{"id":62018,"date":"2025-04-26T05:37:09","date_gmt":"2025-04-26T05:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62018\/"},"modified":"2025-04-26T05:37:09","modified_gmt":"2025-04-26T05:37:09","slug":"angespannte-lage-berlin-verfehlt-wohnungsbauziel-2025-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/62018\/","title":{"rendered":"Angespannte Lage: Berlin verfehlt Wohnungsbauziel 2025 deutlich"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">In <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> werden in diesem Jahr wom\u00f6glich weniger neue Wohnungen fertig als zuletzt. \u00abIch glaube, wir k\u00f6nnen schon irgendwo bei 15.000 landen\u00bb, sagte Bausenator Christian Gaebler (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. \u00abAber es ist schwer berechenbar, weil das Ergebnis von unterschiedlichen Faktoren abh\u00e4ngt.\u00bb Unter anderem sei offen, ob einige gr\u00f6\u00dfere Projekte noch in diesem Jahr vollst\u00e4ndig fertig werden.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-04\/wohnungsbau-preise-verteuerung-deutschland-februar-2025\" data-ct-label=\"Bauwirtschaft: Baupreise f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude steigen um mehr als drei Prozent\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Bauwirtschaft:<br \/>\n                        Baupreise f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude steigen um mehr als drei Prozent<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-04\/wohnungsbau-hamburg-bahrenfeld-gerichts-stoppt-neubau\" data-ct-label=\"Wohnungsbau in Hamburg: Dichter als erlaubt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Wohnungsbau in Hamburg:<br \/>\n                        Dichter als erlaubt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-04\/wohnungsbau-wohnung-haus-statistik-genehmigung\" data-ct-label=\"Wohnungsbau: Im Februar wieder weniger Baugenehmigungen f\u00fcr Wohnungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Wohnungsbau:<br \/>\n                        Im Februar wieder weniger Baugenehmigungen f\u00fcr Wohnungen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abMein Ziel ist schon, dass wir nicht stark unter dem Vorjahr liegen\u00bb, so Gaebler. \u00abAber die endg\u00fcltigen Zahlen f\u00fcr 2024 kennen wir auch noch nicht. Das sind bislang noch Prognosen.\u00bb Diesen Prognosen zufolge wurde f\u00fcr 2024 mit rund 15.000 fertiggestellten Wohnungen gerechnet &#8211; nach 17.300 und 16.000 in den Jahren davor.\n<\/p>\n<p>        Ziel von 20.000 Wohnungen noch nie erreicht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Koalitionsvertrag hatten CDU und <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a> vereinbart, dass angesichts der Mangelsituation j\u00e4hrlich bis zu 20.000 neue Wohnungen entstehen sollen. Obwohl die Marke absehbar auch 2025 gerissen wird, wertet Gaebler die Entwicklung beim Wohnungsbau positiv.\u00a0\n<\/p>\n<p>                \u00abPolitik und Bauwirtschaft haben nicht versagt\u00bb        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In den vergangenen drei Jahren seien zusammen fast 50.000 Wohnungen entstanden. \u00abDas bedeutet f\u00fcr 100.000 Menschen ein neues Zuhause\u00bb, sagte er. Und zumindest sei es gelungen, in etwa den Zuzug nach Berlin auszugleichen &#8211; wenn auch nicht den Nachholbedarf an neuem Wohnraum, um den aktuellen Wohnungsmarkt zu entspannen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abInsofern verstehe ich, dass die Leute immer sagen, das k\u00f6nnte noch mehr sein. Das sage ich ja auch\u00bb, so Gaebler. \u00abAber so zu tun, als ob Politik und Bauwirtschaft hier versagt haben, stimmt halt auch nicht. Weil 50.000 neue Wohnungen sind 50.000 Wohnungen.\u00bb\n<\/p>\n<p>        Schwierige Rahmenbedingungen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zuletzt waren die Preise im Wohnungsbau stark gestiegen, hinzu kommt Material- und Fachkr\u00e4ftemangel. In der Folge tun sich Investoren immer schwerer, \u00fcberhaupt noch neue Bauprojekte anzugehen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein weiterer Indikator f\u00fcr die Entwicklung sind die Baugenehmigungen. Die Zahl der genehmigten Wohnungen sank im Vorjahr in Berlin laut Statistikamt von rund 15.900 auf 9.800 Wohnungen, was einem R\u00fcckgang von 38,5 Prozent entspricht. Der sogenannte Bau\u00fcberhang jedoch, also bereits genehmigte, aber teils noch nicht begonnene Projekte, liegt bei knapp 59.000 Wohnungen.\u00a0\n<\/p>\n<p>                        K\u00f6nnen kommunale Gesellschaften mehr bauen?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gaebler zufolge \u00fcberlegt der Senat vor diesem Hintergrund, die landeseigenen Wohnungsunternehmen noch st\u00e4rker als bisher schon in die Pflicht zu nehmen. \u00abJa, wir wollen, dass die Landeseigenen mehr machen\u00bb, sagte er. Man schreibe derzeit mit den kommunalen Gesellschaften deren Bauplanungen &#8211; die sogenannte Roadmap &#8211; fort. Dabei gehe es darum, \u00abeben auch noch mal Steigerungen einzubauen\u00bb.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach derzeitiger Planung wollen die sechs kommunalen Firmen Degewo, Gesobau, Gewobag, Stadt und Land, Howoge und WBM 2025 und 2026 rund 12.000 Wohnungen fertigstellen, 2027 dann weitere 3.500. Gaebler verwies darauf, dass sie bereits dabei seien, auch in Kooperationen mit privaten Investoren, weitere Projekte anzugehen und zu entwickeln. \u00abWie wir das finanziell noch unterst\u00fctzen \u00fcber die Wohnungsbauf\u00f6rderung hinaus, die ja schon wichtig ist im Moment, ist ein Punkt\u00bb, so der Senator.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Blick auf die Kosten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abTrotzdem muss ich am Ende sagen, wenn ich aktuell aufgrund der Marktsituation Baupreise habe, zu denen ich nicht vermieten kann, kann ich das auch nicht dauerhaft subventionieren\u00bb, f\u00fcgte er hinzu. \u00abDeswegen gucken wir, wie k\u00f6nnen wir Kosten verringern, indem wir Verwaltungs- und Genehmigungsprozesse vereinfachen und Auflagen reduzieren. Stichwort: Schneller-Bauen-Gesetz.\u00bb Ein Abspecken bei bestimmten Normen und Vorgaben bautechnischer Art w\u00fcrde sowohl den landeseigenen als auch privaten Firmen helfen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250426-930-468160\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Berlin werden in diesem Jahr wom\u00f6glich weniger neue Wohnungen fertig als zuletzt. \u00abIch glaube, wir k\u00f6nnen schon&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":62019,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,28178,296,1937,31,12495,2520,29,30,1215,1940,15,1938,184,28177],"class_list":{"0":"post-62018","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-angespannte-lage","11":"tag-berlin","12":"tag-berlin-news","13":"tag-cdu","14":"tag-christian-gaebler","15":"tag-deutsche-presse-agentur","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-koalitionsvertrag","19":"tag-nachrichten-aus-berlin","20":"tag-news","21":"tag-news-aus-berlin","22":"tag-spd","23":"tag-wohnungsbauziel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114402652517282824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62018"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62018\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62019"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}