{"id":617680,"date":"2025-12-02T10:02:28","date_gmt":"2025-12-02T10:02:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617680\/"},"modified":"2025-12-02T10:02:28","modified_gmt":"2025-12-02T10:02:28","slug":"starbucks-zahlt-angestellten-355-millionen-dollar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617680\/","title":{"rendered":"Starbucks zahlt Angestellten 35,5 Millionen Dollar"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/starbucks-134.jpg\" alt=\"Starbucks Filiale in New York.\" title=\"Starbucks Filiale in New York. | picture alliance \/ ZUMAPRESS.com\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 02.12.2025 08:27 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Kaffeehauskette Starbucks zahlt im Streit \u00fcber Verst\u00f6\u00dfe gegen das Arbeitsrecht von New York 38,9 Millionen Dollar. Allein 35,5 Millionen Dollar gehen direkt an die betroffenen Angestellten. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die US-Kaffeehauskette Starbucks zahlt 35,5 Millionen Dollar an mehr als 15.000 New Yorker Angestellte, um Rechtstreite wegen verweigerter oder willk\u00fcrlicher Arbeitszeitk\u00fcrzungen beizulegen, wie das B\u00fcro von B\u00fcrgermeister Eric Adams mitteilte. Die betroffenen Mitarbeiter sollen f\u00fcr jede zwischen Juli 2021 und Juli 2024 geleistete Arbeitswoche 50 Dollar erhalten. F\u00fcr einige k\u00f6nnte sich das auf Tausende von Dollar summieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Unternehmen zahlt au\u00dferdem weitere 3,4 Millionen Dollar an Bu\u00dfgeldern im Rahmen der Vereinbarung mit dem New Yorker Amt f\u00fcr Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz. Starbucks verpflichtet sich zudem, k\u00fcnftig das New Yorker Gesetz f\u00fcr faire Arbeitszeiten einzuhalten.<\/p>\n<p>    Routinem\u00e4\u00dfige K\u00fcrzung von Arbeitszeiten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dem Vergleich ging eine dreij\u00e4hrige Untersuchung wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Arbeitnehmerschutz-Gesetz voraus. Starbucks wurde unter anderem vorgeworfen, mehr als eine halbe Million Mal vers\u00e4umt zu haben, seinen Mitarbeitern regelm\u00e4\u00dfige Dienstpl\u00e4ne zur Verf\u00fcgung zu stellen und geplante Arbeitsstunden ohne schriftliche Zustimmung gek\u00fcrzt zu haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Untersuchung ergab, dass die meisten Starbucks-Angestellten keine regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitszeiten hatten und das Unternehmen die Arbeitszeiten routinem\u00e4\u00dfig um mehr als 15 Prozent k\u00fcrzte. Dadurch war es f\u00fcr die Mitarbeiter schwierig, ihren w\u00f6chentlichen Verdienst zu planen und andere Verpflichtungen wie Kinderbetreuung, Ausbildung oder Nebenjobs wahrzunehmen.<\/p>\n<p>    Starbucks-Sprecherin kritisiert lokale Gesetze<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Unternehmenssprecherin erkl\u00e4rte, Starbucks sei bestrebt, verantwortungsvoll und in \u00dcbereinstimmung mit allen geltenden lokalen Gesetzen und Vorschriften in allen M\u00e4rkten, in denen das Unternehmen t\u00e4tig ist, zu wirtschaften. Sie wies jedoch auch auf die Komplexit\u00e4t des st\u00e4dtischen Gesetzes hin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Dieses Gesetz ist bekannterma\u00dfen schwer umzusetzen, und es handelt sich nicht nur um ein Problem von Starbucks &#8211; nahezu jeder Einzelh\u00e4ndler in der Stadt steht vor diesen H\u00fcrden&#8220;, sagte Sprecherin Jaci Anderson. So k\u00f6nne ein Unternehmen gegen das Gesetz versto\u00dfen, wenn ein Mitarbeiter sich krank melde und ein anderer gebeten werde, f\u00fcr diese Zeit einzuspringen.<\/p>\n<p>    Streiks laufen weiter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das 2017 in Kraft getretene Gesetz war eines der ersten in den USA, das die als &#8222;On-call-Scheduling&#8220; bekannte Praxis einschr\u00e4nkte. Dabei rufen Firmen Mitarbeiter kurzfristig zur Arbeit oder sagen Schichten ab. \u00c4hnliche Gesetze gibt es inzwischen auch im Bundesstaat Oregon sowie in Los Angeles, Chicago und San Francisco. Wirtschaftsverb\u00e4nde kritisieren die Regeln als nicht praktikabel und warnen, sie k\u00f6nnten zum Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Einigung mit New York erfolgt inmitten eines landesweiten Streiks in Dutzenden Starbucks-Filialen, zu denen die Gewerkschaft im vergangenen Monat aufgerufen hatte. Wie viele Filialen betroffen sind und wie gro\u00df die Auswirkungen des Streiks sind &#8211; das ist zwischen den beiden Seiten weiterhin umstritten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 02.12.2025 08:27 Uhr Die Kaffeehauskette Starbucks zahlt im Streit \u00fcber Verst\u00f6\u00dfe gegen das Arbeitsrecht von New York&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":617681,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[4293,6442,175,170,169,29,30,171,174,944,53305,173,172],"class_list":{"0":"post-617680","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-angestellte","9":"tag-arbeitsrecht","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-new-york","18":"tag-starbucks","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115649403686020431","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617680"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617680\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/617681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}