{"id":617871,"date":"2025-12-02T11:57:24","date_gmt":"2025-12-02T11:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617871\/"},"modified":"2025-12-02T11:57:24","modified_gmt":"2025-12-02T11:57:24","slug":"us-sondergesandter-witkoff-spricht-mit-russlands-praesident-putin-ueber-ein-friedensabkommen-fuer-die-ukraine-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/617871\/","title":{"rendered":"US-Sondergesandter Witkoff spricht mit Russlands Pr\u00e4sident Putin \u00fcber ein Friedensabkommen f\u00fcr die Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Russland Pr\u00e4sident Putin sch\u00fctteln sich die Hand und blicken dabei in die Kamera.\" alt=\"Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Russland Pr\u00e4sident Putin sch\u00fctteln sich die Hand und blicken dabei in die Kamera.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/witkoff-102-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  US-Sondergesandter Witkoff spricht mit Russlands Pr\u00e4sident Putin (picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS \/ Gavriil Grigorov)<\/p>\n<p>Zuvor hatte der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj erkl\u00e4rt, sein Land habe gemeinsam mit den USA den in Genf entwickelten Rahmen f\u00fcr ein Friedensabkommen weiter ausgearbeitet. Details wurden dabei nicht genannt. Selenskyj beschuldigte Russland, die Gespr\u00e4che im Kreml nutzen zu wollen, um die Sanktionen gegen das eigene Land abzubauen.<\/p>\n<p>Vergangene Woche wurde ein Entwurf mit 28 Vorschl\u00e4gen der USA bekannt, der den wichtigsten Forderungen Moskaus in Bezug auf die NATO, die Kontrolle \u00fcber ein F\u00fcnftel der Ukraine und Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die ukrainische Armee nachgab. Europ\u00e4ische Staaten legten daraufhin einen Gegenvorschlag f\u00fcr den Frieden vor, der von Russland aber als &#8222;nicht konstruktiv&#8220; zur\u00fcckgewiesen wurde.<\/p>\n<p>                Die Politikwissenschaftlerin Gwendolyn Sasse zeigte sich mit Blick auf das Treffen skeptisch. <a title=\"Link auf: Es gehe bei den Gespr\u00e4chen zunehmend auch um wirtschaftliche Interessen, die Verhandlungen \u00fcber ein Kriegsende seien ein Gesch\u00e4ftsmodell geworden, sagte sie im Deutschlandfunk\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-gespraeche-ringen-um-kriegsende-interview-gwendolyn-sasse-hu-berlin-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-gespraeche-ringen-um-kriegsende-interview-gwendolyn-sasse-hu-berlin-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Es gehe bei den Gespr\u00e4chen zunehmend auch um wirtschaftliche Interessen, die Verhandlungen \u00fcber ein Kriegsende seien ein Gesch\u00e4ftsmodell geworden, sagte sie im Deutschlandfunk&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Diplomatie - US-Sondergesandter Witkoff spricht mit Russlands Pr\u00e4sident Putin \u00fcber ein Friedensabkommen f\u00fcr die Ukraine&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Es gehe bei den Gespr\u00e4chen zunehmend auch um wirtschaftliche Interessen, die Verhandlungen \u00fcber ein Kriegsende seien ein Gesch\u00e4ftsmodell geworden, sagte sie im Deutschlandfunk<\/a>. Von daher sei sie vorsichtig, von &#8222;wirklichen Friedensverhandlungen&#8220; zu sprechen. Sasse ist wissenschaftliche Direktorin des Zentrums f\u00fcr Osteuropa- und Internationale Studien und Einstein-Professorin f\u00fcr Vergleichende Demokratie- und Autoritarismusforschung an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin.<\/p>\n<p>Auch die Tatsache, dass US-Au\u00dfenminister Rubio an den Gespr\u00e4chen in Moskau nicht teilnehme, sei &#8222;kein gutes Zeichen&#8220;, betonte die Wissenschaftlerin. Er habe zuletzt das Thema Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine stark gemacht.<\/p>\n<p>                &#8222;Europa hat Chancen verpasst&#8220;<\/p>\n<p>Bei den Bem\u00fchungen um einen Friedensplan f\u00fcr die Ukraine hat Europa &#8222;viele Chancen verpasst&#8220;, lautet die \u00dcberzeugung der Professorin. Man habe versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben, dabei aber die Themen ausgeklammert, die f\u00fcr die Ukraine am kritischsten seien: Sicherheitsgarantien und ob Kiew territoriale Zugest\u00e4ndnisse machen solle. Bevor diese Themen nicht auf dem Verhandlungstisch l\u00e4gen &#8211; unter Beteiligung der Europ\u00e4er und der Ukraine &#8211; k\u00f6nne man nicht von Fortschritt sprechen.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 02.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Sondergesandter Witkoff spricht mit Russlands Pr\u00e4sident Putin (picture alliance \/ ASSOCIATED PRESS \/ Gavriil Grigorov) Zuvor hatte der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":617870,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-617871","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115649855238974504","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=617871"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/617871\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/617870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=617871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=617871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=617871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}