{"id":618116,"date":"2025-12-02T14:22:33","date_gmt":"2025-12-02T14:22:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/618116\/"},"modified":"2025-12-02T14:22:33","modified_gmt":"2025-12-02T14:22:33","slug":"schockartige-korrektur-moeglich-die-ki-blase-schwebt-als-schreckgespenst-ueber-dem-dax","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/618116\/","title":{"rendered":"&#8222;Schockartige Korrektur&#8220; m\u00f6glich: Die KI-Blase schwebt als Schreckgespenst \u00fcber dem Dax"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Schockartige Korrektur&#8220; m\u00f6glichDie KI-Blase schwebt als Schreckgespenst \u00fcber dem Dax<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Der-leere-Stuhl-eines-Boersenmaklers-steht-am-Mittwoch-23-01-2008-an-der-Frankfurter-Wertpapierboers.webp\" alt=\"Der-leere-Stuhl-eines-Boersenmaklers-steht-am-Mittwoch-23-01-2008-an-der-Frankfurter-Wertpapierboerse-vor-der-Anzeigentafel-fuer-den-Deutschen-Aktienindex-DAX-Nach-dem-Crash-am-Montag-21-01-2008-war-der-DAX-erneut-abgerutscht\"\/>Profitipp f\u00fcr Anleger bei Unsicherheit am Aktienmarkt: nichts tun und langfristig investiert bleiben. (Foto: picture-alliance\/ dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Bislang ist 2025 ein au\u00dferordentlich gutes Jahr f\u00fcr den deutschen Aktienmarkt. Eine Jahresendrally k\u00f6nnte den Dax auf neue Rekordst\u00e4nde hieven. Warnende Stimmen werden allerdings nicht m\u00fcde zu betonen, dass es in den letzten Wochen des Jahres auch in die andere Richtung gehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach zwei sehr guten Aktienjahren k\u00f6nnte 2025 f\u00fcr Anleger doch noch zur Zitterpartie werden. Denn mit der Sorge, dass die Euphorie rund um K\u00fcnstliche Intelligenz und enorme Gewinne damit zu weit gehen k\u00f6nnte, ist eine tragende S\u00e4ule f\u00fcr die Rekordrally an den Aktienm\u00e4rkten ins Wanken geraten. Manche Experten f\u00fcrchten eine scharfe Korrektur oder gar das Platzen einer Blase &#8211; und das, nachdem schon im April das Zollpaket von US-Pr\u00e4sident Donald Trump die Nerven der Anleger arg strapaziert hatte. Derzeit sieht es zwar so aus, dass der Leitindex Dax das dritte Jahr in Folge selbst ohne die \u00fcbliche Jahresendrally stark abschlie\u00dfen kann. Nach den j\u00fcngsten Kursgewinnen summiert sich der Anstieg 2025 auf rund 19 Prozent. Zum Vergleich: Die langfristige Dax-Rendite liegt bei sieben bis acht Prozent pro Jahr.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Seit der raschen Erholung von Trumps Zollschock zeigt sich der Markt jedoch nerv\u00f6s: Auf hohem Niveau geht es f\u00fcr den Dax mal ein paar Hundert Punkte herunter, dann wieder herauf &#8211; wie vorige Woche. Ein Warnsignal? In Deutschland gelten etwa der Energietechnikkonzern Siemens Energy und der Baukonzern Hochtief als Profiteure des KI-Booms, da sie die Infrastruktur f\u00fcr Rechenzentren bereitstellen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der seit Herbst 2022 bestehende Aufw\u00e4rtstrend an den B\u00f6rsen basiert allerdings wesentlich auf der Annahme, dass das Modethema KI nicht nur einzelne Tech-Riesen, sondern ganze Branchen und Volkswirtschaften befl\u00fcgeln kann, etwa mit Effizienzgewinnen. Entsprechend viel Optimismus ist wohl bereits in den B\u00f6rsen eingepreist, nicht nur in den hoch bewerteten Tech-Aktien.<\/p>\n<p>Bundesbanker f\u00fcrchtet R\u00fcckschlag<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bundesbank-Vorstand Michael Theurer warnt vor R\u00fcckschlagpotenzial und einer m\u00f6glichen schockartigen Korrektur, wie er dem &#8222;Deutschlandfunk&#8220; sagte. Kritiker f\u00fcrchten, dass zu viele Vorschusslorbeeren verteilt wurden. Sie bezweifeln, dass die Investitionen von Hunderten Milliarden Dollar f\u00fcr KI-Rechenzentren absehbar zur\u00fcckverdient werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach Ansicht der Pessimisten k\u00f6nnte die hei\u00dfe Luft schlagartig entweichen, was auch Privatanleger zu sp\u00fcren bek\u00e4men. Denn Techriesen wie Apple, Nvidia, Alphabet, Microsoft und Amazon treiben nicht nur die Weltb\u00f6rsen an, sie haben auch wegen ihres immensen B\u00f6rsenwerts ein hohes Gewicht in beliebten Indexfonds (ETFs), etwa auf den Weltaktienindex MSCI World. