{"id":616755,"date":"2025-12-02T00:34:19","date_gmt":"2025-12-02T00:34:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616755\/"},"modified":"2025-12-02T00:34:19","modified_gmt":"2025-12-02T00:34:19","slug":"warum-europa-ihn-bisher-falsch-versteht-islamische-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616755\/","title":{"rendered":"Warum Europa ihn bisher falsch versteht \u2013 Islamische Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img width=\"610\" height=\"343\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rumi-Konya-Tuerbe-Grab-Maqam-1-610x343.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-post-image\" alt=\"Rumi\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\"  \/><\/p>\n<p>Foto: Amankris\/Shutterstock<\/p>\n<p>Mevlana Rumi und sein Werk sind Teil der islamischen Lehre und keine substanzlose Esoterik.<\/p>\n<p>(iz). In Europa kennt man Rumi vor allem als Dichter der Liebe, als sanftm\u00fctigen Mystiker, dessen Worte von Sehnsucht und leuchtendem Herzen sprechen. Seine Verse stehen auf Postkarten, in Kalendern und Bildb\u00e4nden. Doch dieser Rumi, den Europa feiert, ist nur die sichtbare Oberfl\u00e4che eines viel tiefsinnigeren Gelehrten.<\/p>\n<p>Der Rumi, wie ihn Muslime kennen und wie er in Konya, seiner Wirkungsst\u00e4tte, lebendig war, ist ein anderer. Wir lernen ihn unter anderem im Buch \u201eVon Allem und vom Einen\u201c kennen. Dieses Buch besteht aus Scheikh Rumis Predigten und <a href=\"https:\/\/islamische-zeitung.de\/ein-nachruf-zum-10-todestag-von-annemarie-schimmel-ahmet-peter-kreusch-erinnert-an-eine-wichtige-brueckenbauerin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Annemarie Schimmel<\/a> hat sie auf Deutsch zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<p>Rumi \u2013 ein traditioneller Gelehrter<\/p>\n<p>Mevlana war ein Prediger, der auf der Kanzel stand, eine Gemeinde belehrte und ermahnte, ein muslimischer Gelehrter, der seine Zuh\u00f6rer geistlich formte. Seine Worte waren nicht blo\u00df Dekoration, sondern Teil eines religi\u00f6sen Alltags und seiner lebendigen Beziehung zwischen Lehrer und Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Der Name \u201eRumi\u201c bedeutet R\u00f6mer. Denn \u201eRum beldeleri\u201c wurden die Gebiete genannt, die von den Seldschuken frisch von Byzanz erobert wurden. Das waren die ehemals r\u00f6mischen Gebiete. Daher der Name \u201eRumi\u201c.<\/p>\n<p>Bevor er Dichter wurde, war er Lehrer und Prediger. Ein Gro\u00dfgelehrter nach hanifitischem Recht und der Glaubenslehre des Imam Maturidi. Das hat sich zeitlebens nicht ge\u00e4ndert. Ge\u00e4ndert hat sich lediglich, dass er seine Gef\u00fchle poetisch zu Wort gebracht hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" class=\"wp-image-91686\" style=\"width: 800px;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rumi-Statue-Derwisch.jpg\" alt=\"rumi\"  \/><\/p>\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Foto: MDart10, Shutterstock<\/strong><\/p>\n<p>In der Moschee von Konya sprach er zu den Menschen, erkl\u00e4rte Qur\u2019anverse, deutete prophetische \u00dcberlieferungen und verband sie mit den moralischen Herausforderungen des Lebens. Annemarie Schimmel macht diese oft \u00fcbersehene Seite seines Lebens in ihrer \u00dcbersetzung und ihrem Vorwort sichtbar.<\/p>\n<p>Seine Predigten sind in ihrem Kern klare und eindringliche Unterweisungen \u2013 und seine Gedichte sind deren \u00e4sthetische Facette. Allen Menschen, die im Qur\u2018an keine Liebe finden, sagt Scheikh Rumi: \u201eDu hast das jungfr\u00e4uliche Wort interpretiert; interpretiere dich selbst, nicht das Buch. Du interpretierst den Koran nach deiner Begierde; durch dich wird die erhabene Bedeutung erniedrigt und pervertiert.