{"id":615127,"date":"2025-12-01T07:59:22","date_gmt":"2025-12-01T07:59:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/615127\/"},"modified":"2025-12-01T07:59:22","modified_gmt":"2025-12-01T07:59:22","slug":"flashmob-aktion-in-wuppertal-gegen-gewalt-an-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/615127\/","title":{"rendered":"Flashmob-Aktion in Wuppertal gegen Gewalt an Frauen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMit der Formation des Venus- bzw. weiblichen Gender-Symbols wollten wir gemeinsam ein leuchtendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und M\u00e4dchen setzen\u201c, erkl\u00e4rten die drei Pr\u00e4sidentinnen Monika Bilstein (SI-Club Toelleturm), Franziska Karpyschyn (SI-Club Bergisch Land) und Barbara Steins (SI-Club Wuppertal).<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Clubs verteilten nach dem Flashmob in der Barmer Innenstadt Flyer von Wuppertaler Beratungsstellen gegen Gewalt sowie orangene Sorgenw\u00fcrmchen, an denen die Hilfetelefonnummer gegen Gewalt (116 016) angebracht war, \u00fcber die Betroffene eine anonyme und vertrauliche Beratung erhalten. Au\u00dferdem verteilten sie spezifisches Informationsmaterial zu digitaler Gewalt, etwa vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff), der auf seiner Website <a href=\"https:\/\/www.aktiv-gegen-digitale-gewalt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.aktiv-gegen-digitale-gewalt.de<\/a> gezielte Schutzma\u00dfnahmen auff\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir Soroptimist-Clubs setzen uns gegen alle Arten von geschlechtsspezifischer Gewalt ein und widmen einen gro\u00dfen Anteil unserer Aktionen, Benefizveranstaltungen und Spendenprojekte solchen Einrichtungen, die Frauen und M\u00e4dchen in Notlagen Hilfestellung bieten. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel die Frauenberatung Wuppertal, die M\u00e4dchenwohngruppen St. Hildegard und das Wuppertaler Frauenhaus\u201c, erkl\u00e4rten die drei Pr\u00e4sidentinnen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eInsbesondere h\u00e4usliche Gewalt an Frauen und M\u00e4dchen nimmt zu und muss st\u00e4rker in den gesellschaftlichen Blickpunkt r\u00fccken, denn die aktuelle Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) verzeichnete f\u00fcr das Jahr 2024 mit knapp 266.000 erfassten Taten einen neuen H\u00f6chststand, 70 Prozent der Opfer waren Frauen. Zudem waren 308 Frauen von T\u00f6tungsdelikten im Kontext von Partnerschaftsgewalt betroffen. Wir begr\u00fc\u00dfen daher vor allem solche Initiativen und gesetzliche Vorhaben auf nationaler und europ\u00e4ischer Ebene, die dazu beitragen k\u00f6nnen, geschlechtsspezifische Gewalt und Femizide pr\u00e4ventiv und wirkungsvoll zu verhindern, damit sich die Opferzahlen k\u00fcnftig deutlich verringern\u201c, erkl\u00e4ren Monika Bilstein, Franziska Karpyschyn und Barbara Steins.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und weiter: \u201eGewalt steigt aber nicht nur analog an, sondern verbreitet sich zunehmend auch digital, etwa in Form von Cybermobbing, Cyberstalking und bildbasierten sexualisierten Gewaltdarstellungen. Gerade Frauen und M\u00e4dchen werden damit h\u00e4ufig auf besonders perfide Art gedem\u00fctigt. Da das Thema durch die technische Entwicklung in Zukunft noch bedeutsamer werden d\u00fcrfte, wollen wir die \u00d6ffentlichkeit diesbez\u00fcglich sensibilisieren und erkl\u00e4rten die digitale Gewalt zum Fokusthema unserer diesj\u00e4hrigen Orange Day-Aktionskampagne\u201c, so die drei Pr\u00e4sidentinnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eMit der Formation des Venus- bzw. weiblichen Gender-Symbols wollten wir gemeinsam ein leuchtendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":615128,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,30,1209,4418],"class_list":{"0":"post-615127","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-nordrhein-westfalen","12":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115643257133247810","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/615127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=615127"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/615127\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/615128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=615127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=615127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=615127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}