{"id":615430,"date":"2025-12-01T11:17:23","date_gmt":"2025-12-01T11:17:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/615430\/"},"modified":"2025-12-01T11:17:23","modified_gmt":"2025-12-01T11:17:23","slug":"naechste-pikante-affaere-aerger-bei-frankreichs-biathletinnen-ziemlich-beste-feinde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/615430\/","title":{"rendered":"N\u00e4chste pikante Aff\u00e4re: \u00c4rger bei Frankreichs Biathletinnen: Ziemlich beste Feinde"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspANhu tspANhv\">Dass Frankreichs Biathletinnen schon zum Saisonstart in Olympia-Form sind, wurde schnell zur Nebensache. Auch nach dem gerichtlich beendeten Betrugs- und Kreditkartenskandal um Julia Simon kommt das Team nicht zur Ruhe, denn l\u00e4ngst ist die n\u00e4chste pikante Aff\u00e4re in den Fokus ger\u00fcckt. Hat Jeanne Richard in der Vorsaison mutwillig das Gewehr ihrer Teamkollegin Oc\u00e9ane Michelon manipuliert, um daraus einen Vorteil zu ziehen?<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Medienberichte der vergangenen Wochen legen diesen wohl einmaligen Vorfall nahe, der sich kurz vor Ende des letzten Winters auf der slowenischen Pokljuka ereignet haben soll. Angeblich habe Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet das sogar beobachtet, schrieb das Portal \u201eDicodusport\u201c. Michelon und Richard k\u00e4mpften zu diesem Zeitpunkt um das blaue Trikot der besten U23-Athletin im Weltcup. Am Ende setzte sich Michelon mit nur f\u00fcnf Punkten Vorsprung hauchd\u00fcnn durch.<\/p>\n<p> Richard: Habe eigene Meinung, die ich f\u00fcr mich behalte <\/p>\n<p class=\"tspANhu\">In \u00d6stersund standen Richard und Michelon jetzt nebeneinander im Ziel und sollten sich \u00fcber den dominanten Auftaktsieg mit der Frauenstaffel freuen. Die eher zur\u00fcckhaltenden Gesten boten dabei viel Raum f\u00fcr Interpretation. Genauso wie die S\u00e4tze, die sie anschlie\u00dfend am ARD-Mikrofon sagten. \u201eIch kenne die Geschichte, habe davon geh\u00f6rt. Das verletzt mich sehr. Aber ich habe meine eigene Meinung, die ich f\u00fcr mich behalte\u201c, sagte die 23 Jahre alte Richard und gab sich unschuldig.<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Nachdem von den Franzosen nach Angaben der ARD zun\u00e4chst keine Nachfragen zu diesem Thema zugelassen wurden, konnten die Fragen von den internationalen Fernsehteams demnach erst nach Intervention des Weltverbandes gestellt werden. Aufkl\u00e4rung brachte das aber nicht. \u201eWir h\u00f6ren eine Menge Geschichten \u00fcber unser Team. Aber heute und auch in Zukunft ist es am wichtigsten, dass wir uns auf die Saison konzentrieren\u201c, antwortete Michelon und sagte gleichzeitig nichts.<\/p>\n<p> Frankreichs Verband \u00e4u\u00dferte sich kryptisch <\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Der franz\u00f6sische Skiverband FFS ist bem\u00fcht, die vermeintliche Aff\u00e4re m\u00f6glichst\u00a0kleinzuhalten &#8211; und \u00e4u\u00dferte sich selbst nicht klar. Zwar hatte der Verband im November in einem kryptischen Statement best\u00e4tigt, dass es einen Versto\u00df gegen die internen Regeln gab, der im Sommer zu einer Suspendierung gef\u00fchrt hatte. Konkreter wurde es aber nicht. Stattdessen hie\u00df es auch: \u201eIm Gegensatz zu gewissen Ger\u00fcchten, die in diversen Medien zirkulieren, wurde kein Fehlverhalten zwischen zwei Athletinnen des franz\u00f6sischen Biathlon-Teams festgestellt.