{"id":619121,"date":"2025-12-02T23:59:25","date_gmt":"2025-12-02T23:59:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619121\/"},"modified":"2025-12-02T23:59:25","modified_gmt":"2025-12-02T23:59:25","slug":"wie-die-spiele-klimapositiv-werden-sollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619121\/","title":{"rendered":"Wie die Spiele klimapositiv werden sollen"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Viele Menschen hatten sich am vergangenen Freitag nicht auf den <strong>Hamburger Jungfernstieg <\/strong>verirrt. Nun waren die \u00e4u\u00dferen Bedingungen mit knapp sechs Grad Celsisus, etwas Nieselregen und leichtem Wind auch wenig einladend \u2013 und selbst der Weihnachtsmarkt hatte gerade erst seine Buden ge\u00f6ffnet, als neun Gleichgesinnte zusammenkamen, um gegen die Hamburger <strong>Olympia-Bewerbung<\/strong> zu protestieren. <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/sport\/article410550522\/hamburg-bund-olympia-gegner-demo.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/sport\/\" data-paid-status=\"default\" data-article-publish-date=\"1764176400\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aufgerufen hatte dazu der BUND Hamburg.<\/a><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">\u201e2015 haben die Hamburgerinnen und Hamburger bereits Nein zu Olympia gesagt. Zehn Jahre sp\u00e4ter zeigt sich, dass diese Entscheidung richtig war\u201c, sagte die Hamburger BUND-Vorsitzende Sabine Sommer am Freitag. \u201eHamburg verspricht aktuell eine nachhaltige Bewerbung mit weitgehender Nutzung vorhandener Sportst\u00e4tten.\u201c Viele Details seien aber noch unklar.<\/p>\n<p>Hamburger Olympia-Bewerbung: Spiele sollen \u201em\u00f6glichst klimapositiv\u201c sein<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Besonders kritisch sehe der BUND die \u201eabsehbaren Eingriffe in Hamburgs Gr\u00fcn- und Freifl\u00e4chen\u201c. Trotz der Versprechen w\u00fcrde Olympia umfangreiche Fl\u00e4cheninanspruchnahme erfordern \u2013 von zus\u00e4tzlichen Wettkampfst\u00e4tten \u00fcber Trainings- und Logistikfl\u00e4chen bis zu Infrastruktur f\u00fcr die olympischen Athletinnen und Athleten, hei\u00dft es von den Natursch\u00fctzern. \u201eOlympische Spiele k\u00f6nnen nicht klimaneutral sein\u201c, so Sommer.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Dabei will die Stadt sogar mehr als Klimaneutralit\u00e4t erreichen \u2013 die Spiele sollen \u201em\u00f6glichst klimapositiv\u201c sein, also mehr klimasch\u00e4dliche Emissionen aus Atmosph\u00e4re entfernen, als zus\u00e4tzlich in sie hineinzupusten. \u201eDas mit dem Volksentscheid beschlossene Ziel, dass Hamburg bis 2040 klimaneutral sein muss, und die Anforderungen des IOC f\u00fcr die klimapositive Ausrichtung der Spiele erg\u00e4nzen sich nach unserem Verst\u00e4ndnis hervorragend\u201c, sagt <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/sport\/article410354832\/hamburgs-mister-olympia-ein-mann-mit-ausdauer.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/sport\/\" data-paid-status=\"default\" data-article-publish-date=\"1762077600\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Steffen R\u00fclke, der Leiter des Hamburger Olympia-Projekts<\/a>. <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/410307802_1761472724_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[16\/9] md:aspect-[16\/9] lg:aspect-[16\/9] \" alt=\"Triathlet Steffen R\u00fclke (52) ist Chef des Hamburger Projekts f\u00fcr die Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele. \" title=\"Steffen R\u00fclke (52) verantwortet die Hamburger Olympiabewerbung.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>\n      Steffen R\u00fclke (52) verantwortet die Hamburger Olympiabewerbung.