{"id":616033,"date":"2025-12-01T17:05:20","date_gmt":"2025-12-01T17:05:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616033\/"},"modified":"2025-12-01T17:05:20","modified_gmt":"2025-12-01T17:05:20","slug":"15-gruende-warum-deutschland-besser-dasteht-als-gedacht-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616033\/","title":{"rendered":"15 Gr\u00fcnde, warum Deutschland besser dasteht als gedacht | Geld"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Z\u00fcrich \u2013 <b>Ausgerechnet aus der Schweiz kommt in diesen Tagen ein ungewohnt freundlicher Blick auf Deutschland. Die renommierte \u201eNZZ am Sonntag\u201c hat 15 Gr\u00fcnde gesammelt, warum unser Land trotz Krise wirtschaftlich besser dasteht, als es der deutsche Alltag vermuten l\u00e4sst. Manches ist n\u00fcchtern analysiert, anderes mit einem kleinen Seitenhieb formuliert, aber der Tenor ist eindeutig: Von au\u00dfen wirkt Deutschland stabiler, moderner und technologisch st\u00e4rker, als wir es uns selbst oft eingestehen.<\/b><\/p>\n<p>BILD hat die Schweizer Liste mit Wirtschaftsprofessor Martin Gornig durchgesprochen und gepr\u00fcft, was davon Substanz hat.<\/p>\n<p>1. R\u00fcstungs-Start-ups<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/epaper.nzz.ch\/storefront\/8\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">\u201eNZZ<\/a>\u201c verweist zu Beginn auf den unerwartet starken Bereich der R\u00fcstungs-Start-ups. Helsing, Quantum Systems \u2013 Firmen, die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/militaerwaffen\/news-fotos-videos-17014712.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">milit\u00e4rische Systeme<\/a> digital modernisieren \u2013 zogen 2024 mehr als eine Milliarde Euro an Wagniskapital an. Gornig: \u201eDeutschland ist in der R\u00fcstungsindustrie gut aufgestellt. Das technologische Potenzial ist gro\u00df \u2013 auch wenn das ein sensibles Feld ist.\u201c<\/p>\n<p>2. \u2013 6. Energie &amp; Bahn <\/p>\n<p>Die Stromtrasse S\u00fcdlink ist nach Jahren des Wartens vollst\u00e4ndig genehmigt und soll ab 2028 Windstrom aus Norddeutschland verl\u00e4sslich in die industriestarken Regionen des S\u00fcdens bringen. Das lobt die Schweizer Zeitung. Parallel w\u00e4chst Photovoltaik deutlich schneller als erwartet: Rund 14 Prozent des deutschen Stroms stammen inzwischen aus <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/solar-strom\/news-nachrichten-news-fotos-videos-19217938.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Solarenergie<\/a>, der Ausbau schreitet bei Eigenheimen und Neubauten voran. Und auch die W\u00e4rmepumpe hat sich trotz politischer Debatten im Markt etabliert und geh\u00f6rt in Neubauten inzwischen zur Regeltechnik.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Photovoltaikanlage auf einem Wohnhaus: Solarstrom w\u00e4chst in Deutschland schneller als erwartet\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ef15348ac9837290742267ca7eb2ec47,ec25f315\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Photovoltaikanlage auf einem Wohnhaus: Solarstrom w\u00e4chst in Deutschland schneller als erwartet<\/p>\n<p>Foto: imago\/blickwinkel<\/p>\n<p>Gornig ordnet ein: \u201eWenn S\u00fcdlink und die Speicher am Ende funktionieren, verbessert das die Energieversorgung deutlich. Und man sieht: Sowohl Solarenergie als auch W\u00e4rmepumpen sind Entwicklungen mit Substanz, die der Industrie und dem Standort langfristig zugutekommen.\u201c <\/p>\n<p>Die Zeitung beschreibt bei der Bahn einen frischen Wind unter der neuen Chefin Evelyn Palla \u2013 und merkt gleichzeitig trocken an, dass die P\u00fcnktlichkeit trotzdem auf ein Rekordtief gefallen ist. Das Deutschlandticket hebt der Bericht aber als ungew\u00f6hnlich g\u00fcnstiges Mobilit\u00e4tsangebot hervor, das man in der Schweiz so nicht kennt.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema7. &amp; 8. Forschung und Raumfahrt <\/p>\n<p>Ein weiterer Pluspunkt ist, wie attraktiv deutsche Hochschulen f\u00fcr internationale Studierende sind. 12,7 Prozent kommen aus dem Ausland, besonders viele studieren MINT-F\u00e4cher \u2013 deutlich mehr als in vielen anderen Industrienationen. Gornig: \u201eDass so viele Ingenieure in Deutschland ausgebildet werden, ist ein echter Standortvorteil. Auch wer sp\u00e4ter ins Ausland geht, bleibt oft mit der deutschen Industrie verbunden.\u201c<\/p>\n<p>Auch beim Thema <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/raumfahrt\/news-nachrichten-news-fotos-videos-16879400.