{"id":61883,"date":"2025-04-26T04:24:09","date_gmt":"2025-04-26T04:24:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/61883\/"},"modified":"2025-04-26T04:24:09","modified_gmt":"2025-04-26T04:24:09","slug":"juli-zeh-spricht-mit-david-finck-ueber-sein-neues-buch-der-schwindel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/61883\/","title":{"rendered":"Juli Zeh spricht mit David Finck \u00fcber sein neues Buch \u201eDer Schwindel\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Folge von \u201eEdle Federn\u00a1 spricht <strong>Juli Zeh<\/strong> mit dem Schriftsteller <strong>David Finck<\/strong> \u00fcber seinen neuen Roman \u201eDer Schwindel\u201c.<\/p>\n<p>David Finck ist geb\u00fcrtiger D\u00fcsseldorfer und hat am Leipziger Literaturinstitut studiert. \u201eDer Schwindel\u201c ist sein zweites Buch. Darin geht es um Rasmus, einen jungen Mann, der vor den Problemen mit seinen Eltern und den Qu\u00e4lereien seines Bruders an seinen Sehnsuchtsort, in die Bretagne, flieht. Hier begegnet er Natalie, der rebellischen Tochter eines franz\u00f6sischen Aristokraten. Was als fiebrige Romanze beginnt, endet im gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Ungl\u00fcck, bei dem keiner frei von Schuld bleibt.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit<strong> <\/strong>Juli Zeh, mit der<strong> <\/strong>David Finck<strong> <\/strong>auch verheiratet ist, geht es unter anderem \u00fcber Schreibroutine, das Gef\u00fchl, wenn ein Text tats\u00e4chlich zum Buch geworden ist und die Motivation, die man als Autor t\u00e4glich braucht, um f\u00fcr den perfekten Satz zu k\u00e4mpfen. <\/p>\n<p><strong>Juli Zeh<\/strong> sagt \u00fcber <strong>Der Schwindel<\/strong>: \u201eIch w\u00fcrde l\u00fcgen, wenn ich nicht sagen d\u00fcrfte, dass dieser Roman f\u00fcr mich zu den ganz gro\u00dfen Texten der Gegenwartsliteratur geh\u00f6rt. Es gibt aus meiner Sicht vier Elemente, die zur Qualit\u00e4t eines Buchs beitragen. Und schon, wenn zwei oder drei davon verwirklicht sind, handelt es sich im Normalfall um einen sehr guten Text. Das sind aus meiner Sicht erstens eine spannende Geschichte, zweitens eine interessante Figurenpsychologie, drittens braucht es einen gewissen philosophischen oder gesellschaftlichen Gehalt in den Hinterr\u00e4umen der Erz\u00e4hlung und viertens eine aufregende Stylistik. Nun ist es so, dass der Schwindel in allen vier Disziplinen performt. Und das ist wirklich eine seltene Leistung. Am beeindruckendsten ist f\u00fcr mich, dass David immer wieder S\u00e4tze schafft, die einen von hinten erwischen, so \u00fcberraschend, so treffend, oft regelrecht aphoristisch, dass die Welt, die daraus entsteht, eine ganz besondere, immer wieder neue, gewisserma\u00dfen licht- und luftdurchstr\u00f6mte Atmosph\u00e4re gewinnt. Der Schwindel ist damit wie eine Aromadusche f\u00fcrs Gehirn.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In dieser Folge von \u201eEdle Federn\u00a1 spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller David Finck \u00fcber seinen neuen Roman&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":61884,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-61883","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114402365544162971","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61883"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61883\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/61884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61883"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61883"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}