{"id":617833,"date":"2025-12-02T11:36:52","date_gmt":"2025-12-02T11:36:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617833\/"},"modified":"2025-12-02T11:36:52","modified_gmt":"2025-12-02T11:36:52","slug":"puck-rettet-weihnachten-kinder-retten-das-weihnachtsfest-im-aachener-heimattheater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617833\/","title":{"rendered":"Puck rettet Weihnachten \u2013 Kinder retten das Weihnachtsfest im Aachener Heimattheater"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Wie in jedem Jahr um die Weihnachtszeit werden die Kinder beim Weihnachtsst\u00fcck des Aachener Heimattheaters nicht nur mitfiebern, sondern aktiv in die Handlung eingreifen. Dieses Mal m\u00fcssen sie mithelfen, das Weihnachtsfest zu retten. Das Kinderm\u00e4rchen \u201ePuck rettet Weihnachten\u201c von Christina Stenger garantiert nicht nur Spannung, Spa\u00df und Wortwitz, sondern versetzt das Publikum in eine durch und durch weihnachtliche Stimmung.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die Inszenierung ist eine Wiederaufnahme aus dem Jahr 2019. \u201eDie Kinder, die das St\u00fcck vor sechs Jahren gesehen haben, sind jetzt schon in einem Alter, in dem sie als Zuschauer nicht mehr infrage kommen. Es ist damals sehr gut angekommen, sodass wir uns in diesem Jahr f\u00fcr eine erneute Auff\u00fchrung entschieden haben\u201c, erkl\u00e4rt Regisseurin Judith Knisch. <\/p>\n<blockquote class=\"Quote_quote__blockquote__wJphc\">\n<p class=\"Quote_quote__paragraph__H8qAa\">Meistens erkenne ich auf den ersten drei Seiten, ob das St\u00fcck geeignet ist oder nicht. Viele St\u00fccke sind zu flach, weil ein Gag auf den n\u00e4chsten folgt, aber keine tragf\u00e4hige Handlung erkennbar ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Judith Knisch<\/p>\n<p>Regisseurin<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die beiden Hauptdarsteller sind die m\u00e4nnlichen Elfen Puck und Mickie, die in ihrer Verschiedenartigkeit ausgesprochen komisch wirken. Wenn zum Beispiel der eine Elf ein Weihnachtslied singt, stimmt der andere mit einem v\u00f6llig unsinnigen Text ein. Von Anfang an m\u00fcssen die Kinder mitmachen, an passives Dasitzen ist nicht zu denken. Knisch erinnert sich an eine Auff\u00fchrung, wo die Hilfe zweier Kinder ben\u00f6tigt wurde, aber 200 gleichzeitig auf die B\u00fchne st\u00fcrmten. \u201eDas ist einer der unvergessenen Momente.\u201c<\/p>\n<ul class=\"gallery_slider__dYx8I\">\n<li class=\"gallery_slide__e05Ek\">\n<p>Freut sich auf die Premiere: Regisseurin Judith Knisch.\u00a0Foto: Astrid Hilgers<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"gallery_slide__e05Ek\">\n<p>Die Elfen sind oft unterschiedlicher Meinung.\u00a0Foto: Astrid Hilgers<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gallery_thumbSlider__3zm_k\">\n<li class=\"gallery_thumb__k6Nq6 gallery_active__HT0LE\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"image-element_imageElement__Z1eKH\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bitte AZ Aachener Heimattheater in W\u00fcrselen.jpeg\"  alt=\"\" \/><\/li>\n<li class=\"gallery_thumb__k6Nq6\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"image-element_imageElement__Z1eKH\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1764675412_403_Bitte AZ Aachener Heimattheater in W\u00fcrselen.jpeg\"  alt=\"\" \/><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die beiden Akte des Weihnachtsm\u00e4rchens dauern je 50 Minuten mit einer Pause. Weihnachtliche Musik untermalt das Geschehen, am Ende gibt es sogar einen Liveact. Bewusst wird auf kommerzialisierte Weihnachtslieder zugunsten der alten, traditionellen verzichtet. Und wie immer hei\u00dft es: Mitsingen erw\u00fcnscht!