\u201c (Masnawi, Vers 1078f)<\/p>\n<p>Weit entfernt von substanzlosen Kalenderspr\u00fcchen<\/p>\n<p>Diese Verse, die sich im Original reimen, sind weit entfernt von der sanften Poesie der oft zitierten Kalenderspr\u00fcche. Sie zeigen das Profil eines Muslims, der den Islam verteidigt gegen alle Barbaren, die es wagen, herzlose Deutungen anzustellen.<\/p>\n<p>Hier spricht jemand, der den Qur\u2019an als Quelle von Verstand, Liebe und Moral begreift. Rumi ruft die Menschen dazu auf, ihr niederes Selbst zu erziehen. Manche w\u00fcrden heute Psyche sagen. Der Ton ist ernst, nicht dekorativ; er ist belehrend, nicht \u00e4sthetisierend.<\/p>\n<p>Der europ\u00e4ische Blick blendet diese Seite oft aus, weil sie nicht in das s\u00e4kularisierte Bild von \u201eSpiritualit\u00e4t\u201c passt, das m\u00f6glichst religionsfrei bleiben soll. Doch Rumis Predigten sind fest im Islam verankert. Sie kreisen um moralische Selbstpr\u00fcfung, Demut, die N\u00e4he zu Allah, den Erhabenen, und die Reinigung der Seele.<\/p>\n<p>Das Werk im Dienste der Lehre<\/p>\n<p>Rumis Gedichte und Predigten wirken h\u00e4ufig wie eine Deutung des Qur\u2019an und der Aussagen des Propheten Muhammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm. Sie wirken als moralische Anleitung, als Erinnerung an religi\u00f6se Pflichten.<\/p>\n<p>Rumi mahnt alle Menschen: Muslime sowie Nichtmuslime. Insbesondere mahnt er Muslime, die zwar mit den Lippen den Islam bezeugen, aber Gottesdienste vernachl\u00e4ssigen und ihren Charakter nicht versch\u00f6nern:\u00a0<\/p>\n<p>\u201eJemand sagte: Die Mongolen glauben auch an die Auferstehung und sagen, es werde ein Gericht geben. Er antwortete: Sie l\u00fcgen. Weil sie sich mit den Muslimen zusammen tun m\u00f6chten, sagen sie: \u00bbWir wissen und glauben das auch.\u00ab [\u2026] Wenn sie nun wirklich an die Auferstehung glauben \u2013 wo ist Zeichen und Beweis daf\u00fcr? Ihre S\u00fcnden und Unrecht und \u00dcbeltaten sind wie Schicht um Schicht von Schnee. Wenn die Sonne der Reue und der Umkehr kommt, Nachrichten aus dem Jenseits und Gottesfurcht, dann wird dieser Schneehaufen von S\u00fcnden ganz schmelzen, sowie die Sonne Schnee und Eis schmilzt. Wenn Schnee und Eis sagen: \u00bbIch habe die Sonne gesehen und die Junisonne hat auf mich geschienen [d.h. ich habe den Islam erkannt und ihn auf mich wirken lassen]\u00ab, und es bleibt immer noch Schnee und Eis, w\u00fcrde kein vern\u00fcnftiger Mensch das glauben. Es ist unm\u00f6glich, dass die Julisonne kommen und Schnee und Eis nicht schmelzen w\u00fcrden.\u201c (\u201eVon Allem und vom Einen\u201c, von Annemarie Schimmel \u00fcbersetzt)<\/p>\n<p>Der Islam wirkt kultivierend. Wer das leugnet, dem stellt sich Rumi entgegen. An wem das als Muslim nicht sichtbar wird, den ermahnt Rumi. Seine Worte richten sich nicht blo\u00df an ein poetisches Publikum. Rumi wendet sich an Menschen in und au\u00dferhalb der Moschee.<\/p>\n<p>Er reicht seine seelische Hand den Menschen, die nach Orientierung suchen. Jede seiner Predigten und alle seine Gedichte tragen die Handschrift eines Gelehrten, der die islamischen Grundlagen mit Weisheit zu Wort bringt, auf gewandte Weise.