{"id":617486,"date":"2025-12-02T08:04:14","date_gmt":"2025-12-02T08:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617486\/"},"modified":"2025-12-02T08:04:14","modified_gmt":"2025-12-02T08:04:14","slug":"fuer-eine-mint-erlebnisspur-braucht-leipzig-jetzt-kompetente-partner-video-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617486\/","title":{"rendered":"F\u00fcr eine MINT-Erlebnisspur braucht Leipzig jetzt kompetente Partner + Video \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Eine Notenspur gibt es schon, eine B\u00fccherspur gibt es als App. Nun k\u00f6nnte Leipzig auch noch eine MINT-Erlebnisspur bekommen. Da geht es aber mal nicht um alte Wissenschaftler mit Rauscheb\u00e4rten, sondern diese soll aus \u201ebarrierearmen interaktiven Installationen und mehrsprachigen Erkl\u00e4rungen im \u00f6ffentlichen Raum bestehen, die Kindern spielerisch naturwissenschaftliche, technische und mathematische Ph\u00e4nomene n\u00e4herbringen.\u201c<\/p>\n<p>Also so etwas wie die Wasserschraube am Karl-Heine-Kanal oder die Sonnenuhr im Clara-Zetkin-Park. Nur viel mehr davon. In der ganzen Stadt. Das w\u00fcnschten sich die Gr\u00fcnen im Leipziger Stadtrat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/f3555008a5944137a5722ff5dab61ea2.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/12\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/12\/1\"\/>Denn Kinder lernen ja durch Ausprobieren. Wenn irgendwo ein spannendes Ger\u00e4t in der Gegend herumsteht, dann wollen sie hin und herausfinden, was passiert. So lernt man im Grunde die ersten Dinge zum Funktionieren der Welt.<\/p>\n<p>Nur: Allzu viel dieser Art steht in Leipzig nicht herum. Auch wenn es diverse Vereine und Einrichtungen in Leipzig gibt, die sich mit Naturwissenschaften f\u00fcr Kinder besch\u00e4ftigen. Doch da muss man sich erst einmal hinfinden.<\/p>\n<p>Eine MINT-Erlebnisspur k\u00f6nnte auch Kinder ansprechen, deren Eltern nicht mit den Knirpsen etwa zur <a href=\"http:\/\/www.inspirata.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inspirata<\/a> gehen, wo man naturwissenschaftliches \u201eWissen zum Anfassen\u201c findet. Aber warum dieses Wissen nicht in den Stadtraum holen? So einfach und am Wegesrand, wie eben die Wasserschraube am Karl-Heine-Kanal oder die Klangschale im Hansa-Haus?<\/p>\n<p>Am 26. November stellte Gr\u00fcnen-Stadtrat Marvin Frommhold das Gr\u00fcnen-Anliegen in der Ratsversammlung vor. Wohl wissend, dass die Stadt eigentlich kein Geld hat f\u00fcr so ein Projekt. Schon gar nicht f\u00fcr neue Installationen im Stadtraum, etwa in der Innenstadt, wo man durchaus mehr Platz f\u00fcr spielende Kinder schaffen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Eine Stadt voller Naturwissenschaften<\/p>\n<p>Partner f\u00fcr solche Projekte hat Leipzig jede Menge, wie schon <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2025970&amp;refresh=false&amp;TOLFDNR=2180199\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Antrag der Gr\u00fcnen-Fraktion<\/a> auflistete:<\/p>\n<p>\u201eLeipzig hat mit dem Naturkundemuseum, der Inspirata sowie mehreren Forschungsinstituten (Max-Planck-Institut, Fraunhofer-Zentrum, Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung, Deutsches Biomasseforschungszentrum, Deutsches Zentrum f\u00fcr integrative Biodiversit\u00e4tsforschung (iDiv), HTWK und Universit\u00e4t Leipzig, Leipziger Sch\u00fclerforschungszentrum AlmaLab, Deutsches Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR_School_Lab Leipzig), Leipziger Verein f\u00fcr Luftfahrt und Technikgeschichte e.V.) bereits starke Partner vor Ort, deren Expertise in die Gestaltung der Erlebnisspur einflie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Durch die Einbindung dieser Institute und Forschungseinrichtungen kann die MINT-Erlebnisspur in Leipzig sowohl fachlich als auch didaktisch erheblich gest\u00e4rkt werden. Viele der genannten Partner verf\u00fcgen \u00fcber Erfahrung in der Entwicklung barrierearmer, interaktiver und mehrsprachiger Bildungsangebote und bringen eine breite Palette an Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ein.