{"id":616737,"date":"2025-12-02T00:21:24","date_gmt":"2025-12-02T00:21:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616737\/"},"modified":"2025-12-02T00:21:24","modified_gmt":"2025-12-02T00:21:24","slug":"plus-240-euro-im-jahr-haller-haushalte-zahlen-2026-kraeftig-drauf-haller-kreisblatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616737\/","title":{"rendered":"Plus 240 Euro im Jahr: Haller Haushalte zahlen 2026 kr\u00e4ftig drauf | Haller Kreisblatt"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Halle. Die Haller m\u00fcssen im kommenden Jahr den G\u00fcrtel etwas enger schnallen. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurden gleich mehrere Geb\u00fchrenerh\u00f6hungen beschlossen. Zwar wurde auch eine Zahlungskategorie gestrichen, jedoch muss jeder Durchschnittshaushalt in der Lindenstadt mit Mehrkosten von 240 Euro im Jahr 2026 rechnen.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">\u201eHier ist ein Geb\u00fchrensprung drin\u201c, gesteht K\u00e4mmerer Bj\u00f6rn H\u00fcllbrock als er die von der Verwaltung vorgeschlagenen Geb\u00fchren f\u00fcr Schmutz- und Niederschlagswasser pr\u00e4sentiert. Bereits im vergangenen Jahr waren die Geb\u00fchren pro Kubikmeter Schmutzwasser von 1,80 Euro auf 2,80 Euro gestiegen, was bei einem Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 165 Kubikmetern eine monatliche Mehrbelastung von rund 14 Euro bedeutete. Nun kommen erneut 50 Cent drauf, so dass die Geb\u00fchr ab 2026 bei 3,30 Euro pro Kubikmeter liegt. Somit zahlt ein durchschnittlicher Haushalt im kommenden Jahr allein in diesem Bereich 544,50 Euro und somit 82,50 Euro mehr als im ablaufenden Kalenderjahr.<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Aber damit noch nicht genug. Die Niederschlagswassergeb\u00fchr pro Quadratmeter wird noch deutlicher steigen, und zwar von 0,61 Euro auf 1,10 Euro. Bei einer bebauten\/befestigten Fl\u00e4che von 130 Quadratmetern l\u00e4gen die Mehrkosten somit bei 63 Euro j\u00e4hrlich. Bereits im kommenden Jahr werden die Geb\u00fchren erneut auf den Pr\u00fcfstand kommen. Angesichts der anstehenden Millioneninvestition Kl\u00e4ranlage d\u00fcrfte ein weiterer Anstieg programmiert sein. Verglichen mit anderen Altkreiskommunen steht Halle aber noch ganz gut da. Versmold nimmt aktuell bereits 2,94 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser, in Borgholzhausen sind es sogar 4,55 Euro.<\/p>\n<p>Haller B\u00fcrger m\u00fcssen keine Stra\u00dfenreinigung mehr bezahlen<\/p>\n<p><a class=\"article-detail-image use-fancybox\" href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xK0thYUlmdmdnQlh4SEF0MFd3Y1pQeCtsNzZ5R2I4UGN1Y052SXNzblFXcHZCeU5oYTgydlBaaEF1NzY5STNnWFJMVkZnVGgyMW5KNy9PZlZleWVmMndiWk5DTjZBb0dZdVJZQXhyMHJzaFU9\/251128-1040-688330696.jpg\" rel=\"article-detail-image-overlay noopener\" title=\"Halle erh\u00f6hr 2026 die geb\u00fchren f\u00fcr Abwasser sowie die Grundsteuer. Daf\u00fcr entfallen zuk\u00fcnftig die Kosten f\u00fcr die Stra\u00dfenreinigung. - \u00a9 picture alliance \/ dpa\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" itemprop=\"image\" class=\"media-object img-responsive\" width=\"500\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/251128-1040-688330696.jpg\" alt=\"Halle erh\u00f6hr 2026 die geb\u00fchren f\u00fcr Abwasser sowie die Grundsteuer. Daf\u00fcr entfallen zuk\u00fcnftig die Kosten f\u00fcr die Stra\u00dfenreinigung. - \u00a9 picture alliance \/ dpa\"\/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p>Halle erh\u00f6hr 2026 die geb\u00fchren f\u00fcr Abwasser sowie die Grundsteuer. Daf\u00fcr entfallen zuk\u00fcnftig die Kosten f\u00fcr die Stra\u00dfenreinigung.<br \/>\n(\u00a9 picture alliance \/ dpa)<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Eine positive Nachricht gab es aber doch, obgleich diese mit einer weiteren Erh\u00f6hung an anderer Stelle gesehen werden muss. Die Stadt erhebt ab Januar keine Stra\u00dfenreinigungsgeb\u00fchren mehr f\u00fcr die Reinigung der Stra\u00dfen oder die Winterwartung. Stattdessen erfolgt diese Finanzierung durch eine Mehrbelastung bei der Grundsteuer B.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">\u201eWir haben uns f\u00fcr ein Gesamtpaket entschieden. Wir erh\u00f6hen die Grundsteuer aber, wie viele andere Kommunen in NRW, daf\u00fcr verzichten wir auf die Stra\u00dfenreinigungsgeb\u00fchr\u201c, erkl\u00e4rte H\u00fcllbrock. \u00dcber die bisherige Regelung sei niemand richtig gl\u00fccklich gewesen. Sie sei unfair gewesen, da die Kosten sich danach gerichtet haben, an welcher Stra\u00dfe man wohnt und in welcher Kategorie die Stadt sie eingeordnet hat. \u201eDies ist ein Schritt der Entb\u00fcrokratisierung. Die j\u00e4hrlichen Kosten liegen bei 80.000 Euro\u201c, erkl\u00e4rte H\u00fcllbrock.