<\/p>\n<p>Annemarie Schimmel beweist, dass seine Dichtungen ohne seine Predigten nicht zu verstehen sind. Seine Gedichte sind nicht Weltflucht, sondern geistige Verdichtung dessen, was in den Predigten offen ausgesprochen wird: Die Predigt ist der Boden, die Dichtung ist die Bl\u00fcte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"418\" class=\"wp-image-26967\" style=\"width: 800px;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Goethe1.jpg\" alt=\"Goethe Divan\"  \/><\/p>\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Foto: <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/alexander_johmann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Alexander Johrmann<\/a> | Lizenz: CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BY-SA 2.0<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Der Spiegel: Rumi in Europa, Goethe bei den Muslimen<\/p>\n<p>Es ist falsch Rumi zu entislamisieren. Das tun areligi\u00f6se Europ\u00e4er und auch bestimmte Gruppen von Muslimen. Beides ist verkehrt. Und mehr noch: Es zeigt sich auch eine bemerkenswerte Parallele zur Frage, wie manche Muslime Goethe lesen.<\/p>\n<p>Dort geht es oft darum, ob Goethe ein Muslim gewesen sein k\u00f6nnte. Diese Frage ist nett gemeint, doch sie f\u00fchrt in die Irre. Sie reduziert Goethe auf eine identit\u00e4re Kategorie, statt ihn in seiner Ganzheit wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Genau dieselbe Mechanik wirkt in Europa, wenn gefragt wird: \u201eWie liberal ist Rumi?\u201c oder \u201eWie universal ist er?\u201c Oder subtiler: \u201eWie sehr passt Rumi in unser Verst\u00e4ndnis von moderner, offener Spiritualit\u00e4t?\u201c Solche Fragen sagen mehr \u00fcber die Bed\u00fcrfnisse der Fragenden aus als \u00fcber die Person, die sie zu verstehen versuchen.<\/p>\n<p>Die muslimische Goethefrage und die europ\u00e4ische Rumifrage \u00e4hneln sich darin, dass sie gro\u00dfe Pers\u00f6nlichkeiten durch eine vorgefertigte Schablone pressen wollen, statt ihnen als eigenst\u00e4ndigen Pers\u00f6nlichkeiten zu begegnen.\u00a0<\/p>\n<p>Weder l\u00e4sst sich Goethe blo\u00df durch seine m\u00f6gliche N\u00e4he zum Islam verstehen, noch l\u00e4sst sich Rumi durch seine m\u00f6gliche N\u00e4he zu Europa erfassen. Beides sind Ersatzfragen. Sie umgehen das Eigentliche. Beide Sichtweisen verhindern ein echtes Verst\u00e4ndnis, weil sie die Menschen auf Aspekte reduzieren, die mit ihrer geistigen Leistung nur wenig zu tun haben.<\/p>\n<p>Wenn Europ\u00e4er und Muslime mit radikalen Tendenzen Rumi auf eine universale Liebesfigur reduzieren, verlieren sie den Prediger, den Theologen, den Muslim, dessen Worte manchmal streng und schneidend waren. Wenn ausgewogene Muslime Goethe auf die Frage seiner religi\u00f6sen Zugeh\u00f6rigkeit reduzieren, verlieren sie den Staatsmann und Denker, der aus einer tiefen Bildungstradition heraus sprach und experimentierte.<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen entsteht ein Mythos, aber kein Mensch. Annemarie Schimmel f\u00fchrt allen Lesern vor, wie man \u00fcber kulturelle Grenzen hinweg jemanden wirklich liest: Sie nimmt Rumi ernst, in seiner eigenen Sprache, seinem eigenen religi\u00f6sen Kontext, seiner eigenen Symbolwelt. Dadurch wird er nicht enger, sondern weiter. Denn Tiefe verbindet, w\u00e4hrend zu gro\u00dfe Vereinfachung verzerrt und entfremdet.<\/p>\n<p>Rumi in seiner Ganzheit \u2013 und warum das verbindet<\/p>\n<p>Rumis Ganzheit zeigt sich gerade in der Einheit seiner Rollen. Er ist Prediger und Dichter, Gelehrter und Liebender, Theologe und Erzieher. Seine Liebe ist keine sentimentale Geste, sondern der brennende Kern einer islamischen Disziplin. Seine Predigten zeigen, wie ernst er die innere Entwicklung seiner Zuh\u00f6rer nahm<\/p>\n<p>\u00a0Sie handeln von Demut, von der \u00dcberwindung des Nafs Emmare, d.h. dem niederen Selbst, von der N\u00e4he zu Allah und von der Verantwortung der Seele f\u00fcr ihr eigenes Wachstum. Dieser Rumi l\u00e4sst sich nicht entkernen \u2013 der Islam ist sein Kern \u2013 ohne seine Kraft zu verlieren. Er fordert den Leser auf, sich selbst in Frage zu stellen, er l\u00e4dt zur Selbstl\u00e4uterung ein, nicht zur