{"id":618918,"date":"2025-12-02T21:54:13","date_gmt":"2025-12-02T21:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/618918\/"},"modified":"2025-12-02T21:54:13","modified_gmt":"2025-12-02T21:54:13","slug":"putin-droht-europa-wieder-mit-krieg-wir-sind-bereit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/618918\/","title":{"rendered":"Putin droht Europa wieder mit Krieg: &#8222;Wir sind bereit&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorfeld sparte Russlands Pr\u00e4sident<strong> Wladimir Putin<\/strong> nicht mit Drohungen und Propaganda: &#8222;Wenn Europa Krieg mit Russland will, sind wir bereit&#8220;, sagte er etwa. Zuvor lie\u00df er sich die vollst\u00e4ndige Eroberung der St\u00e4dte <strong>Pokrowsk <\/strong>und <strong>Wowtschansk<\/strong> melden. Auch wenn von einer vollst\u00e4ndigen Einnahme nicht die Rede sein kann (wohl aber von Feuerkontrolle, <a href=\"https:\/\/kurier.at\/politik\/ausland\/pokrowsk-russland-ukraine-frontlage-mirnohrad-gerassimow-deepstate-huljajpole\/403108679\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr dazu hie<\/a>r), wollte Putin ein deutliches Zeichen setzen: N\u00e4mlich dem Sondergesandten von US-Pr\u00e4sident <strong>Donald Trump<\/strong>,<strong> Steve Witkoff<\/strong>.<\/p>\n<p>Putin hat am Dienstagabend in Moskau den US-Sondergesandten Witkoff<strong> <\/strong>empfangen. Auf russischen TV-Bildern sah man auch Trumps Schwiegersohn <strong>Jared Kushner<\/strong> als Teilnehmer des Gespr\u00e4chs im Kreml zum US-Plan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges.\u00a0<\/p>\n<p>Am Verhandlungstisch sa\u00dfen auf russischer Seite zudem die Kreml-Berater <strong>Juri Uschakow<\/strong> und <strong>Kirill Dmitrijew<\/strong>, wie auf im russischen Fernsehen ausgestrahlten Bildern zu sehen war. Die Gespr\u00e4che dauerten am sp\u00e4ten Dienstagabend \u00f6sterreichischer Zeit nach mehr als vier Stunden weiter an. In Moskau war es bereits nach Mitternacht.<\/p>\n<p>    Umerow zuversichtlich<\/p>\n<p>Grundlage der Verhandlungen ist der vor eineinhalb Wochen vorgestellte US-Plan, der nach Kritik bei Gespr\u00e4chen in Genf unter Beteiligung europ\u00e4ischer Vertreter zugunsten der Ukraine \u00fcberarbeitet wurde. Am Wochenende berieten Witkoff und der ukrainische Chefunterh\u00e4ndler <strong>Rustem Umerow<\/strong> im US-Staat Florida weiter \u00fcber den Plan.<\/p>\n<p>Umerow sprach von \u201ebedeutenden Fortschritten\u201c, auch wenn bei \u201eschwierigen\u201c Themen noch weitere Arbeit n\u00f6tig sei. Wie der ukrainische Pr\u00e4sident <strong>Wolodimir Selenskij <\/strong>auf X postete, haben Kiew und Washington den in Genf entwickelten Rahmen f\u00fcr ein Friedensabkommen bei ihrem Meeting in Miami \u201everfeinert\u201c. Die Ukraine gehe die Diplomatie \u201emit gr\u00f6\u00dfter Ernsthaftigkeit\u201c an und wolle weitere ausl\u00e4ndische Partner in den Prozess einbeziehen. Unterdessen wurde Selenskij am Montag in Paris von Frankreichs Pr\u00e4sident <strong>Emmanuel Macron<\/strong> empfangen. Er warf Putin vor, die Angriffe auf die Ukraine zu verst\u00e4rken, um die ukrainische Bev\u00f6lkerung durch psychologischen und physischen Druck \u201ezu brechen\u201c. \u00a0<\/p>\n<p>Macron bekr\u00e4ftigte die Forderung nach einer europ\u00e4ischen Beteiligung an den Verhandlungen \u00fcber einen Ukraine-Plan. \u201eEin solcher Plan kann nur beschlossen werden, wenn die Europ\u00e4er mit am Tisch sitzen\u201c, sagte der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident.\u00a0<\/p>\n<p>Bisher waren jedoch massive Kraftanstrengungen Europas notwendig, um Trumps Vorstellungen etwas abzumildern und der Ukraine ein gewisses Gewicht in Verhandlungen zu verschaffen. \u00a0Dass dieser Krieg wohl vor allem von den USA und Russland beendet werden wird und vor allem diese in einer Nachkriegs-Ukraine profitieren werden, ist f\u00fcr die meisten Analysten jedoch Tatsache. Fakt ist auch, dass Putin es nicht eilig hat mit dem Friedensschluss. An der Front haben die russischen Streitkr\u00e4fte die Initiative. Die hohen und blutigen Ausf\u00e4lle nimmt Moskau in Kauf &#8211; im Bestreben, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte weiterhin zu zerm\u00fcrben.