{"id":614674,"date":"2025-12-01T02:57:24","date_gmt":"2025-12-01T02:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614674\/"},"modified":"2025-12-01T02:57:24","modified_gmt":"2025-12-01T02:57:24","slug":"derbysieg-nummer-2-an-diesem-wochenende-eishockey-net","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/614674\/","title":{"rendered":"Derbysieg Nummer 2 an diesem Wochenende &#8211; Eishockey.net"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch das 101. Mitteldeutsche Derby konnten\u00a0die Saale Bulls f\u00fcr sich entscheiden. In Leipzig brillierten sie vor allem mit brutaler Effizienz und erneut einem \u00fcberragenden Penaltykilling. Ein starker Daniel Allavena tat sein \u00fcbriges zum verdienten Ausw\u00e4rtssieg dazu.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Partie im Detail:<\/p>\n<p>Die Saale Bulls erwischten in Leipzig einen konzentrierten Start ins\u00a0erste Drittel\u00a0und gingen mit einer durchaus verdienten 1:0-F\u00fchrung in die erste Pause. Beide Teams traten mit voller Intensit\u00e4t auf, doch die Bulls nutzten ihre beste Chance eiskalt und hatten in engen Situationen das n\u00f6tige Qu\u00e4ntchen Gl\u00fcck sowie einen sehr aufmerksamen Daniel Allavena im Tor.<\/p>\n<p>Die Partie begann hektisch. Leipzig st\u00f6rte fr\u00fch und versuchte, sofort Druck auf die G\u00e4ste aufzubauen. Halle brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, verteidigte aber konsequent. Erste kleinere Unsicherheiten \u2013 ein Icing, ein gest\u00f6rter Angriff von Wilenius \u2013 \u00fcberstanden die Bulls solide. Leipzig kam zu den ersten Abschl\u00fcssen, darunter ein gef\u00e4hrlicher Vorsto\u00df von Schwamberger, der jedoch an Allavena scheiterte. Nach vorne wurde Halle Schritt f\u00fcr Schritt mutiger. Der Lohn folgte in Minute 7: Aaron Reinig brachte nach Vorlage von Schmid und Neher den Puck aufs Tor, ein Leipziger Schlittschuh ver\u00e4nderte die Richtung \u2013 der Puck rutschte Eric Hoffmann unter den Schonern durch zur 1:0-F\u00fchrung.<\/p>\n<p>In der Folge blieb das Spiel zerfahren. Beide Seiten fanden Wege hinter die Torlinie, rieben sich an der Bande auf und setzten kleine Nadelstiche. Nach dem Power Break kassierte Halle die erste Strafe: Adam Domogalla musste wegen Beinstellens vom Eis. Im Penalty Killing blieb Halle \u2013 wie schon am Freitag \u2013 stabil, Allavena sicherte mehrere Sch\u00fcsse. Kurz nach Ablauf der Strafe gab es direkt die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit \u2013 diesmal Powerplay f\u00fcr Halle, nachdem L. Vantuch wegen Hakens raus musste. Das \u00dcberzahlspiel lief ordentlich, die Bulls schn\u00fcrten Leipzig ein, lie\u00dfen die Scheibe rotieren und kamen zu mehreren Abschl\u00fcssen, doch der zweite Treffer wollte nicht fallen. Direkt im Anschluss wurde das Spiel hitziger. Viele kleine Fouls, Sticheleien und hart gef\u00fchrte Zweik\u00e4mpfe pr\u00e4gten die Schlussminuten. Leipzig tauchte vor der Pause noch zweimal gef\u00e4hrlich vor Daniel Allavena auf: ein Pfostentreffer und ein Bauerntrick-Versuch von Vantuch sorgten f\u00fcr Herzklopfen, doch Daniel blieb souver\u00e4n.