{"id":617304,"date":"2025-12-02T06:12:24","date_gmt":"2025-12-02T06:12:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617304\/"},"modified":"2025-12-02T06:12:24","modified_gmt":"2025-12-02T06:12:24","slug":"ukraine-krieg-11-regionen-in-russland-streichen-zahlungen-an-soldaten-und-deren-familien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617304\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: 11 Regionen in Russland streichen Zahlungen an Soldaten und deren Familien"},"content":{"rendered":"<p>\n  Von&amp;nbsp<b>Euronews<\/b>\n<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            02\/12\/2025 &#8211; 7:14 MEZ\n            <\/p>\n<p>In einer Reihe von russischen Regionen verz\u00f6gern die Beh\u00f6rden die Zahlungen f\u00fcr im Ukraine-Krieg verletzte oder gefallene Soldaten und k\u00fcrzen Zahlungen f\u00fcr Vertr\u00e4ge mit dem russischen Verteidigungsministerium.<\/p>\n<p>So gaben die Beh\u00f6rden von Jakutien Ende November bekannt, dass sie die Zahlungen an die Vertragssoldaten aussetzen mussten. &#8222;<a href=\"https:\/\/rtvi.com\/news\/regionam-ne-hvataet-sredstv-v-yakutii-obyavili-o-priostanovke-vyplat-bojczam-svo\/?ysclid=mik0m2t7sq194688372\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Leider haben wir eine solche Situation<\/a>&#8222;, sagte Iwan Alekseev, Leiter des Finanzministeriums in Jakutsk. Grund daf\u00fcr ist dem Beamten zufolge das Haushaltsdefizit von Jakutien (oder Sacha), der fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Rebulik der russischen F\u00f6deration.<\/p>\n<p>Russischen Medien zufolge ist seit Anfang 2025 <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/8120144\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in der Region Samara <\/a>der st\u00e4rkste R\u00fcckgang bei den regionalen Zahlungen f\u00fcr Soldaten, die sich f\u00fcr eine gewisse Zeit verpflichtet haben, zu verzeichnen.<a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/8120144\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> <\/a>Seit Oktober erhalten diejenigen, die einen Vertrag unterzeichnet haben, 400.000 Rubel (etwa 4.500 Euro) statt wie zuvor 3,6 Millionen Rubel (etwa 40.000 Euro).<\/p>\n<p>In der russischen Republik Mari El an der Wolga wurden die Zahlungen an Vertragssoldaten von 3 Millionen Rubel (etwa 33.000 Euro) auf 800.000 Rubel (etwa 8.800 Euro) reduziert. Eine Pauschalzahlung f\u00fcr den Milit\u00e4rdienst in den Streitkr\u00e4ften der Russischen F\u00f6deration in Mari El bel\u00e4uft sich nun auf 400.000 Rubel (etwa 4.400 Euro) von der Regionalverwaltung und 400.000 Rubel vom Verteidigungsministerium in Moskau.<\/p>\n<p>In Tatarstan ist die Situation \u00e4hnlich. Die entsprechenden Informationen sind <a href=\"https:\/\/vk.tatarstan.ru\/sluzhba-po-kontraktu.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">auf der Website des <\/a>Milit\u00e4rkommissariats der Republik ver\u00f6ffentlicht<\/p>\n<p>Es wird berichtet, dass mehr als zehn russische Regionen die Zahlungen f\u00fcr die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Verteidigungsministerium gek\u00fcrzt haben, da in den lokalen Budgets keine Mittel daf\u00fcr vorhanden sind. Mehr als <a href=\"https:\/\/www.vedomosti.ru\/economics\/articles\/2025\/11\/25\/1157739-bolshe-polovini-rossiiskih-regionov-stolknulis-s-defitsitom\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die H\u00e4lfte der russischen Regionen sind mit Haushaltsdefiziten konfrontiert <\/a>.<\/p>\n<p>Nach Angaben des <a href=\"https:\/\/szru.gov.ua\/news-media\/news\/rosii-dedali-vazhche-zabezpechuvaty-stabilnyi-potik-kontraktnykiv\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ukrainischen Auslandsgeheimdienstes <\/a>haben mindestens elf russische Regionen im November die Zahlungen an Soldaten gek\u00fcrzt. Die Quelle nennt die Regionen Leningrad, Samara, Nischni Nowgorod, Uljanowsk und Orenburg, die Republiken Baschkortostan, Tatarstan, Chakassien, Tschuwaschien, Mari El und den Autonomen Bezirk der Jamal-Nenzen.