<\/p>\n<p>    Putin lehnt \u00c4nderungen an US-Plan ab<\/p>\n<p>Putin lehnt eigenen Angaben zufolge die j\u00fcngsten \u00c4nderungen an dem 28-Punkte-Plan von US-Pr\u00e4sident Trump ab. Die Vorschl\u00e4ge Europas zielten darauf ab, den Friedensprozess zu blockieren, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge. Zugleich sagte Putin, dass Russland bereit sei, die Europ\u00e4er an den Verhandlungen zu beteiligen. Dazu m\u00fcssten sie allerdings die Realit\u00e4ten auf dem Schlachtfeld in der Ukraine anerkennen. &#8222;Wir haben nicht vor, mit Europa zu k\u00e4mpfen, das habe ich schon 100 Mal gesagt. Aber wenn Europa wiederum k\u00e4mpfen will und anf\u00e4ngt, dann sind wir dazu sofort bereit&#8220;, sagte er. Europa habe sich selbst vom Verhandlungstisch entfernt.<\/p>\n<p>Die EU hat mit Blick auf den Plan von Trump mehrfach deutlich gemacht, dass sie eine gewaltsame Verschiebung von Grenzen in Europa nicht akzeptieren werde und auch nur die Ukraine \u00fcber ihre Gebiete entscheiden k\u00f6nne. Putin verlangt f\u00fcr einen Frieden unter anderem, dass die Ukraine den Donbass kampflos aufgibt. Das lehnt Kiew kategorisch ab.<\/p>\n<p>Um das Bild vom milit\u00e4risch \u00fcberlegenen Russland zu untermauern, hatte der Kreml am Montag verk\u00fcndet, die seit \u00fcber einem Jahr umk\u00e4mpfte Stadt Pokrowsk sei vollst\u00e4ndig erobert worden. Dies wurde vom ukrainischen Generalstab in Kiew dementiert.<\/p>\n<p>    Trump: &#8222;Was f\u00fcr ein Chaos&#8220;<\/p>\n<p>Trump \u00e4u\u00dferte sich bei einer Kabinettssitzung im Wei\u00dfen Haus zur\u00fcckhaltend \u00fcber m\u00f6gliche Fortschritte in den Bem\u00fchungen um eine Beendigung des Ukraine-Konflikts. &#8222;Unsere Leute sind gerade in Russland, um zu sehen, ob wir eine L\u00f6sung finden k\u00f6nnen&#8220;, sagte er w\u00e4hrend einer Kabinettssitzung im Wei\u00dfen Haus. &#8222;Keine einfache Situation (&#8230;), was f\u00fcr ein Chaos.&#8220;<\/p>\n<p>Trump nutzte die Gelegenheit, seinen Kurswechsel in der Ukraine-Politik zu betonen: Die USA seien nicht mehr finanziell im Ukraine-Krieg engagiert. Sein Vorg\u00e4nger Joe Biden dagegen habe Milliarden Dollar &#8222;wie S\u00fc\u00dfigkeiten&#8220; verteilt. &#8222;Ich verschenke nichts&#8220;, sagte Trump. Nun kauften die Europ\u00e4er Waffen in den USA, um sie an die Ukraine weiterzugeben.<\/p>\n<p>Nach Angaben aus Kiew k\u00f6nnten Witkoff und Kushner am Mittwoch in Br\u00fcssel mit einer ukrainischen Delegation zu Gespr\u00e4chen zusammentreffen. Die Ukraine sei dazu bereit, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kiewer Regierungskreisen. Es gebe aber noch keine Best\u00e4tigung f\u00fcr eine solche Zusammenkunft. F\u00fcr Mittwoch ist in Br\u00fcssel auch ein Treffen der Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister der NATO angesetzt, allerdings ohne US-Au\u00dfenminister <strong>Marco Rubio<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Vorfeld sparte Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin nicht mit Drohungen und Propaganda: &#8222;Wenn Europa Krieg mit Russland will,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":618919,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-618918","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115652202614850641","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/618918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=618918"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/618918\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/618919"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=618918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=618918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=618918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}