<\/p>\n<p>Die Saale Bulls fanden im\u00a0Mittelabschnitt\u00a0genau die richtige Mischung aus H\u00e4rte, Entschlossenheit und Kaltschn\u00e4uzigkeit. Trotz eines zunehmend ruppigen Spiels behielt Halle die Kontrolle und ging mit einer 3:1-F\u00fchrung in die zweite Pause. Leipzig war zwar phasenweise gef\u00e4hrlich, doch die Bulls nutzten ihre Chancen klar effektiver. Der Abschnitt begann direkt mit einem Powerplay f\u00fcr Halle: S. Mantsch musste nach wenigen Sekunden wegen Beinstellens vom Eis. Die Bulls kamen sofort zu Abschl\u00fcssen \u2013 Schaefer und Merl pr\u00fcften Hoffmann, doch der zweite Treffer fiel zun\u00e4chst nicht. Auch nach Ablauf der Strafe blieb Halle im Vorw\u00e4rtsgang, w\u00e4hrend Leipzig erste Unsicherheiten zeigte.<\/p>\n<p>In der 24. Minute schlug Halle eiskalt zu: Thomas Merl setzte einen Konter perfekt fort, legte quer auf Robin Palka, dessen Abschluss zun\u00e4chst auf der Linie kleben blieb, bis ein Leipziger Spieler den Puck ungl\u00fccklich selbst \u00fcber die Linie dr\u00fcckte. Der Videobeweis best\u00e4tigte den Treffer \u2013 2:0 f\u00fcr Halle! Leipzig antwortete mit w\u00fctenden Angriffen. Allavena musste mehrfach retten, doch in der 26. Spielminute gelang den Gastgebern der Anschluss: L. Vantuch traf in einer un\u00fcbersichtlichen Szene das Tor, als Halle kurzzeitig unsortiert war. Danach kochten die Emotionen hoch. Ein Zusammenprall mit Allavena sorgte f\u00fcr Diskussionen, das Spiel wurde merklich ruppiger, Checks abseits der Scheibe h\u00e4uften sich. Einige Situationen blieben ungeahndet \u2013 unter anderem ein Schl\u00e4ger ins Gesicht von Hechtl.<\/p>\n<p>Nach dem Power Break stabilisierte sich Halle wieder. Die Bulls st\u00f6rten fr\u00fcher, setzten Forechecks und erarbeiteten sich gute Offensivaktionen. Ein Foul an Biezais brachte schlie\u00dflich das n\u00e4chste Powerplay. Doch auch hier fand Halle lange keine saubere Abschlussposition. Bis zur n\u00e4chsten Strafzeit setzten sich die Icefighters phasenweise im Bullsdrittel fest, Allavena hielt mit mehreren Paraden stark dagegen. Doch das n\u00e4chste Powerplay nutzte Halle: In Minute 37 feuerte Aaron Reinig von der Blauen ab, Robert Hechtl stand mit dem R\u00fccken zum Tor, lenkte den Puck minimal ab \u2013 unhaltbar, 3:1. Kurz vor der Pause mussten die Bulls nochmal zittern: Erst kassierte Hoffmann eine Strafe, dann Suchomer direkt danach. Leipzig baute Druck auf, Allavena parierte mehrfach stark und rettete seinem Team die Zwei-Tore-F\u00fchrung in die Pause.<\/p>\n<p>Die Saale Bulls zeigten im\u00a0letzten Drittel\u00a0eindrucksvoll, wie man ein Derby ausw\u00e4rts dominant zu Ende spielt. Mit Tempo, Entschlossenheit, klaren Aktionen vor dem Tor und einer gro\u00dfen Portion Kampfgeist zogen sie den Icefighters endg\u00fcltig den Stecker. Am Ende stand ein hochverdienter 6:2-Ausw\u00e4rtssieg, der vor allem durch ein starkes Kollektiv und einen kompromisslosen Auftritt auf\u00a0 beiden Seiten des Eises zustande kam.