{"id":619339,"date":"2025-12-03T02:20:29","date_gmt":"2025-12-03T02:20:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619339\/"},"modified":"2025-12-03T02:20:29","modified_gmt":"2025-12-03T02:20:29","slug":"trump-bestaetigt-telefonat-mit-praesident-maduro-in-venezuela-dw-01-12-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619339\/","title":{"rendered":"Trump best\u00e4tigt Telefonat mit Pr\u00e4sident Maduro in Venezuela \u2013 DW \u2013 01.12.2025"},"content":{"rendered":"<p>Inmitten der angespannten Lage zwischen den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela\/t-17477267\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Venezuela<\/a> hat US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> nach eigenen Angaben mit dem venezolanischen Pr\u00e4sidenten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nicol\u00e1s-maduro\/t-47264148\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nicol\u00e1s Maduro<\/a> telefoniert. Das best\u00e4tigte Trump am Sonntag gegen\u00fcber Journalisten an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One.<\/p>\n<p>Details zu seinem Telefonat mit Maduro gab Trump nicht preis. Auf Nachfragen von Journalisten zu Berichten dar\u00fcber, dass ein m\u00f6gliches Treffen der Staatschefs oder Bedingungen einer Amnestie f\u00fcr Maduro besprochen worden seien, antwortete er lediglich: &#8222;Ich w\u00fcrde nicht sagen, dass es gut oder schlecht gelaufen ist. Es war ein Telefonat.&#8220;<\/p>\n<p>Staatschef Maduro bat unterdessen die Organisation erd\u00f6lexportierender L\u00e4nder (<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/opec\/t-17284448\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OPEC<\/a>), der Venezuela angeh\u00f6rt, um Hilfe. In einem Brief an die OPEC dr\u00e4ngte Maduro die Mitgliedstaaten, &#8222;diese Aggression aufzuhalten, die mit immer mehr Kraft vorbereitet wird&#8220;. Washington versuche, &#8222;sich mithilfe milit\u00e4rischer Gewalt Venezuelas riesige \u00d6lreserven, die gr\u00f6\u00dften der Welt, anzueignen&#8220;, schrieb Maduro weiter. Die Stabilit\u00e4t der venezolanischen \u00d6lproduktion und des internationalen Erd\u00f6lmarkts seien dadurch gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74871307\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74871307_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Venezuelas Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro spricht in ein Mikrofon und zeigt mit seiner linken Hand nach vorne\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Venezuelas Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro im November 2025Bild: Pedro Mattey\/Anadolu Agency\/IMAGO<\/p>\n<p>Der OPEC geh\u00f6ren zw\u00f6lf L\u00e4nder an, darunter neben Venezuela\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/saudi-arabien\/t-17289946\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Saudi-Arabien<\/a>, der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/irak\/t-17281606\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Irak<\/a> und die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-arabische-emirate\/t-18456843\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinigten Arabischen Emirate<\/a>. Maduro richtete den Brief auch an das erweiterte Kartell OPEC+, in dem weitere bedeutende F\u00f6rderstaaten wie <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> vertreten sind.<\/p>\n<p>USA bieten Maduro Flucht an<\/p>\n<p>Am Samstag hatten die seit Wochen anhaltenden <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/us-aktion-southern-spear\/t-74740972\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spannungen zwischen Washington und Caracas<\/a> einen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt erreicht, als Trump den Luftraum \u00fcber dem s\u00fcdamerikanischen Land f\u00fcr &#8222;geschlossen&#8220; erkl\u00e4rte.\u00a0<\/p>\n<p>Der republikanische US-Senator Markwayne Mullin gab zudem bekannt, Washington habe dem venezolanischen Pr\u00e4sidenten Maduro die Chance zum Verlassen seines Landes gegeben. &#8222;\u00dcbrigens, wir haben Maduro die M\u00f6glichkeit gegeben, zu gehen&#8220;, sagte der Senator aus dem US-Bundesstaat Oklahoma dem US-Sender CNN. &#8222;Wir haben gesagt, er k\u00f6nne nach Russland oder in ein anderes Land gehen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>USA versus Venezuela: Was hat Trump in der Karibik vor?<video id=\"video-74603390\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"74603390\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74630381_605.webp\" data-duration=\"02:46\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Auf die Frage, ob Trump plane, Venezuela anzugreifen, sagte Mullin: &#8222;Nein, er hat sehr deutlich gemacht, dass wir keine Truppen nach Venezuela entsenden werden.&#8220; Washington versuche mit seinem Vorgehen vielmehr, die eigenen K\u00fcsten zu sch\u00fctzen, betonte er.