<\/p>\n<p>Die Kooperation w\u00fcrde zudem Synergien mit bestehenden Bildungsinitiativen schaffen und die Sichtbarkeit von Leipzig als Wissenschaftsstandort und zukunftsorientierte Stadt weiter erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n<p>Obwohl das eher sekund\u00e4r w\u00e4re. Viel wichtiger w\u00e4re es, m\u00f6glichst viele Kinder mit solchen Angeboten richtig neugierig zu machen auf die Naturwissenschaften. Weshalb das Amt f\u00fcr Jugend und Familie den Antrag gut fand, aber auch gleich signalisierte, dass der Stadt selbst f\u00fcr so ein Projekt derzeit alle Mittel fehlen.<\/p>\n<p>Es braucht einen externen Projekttr\u00e4ger<\/p>\n<p>\u201eDie Stadtverwaltung bewertet den Antrag zur Einrichtung einer niederschwelligen, barrierearmen MINT-Erlebnisspur f\u00fcr Kinder mit interaktiven Installationen im \u00f6ffentlichen Raum als inhaltlich unterst\u00fctzenswert\u201c, liest man deshalb in der <a href=\"http:\/\/ratsinformation.leipzig.de\/allris_leipzig_public\/vo020?VOLFDNR=2026101&amp;refresh=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stellungnahme des Amts f\u00fcr Jugend und Familie<\/a>.<\/p>\n<p>\u201eAngesichts der Herausforderungen zur Haushaltssicherung und Aufgabenkritik ist der Einsatz von Personalressourcen f\u00fcr die Erstellung des gew\u00fcnschten Konzeptes und den vorausgehenden verwaltungsinternen und -externen Abstimmungsprozess kritisch zu bewerten und derzeit nicht umsetzbar. Ebenso stehen absehbar keine finanziellen Mittel zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Es wird daher alternativ vorgeschlagen, dass das Konzept von einem externen Projekttr\u00e4ger erarbeitet wird, bei dem die fachliche und p\u00e4dagogische Expertise vorhanden ist. Die Tr\u00e4ger verf\u00fcgen \u00fcber fundiertes Wissen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese Expertise erm\u00f6glicht es ihnen, altersgerechte, innovative und nachhaltige Angebote zu entwickeln.<\/p>\n<p>Sie kennen bew\u00e4hrte didaktische Methoden, um komplexe MINT-Themen kindgerecht zu vermitteln und verf\u00fcgen \u00fcber ein breites Netzwerk zu Schulen, weiteren Bildungseinrichtungen, Wissenschaftlerinnen und Partnern im MINT-Bereich. Au\u00dferdem haben sie umfassende Erfahrungen bei der Projektplanung, -steuerung und -evaluierung.<\/p>\n<p>Die Stadtverwaltung wird unterst\u00fctzend t\u00e4tig, indem sie bei der Zusammenstellung eines Konsortiums geeigneter Partnereinrichtungen mitwirkt.\u201c<\/p>\n<p>Ein Runder Tisch f\u00fcr die MINT-Akteure<\/p>\n<p>Anders wird es derzeit wohl auch nicht gehen. Weshalb Marvin Frommhold denn auch den Verwaltungsstandpunkt zur Abstimmung stellte, der im Grunde zusichert, dass die Verwaltung alle in Leipzig verf\u00fcgbaren Partner an einen Tisch holt, um die Idee einer MINT-Erlebnisspur anzupacken.<\/p>\n<p>\u201eDer Oberb\u00fcrgermeister unterst\u00fctzt die Idee einer MINT-Erlebnisspur im \u00f6ffentlichen Raum und setzt sich daf\u00fcr ein, die im Antrag erw\u00e4hnten Partner-Institutionen an einen Tisch zu bringen. Im Rahmen seiner vorhandenen Ressourcen kann der Oberb\u00fcrgermeister den Prozess begleiten und unterst\u00fctzen, es stehen hierf\u00fcr aber keine finanziellen oder zus\u00e4tzlichen personellen Ressourcen zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/p>\n<p>Daf\u00fcr gab es dann einhellige Zustimmung in der Ratsversammlung. Jetzt kann man gespannt sein, ob sich da eine handlungsf\u00e4hige Runde zusammenfindet und auch handfeste Ideen f\u00fcr eine MINT-Erlebnisspur auf den Tisch packt. Und \u2013 darauf wies OBM Burkhard Jung hin \u2013 auch schafft, die ben\u00f6tigten Gelder einzuwerben, die man f\u00fcr Planung und Installation braucht. Denn kindgerecht wird es ja wirklich erst, wenn man die Installationen auch anpacken und verr\u00fcckte Dinge damit anstellen kann.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Notenspur gibt es schon, eine B\u00fccherspur gibt es als App. Nun k\u00f6nnte Leipzig auch noch eine MINT-Erlebnisspur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":617487,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[752,1567,3364,29,30,71,4795,859,1108,5329],"class_list":{"0":"post-617486","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-bildung","9":"tag-bildungspolitik","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-leipzig","14":"tag-mint","15":"tag-sachsen","16":"tag-stadtrat","17":"tag-video"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115648938999257915","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617486\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/617487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}