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch wenn der Chipkonzern Nvidia zuletzt mit starken Zahlen die KI-Sorgen bremste: Die mahnenden Stimmen zum Boom verstummen nicht. So wird gemutma\u00dft, dass sich die Investitionen in KI f\u00fcr viele Unternehmen abseits der US-Tech-Riesen erst sp\u00e4ter als gedacht oder nur kaum in barer M\u00fcnze auszahlen. Andere wie EZB-Vizepr\u00e4sident Luis de Guindos kritisieren die zunehmende Marktkonzentration und Vernetzung zwischen einer Handvoll gro\u00dfer Techunternehmen. Er warnte wiederholt vor einer B\u00f6rsenkorrektur. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch die Deutsche Bank mahnt zur Vorsicht, sieht aber keine Blase. &#8222;KI ist ein Game-Changer und wird auch 2026 ein strukturelles Wachstumsthema bleiben&#8220;, sagt Christian Nolting, weltweiter Chefanlagestratege f\u00fcr Privatkunden. Vor allem in den USA und China werde enorm investiert. <\/p>\n<p>Anlageerfolg durch Nichtstun<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Was also tun? Fachleute raten Privatanlegern, Ruhe zu bewahren. Selbst wer maximal breit gestreut mit ETFs in Aktien investiere, werde zwar fr\u00fcher oder sp\u00e4ter einen Crash mit einem Wertr\u00fcckgang von bis zu 50 Prozent erleben, sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-W\u00fcrttemberg. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Historisch habe es aber nur selten mehr als vier und niemals mehr als zw\u00f6lf Jahre gedauert, bis sich die M\u00e4rkte nach einem Crash vollst\u00e4ndig erholt hatten. &#8222;Der Anlageerfolg h\u00e4ngt gerade nicht davon ab, rechtzeitig auszusteigen, bevor es kracht&#8220;, sagt Nauhauser. Denn das gelinge nicht einmal Profis. Der Erfolg h\u00e4nge vielmehr davon ab, nichts zu tun und langfristig investiert zu bleiben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ob es eine KI-Blase am Aktienmarkt gibt, ist ohnehin fraglich. Schon der legend\u00e4re US-Notenbankchef Alan Greenspan tat sich mit Prognosen schwer. Er hatte 1996 vor einem &#8222;irrationalen \u00dcberschwang&#8220; an den B\u00f6rsen gewarnt, doch die Party sollte erst im Jahr 2000 mit der Dotcom-Blase platzen. Andere S\u00e4ulen des j\u00fcngsten B\u00f6rsenbooms scheinen zudem intakt. So w\u00e4chst die Weltwirtschaft, und die US-Notenbank Fed d\u00fcrfte die Zinsen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter weiter senken, um die Konjunktur zu st\u00fctzen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Martin L\u00fcck, Chef-Kapitalmarktstratege von Franklin Templeton, sieht keine unmittelbare Gefahr. Zurzeit spreche zumindest viel daf\u00fcr, dass weiter sehr viel in den Aufbau der KI-Infrastruktur investiert wird und die beteiligten Unternehmen damit sehr gute Ertr\u00e4ge erwirtschaften k\u00f6nnten. &#8222;Das Dumme ist: Ob das eine Blase ist oder nicht, werden wir erst in Jahren wissen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Lutz Alexander, dpa-AFX, und Alexander Sturm, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Schockartige Korrektur&#8220; m\u00f6glichDie KI-Blase schwebt als Schreckgespenst \u00fcber dem DaxProfitipp f\u00fcr Anleger bei Unsicherheit am Aktienmarkt: nichts tun&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":618117,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[1383,175,170,169,1384,29,27611,30,9951,1256,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-618116","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktienkurse","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-dax","13":"tag-deutschland","14":"tag-geldanlage","15":"tag-germany","16":"tag-investitionen","17":"tag-kuenstliche-intelligenz","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115650426435846603","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/618116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=618116"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/618116\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/618117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=618116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=618116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=618116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}