{"id":619052,"date":"2025-12-02T23:15:40","date_gmt":"2025-12-02T23:15:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619052\/"},"modified":"2025-12-02T23:15:40","modified_gmt":"2025-12-02T23:15:40","slug":"zentrale-punkte-offen-treffen-von-putin-und-witkoff-endet-nach-fuenf-stunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619052\/","title":{"rendered":"Zentrale Punkte offen: Treffen von Putin und Witkoff endet nach f\u00fcnf Stunden"},"content":{"rendered":"<p>Zentrale Punkte offenTreffen von Putin und Witkoff endet nach f\u00fcnf Stunden<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Fuenf-Stunden-dauerte-das-Gespraech-von-Kremlchef-Wladimir-Putin-mit-den-US-Abgesandten.webp.webp\" alt=\"Fuenf-Stunden-dauerte-das-Gespraech-von-Kremlchef-Wladimir-Putin-mit-den-US-Abgesandten\"\/>Ende November war ein Friedensplan mit 28 Punkten publik geworden. (Foto: Kristina Kormilitsyna\/Sputnik, K)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Kreml-Chef Putin und US-Unterh\u00e4ndler Witkoff haben in Moskau mehrere Stunden \u00fcber ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt. \u00dcber die Gespr\u00e4che sei zwar Vertraulichkeit vereinbart worden. Putin-Berater Uschakow teilt aber mit: Eine Kompromissl\u00f6sung in der Territorialfrage sei nicht gefunden worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Ringen um ein m\u00f6gliches Ende des Ukraine-Kriegs hat Kremlchef Wladimir Putin etwa f\u00fcnf Stunden mit den US-Unterh\u00e4ndlern Steve Witkoff und Jared Kushner gesprochen. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass in Moskau. Im sozialen Netzwerk X nannte der russische Unterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew die Verhandlungen produktiv und f\u00fcgte das Emoji einer Friedenstaube hinzu. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Putins au\u00dfenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte, dass die Amerikaner nun US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber die Ergebnisse informieren wollten. Es sei vereinbart worden, die Verhandlungslinie nicht \u00f6ffentlich zu machen. Uschakow sprach von konstruktiven, inhaltsreichen und n\u00fctzlichen Unterredungen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Seiten seien nach den Gespr\u00e4chen nicht weiter von einem Frieden entfernt, aber auch nicht n\u00e4her an einer L\u00f6sung des Konflikts. Es gebe noch viel Arbeit, sagte Uschakow. So gebe es noch keinen Kompromiss zur Frage der von Russland geforderten Abtretung ukrainischer Gebiete. Putin fordert den gesamte Donbass, obwohl er Teile nicht kontrolliert. Kiew lehnte das stets ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bei dem Treffen ging es laut Uschakow auch um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA. &#8222;Es wurden die enormen Perspektiven f\u00fcr die zuk\u00fcnftige wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden L\u00e4nder diskutiert&#8220;, sagte Uschakow. Moskau hat vor allem ein Interesse an einer Aufhebung der scharfen Sanktionen der USA, die Russlands Wirtschaft des Landes zunehmend unter Druck setzen. Putin habe den US-Vertretern freundschaftliche, aber auch politische Signale f\u00fcr Trump mit auf den Weg gegeben. Konkreter wurde Uschakow nicht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Witkoff sei aus dem Kreml in die US-Botschaft in Moskau gefahren, berichteten russische Medien. F\u00fcr ihn war es in diesem Jahr das sechste Treffen mit Putin. Kushner, der Schwiegersohn Trumps, nahm erstmals an so einem Gespr\u00e4ch teil. Beide stehen f\u00fcr den Teil der US-Administration, die auf eine schnelle Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland setzen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der gegenw\u00e4rtige Stand des US-Friedensplans ist \u00f6ffentlich nicht bekannt. Ende November war ein Friedensplan mit 28 Punkten publik geworden. Er hat aber in den vergangenen Tagen \u00c4nderungen durchlaufen, weil f\u00fcr die Ukraine wie f\u00fcr die europ\u00e4ischen Staaten viele Vorschl\u00e4ge nicht annehmbar waren. Zuletzt hatten die USA und die Ukraine bilateral an dem Plan gearbeitet<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Putin hat seine Truppen vor mehr als dreieinhalb Jahren in der Ukraine einmarschieren lassen. Unmittelbar vor dem Treffen mit Witkoff drohte er mit scharfen Worten der Ukraine und ihren Unterst\u00fctzern in Europa. Wenn Europa k\u00e4mpfen wolle und damit beginne, sei Russland sofort dazu bereit, sagte er.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Putin kritisierte vor Journalisten die \u00c4nderungen, die auf Dr\u00e4ngen der Europ\u00e4er in Trumps urspr\u00fcnglichen 28-Punkte-Friedensplan aufgenommen wurden. Die Vorschl\u00e4ge Europas zielten darauf, den Friedensprozess zu blockieren, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge. Russland sei bereit, die Europ\u00e4er an Verhandlungen zu beteiligen. Dazu m\u00fcssten sie aber die Realit\u00e4ten auf dem Schlachtfeld in der Ukraine anerkennen. &#8222;Wir haben nicht vor, mit Europa zu k\u00e4mpfen, das habe ich schon 100 Mal gesagt. Aber wenn Europa wiederum k\u00e4mpfen will und anf\u00e4ngt, dann sind wir dazu sofort bereit&#8220;, sagte er. