{"id":619856,"date":"2025-12-03T07:29:10","date_gmt":"2025-12-03T07:29:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619856\/"},"modified":"2025-12-03T07:29:10","modified_gmt":"2025-12-03T07:29:10","slug":"grippevariante-subclade-k-breitet-sich-in-japan-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/619856\/","title":{"rendered":"Grippevariante Subclade K breitet sich in Japan aus"},"content":{"rendered":"<p>Japan erlebt in diesem Jahr einen ungew\u00f6hnlich fr\u00fchen Beginn der Grippesaison, nach Angaben des Japan Institute for Health Security breitet <a href=\"https:\/\/sumikai.com\/nachrichten-aus-japan\/gesundheit-wissenschaft\/japan-verzeichnet-ungewoehnlich-fruehen-beginn-der-grippewelle-364155\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sich seit September <\/a>eine neue Variante des Influenza-A-Virus aus. Die Variante Subclade K wurde in fast allen untersuchten Proben nachgewiesen und wird f\u00fcr den fr\u00fchen Beginn der Saison verantwortlich gemacht.<\/p>\n<p>Der saisonale H\u00f6hepunkt wird \u00fcblicherweise erst im Januar erreicht, doch die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass der starke Anstieg bereits jetzt begonnen hat.<\/p>\n<p>Subclade K bei 96 Prozent aller Patienten nachgewiesen<\/p>\n<p>Das Japan Institute for Health Security hat seit September 23 Grippe-Proben analysiert. In 22 F\u00e4llen lag eine Infektion mit der neuen Variante Subclade K vor. Das entspricht etwa 96 Prozent der untersuchten Patienten. Laut Institut verursacht die Variante jedoch keine schwereren Verl\u00e4ufe als andere Influenza-A-St\u00e4mme. Auch Hinweise auf eine erh\u00f6hte \u00dcbertragbarkeit gibt es bisher nicht.<\/p>\n<p>Das Institut betont, dass mit den steigenden Fallzahlen auch die Zahl schwerer Verl\u00e4ufe zunimmt. Je mehr Menschen gleichzeitig erkranken, desto mehr Patientinnen und Patienten ben\u00f6tigen eine station\u00e4re Behandlung. Das Institut geht deshalb davon aus, dass die hohen Fallzahlen in den kommenden Wochen weiter steigen werden.<\/p>\n<p>Fr\u00fchzeitige Grippe-Warnstufe in vielen Pr\u00e4fekturen<\/p>\n<p>Nach aktuellen Daten des Gesundheitsministeriums wurden in der Woche bis zum 23. November rund 196.895 Grippef\u00e4lle registriert. Die Zahlen basieren auf Meldungen von etwa 3.800 medizinischen Einrichtungen im Land. Im Durchschnitt kamen 51,12 Patienten auf eine Praxis. Die Warnschwelle liegt bei 30 F\u00e4llen und wurde damit deutlich \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Durchschnitt bei nur 2,36 Patienten pro Einrichtung. Die Differenz zeigt, wie fr\u00fch und wie stark die diesj\u00e4hrige Saison begonnen hat. W\u00e4hrend des H\u00f6hepunkts im Dezember des Vorjahres lag der Wert bei 64,39 Patienten pro Einrichtung.<\/p>\n<p>Insgesamt haben 39 Pr\u00e4fekturen eine Grippewarnung ausgegeben. Die h\u00f6chsten Fallzahlen wurden in der Tohoku-Region gemeldet.<\/p>\n<p>Beh\u00f6rden raten, Schutzma\u00dfnahmen einzuhalten<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden raten zu denselben Schutzma\u00dfnahmen wie in den Vorjahren. Dazu geh\u00f6ren gr\u00fcndliches H\u00e4ndewaschen, das Tragen einer Maske in Innenr\u00e4umen sowie der Verzicht auf soziale Kontakte bei Krankheitssymptomen. Diese Ma\u00dfnahmen sollen helfen, Infektionsketten zu unterbrechen und besonders gef\u00e4hrdete Gruppen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Influenza verl\u00e4uft in Japan saisonal und erreicht den H\u00f6hepunkt meist im Januar. Rund 90 Prozent der Infektionen betreffen Kinder und Erwachsene unter 59 Jahren. Dennoch entf\u00e4llt der Gro\u00dfteil der j\u00e4hrlichen Krankenhauseinweisungen auf Menschen \u00fcber 80 Jahre sowie auf Kinder unter 14 Jahren. Kinder in dieser Gruppe geh\u00f6ren auch zu den am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Personen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Japan erlebt in diesem Jahr einen ungew\u00f6hnlich fr\u00fchen Beginn der Grippesaison, nach Angaben des Japan Institute for Health&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":619857,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-619856","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115654463609272223","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=619856"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/619856\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/619857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=619856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=619856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=619856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}