{"id":616748,"date":"2025-12-02T00:29:14","date_gmt":"2025-12-02T00:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616748\/"},"modified":"2025-12-02T00:29:14","modified_gmt":"2025-12-02T00:29:14","slug":"us-amerikanische-angriffe-auf-venezuela-als-kriegsverbrechen-entlarvt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616748\/","title":{"rendered":"US-amerikanische Angriffe auf Venezuela als Kriegsverbrechen entlarvt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/0c133555-edad-4e9e-a8dd-4c24514ca589\" style=\"max-height:100%\"\/>Aufnahme von dem Beschuss eines Schiffs mit 11 Personen im S\u00fcden der Karibik durch eine US-Rakete [Photo: Donald Trump\/Truth Social]<\/p>\n<p>Enth\u00fcllungen \u00fcber ein weiteres schreckliches Kriegsverbrechen des US-Milit\u00e4rs in der s\u00fcdlichen Karibik sind ans Licht gekommen, w\u00e4hrend die Trump-Regierung ihre unprovozierten Kriegsdrohungen gegen Venezuela drastisch versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Die Washington Post zitiert mehrere Quellen, denen zufolge die US-Spezialeinheiten auf direkten Befehl von Verteidigungsminister Pete Hegseth handelten, als sie am 2. September einen Doppelschlag gegen ein Boot mit 11 Personen vor der K\u00fcste Venezuelas f\u00fchrten.<\/p>\n<p>\u201eEine Rakete schlug direkt vor der K\u00fcste Trinidads ein, traf das Schiff und entfachte ein Feuer vom Bug bis zum Heck\u201c, berichtete die Post. \u201eMinutenlang verfolgten die Einsatzkr\u00e4fte das brennende Boot live \u00fcber eine Drohne. Als sich der Rauch verzogen hatte, traf sie der Schlag: Zwei \u00dcberlebende klammerten sich an das schwelende Wrack.\u201c<\/p>\n<p>Ein an dem Angriff beteiligter Mann sagte der Post: \u201e[Hegseths] Befehl lautete, alle zu t\u00f6ten.\u201c Dies war der erste von mehreren t\u00f6dlichen Raketenangriffen, bei denen mindestens 22 kleine Boote versenkt und mindestens 83 Menschen aus Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Trinidad get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p>Die Trump-Regierung rechtfertigt ihre T\u00f6tungswelle als Verteidigung der Vereinigten Staaten gegen die \u201eNarko [Drogen]-Terroristen\u201c. Unter dem Vorwand des \u201eKriegs gegen die Drogen\u201c sind etwa ein Drittel aller US-Seestreitkr\u00e4fte in die Region verlegt worden, darunter das gr\u00f6\u00dfte Kriegsschiff der Welt, der Flugzeugtr\u00e4ger USS Gerald R. Ford. 15.000 Matrosen und Marinesoldaten und moderne Kampfjets wurden nach Puerto Rico gebracht, und strategische B-52-Bomber wurden an den Rand des venezolanischen Luftraums verlegt.<\/p>\n<p>Diese Machtdemonstration steht in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem erkl\u00e4rten Ziel, eine relativ kleine Fischergruppe davon abzuhalten, in ihren Booten Kokain zu schmuggeln \u2013 in Booten, die das US-Festland niemals erreichen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen wurde der Angriff noch weiter eskaliert. Trump k\u00fcndigte beil\u00e4ufig an, dass den Angriffen auf See bald auch Angriffe auf Land folgen w\u00fcrden, und er erlie\u00df \u00fcber soziale Medien ein pers\u00f6nliches Dekret, mit dem er eine Flugverbotszone \u00fcber ganz Venezuela verh\u00e4ngte.<\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rte Ziel dieser Kampagne ist nicht die Drogenbek\u00e4mpfung, sondern vielmehr ein Regimewechsel in Caracas und die Einsetzung einer den USA genehmen Marionettenregierung, die es den gro\u00dfen \u00d6lkonzernen der USA erm\u00f6glicht, die \u00d6lreserven Venezuelas, die gr\u00f6\u00dften der Welt, zu pl\u00fcndern.