{"id":619688,"date":"2025-12-03T05:54:12","date_gmt":"2025-12-03T05:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619688\/"},"modified":"2025-12-03T05:54:12","modified_gmt":"2025-12-03T05:54:12","slug":"planung-eines-wichtigen-neuen-hamburger-s-bahntunnels-stockt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619688\/","title":{"rendered":"Planung eines wichtigen neuen Hamburger S-Bahntunnels stockt"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich sollen schon bald mehr Z\u00fcge durch Hamburg fahren, doch die Strecken sind \u00fcberlastet. Ein neuer Tunnel f\u00fcr die S-Bahn sollte Entlastung bringen &#8211; doch das Projekt ist ins Stocken geraten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das Projekt eines neuen S-Bahntunnels zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und dem neuen Bahnhof Altona ist zum Stillstand gekommen. Der sogenannte Verbindungsbahnentlastungstunnel (VET) soll erm\u00f6glichen, dass auf der vielbefahrenen Verbindungsbahn \u00fcber Dammtor und Sternschanze zwei S-Bahngleise freiwerden und von Fern- und Regionalz\u00fcgen genutzt werden k\u00f6nnen. \u00abBeim VET sind derzeit keine Planungsfortschritte erkennbar\u00bb, erkl\u00e4rte der Senat auf eine Kleine Anfrage der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion.<\/p>\n<p>Eine angek\u00fcndigte Studie zum Eisenbahnknoten Hamburg habe das Bundesverkehrsministerium bislang nicht beauftragt. Auch die Finanzierung des Projekts sei unklar. Der Senat sieht den Bund in der Pflicht. \u00abEine Finanzierungszusage des Bundes erfolgte bisher nicht\u00bb, hie\u00df es. Zu den gesch\u00e4tzten Kosten wollte der Senat keine Angaben machen. Die Entlastung der Verbindungsbahn ist f\u00fcr den Ausbau des Deutschlandtakts wichtig.<\/p>\n<p>Vor gut zwei Jahren hatte sich der Senat f\u00fcr zwei Varianten einer m\u00f6glichen Streckenf\u00fchrung des S-Bahntunnels entschieden. Eine im M\u00e4rz 2023 vorgestellte Machbarkeitsstudie hatte ergeben, dass f\u00fcnf Streckenf\u00fchrungen m\u00f6glich seien. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Gr\u00fcne) hatte im vergangenen September angek\u00fcndigt, dass Hamburg den Bau der neuen U-Bahnlinie U5 vorantreiben werde. Eigentlich sollte dieses Projekt mit dem S-Bahntunnel kombiniert werden. \u00abDer Punkt ist \u00fcberschritten, mit dem wir den Verbindungsbahnentlastungstunnel und die U5 zusammen bauen k\u00f6nnen\u00bb, sagte der Senator.<\/p>\n<p>Bahnhofsbau verz\u00f6gert sich<\/p>\n<p>Der geplante Anschluss des Tunnels an den neuen Bahnhof Altona am Diebsteich hatte auch dort die Planungen durcheinandergebracht. Die Empfangshalle sollte m\u00f6glicherweise sp\u00e4ter als geplant gebaut werden. Inzwischen hat die Deutsche Bahn bekanntgegeben, dass der neue Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona seinen Betrieb voraussichtlich erst Ende 2029 aufnehmen wird, zwei Jahre sp\u00e4ter als urspr\u00fcnglich vorgesehen. Es gebe Komplikationen im Ablauf des Baus, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>Der neue Durchgangsbahnhof am Diebsteich soll den alten Kopfbahnhof Altona ersetzen. Die Bauarbeiten hatten im Juli 2021 begonnen.<\/p>\n<p>\u00abDer Stillstand bei der Planung des Verbindungsbahnentlastungstunnels (VET) ist symptomatisch f\u00fcr die Infrastrukturpolitik des rot-gr\u00fcnen Senats\u00bb, erkl\u00e4rte CDU-Fraktionschef Dennis Thering. Es sei unverst\u00e4ndlich, dass der Senat sich noch nicht f\u00fcr eine Vorzugsvariante entschieden habe und die Finanzierung und die Beauftragung entscheidender Studien auf sich warten lie\u00dfen.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich sollen schon bald mehr Z\u00fcge durch Hamburg fahren, doch die Strecken sind \u00fcberlastet. 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