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die EU-Staaten haben mit Blick auf Trumps Plan mehrfach deutlich gemacht, dass sie eine gewaltsame Verschiebung von Grenzen in Europa nicht akzeptieren werden. Nur die Ukraine k\u00f6nne \u00fcber ihre Gebiete entscheiden. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um das Bild vom milit\u00e4risch \u00fcberlegenen Russland zu untermauern, hatte der Kreml am Montag verk\u00fcndet, die seit \u00fcber einem Jahr umk\u00e4mpfte Stadt Pokrowsk sei vollst\u00e4ndig erobert worden. Dies wurde vom ukrainischen Generalstab in Kiew dementiert. Auch Beobachter im US-Institut f\u00fcr Kriegsstudien (ISW) blieben zun\u00e4chst skeptisch. Dagegen blieben Putin und die Milit\u00e4rf\u00fchrung bei ihrer Darstellung. Der Kremlchef bot Journalisten an, sich selbst ein Bild von der Lage in Pokrowsk zu machen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach Angriffen auf russische Tanker und Schiffe, die russisch kontrollierte H\u00e4fen anlaufen, drohte Putin der Ukraine mit harten Reaktionen. &#8222;Wir weiten unsere Angriffe auf Hafenanlagen und Schiffe, die ukrainische H\u00e4fen anlaufen, aus&#8220;, k\u00fcndigte der Kremlchef an. Als \u00e4u\u00dferste Ma\u00dfnahme drohte er damit, die Ukraine vom Meer abzuschneiden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Putin bezeichnete die Angriffe in neutralen Gew\u00e4ssern als Piraterie und lastete sie direkt den ukrainischen Streitkr\u00e4ften an. &#8222;Wenn sich das fortsetzt, dann ziehen wir Gegenma\u00dfnahmen in Betracht gegen Schiffe aus L\u00e4ndern, die der Ukraine bei diesen Akten der Piraterie helfen&#8220;, sagte Putin. In den vergangenen Tagen waren zwei Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer mit Seedrohnen angegriffen worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trump kommentierte die Friedensgespr\u00e4che bei einer Sitzung seines Kabinetts in Washington. &#8222;Wie Sie wissen, haben wir ein Problem mit einem Krieg, das unsere Leute gerade mit Russland und der Ukraine zu l\u00f6sen versuchen&#8220;, sagte er und nutzte die Gelegenheit, seinen Kurswechsel in der Ukraine-Politik zu betonen: Die USA seien nicht mehr finanziell im Ukraine-Krieg engagiert. Sein Vorg\u00e4nger Joe Biden dagegen habe Milliarden Dollar &#8222;wie S\u00fc\u00dfigkeiten&#8220; verteilt. &#8222;Ich verschenke nichts&#8220;, sagte Trump. Nun kauften die Europ\u00e4er Waffen in den USA, um sie an die Ukraine weiterzugeben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj besuchte unterdessen Irland. Er warte auf die Ergebnisse der russisch-amerikanischen Gespr\u00e4che in Moskau und sei auf alles vorbereitet, sagte er laut \u00dcbersetzer in Dublin. Sollte es die Chance f\u00fcr eine schnelle, umfassende L\u00f6sung geben, werde auf h\u00f6chster Ebene weiterverhandelt. Auch auf ein Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump sei er vorbereitet. Der Staatschef schloss aber nicht aus, dass kein Durchbruch erzielt werde. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Selenskyj wiederholte die Forderung nach Sicherheitsgarantien f\u00fcr einen langen Zeitraum. \u00abWir m\u00fcssen den Krieg so beenden, dass Russland nicht innerhalb eines Jahres mit der dritten Invasion in zehn Jahren zur\u00fcckkehrt\u00bb, sagte er. &#8222;Sie haben ihr Ziel, unseren Staat zu besetzen, nicht erreicht.&#8220; Am Montag hatte Selenskyj Paris besucht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, jki\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zentrale Punkte offenTreffen von Putin und Witkoff endet nach f\u00fcnf StundenEnde November war ein Friedensplan mit 28 Punkten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":619053,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,13,14,15,16,4043,4044,850,307,12,14564,317,306],"class_list":{"0":"post-619052","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-russia","16":"tag-russian-federation","17":"tag-russische-foederation","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-steve-witkoff","21":"tag-ukraine","22":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115652522394974087","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=619052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619052\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/619053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=619052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=619052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=619052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}