<\/p>\n<p>Zu Beginn spielte Halle noch in Unterzahl, doch das Penalty Killing funktionierte zuverl\u00e4ssig. Robert Hechtl blockte einen schmerzhaften Schuss, kurz darauf waren die Bulls wieder vollz\u00e4hlig. Dann kippte das Drittel endg\u00fcltig zugunsten der G\u00e4ste: Leipzig kassierte fr\u00fch die n\u00e4chste Strafe, Halle setzte sich sofort im Drittel der Hausherren fest.\u00a0In der 44. Minute folgte der n\u00e4chste Wirkungstreffer: Thomas Merl trieb den Puck \u00fcber links, fand Tomi Wilenius im Zentrum \u2013 Direktabnahme, Tor, 4:1. \u2013 ein perfekter Angriff, sauber herausgespielt.<\/p>\n<p>Leipzig versuchte danach, alles nach vorne zu werfen, blieb aber immer wieder an Halles starker Defensive h\u00e4ngen. Allavena war zur Stelle, die Schusswege waren zu und wenn es gef\u00e4hrlich wurde, war ein Bulls-Spieler im Weg \u2013 erneut mit vollem K\u00f6rpereinsatz von Hechtl, der mehrere Sch\u00fcsse blockte. Nach dem Power Break \u00fcbernahm Halle erneut die Kontrolle. Zwar musste Hechtl wegen Spielverz\u00f6gerung auf die Bank, doch auch dieses Unterzahlspiel \u00fcberstanden die Bulls ohne Schaden. Allavena parierte einen weiten Bogenlauf von Pauker stark. Kurz danach setzte Halle den n\u00e4chsten Nadelstich: Robin Palka trug den Puck mit Tempo ins Drittel, passte punktgenau zu Kai Zernikel \u2013 freie Bahn, Vollendung zum 5:1 aus Hallenser Sicht \u2013 die endg\u00fcltige Entscheidung.<\/p>\n<p>Leipzig wirkte zunehmend frustriert, kassierte die n\u00e4chste Strafe und erneut nutzte Halle das Momentum gnadenlos. Hinter dem Tor behaupteten die Bulls den Puck geduldig, \u00c5kerman fand Tomi Wilenius, der blitzschnell auf den v\u00f6llig freien Elvijs Biezais weiterleitete \u2013 ein sauberer One-Timer zum 6:1. In den Schlussminuten kam Leipzig noch einmal zu Chancen: zuerst durch ein (erneut erfolgloses) Powerplay, anschlie\u00dfend durch eine Szene hinter dem Tor, aus der heraus Chad Bassen zum 6:2 einschieben konnte. Mehr erlaubten die Bulls aber nicht mehr. Kurz vor dem Ende kochte es noch einmal, als Vojtech Suchomer einen Schuss blockte und am Boden liegend mehrfach von einem Leipziger mit dem Schl\u00e4ger attackiert wurde \u2013 eine unsch\u00f6ne Szene, die aber unbestraft blieb.<\/p>\n<p>Fazit:\u00a0Kurz und schmerzlos \u2013\u00a0Halle holt den n\u00e4chsten Derbysieg \u2026 deutlich, verdient und dank einer starken Teamleistung.\u00a0Wer h\u00e4tte gedacht, dass ausgerechnet das \u201eDerby-Wochenende\u201c auch zu unserem ersten 6-Punkte-Wochenende der Saison wird?!\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Torsch\u00fctzen:<br \/>0:1 Aaron Reinig \u2013 7.<br \/>0:2 Robin Palka \u2013 24.<br \/>1:2 Lukas Vantuch \u2013 26.<br \/>1:3 Robert Hechtl \u2013 37. (PP1)<br \/>1:4 Tomi Wilenius \u2013 44. (PP1)<br \/>1:5 Kai Zernikel \u2013 53.<br \/>1:6 Elvijs Biezais \u2013 55. (PP1)<br \/>2:6 Chad Bassen \u2013 59.<br \/>Tore:\u00a02:6\u00a0(0:1\/1:2\/1:3)<\/p>\n<p style=\"font-size: 80%; color: #bbb;padding-top: 20px\"><strong>Quelle:<\/strong><br \/>Saale Bulls Halle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch das 101. Mitteldeutsche Derby konnten\u00a0die Saale Bulls f\u00fcr sich entscheiden. 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