<\/p>\n<p>Die Enth\u00fcllungen \u00fcber den Doppelschlag vom 2. September zeigen nur einmal mehr, dass die Regierung in Washington ihre r\u00e4uberischen Ziele mit v\u00f6llig kriminellen Methoden verfolgt. Anstatt \u00dcberlebende eines Angriffs, die sich in Todesangst an ihr Schiffswrack klammern, zu retten, befehlen die Kommandeure der Spezialeinheit den n\u00e4chsten Raketenangriff, um sie in St\u00fccke zu rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Aktion erfolgte auf direkte Anweisung von Hegseth, den die Trump-Regierung zum \u201eKriegsminister\u201c ernannt hatte.<\/p>\n<p>Die Operation wurde von Admiral Frank \u201eMitch\u201d Bradley geleitet, der in Fort Bragg, North Carolina, stationiert war. \u00dcber eine abh\u00f6rsichere Telefonverbindung sagte er den anderen Offizieren, die Schiffbr\u00fcchigen seien ein legitimes Ziel, weil sie andere mutma\u00dfliche Drogenh\u00e4ndler anrufen k\u00f6nnten, um sie und ihre Fracht zu retten. Das ist absurd. Doch unmittelbar nach diesem kaltbl\u00fctigen Mord wurde Bradley, einer von Trumps G\u00fcnstlingen, zum Chef des US Special Operations Command bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Hegseth seinerseits hat er den Artikel der Post \u00a0als \u201eerfunden, hetzerisch und diskriminierend\u201c bezeichnet, ihn aber in den wesentlichen Aussagen best\u00e4tigt. In seiner Antwort auf den Artikel auf X erkl\u00e4rte Hegseth:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Wie wir von Anfang an und in jeder Stellungnahme betont haben, sind diese hochwirksamen Angriffe ausdr\u00fccklich als \u201et\u00f6dliche kinetische Schl\u00e4ge\u201c gedacht. Das erkl\u00e4rte Ziel ist es, t\u00f6dliche Drogen zu stoppen, Drogenboote zu zerst\u00f6ren und die Drogenterroristen zu t\u00f6ten, die das amerikanische Volk vergiften.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In einem separaten Beitrag auf seinem pers\u00f6nlichen Account schrieb Hegseth: \u201eWir haben gerade erst damit begonnen, die Narko-Terroristen zu t\u00f6ten.\u201c<\/p>\n<p>Das Pentagon hat bisher noch keins der rund 80 Opfer identifiziert und auch keinen einzigen Beweis daf\u00fcr vorgelegt, dass sie des Drogenhandels oder eines anderen Verbrechens schuldig waren. Unter den 11 Passagieren an Bord des Bootes, das dem Doppelschlag zum Opfer fiel, befanden sich zweifellos Migranten oder Passagiere, die zwischen Venezuela und Trinidad unterwegs waren; um S\u00e4cke mit Kokain zu laden, br\u00e4uchte es kaum so viele Menschen.<\/p>\n<p>Selbst wenn einige der Opfer von Trumps Mordserie Drogen in der Karibik transportiert h\u00e4tten, ist dies kein Verbrechen, das mit dem Tod bestraft werden darf, und es muss erst vor Gericht bewiesen werden und darf nicht durch au\u00dfergerichtliche Hinrichtungen auf hoher See geahndet werden. Es handelt sich auch in keiner Weise um einen kriegerischen Akt.<\/p>\n<p>Die Arbeitsgruppe ehemaliger Generalstaatsanw\u00e4lte (JAGs), zu der auch Beamte geh\u00f6ren, die unter fr\u00fcheren Regierungen als Rechtsberater des Milit\u00e4rs t\u00e4tig waren, hat als Reaktion auf den Artikel der Washington Post eine Erkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht, in der sie feststellte:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Wenn die US-Milit\u00e4roperation zum Aufbringen und Zerst\u00f6ren von Schiffen, die im Verdacht stehen, Drogen zu transportieren, einen \u201enicht-internationalen bewaffneten Konflikt\u201c darstellt, wie die Trump-Regierung behauptet, dann sind Befehle wie: \u201eT\u00f6tet alle!