{"id":616888,"date":"2025-12-02T01:54:19","date_gmt":"2025-12-02T01:54:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616888\/"},"modified":"2025-12-02T01:54:19","modified_gmt":"2025-12-02T01:54:19","slug":"usa-halten-rubios-teilnahme-an-nato-treffen-fuer-unnoetig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/616888\/","title":{"rendered":"USA halten Rubios Teilnahme an Nato-Treffen f\u00fcr unn\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Washington\/Br\u00fcssel<\/strong> &#8211; Trotz der laufenden Verhandlungen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung im Ukraine-Krieg h\u00e4lt die US-Regierung eine Teilnahme von Au\u00dfenminister Marco Rubio an einem lange geplanten Nato-Treffen nicht f\u00fcr n\u00f6tig. \u201eEs w\u00e4re v\u00f6llig unrealistisch, ihn bei jedem Treffen zu erwarten\u201c, entgegnete ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums auf die Frage der Deutschen Presse-Agentur, warum Rubio nicht zu dem Termin in Br\u00fcssel anreise. Der Minister habe bereits an Dutzenden Treffen mit Nato-Verb\u00fcndeten teilgenommen, hie\u00df es aus Washington.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Zuvor hatte der stellvertretende US-Au\u00dfenminister Christopher Landau mitgeteilt, er werde an den Beratungen in der belgischen Hauptstadt teilnehmen und sei auf dem Weg dorthin. Bei der Zusammenkunft soll es am Mittwoch unter anderem um die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine gehen. Rubio nimmt nach Angaben seines Ministeriums am Dienstag an &#8211; nicht n\u00e4her erl\u00e4uterten &#8211; Treffen im Wei\u00dfen Haus teil.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Dass ein US-Au\u00dfenminister nicht pers\u00f6nlich an einem formellen Nato-Au\u00dfenministertreffen teilnimmt, ist h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich. So schrieb die langj\u00e4hrige fr\u00fchere Nato-Sprecherin Oana Lungescu (2010-2023) nach dem Bekanntwerden erster Ger\u00fcchte \u00fcber eine Absage im sozialen Netzwerk X, sie k\u00f6nne sich an nichts Vergleichbares in der j\u00fcngeren Geschichte erinnern. \u201eDas w\u00fcrde das falsche Signal senden, gerade jetzt, wo sich Amerika noch enger mit europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten zur Ukraine koordinieren sollte\u201c, kommentierte sie.<\/p>\n<p>Vermittlerrolle statt Nato-Mitglied?<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Als ein m\u00f6glicher Hintergrund gilt in Br\u00fcssel, dass zumindest Teile der US-Regierung die Nato offensichtlich als Hindernis f\u00fcr einen erfolgreichen Abschluss der j\u00fcngsten Initiative von Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sehen. So enthielt der j\u00fcngst bekanntgewordene Entwurf f\u00fcr einen 28-Punkte-Friedensplan unter anderem eine Passage, nach der die Nato auf die Aufnahme weiterer Mitglieder komplett verzichten soll.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In einem weiteren Punkt wirkte es zudem so, als wenn sich die USA nicht mehr als normales Nato-Mitglied, sondern als Au\u00dfenstehender sehen. So hie\u00df es dort: \u201eEin Dialog zwischen Russland und der Nato wird unter Vermittlung der Vereinigten Staaten gef\u00fchrt, um alle Sicherheitsfragen zu kl\u00e4ren und Bedingungen f\u00fcr eine Deeskalation zu schaffen, um die globale Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten und die Chancen f\u00fcr Zusammenarbeit und zuk\u00fcnftige wirtschaftliche Entwicklung zu erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">F\u00fchrende europ\u00e4ische Nato-Mitglieder wie Deutschland, Frankreich und Italien hatte diese Passagen des Textentwurfs kritisiert. Die Amerikaner sagten danach zu, dass Nato-Themen zun\u00e4chst separat mit den Alliierten behandelt werden sollen. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr Themen mit EU-Bezug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington\/Br\u00fcssel &#8211; Trotz der laufenden Verhandlungen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung im Ukraine-Krieg h\u00e4lt die US-Regierung eine Teilnahme von Au\u00dfenminister&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":616889,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,984,8221,4046,14,1159,15,307,12,317,64],"class_list":{"0":"post-616888","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-international","12":"tag-konflikte","13":"tag-krieg","14":"tag-nachrichten","15":"tag-nato","16":"tag-news","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-ukraine","20":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115647484262551108","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=616888"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/616888\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/616889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=616888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=616888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=616888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}