\u201c<\/p>\n<p> Braisaz-Bouchet: \u201eMan muss nicht befreundet sein\u201c <\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Trotzdem spricht keiner klar dar\u00fcber. Richard fehlte im Sommer zu Beginn jedenfalls in Frankreichs Trainingslager, was zu Spekulationen f\u00fchrte. Ein offizieller Grund wurde nicht genannt. \u201eMan muss nicht befreundet sein, um gute Leistungen zu zeigen\u201c, sagte Braisaz-Bouchet derweil. Sie erg\u00e4nzte beim schwedischen Sender SVT ausweichend: \u201eAu\u00dferhalb der Arena verbringe ich meine Zeit nur mit positiven Menschen. Ich konzentriere mich, wie schon in den letzten Jahren, auf meine eigene Leistung, meine Karriere, meine Familie und meine Tochter. Das hat Priorit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Die 29-J\u00e4hrige stand zuvor auch im Zentrum des Skandals um Julia Simon. Die zehnmalige Weltmeisterin Simon war vom Strafgericht in Albertville gerade zu einer dreimonatigen Haftstrafe auf Bew\u00e4hrung und einer Geldstrafe in H\u00f6he von 15.000 Euro verurteilt worden. Sie hatte mit gestohlenen Kreditkartendaten von Braisaz-Bouchet sowie einer Physiotherapeutin mehrfach im Internet Waren im Wert von rund 2.500 Euro eingekauft. Auch weitere Teammitglieder waren betroffen, stellten aber keine Anzeige. Simon entschuldigte sich mittlerweile und gestand alles, nachdem sie die Taten lange vehement abgestritten hatte.<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Zweieinhalb Jahre hatte der Fall Frankreichs Team schwer belastet und auch die Trainer an die Grenzen bracht. Sie mussten die Auswahl zusammenhalten, obwohl es un\u00fcberwindbare Differenzen gab. Beachtlich bleibt, dass das alles keine Auswirkungen auf die sportlichen Leistungen hatte, denn Frankreich hat eine Vielzahl an Top-Athletinnen. Lou Jeanmonnot f\u00fchrte in Schweden erst die Frauen- und dann die Mixedstaffel zum Weltcupsieg. Ob Coach Cyril Burdet trotz aller Erfolge nach Olympia aber weitermacht, ist offen.<\/p>\n<p> Gesperrte Simon schon beim n\u00e4chsten Weltcup zur\u00fcck <\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Nach ihrer Verurteilung war Simon vom Verband im November auch noch mit einem sechsmonatigen Wettkampf- und Trainingsverbot belegt worden &#8211; allerdings wurden f\u00fcnf Monate davon nur auf Bew\u00e4hrung ausgesprochen. Einem Start bei den Olympischen Winterspielen im Februar 2026 in S\u00fcdtirol steht nichts im Weg. In \u00d6stersund, wo am Dienstag (15.30 Uhr\/ZDF und Eurosport) das erste Einzelrennen der Frauen ansteht, fehlt Simon noch, schon beim n\u00e4chsten Weltcup in Hochfilzen wird die 29-J\u00e4hrige aber wieder dabei sein.<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Das Team ist derart gut aufgestellt, dass Simons Fehlen zum Start kaum auffiel, trotzdem wird sie sich ziemlich sicher einen Platz im Olympia-Team sichern. Zur guten Stimmung wird das nicht beitragen, dem Vernehmen nach ist die neunmalige Weltcupsiegerin nach ihren Taten ziemlich isoliert. \u201eDiese Situation belastet das Frauenteam und den franz\u00f6sischen Biathlon im Allgemeinen schwer\u201c, sagte Frankreichs Biathlon-Ikone Martin Fourcade. \u201eEs beeintr\u00e4chtigt das gesamte Team schon viel zu lang.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Und der neuerliche Skandal l\u00e4sst die erhoffte Ruhe in weite Ferne r\u00fccken.<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251201-930-364188\/1<\/p>\n<p class=\"tspANhu\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dass Frankreichs Biathletinnen schon zum Saisonstart in Olympia-Form sind, wurde schnell zur Nebensache. 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