\u201c, die vern\u00fcnftigerweise als Befehl: \u201eKeine Gnade!\u201c verstanden werden, und Doppelschl\u00e4ge, um \u00dcberlebende zu t\u00f6ten, nach internationalem Recht eindeutig v\u00f6lkerrechtswidrig. Kurz gesagt, es handelt sich um Kriegsverbrechen.<\/p>\n<p>Wenn es sich bei der US-Milit\u00e4roperation um keinen bewaffneten Konflikt handelt, dann sind diese Befehle, hilflose Zivilisten zu t\u00f6ten, die sich an das Wrack eines von unserem Milit\u00e4r zerst\u00f6rten Schiffes klammern, gleichbedeutend damit, dass jeder, vom Verteidigungsminister bis hinunter zu demjenigen, der den Abzug dr\u00fcckt, nach US-Recht wegen Mordes strafrechtlich verfolgt werden muss.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Mit anderen Worten: Die Strafbarkeit dieser Handlungen steht au\u00dfer Frage. Die einzige Frage ist, ob sie vor US-Strafgerichten oder vor einem modernen, an die <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/11\/21\/nuer-n21.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">N\u00fcrnberger Prozesse<\/a> angelehnten Gericht verhandelt werden. Nach internationalem Recht werden Kriegsverbrechen, die vors\u00e4tzliche T\u00f6tungen beinhalten, entweder mit lebenslanger Haft oder mit dem Tod bestraft.<\/p>\n<p>Hegseths gesamte Karriere ist von Kriegsverbrechen gepr\u00e4gt. Als Infanterieoffizier diente er in einer Einheit, die 2006 unbewaffnete irakische H\u00e4ftlinge ermordete. Als Teil der Minnesota National Guard wurde er im Gefangenen- und Folterlager Guantanamo Bay stationiert. Er wurde rechter Kommentator bei Fox News und gelangte in Trumps inneren Kreis, weil er lautstark die Begnadigung verurteilter US-Milit\u00e4rkriegsverbrecher forderte. Unter diesen Verbrechern war zum Beispiel der Navy SEAL Eddie Gallagher, der vor Gericht stand, weil er einen verwundeten und wehrlosen 17-j\u00e4hrigen Iraker mit einem Jagdmesser get\u00f6tet und anschlie\u00dfendem f\u00fcr Fotos mit dessen Leiche posiert hatte.<\/p>\n<p>Der faschistische und dumme \u201eMinister f\u00fcr Kriegsverbrechen\u201c steht stellvertretend f\u00fcr eine Regierung, in der die Moral und Methoden der Mafia vorherrschen. Morde werden nur angeordnet, um den m\u00f6rderischen Charakter der Clique im Wei\u00dfen Haus zu beweisen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist dies nicht das erste Mal, dass im Oval Office rechtswidrige Morde geplant werden. Schon Obama hat Drohnenmorde angeordnet und auch mindestens vier amerikanische Staatsb\u00fcrger t\u00f6ten lassen. Seine regelm\u00e4\u00dfigen Sitzungen wurden als \u201eTerror-Dienstage\u201c bezeichnet. Trump ordnete im Jahr 2020 den Mord am hochrangigen iranischen Beamten Qasem Soleimani an, der sich auf Staatsvisite im Irak befand.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/north-30-jahre-krieg\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/19b71883-5de1-401a-8f7f-7226c4b24a37\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North<\/p>\n<p>30 Jahre Krieg: Amerikas Griff nach der Weltherrschaft 1990\u20132020<\/p>\n<p>Seit dem ersten Golfkrieg 1990\u20131991 f\u00fchren die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg.\u00a0Gest\u00fctzt auf ein marxistisches Verst\u00e4ndnis der Widerspr\u00fcche des US- und des Weltimperialismus analysiert David North die Milit\u00e4rinterventionen und geopolitischen Krisen der letzten 30 Jahre.