\u00a0Knisch hat den Text nur an wenigen Stellen ver\u00e4ndert. Im Original wird zum Beispiel vom \u201epummeligen Weihnachtself\u201c gesprochen, der \u201eviel zu dick\u201c ist. Daraus wird in der Aachener Fassung ein Elf, der zu viel Hunger hat. \u201eWir \u00fcberlegen oft, ob bestimmte Formulierungen heute noch passen\u201c, so Knisch.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Im ersten Schritt liest Knisch zahlreiche Textb\u00fccher. Kriterien bei der Auswahl sind erstens das Genre, es sollen immer Kom\u00f6dien sein, zweitens die Zahl der Rollen und drittens die passende Verteilung auf m\u00e4nnliche und weibliche Darsteller. Knisch: \u201eMeistens erkenne ich auf den ersten drei Seiten, ob das St\u00fcck geeignet ist oder nicht. Viele St\u00fccke sind zu flach, weil ein Gag auf den n\u00e4chsten folgt, aber keine tragf\u00e4hige Handlung erkennbar ist.\u201c Beim Mundartst\u00fcck f\u00fcr Erwachsene \u00fcberlegt die Spielleiterin, welche Rollen sich f\u00fcr \u00d6cher Platt eignen. \u201eUnser neues Mundartst\u00fcck spielt in einem Flugzeug. Das Bordpersonal spricht Hochdeutsch, daf\u00fcr sind mehrere \u00d6cher Passagiere an Bord. Und der Scheich spricht nat\u00fcrlich auch kein Platt.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Die Rollenbesetzung hat Knisch von Anfang an im Kopf, sie wei\u00df auch, wem sie viel Text zumuten kann. Rund sechs Wochen nach der ersten Leseprobe d\u00fcrfen die Textb\u00fccher nicht mehr benutzt werden. \u201eMit Textbuch in der Hand kommt man nicht ins Spiel, man muss sich davon frei machen.\u201c Viele Darsteller haben im Gesp\u00fcr, wie sie sich auf der B\u00fchne bewegen, da muss die Regisseurin nicht alles im Detail vorgeben. \u201eNormalerweise folgen die Darsteller meinen Anweisungen. Wenn \u00fcberhaupt, dann kommen Einw\u00e4nde aus meiner Familie, schlie\u00dflich spielen meine Zwillingsschwester, meine Mutter und meine Nichte mit.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Irgendwie klappt es immer, den Text rechtzeitig drauf zu haben: die Darsteller Sarah Mickisch, J\u00f6rg Dreyer, Kathrin Schnitker (von links).\u00a0Foto: Astrid Hilgers<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Kathrin Schnitker spielt im Weihnachtsm\u00e4rchen den Elf Puck, das ist eine der beiden Hauptrollen mit viel Text. \u201eIch lerne Seite f\u00fcr Seite. Erst wenn ich eine Seite fehlerfrei kann, kommt die n\u00e4chste dran. Bei einem H\u00e4nger oder Fehler beginne ich wieder ganz von vorne.\u201c Schnitker braucht f\u00fcr eine Seite f\u00fcnf bis zehn Minuten, am n\u00e4chsten Tag ist aber fast alles wieder vergessen, daher wiederholt sie immer von Anfang an. F\u00fcr sie wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, den Text zu behalten, schlie\u00dflich ist sie schon seit 40 Jahren im Verein. Zum Text passende Bewegungen \u00fcbt sie vor dem Spiegel. \u201eWenn ich spiele, bin ich eine andere Person, viel offener als im richtigen Leben. Die Rampensau bin ich nur auf der B\u00fchne.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/region-aachen\/aachen\/mcdonalds-macht-ploetzlich-restaurant-in-aachen-dicht\/109183155.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__w3AgI RelatedTeaser_related-teaser--image__GJcRr read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"109183155\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:McDonald&#8217;s macht pl\u00f6tzlich Restaurant in Aachen dicht<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Sarah Mickisch (28) besetzt die zweite Hauptrolle, den Elf Mickie. \u201eIch lese mir den Text ganz oft durch, Seite f\u00fcr Seite. Und ich lerne, was die Person vor mir sagt, also meine Stichw\u00f6rter. Irgendwann ist der Text einfach drin. Aber sogar ich merke schon, dass es nicht mehr so leicht geht wie fr\u00fcher.