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Raumfahrt<\/a> \u00e4u\u00dfert sich das Blatt beeindruckt: Alexander Gerst gilt als m\u00f6glicher Mond-Kandidat, deutsche Technologie gilt im europ\u00e4ischen Programm als ma\u00dfgeblich. Gornig: \u201eDeutschland hat hier echte technologische Kompetenzen. Das wird international anerkannt.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Alexander Gerst (r.) und Matthias Maurer \u2013 zwei der ESA-Astronauten, die f\u00fcr kommende Mondmissionen infrage kommen\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/cdf86a9546f9d12982f39f8b6bddc81f,b848009b\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Alexander Gerst (49, r.) und Matthias Maurer (55) \u2013 zwei der ESA-Astronauten, die f\u00fcr kommende Mondmissionen infrage kommen<\/p>\n<p>Foto: Rolf Vennenbernd\/dpa<\/p>\n<p>9. \u2013 14. Alltag und Gesellschaft <\/p>\n<p>Die Zeitung nennt auch Eindr\u00fccke aus dem Alltag: den D\u00f6ner, der beliebter ist als die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/currywurst\/lifestyle-essen-trinken-nachrichten-news-fotos-videos-20156288.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Currywurst<\/a>; die starke Stellung in Wintersport und Handball; die Gastronomie, die mit 341 Sterne-Restaurants so hochwertig ist wie nie. Auch Berlins Funktion als Magnet f\u00fcr junge Menschen f\u00e4llt auf. Diese Effekte bleiben aber f\u00fcr die Gesamtwirtschaft begrenzt. <\/p>\n<p>Mit trockenem Ton erw\u00e4hnt die Zeitung die Berliner Verwaltung, wo man f\u00fcr einfache Termine oft Monate warten muss, als Beispiel daf\u00fcr, wo Deutschland nach Ansicht der \u201eNZZ\u201c dringend moderner werden m\u00fcsste. Die geplante Digitalisierung der Gesundheits\u00e4mter wird positiv erw\u00e4hnt, nach Jahren, in denen noch per Fax gearbeitet wurde.<\/p>\n<p>15. Geopolitik \u2013 Merz &amp; Trump<\/p>\n<p>Der direkte Draht von Friedrich Merz zu <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/donald-trump\/thema-donald-trump-alle-infos-80018378.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> wird im Bericht ebenfalls lobend erw\u00e4hnt. Ob das bei Z\u00f6llen und Handelsfragen hilft, bleibt offen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Bundeskanzler Friedrich Merz (70) und US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) beim Gaza-Gipfel in \u00c4gypten\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/fa38bfa7481240bfa63b992581e1866c,a22cc761\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU, l.) und US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) beim Gaza-Gipfel in \u00c4gypten<\/p>\n<p>Foto: Michael Kappeler\/dpa<\/p>\n<p>Am Ende bleibt f\u00fcr Gornig vor allem ein Punkt bestehen: \u201eIn Deutschland dauert vieles sehr lange. Aber wenn etwas endlich funktioniert, dann sehr zuverl\u00e4ssig. Und genau das ist der Punkt: Wenn diese Projekte mal greifen, kann Deutschland L\u00e4nder wie die Schweiz bei wichtigen Standortfaktoren hinter sich lassen.\u201c<\/p>\n<p><b>Prof. Martin Gornig<\/b>, Forschungsdirektor Industriepolitik in der Abteilung Unternehmen und M\u00e4rkte \u2013 DIW Berlin (Deutsches Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung). Langj\u00e4hriger Industrie- und Wettbewerbsexperte am DIW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Z\u00fcrich \u2013 Ausgerechnet aus der Schweiz kommt in diesen Tagen ein ungewohnt freundlicher Blick auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":616034,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,150,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,307,12,12874,184,45,317],"class_list":{"0":"post-616033","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-alternative-fuer-deutschland","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nachrichten-aus-deutschland","19":"tag-news","20":"tag-news-aus-deutschland","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-scholz-olaf","24":"tag-spd","25":"tag-texttospeech","26":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115645404898861319","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=616033"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616033\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/616034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=616033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=616033"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=616033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}