<\/p>\n<p>Debatte um Angriff auf angebliche Drogenbanden<\/p>\n<p>Trump \u00e4u\u00dferte sich auch zu US-Medienberichten \u00fcber ein Vorgehen der US-Armee gegen mutma\u00dfliche Drogenschmuggelboote. Demnach sollen bei einem ersten \u00f6ffentlich bekannten Angriff dieser Art am 2. September US-Soldaten \u00fcberlebende Bootsinsassen mit einem zweiten Angriff get\u00f6tet haben. Ein solches Vorgehen &#8222;habe\u00a0ich nicht gewollt&#8220;, sagte Trump.<\/p>\n<p>Die Tageszeitung &#8222;Washington Post&#8220; und der TV-Sender CNN berichteten, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth habe vor dem Einsatz angeordnet, alle an Bord des Bootes zu t\u00f6ten. Nach dem Raketenangriff klammerten sich laut &#8222;Washington Post&#8220; zwei \u00dcberlebende an das brennende Boot. Die Armee habe daraufhin erneut auf sie geschossen. Hegseth wies die Berichte als &#8222;Fake News&#8220; zur\u00fcck und versicherte, die Eins\u00e4tze in der Karibik seien &#8222;rechtm\u00e4\u00dfig &#8211; sowohl nach US- als auch nach internationalem Recht&#8220;.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73859946\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73859946_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Eine Luftaufnahme der US-Armee des angeblichen Drogenschmuggelboots\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Bilder der US-Armee zeigen das Boot vor dem Angriff vom 2. September 2025Bild: truthsocial.com\/@realDonaldTrump<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des venezolanischen Parlaments, Jorge Rodr\u00edguez, verurteilte den angeblichen Befehl Hegseths scharf. &#8222;Wenn es eine Kriegserkl\u00e4rung gegeben h\u00e4tte, w\u00fcrden wir von Kriegsverbrechen sprechen&#8220;, sagte er bei einem Treffen mit Familienangeh\u00f6rigen von bei den Angriffen get\u00f6teten Venezolanern. &#8222;Nachdem aber kein Krieg erkl\u00e4rt worden ist, kann das, was passiert ist, nur als Mord oder als au\u00dfergerichtliche Hinrichtungen beschrieben werden.&#8220;<\/p>\n<p>USA und EU erkennen Maduro nicht an<\/p>\n<p>Seit Wochen versch\u00e4rft US-Pr\u00e4sident Trump den Ton und das Vorgehen gegen\u00fcber dem s\u00fcdamerikanischen Land. Die USA haben zus\u00e4tzliche Soldaten in der Karibik zusammengezogen und den weltgr\u00f6\u00dften Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS Gerald R. Ford&#8220; aus dem Mittelmeerraum abgezogen und in die Region verlegt, begleitet von weiteren Kriegsschiffen und einem Langstreckenbomber. Nach Angaben Washingtons dient der Einsatz dem Kampf gegen Drogenschmuggler. Bei Angriffen auf angebliche Drogenboote seien bereits mehr als 80 Menschen get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Nach Angaben Maduros sollen die USA 15.000 Soldaten und 14 Kriegsschiffe in der Karibik zusammengezogen haben &#8211; Zahlen, die mit Berichten aus US-Medien \u00fcbereinstimmen. Zudem habe Trump verdeckte Operationen des Auslandsgeheimdienstes <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/cia\/t-17543131\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CIA<\/a> in Venezuela genehmigt.<\/p>\n<p>USA greifen mutma\u00dfliches venezolanisches Schmugglerschiff an<video id=\"video-73868984\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73868984\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73860300_605.webp\" data-duration=\"23:46\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Angesichts der zunehmenden Spannungen wurde zuletzt dar\u00fcber spekuliert, ob\u00a0ein Angriff auf Ziele in Venezuela bevorstehen k\u00f6nnte. Es gibt Mutma\u00dfungen, die US-Regierung k\u00f6nne einen Machtwechsel in Caracas anstreben.<\/p>\n<p>Die USA erkennen Maduro nicht als legitimen Pr\u00e4sidenten an &#8211; ebenso wie die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/europ\u00e4ische-union\/t-17281096\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Union<\/a>und zahlreiche lateinamerikanische Staaten, die das offizielle Ergebnis der von Betrugsvorw\u00fcrfen \u00fcberschatteten Pr\u00e4sidentenwahl 2024 anzweifeln. Washington wirft Venezuela zudem vor, t\u00f6dliche Drogen in die USA einzuschmuggeln, was die venezolanische Regierung zur\u00fcckweist.<\/p>\n<p>pgr\/se (rtr, afp, dpa)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss: 18:00\u00a0Uhr (MESZ) &#8211; dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inmitten der angespannten Lage zwischen den USA und Venezuela hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump nach eigenen Angaben mit dem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":619340,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-619339","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115653248661891458","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=619339"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619339\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/619340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=619339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=619339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=619339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}