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Allerdings ist die aktuelle Politik mehr als nur eine quantitative Ver\u00e4nderung. Was sich derzeit abspielt, ist nichts Geringeres als die vollst\u00e4ndige Aush\u00f6hlung der politischen, verfassungsrechtlichen und juristischen Grundlagen des Landes und ihre Ersetzung durch die Methoden einer Polizeistaatsdiktatur und das Gesetz des Dschungels.<\/p>\n<p>Trump repr\u00e4sentiert und verk\u00f6rpert eine kriminelle herrschende Oligarchie, die sich in Schmutz, Blut und obsz\u00f6nem pers\u00f6nlichem Reichtum suhlt. Er selbst hat das Pr\u00e4sidentenamt instrumentalisiert, um sich Hunderte Millionen Dollar in die eigene Tasche zu stecken. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters hat sich das Einkommen der Familie Trump in der ersten H\u00e4lfte dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 um das 17-Fache auf 864 Millionen Dollar erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Diese Kriminalit\u00e4t an der Spitze findet keinen deutlicheren Ausdruck als den der \u201evollst\u00e4ndigen Begnadigung\u201c, die Trump f\u00fcr den ehemaligen honduranischen Pr\u00e4sidenten Juan Orlando Hernandez angek\u00fcndigt hat. Dieser war zu 45 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt worden, nachdem er vor einem US-Gericht wegen der Erleichterung der Einfuhr von unglaublichen 400 Tonnen Kokain in die USA verurteilt worden war. Hernandez erlangte Ber\u00fchmtheit f\u00fcr einen Ausspruch zu einem seiner Mitverschw\u00f6rer, er wolle \u201eden Gringos das Kokain direkt in die Nase schieben\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEr mag ein Mistkerl sein, aber er ist unser Mistkerl\u201c, lautet ein Zitat Pr\u00e4sident F. D. Roosevelts \u00fcber den brutal repressiven nicaraguanischen Diktator Anastasio Somoza, den Washington 1939 mit offenen Armen aufnahm. Heute ist es bei Hernandez klar ein Fall von: \u201eEr mag ein Drogenh\u00e4ndler sein, aber er ist unser Drogenh\u00e4ndler.\u201c<\/p>\n<p>Hernandez\u2018 Begnadigung entlarvt die Behauptungen der Trump-Regierung, ihre Lateinamerika-Politik sei von der Notwendigkeit bestimmt, Amerikaner vor Drogenh\u00e4ndlern zu retten, die auf ihre Vernichtung aus seien. Niemand in Trumps Umfeld oder der ganzen herrschenden Oligarchie schert sich um Drogentodesf\u00e4lle. Vielmehr sehen sie Drogen als n\u00fctzliches Mittel zur sozialen Kontrolle der am st\u00e4rksten unterdr\u00fcckten Bev\u00f6lkerungsschichten und gleichzeitig als lukrative Einnahmequelle f\u00fcr den Finanzsektor.<\/p>\n<p>Abgesehen von einer morbiden Faszination f\u00fcr alles Kriminelle wird Trumps Sympathie f\u00fcr Hernandez zweifellos von dessen Verbindungen zu seinen milliardenschweren Unterst\u00fctzern aus der Tech-Branche bestimmt. Es ist die Verbindung zu Peter Thiel, der die politische Karriere von Vizepr\u00e4sident JD Vance entscheidend gef\u00f6rdert hat. Auch zu Sam Altman und Marc Andreessen, die gemeinsam mit dem fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten am Projekt von Pr\u00f3spera arbeiten, einer halbautonomen, privaten, gewinnorientierten Stadt auf einer honduranischen Insel, in der es keine Steuern und Regulierungen gibt.