\u201c Wenn sie einen Texth\u00e4nger hat, spielt sie einfach weiter und improvisiert. Angst davor hat sie nicht.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">J\u00f6rg Dreyer (43) ist im St\u00fcck Postbote und Weihnachtsmann. \u201eAm besten lerne ich den Text bei den Proben, trotzdem versuche ich es vorher zu Hause. Ich gehe dann laut sprechend durch den Raum und \u00fcberlege mir passende Bewegungen. Mir f\u00e4llt es sehr schwer, den Text zu behalten, etwas zum Leidwesen des Ensembles. Die wissen aber, dass ich den Text im Ernstfall kann.\u201c Ihn stresst etwas, dass das Lernen so schwerf\u00e4llt. Dreyer, seit Jahrzehnten beim Heimattheater, spielt auch im Mundartst\u00fcck regelm\u00e4\u00dfig mit. Er besetzt meistens Figuren, die leicht vertrottelt sind. \u201eDas macht mir sehr viel Spa\u00df und ist ausgesprochen dankbar.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">K\u00fcnftig wird es eine Mischung aus Hochdeutsch und \u00d6cher Platt geben. Die St\u00fccke sollen zeitgem\u00e4\u00df sein und aktuelle Themen aufgreifen, ohne dass der traditionelle Charakter des Heimattheaters aufgegeben wird. Das neue St\u00fcck \u201eFunny Landing\u201c spielt im Flieger nach Dubai, an Bord Schang Noppeney, seine verr\u00fcckte Verwandtschaft und nat\u00fcrlich ein Scheich. Turbulenzen sind programmiert!\u00a0<\/p>\n<p>Puck rettet Weihnachten<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Im Weihnachtswunderland herrscht gro\u00dfe Aufregung, weil die vorwitzigen Elfen Puck und Mickie wieder einmal Unsinn im Kopf haben. Neugierig \u00f6ffnen sie eine Wundertruhe und verstreuen die Sch\u00e4tze der Weihnacht: Geschenke, Pl\u00e4tzchenduft, Eiskristalle und Sternschnuppen. Damit nicht genug: Die Eisprinzessin versucht, das Weihnachtswunder einzufrieren. Weihnachten droht auszufallen! Jetzt sind nicht nur die Elfen, sondern auch die Kinder im Publikum bei der Rettung des Weihnachtsfestes gefragt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph_paragraph__exhQA Paragraph_paragraph--default-lg-default__8QZrI articleParagraph\">Alls Auff\u00fchrungen finden sonntags statt: 7. Dezember, Stadthalle W\u00fcrselen, Beginn 11 Uhr, 14. Dezember, Stadthalle Alsdorf, Beginn 15 Uhr, 21. Dezember, Space im Ludwig Forum Aachen, Beginn 11 Uhr und 15 Uhr. Ticket-Info auf\u00a0<a class=\"LinkText_link-text__4lolN annotation-link_annotationLink__nXU8B\" href=\"https:\/\/www.aachener-heimattheater.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">www.aachener-heimattheater.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/region-aachen\/wuerselen\/stadt-packt-ladesaeule-auf-privatgrund-eigentuemer-klagt-jetzt-spricht-der-richter\/108483666.html\" class=\"RelatedTeaser_related-teaser__w3AgI RelatedTeaser_related-teaser--image__GJcRr read-more_withImage__1YJa_\" data-article-id=\"108483666\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Lesen Sie auch:Stadt packt Lades\u00e4ule auf Privatgrund, Eigent\u00fcmer klagt \u2013 jetzt spricht der Richter<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie in jedem Jahr um die Weihnachtszeit werden die Kinder beim Weihnachtsst\u00fcck des Aachener Heimattheaters nicht nur mitfiebern,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":617834,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-617833","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115649777415060986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617833\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/617834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}