<\/p>\n<p id=\"absatz8\"><b class=\"bold\">Lesen Sie auch:<\/b> <a href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/lokal\/halle\/23997754_Nach-Kosten-Zoff-Stadt-Halle-praesentiert-neue-Plaene-fuer-Bau-der-Klaeranlage.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nach Kosten-Zoff: Neue Pl\u00e4ne f\u00fcr Kl\u00e4ranlage<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Klar ist aber auch, dass die Stadt kein Geld zu verschenken hat. Um die L\u00fccke zu schlie\u00dfen, wird die Grundsteuer angehoben, was jedoch ohnehin schon seit gut einem Jahr geplant ist. \u201eMit dieser Erh\u00f6hung musste gerechnet werden, sie wurde in der vergangenen Haushaltsrede angek\u00fcndigt\u201c, sagt H\u00fcllbrock. Man habe die Grundsteuer in zwei kleinen Schritten angehoben, w\u00e4hrend andere Kommunen die Anpassung in einem Schritt vollzogen haben. Dadurch verzichtete die Stadt im vergangenen Jahr auf eine Einnahme von rund 1,1 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Halles K\u00e4mmerer k\u00fcndigt \u201edramatische\u201c Zahlen an<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">\u201eDas bedeutet aber nicht, dass wir uns in diesem Jahr die Taschen voll machen\u201c, stellte Tappe klar. Die f\u00fcr 2026 erwarteten Grundsteuereinnahmen l\u00e4gen mit 4,73 Millionen Euro sogar noch leicht unter denen von 2024. Es bleibt ein Minus von knapp 150.000 Euro. \u201eWir konnten uns diesen Schritt nur einmalig leisten\u201c, blickte H\u00fcllbrock auf die nur \u00e4u\u00dferst moderate Erh\u00f6hung vor einem Jahr.<\/p>\n<p id=\"absatz11\"><b class=\"bold\">Lesen Sie auch: <\/b><a href=\"https:\/\/www.haller-kreisblatt.de\/lokal\/halle\/23971930_Grosse-Projekte-grosser-Druck-Stadt-Halle-muss-sich-extrem-verschulden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gro\u00dfe Projekte, gro\u00dfer Druck<\/a><\/p>\n<p id=\"absatz12\" class=\"em_text\">\u201eDer Haushalt 2026 wird sich dramatisch schlechter darstellen\u201c, griff H\u00fcllbrock der Pr\u00e4sentation der Zahlen w\u00e4hrend der Haushaltseinbringung in 14 Tagen vorweg. \u201eWir haben einen enormen Liquidit\u00e4tsverzehr vor uns, und dass nicht nur wegen der Kl\u00e4ranlage\u201c, sagte der K\u00e4mmerer. Allein diese sei im kommenden Haushalt mit einer Nettosumme in H\u00f6he von 38 Millionen Euro angesetzt. \u201eWir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, auf die Grundsteuereinnahmen zu verzichten\u201c, stellte H\u00fcllbrock klar. Streng genommen m\u00fcsse man den Hebesatz f\u00fcr die Grundsteuer B sogar nicht nur auf 655, sondern auf 676 Prozentpunkte anheben, um wieder auf dem Niveau von 2024 zu sein. \u201eWir bleiben aber bei dem, was wir vorab kommuniziert haben\u201c, sagte der K\u00e4mmerer.<\/p>\n<p id=\"absatz13\" class=\"em_text\">Er verwies auf die Hiobsbotschaften aus anderen Kommunen. \u201eIm interkommunalen Vergleich sind wir bei allen Steuerarten in guter Gesellschaft\u201c, sagte Tappe. Borgholzhausen sei schon jetzt \u00fcber der 700er-Marke, und die anderen Altkreiskommunen h\u00e4tten schon im laufenden Jahr die 600er-Marke geknackt.<\/p>\n<p>Halle zieht nach, was andere Kommunen schon durchlebt haben<\/p>\n<p id=\"absatz14\" class=\"em_text\">Aber was bedeutet das alles unterm Strich in Zahlen? \u201eDie Einnahmen aus der Grundsteuer A steigen von 62.000 auf 83.000 Euro und bei der Grundsteuer B von 3,783 Millionen Euro auf 4,718 Millionen Euro\u201c, sagte H\u00fcllbrock. \u201eF\u00fcr die vierk\u00f6pfige Durchschnittsfamilie Mustermann bedeutet dies pro Monat eine Mehrausgabe von rund 20 Euro\u201c, rechnete der K\u00e4mmerer vor.<\/p>\n<p id=\"absatz15\" class=\"em_text\">\u201eDas ist ein ordentlicher Schluck, ob die B\u00fcrger das alles parat haben? Man sollte dies noch einmal gut kommunizieren\u201c, sagte die UWG-Fraktionsvorsitzende Anja Pohlmann.\u201cDas ist wohl der Fluch der guten Taten\u201c, erwiderte B\u00fcrgermeister Tappe. \u201eDaf\u00fcr hatten die anderen Kommunen das gro\u00dfe Wehklagen bereits, als dort in einem Schritt erh\u00f6ht wurde.\u201c<\/p>\n<p id=\"absatz16\"><b class=\"bold\">Aktuelle News bekommen Sie t\u00e4glich \u00fcber den<\/b> <a href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VagU0FW1SWsxhmHz2v0q\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">WhatsApp-Kanal des HK<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Halle. Die Haller m\u00fcssen im kommenden Jahr den G\u00fcrtel etwas enger schnallen. 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