<\/p>\n<p>Die Begnadigung wurde am Vorabend der honduranischen Wahlen am Sonntag bekannt gegeben, zeitgleich mit Trumps Unterst\u00fctzung f\u00fcr Nasry \u201eTito\u201c Asfura, den Kandidaten von Hern\u00e1ndez\u2018 rechtsgerichteter Nationalpartei. Die Kandidatin der regierenden Partei Libertad y Refundacion, Rixi Moncada, hat Trump als \u201eKommunistin\u201c diffamiert, vor allem weil die jetzige Regierung die Beziehungen zu Taiwan abgebrochen und diplomatische Beziehungen zu Peking aufgenommen hat. Diesen Schritt hatte auch Washington selbst vor fast einem halben Jahrhundert getan. Asfura dagegen hat angek\u00fcndigt, im Falle seiner Wahl die Beziehungen sowohl zu China als auch zu Venezuela abzubrechen.<\/p>\n<p>Die Politik, die die Trump-Regierung in der gesamten Region verfolgt, hat zweifellos einen wahnsinnigen Charakter. Sie spiegelt die zunehmende Verzweiflung einer herrschenden kapitalistischen Oligarchie wider, die in den Widerspr\u00fcchen ihres eigenen scheiternden Profitsystems gefangen ist. Sie versucht, den Verlust der US-Hegemonie und den Aufstieg Chinas zum wichtigsten Handelspartner S\u00fcdamerikas durch Raketenangriffe und Einsch\u00fcchterung r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p>Diese Au\u00dfenpolitik ist eine Fortsetzung der Innenpolitik der USA: Es ist eine Politik des Krieges gegen die Arbeiterklasse. In dem Versuch, alle sozialen Errungenschaften der Arbeiter im Laufe des 20. Jahrhunderts r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, greift die amerikanische herrschende Klasse zu diktatorischen Methoden. Dies reicht von der faschistischen Verteufelung und brutalen Verfolgung von Einwanderern bis hin zum Einsatz von US-Truppen in amerikanischen Gro\u00dfst\u00e4dten, um den \u201einneren Feind\u201c zu bek\u00e4mpfen. So wie die Trump-Regierung Fischer und Migranten in der Karibik ermordet, wird sie auch nicht davor zur\u00fcckschrecken, in den USA selbst Todesschwadronen einzusetzen und au\u00dfergerichtliche Hinrichtungen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>All diese Ma\u00dfnahmen provozieren in der Bev\u00f6lkerung massiven Widerstand und versch\u00e4rfen den Klassenkampf. Die entscheidende Aufgabe ist es, die K\u00e4mpfe der Arbeiter gegen Krieg und zur Verteidigung ihrer sozialen und demokratischen Rechte \u00fcber die nationalen Grenzen hinweg zu vereinen.<\/p>\n<p>Nur durch ein bewusstes politisches Eingreifen der US-amerikanischen Arbeiterklasse wird es m\u00f6glich sein, die vom Wei\u00dfen Haus aus organisierten Kriegsverbrechen zu bestrafen. Dazu muss die Arbeiterklasse das kapitalistische System \u00fcberwinden und die Gesellschaft neu organisieren, damit sie den Bed\u00fcrfnissen der Menschen entspricht und nicht den Profiten der Oligarchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aufnahme von dem Beschuss eines Schiffs mit 11 Personen im S\u00fcden der Karibik durch eine US-Rakete [Photo: Donald&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":616749,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,3581,14,15,12,113,4017,4018,4016,64,1700,4019,4020],"class_list":{"0":"post-616748","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-lateinamerika","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-trump","16":"tag-united-states","17":"tag-united-states-of-america","18":"tag-us","19":"tag-usa","20":"tag-venezuela","21":"tag-vereinigte-staaten","22":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115647151731455782","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=616748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/616749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=616748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=616748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=616748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}