>          Bruggisser: \u201eWir m\u00fcssen zeigen, dass wir es besser k\u00f6nnen\u201c<\/p>\n<p>Von einem R\u00fcckschritt wollte er zwar nichts wissen, erkl\u00e4rte aber auch: \u201eDas war ein Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft. Das ist aber keine Entschuldigung und alle wissen, dass wir es besser k\u00f6nnen und das m\u00fcssen wir jetzt auch zeigen.\u201c<\/p>\n<p>Nach zuletzt neun Spielen in 19 Tagen haben die Pinguins nun aber endlich wieder eine normale Trainingswoche vor sich, ehe am Freitag (19.30 Uhr) das n\u00e4chste Ausw\u00e4rtsspiel in Schwenningen auf dem Programm steht. Zeit, die die Pinguins nutzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Mannheim &#8211; Pinguins 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)<\/strong>&#13;\n          <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Mannheim:<\/strong> Tor: Franzreb (Mattsson); Abwehr: Shaw, Gilmour &#8211; Gawanke, K\u00e4lble &#8211; Mattinen, Renouf; Angriff: Proske, Reichel, K\u00fchnhackl &#8211; Bennett, Solow, Greco &#8211; Sch\u00fctz, Michaelis, Ehl &#8211; Plachta, Esposito, Heim.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Pinguins: <\/strong>Tor: Hudacek (Hungerecker); Abwehr: Bystr\u00f6m, Eminger &#8211; Abt, Bettahar &#8211; Rausch, Hirose &#8211; Bruggisser; Angriff: Verlic, Jeglic, Urbas &#8211; Kinder, Wejse, Mauermann &#8211; Conrad, Friesen, G\u00f6rtz &#8211; Ro\u00dfmy, Miele, Kr\u00e4mmer.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Tore:<\/strong> 1:0 (1:42) K\u00fchnhackl (Reichel), 2:0 (9:52) Solow (Gilmour, Bennett), 3:0 (34:04) Ehl (Michaelis, Sch\u00fctz), 4:0 (56:17) Renouf (Ehl, Mattinen\/bei 4-5).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Strafzeiten:<\/strong> Mannheim: 6 Minuten &#8211; Pinguins: 8 Minuten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Schiedsrichter:<\/strong> Marc Iwert, David Cespiva.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            <strong>Zuschauer: <\/strong>12.090.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Fischtown Pinguins haben den zuletzt starken Eindruck in der Deutschen Eishockey-Liga nicht best\u00e4tigen k\u00f6nnen. 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