Selbstbest\u00e4tigung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" class=\"wp-image-77022\" style=\"width: 800px;\" src=\"https:\/\/islamische-zeitung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Sufismus-Tasawwuf-Derwische-Spiritualita\u0308t-Sema.jpg\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Foto: Sufi Devran<\/strong><\/p>\n<p>Ein solcher Rumi besitzt das Potenzial, wirklich zu verbinden, denn Verbindung entsteht nicht durch Gl\u00e4ttung, sondern durch Tiefe. Auch Goethe kann verbinden, aber nur in seiner Ganzheit. Eine Gesellschaft, die zusammenwachsen will, muss lernen, Menschen nicht nur in Ausschnitten, sondern vollst\u00e4ndig zu sehen.<\/p>\n<p>Europa wird Rumi erst dann verstehen, wenn es ihn als islamischen Gelehrten akzeptiert und nicht nur als poetischen Mystiker. Muslime werden Goethe erst dann wahrhaft verstehen, wenn sie ihn nicht \u00fcber die Frage seiner religi\u00f6sen Identit\u00e4t definieren, sondern \u00fcber die Tiefe seines Denkens.<\/p>\n<p>Eine reife Begegnung: Was wir voneinander lernen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Die eigentliche Frage lautet daher nicht, wie europ\u00e4isch Rumi ist, und ebenso wenig, ob Goethe ein Muslim war. Die entscheidende Frage lautet, ob wir bereit sind, einander ganzheitlich anzusehen und wertzusch\u00e4tzen. Der Rumi der Predigten ist ein Lehrer, der Menschen zur Wahrhaftigkeit aufruft.<\/p>\n<p>Seine Liebe ist nicht blo\u00df weich und tr\u00f6stend, sondern ein Feuer, das reinigt und erhebt. Wenn Europa beginnt, diesen Rumi zu lesen, kann aus einer oberfl\u00e4chlichen Bewunderung eine echte geistige Begegnung stattfinden. Und wenn Muslime lernen, Goethe in seiner Ganzheit zu lesen, wird aus der fernen Ikone ein echter Gespr\u00e4chspartner.<\/p>\n<p>Aus dieser gegenseitigen Reifung entsteht die M\u00f6glichkeit einer neuen Art des Zusammenlebens. Nicht kulturelle Aneignung, sondern Begegnung. Nicht Projektion, sondern Verst\u00e4ndnis. Nicht Abgrenzung, sondern Gemeinschaft.\u00a0<\/p>\n<p>Rumi und Goethe, beide gro\u00df und beide wahr, k\u00f6nnen uns dazu f\u00fchren, einander tiefer zu verstehen. Die Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass wir bereit sind, jeden von ihnen so anzunehmen, wie er war \u2013 ganz, und nicht in Ausschnitten.<\/p>\n<p>Von Gott verirrt, hast du nur Schmach erworben;<br \/>Dich h\u00fcllen hunderttausend Schleier ein;<br \/>Du n\u00e4hrst den Leib, doch ist dein Herz erstorben;<br \/>Du siehst es morgen; doch zu sp\u00e4t wird\u2019s sein.<\/p>\n<p>Als Prediger sprichst du von der Menschheit Schw\u00e4chen,<br \/>Und birgst dich hinter\u2019m Vorhang h\u00e4rchenfein;<br \/>Wo sind die Taten die dem Wort entspr\u00e4chen?<br \/>Du siehst es morgen; doch zu sp\u00e4t wird\u2019s sein.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-right\">(Aus Rumis: Diwan asch-Schams, \u00fcbersetzt von Vincenz von Rosenzweig, 1838)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Amankris\/Shutterstock Mevlana Rumi und sein Werk sind Teil der islamischen Lehre und keine substanzlose Esoterik. (iz). In&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":616756,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-616755","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115647169790340787","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=616755"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616755\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/616756"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=616755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=616755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=616755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}