<br \/>\n      \u00a9 Witters | Valeria Witters\n    <\/p>\n<p>  Olympia soll Innovationen in Hamburg beschleunigen <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Auch der Bef\u00fcrchtung, allein f\u00fcr Olympia w\u00fcrden neue Sportst\u00e4tten errichtet werden, hatte sein Team schon mehrfach widersprochen. \u201eKeine Neubauten, die nur f\u00fcr Olympia entstehen w\u00fcrden\u201c, verspricht das Bewerbungskonzept \u201eHamburg+\u201c. Vielmehr soll mit tempor\u00e4ren Sportst\u00e4tten gearbeitet werden, die wiederverwendet und abgebaut werden k\u00f6nnen. 78 Prozent der Anlagen best\u00fcnden bereits oder w\u00fcrden nur tempor\u00e4r aufgebaut.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">\u201eDie Spiele k\u00f6nnen als Beschleuniger f\u00fcr Fortschritt sowie Innovation wirken. Sie k\u00f6nnen damit auch zur Klimaneutralit\u00e4t 2040 beitragen. Kein anderes Event hat diesen Effekt\u201c, ist R\u00fclke \u00fcberzeugt. \u201eHamburg ist f\u00fcr uns der perfekte Ort, um neue Ma\u00dfst\u00e4be in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen.\u201c<\/p>\n<p>Olympia: Hamburg als \u201ebarriere\u00e4rmsten Metropole Deutschlands\u201c?<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Dazu geh\u00f6re auch die soziale Komponente. Der Ausbau der Barrierefreiheit, F\u00f6rderung des Schulsports und inklusive Sportangebote in den Schulen sollen durch Olympia m\u00f6glich werden. Der barrierefreie Ausbau der U- und S-Bahnh\u00f6fe befindet sich ohnehin schon kurz vor dem Abschluss, bis Ende kommenden Jahres sollen bis auf drei Haltestellen alle ausgebaut sein. Hamburg soll durch die Spiele zur \u201ebarriere\u00e4rmsten Metropole Deutschlands\u201c werden.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Ein besonderes Anliegen sind den Natursch\u00fctzern derweil die Harburger Berge, wo die Mountainbike-Wettk\u00e4mpfe stattfinden k\u00f6nnten: \u201eDie Harburger Berge sind Naherholungsgebiet, Wasserschutzzone und wertvoller Lebensraum f\u00fcr seltene Arten\u201c, erkl\u00e4rte Sommer. \u201eNoch ist unklar, wo genau Strecken, Trib\u00fcnen und Zufahrten entstehen oder ob daf\u00fcr Fl\u00e4chen gerodet werden sollen, aber wir bef\u00fcrchten, dass es so kommen wird.\u201c<\/p>\n<p>  Olympia-Initiatoren stellen klar: \u201eKeine Trib\u00fcnen in den Harburger Bergen\u201c<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das Olympia-Projekt stellt auf Abendblatt-Nachfrage klar: \u201eWir wollen, d\u00fcrfen und werden keine Trib\u00fcnen in den Harburger Bergen bauen und werden daf\u00fcr konzeptionell auch keine Genehmigungen erhalten, die in irgendeiner Weise dort die Natur angreifen.\u201c Nachhaltigkeit sei ohnehin inzwischen \u201eeine verbindliche Vorgabe\u201c des Internationalen Olympischen Komitees, was sich in \u201edetaillierten Nachhaltigkeitsvorgaben\u201c im Gastgeberstadt-Vertrag widerspiegele. <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Man habe den BUND au\u00dferdem eingeladen, sich auszutauschen und \u201eIdeen und Anregungen mit ins Konzept flie\u00dfen zu lassen\u201c. Vielleicht trifft man sich daf\u00fcr ja auf einen Gl\u00fchwein auf dem Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Menschen hatten sich am vergangenen Freitag nicht auf den Hamburger Jungfernstieg verirrt. Nun waren die \u00e4u\u00dferen Bedingungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":619122,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-619121","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115652698734930610","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=619121"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619121\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/619122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=619121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=619121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=619121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}