{"id":616673,"date":"2025-12-01T23:42:16","date_gmt":"2025-12-01T23:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616673\/"},"modified":"2025-12-01T23:42:16","modified_gmt":"2025-12-01T23:42:16","slug":"wasserstoff-fuer-hamburg-baustart-fuer-green-hydrogen-hub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616673\/","title":{"rendered":"Wasserstoff f\u00fcr Hamburg: Baustart f\u00fcr Green Hydrogen Hub"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Hamburg steigt in die Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff ein. Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Montag den offiziellen Grundstein f\u00fcr den Bau des 100-Megawatt-Elektrolyseurs am Standort des ehemaligen Kraftwerks Moorburg gelegt.<\/strong><\/p>\n<p>Zusammen mit Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne), Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) sowie Vertreterinnen der beiden Projektpartner Luxcara und der Hamburger Energiewerke setzte Tschentscher eine Zeitkapsel in den Grundstein ein.<\/p>\n<p>Betriebsstart soll in zwei Jahren erfolgen<\/p>\n<p>Das Projekt Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH) plane den kommerziellen Betriebsstart f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte 2027. J\u00e4hrlich sollen dann in Moorburg etwa 10.000 Tonnen gr\u00fcner Wasserstoff erzeugt werden, erkl\u00e4ren die Projektpartner. Damit leiste das HGHH-Projekt einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Hafens und der Industrie.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDer Bau des Green Hydrogen Hub in Moorburg ist ein wichtiges Projekt der Energiewende in Hamburg\u201d, sagte Tschentscher. Die Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff sei eine Zukunftstechnologie, mit der die CO\u2082-Emissionen in der Industrie und anderen Sektoren deutlich reduziert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard erkl\u00e4rte, die Stadt leiste einen Beitrag dazu, dass Wasserstoff k\u00fcnftig f\u00fcr die klimaneutrale Energieerzeugung von morgen entstehe. Der Elektrolyseur in Moorburg sei Teil der L\u00f6sung, um Dekarbonisierung in Hamburg ganz real umzusetzen.<\/p>\n<p>Hamburg als \u201eWasserstofftor\u201d f\u00fcr Europa<\/p>\n<p>Umweltsenatorin Katharina Fegebank nannte Wasserstoff einen \u201ezentralen Baustein auf dem Weg f\u00fcr eine klimaneutrale Energieversorgung unserer Industrie und Gro\u00dfunternehmen\u201c. Man schaffe in Hamburg die Voraussetzungen, dass Hamburg ein \u201dWasserstofftor f\u00fcr Deutschland und Europa\u201d werde.<\/p>\n<p>F\u00fcr Alexandra Bernstorff von Partner Luxcara, der mit 74,9 Prozent am Projekt beteiligt ist, liefert das HGHH den Beweis, dass eine klimafreundliche Energiewende z\u00fcgig umgesetzt werden k\u00f6nne. \u201eWenn Politik, Industrie und institutionelle Investoren verl\u00e4sslich zusammenarbeiten, wird aus einem ehemaligen Kohlekraftwerk ein wettbewerbsf\u00e4higer, klimaneutraler Industriestandort f\u00fcr Hamburg und weit dar\u00fcber hinaus\u201d, erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren:<\/strong><a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/im-norden\/schleswig-holstein\/unendlich-energie-durch-kernfusion-kommt-erster-reaktor-nach-brokdorf-oder-kruemmel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong> <\/strong>Unendlich Energie durch Kernfusion: Kommt erster Reaktor nach Brokdorf oder Kr\u00fcmmel?<\/a><\/p>\n<p>\u201eWir machen in Hamburg ernst und gehen in die Realisierungsphase\u201d, sagte Kirsten Fust, Sprecherin der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Hamburger Energiewerke. \u201eWir glauben an die Wasserstoff-Technologie und zeigen mit unserer Hamburger L\u00f6sung, dass wegweisende gr\u00fcne Wasserstoffprojekte durch lokales Engagement vorangetrieben werden k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n<p>Siemens liefert den Elektrolyseur<\/p>\n<p>Das HGHH-Projekt hatte im Sommer 2024 den F\u00f6rderbescheid von Bund und Land erhalten. Seitdem wurden die wesentlichen Bauvertr\u00e4ge geschlossen. Der Elektrolyseur wurde im September 2024 bei Siemens Energy bestellt. Parallel wurden die R\u00fcckbauarbeiten des ehemaligen Kraftwerks Moorburg fortgesetzt. Diese waren im Oktober 2023 gestartet worden, um Platz f\u00fcr den 100-MW-Elektrolyseur und die Anbindung an das Wasserstoffnetz zu schaffen.<\/p>\n<p>Bis Mitte kommenden Jahres soll das Geb\u00e4ude f\u00fcr den Elektrolyseur und die Kompressoren errichtet sein. Der gr\u00fcne Wasserstoff soll den Kunden sp\u00e4ter \u00fcber das Wasserstoff-Verteilnetz HH-WIN und die ebenfalls geplante Trailer-Verladestation zur Verf\u00fcgung gestellt werden, teilten die Projektpartner mit. (dpa\/mp)<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/vgzm.1021513-mopo-1711705.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg steigt in die Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff ein. 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