<\/p>\n<p>Kein Geld f\u00fcr Beerdigungen<\/p>\n<p>Russische <a href=\"https:\/\/abakan.bezformata.com\/listnews\/hakasii-po-tihomu\/153386149\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Medien berichten auch, dass Familien von Vertragssoldaten <\/a>, die in der Ukraine gefallen sind, Probleme haben, Zahlungen f\u00fcr den Tod eines Angeh\u00f6rigen zu erhalten.<\/p>\n<p>In Chakassien bekommen die Familien der toten Soldaten keine 1,1 Millionen Rubel aus dem regionalen Haushalt mehr. Die Zahlung wurde um eine Million &#8211; auf 100.000 Rubel (etwa 1.100 Euro) &#8211; gek\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Die Leiterin der regionalen Niederlassung der so genannten &#8222;Volksfront&#8220; Ksenia Buganova forderte die regionalen Beh\u00f6rden auf, wieder 1,1 Millionen Rubel zu zahlen.<\/p>\n<p>Laut Buganova kommt derzeit die Zahlung von 100.000 Rubel erst nach mehreren Monaten. &#8222;Das hat zur Folge, dass der Verstorbene zum Zeitpunkt der Beerdigung verschuldet beigesetzt werden muss, wenn die Familie keine Ersparnisse hat. Die Volksfront fordert eine Verk\u00fcrzung der \u00dcberweisungsfristen auf 10 Tage ab dem Zeitpunkt der Antragstellung&#8220;.<\/p>\n<p>Obwohl die offiziellen Statistiken eine stabile Zahl der russischen Streitkr\u00e4fte ausweisen, werden nach Angaben des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes die Anzeichen f\u00fcr eine Ersch\u00f6pfung der Ressourcen immer deutlicher.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Regionen <a href=\"https:\/\/szru.gov.ua\/news-media\/news\/rosii-dedali-vazhche-zabezpechuvaty-stabilnyi-potik-kontraktnykiv\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">waren finanzielle Anreize ein wichtiger Mechanismus zur Gewinnung neuer Milit\u00e4rangeh\u00f6riger.<\/a> K\u00fcrzungen der Pr\u00e4mien erschweren die weitere Rekrutierung unmittelbar, da die erh\u00f6hten Zahlungen in den letzten beiden Jahren die gestiegenen Risiken und Verluste kompensieren sollten.<\/p>\n<p>Die Entscheidungen des Kreml deuten offenbar darauf hin, dass es immer schwieriger wird, die bisherige Rekrutierungsrate aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Alexej Schurawlew, erster stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der Staatsduma <a href=\"https:\/\/absatz.media\/news\/121420-v-gosdume-schitayut-chto-patriot-ne-stanet-perezhivat-iz-za-umensheniya-vyplat-za-kontrakt-s-minoborony?ysclid=mgs1b4jzl7188113632\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">, gesagt, dass die Zahlungen &#8222;nicht die wichtigste Motivation sein sollten<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>&#8222;Der Trend ist im Allgemeinen nicht sehr gesund, und man kann den Schluss ziehen, dass die Ressourcen des Landes allm\u00e4hlich ersch\u00f6pft werden. Aber schlie\u00dflich waren solche Zahlungen urspr\u00fcnglich nur der gute Wille der regionalen Politiker. Und ich bin sicher, dass f\u00fcr echte Patrioten Geld nicht das Hauptmotiv f\u00fcr die Verteidigung des Vaterlandes sein sollte. Ein Bonus, ja, aber definitiv nicht das Hauptziel&#8220;, sagte der langj\u00e4hrige Abgeordnete der nationalistischen Partei Rodina.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspEuronews Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 02\/12\/2025 &#8211; 7:14 MEZ In einer Reihe von russischen Regionen verz\u00f6gern die Beh\u00f6rden die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":617305,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13038,1109,13,14,15,1713,12,317,1712],"class_list":{"0":"post-617304","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bestattung","11":"tag-haushalt","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-russischer-ueberfall-auf-die-ukraine","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-ukraine","18":"tag-ukraine-krieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115648498805935156","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617304"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617304\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/617305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}