{"id":621027,"date":"2025-12-03T19:26:13","date_gmt":"2025-12-03T19:26:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621027\/"},"modified":"2025-12-03T19:26:13","modified_gmt":"2025-12-03T19:26:13","slug":"krankenkassen-legen-sparpaket-in-milliardenhoehe-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621027\/","title":{"rendered":"Krankenkassen legen Sparpaket in Milliardenh\u00f6he vor"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/pfleger-patient-100.jpg\" alt=\"Ein Pfleger geht mit einem Patienten \u00fcber einen Krankenhausflur. \" title=\"Ein Pfleger geht mit einem Patienten \u00fcber einen Krankenhausflur.  | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 03.12.2025 17:15 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Seit Jahren w\u00e4chst der finanzielle Druck auf die gesetzlichen Krankenkassen. Ihr Spitzenverband macht nun Vorschl\u00e4ge f\u00fcr milliardenschwere Einsparungen &#8211; bei Krankenh\u00e4usern, niedergelassenen \u00c4rzten und der Pharmaindustrie.  <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein Sparpaket in Milliardenh\u00f6he vorgeschlagen, um den erwarteten starken Anstieg der Beitr\u00e4ge abzubremsen.\u00a0Das 77-seitige Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, sieht ein ganzes B\u00fcndel von Einzelma\u00dfnahmen vor. Zuvor hatten die <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/gesundheitsreform-krankenkassen-praesentieren-50-milliarden-sparpaket-52B7O7QU2NAYZHXKBKPZV7XXIE.html\" title=\"RND Krankenkassen Sparpaket\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichtet.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ohne umfassende Einsparungen w\u00fcrde der durchschnittliche Kassenbeitrag von aktuell 17,5 Prozent auf bis zu 19,1 Prozent im Jahr 2030 und 22,7 Prozent im Jahr 2040 ansteigen. Das geht aus einer Stellungnahme des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen an die vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzte Reformkommission hervor.<\/p>\n<p>    Bis zu 50 Milliarden Euro Einsparungen?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Von den Kliniken \u00fcber die Pharmaindustrie bis zu der niedergelassenen \u00c4rzteschaft m\u00fcssen nun alle einen fairen Beitrag leisten, damit die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nicht l\u00e4nger unter immer weiter steigenden Krankenkassenbeitr\u00e4gen leiden m\u00fcssen&#8220;, erkl\u00e4rte Oliver Blatt, der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        GKV-Vorsitzender Blatt fordert einen &#8222;fairen Beitrag&#8220; von allen in der Branche.\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Gesamtsumme der Einsparungen wollte der GKV-Spitzenverband nicht beziffern &#8211; diese Summe h\u00e4nge davon ab, wann die Ma\u00dfnahmen kommen sollten und wie schnell dann deren Wirkung eintrete, erkl\u00e4rte der Verband. Die RND-Zeitungen sprachen von einem Einsparvolumen von etwa 50 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>    Pflege-Ausgaben sollen gedeckelt werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gespart werden soll nach Vorstellung des GKV-Spitzenverbands bei den Krankenh\u00e4usern, den niedergelassenen \u00c4rzten und der Pharmaindustrie. Bei der Finanzierung der Krankenh\u00e4user fordert der Verband unter anderem, die derzeit unbegrenzten Ausgaben f\u00fcr die Pflege in den Kliniken wieder zu deckeln. Auch die j\u00e4hrlichen Tarifsteigerungen sollen nicht mehr eins zu eins an die Kassen durchgereicht werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei den niedergelassenen \u00c4rzten schl\u00e4gt der Kassenverband vor, die vor einigen Jahren eingef\u00fchrten Zusatzhonorare f\u00fcr eine schnellere Terminvergabe zu kappen. Zudem sollen die Budgets f\u00fcr Haus- und Kinder\u00e4rzte wieder gedeckelt werden. Bei den Arzneimitteln wollen die Kassen die Preisregulierung versch\u00e4rfen und den Zwangsrabatt der Pharmaindustrie an die Krankenversicherung erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>    Bund soll Ausgaben f\u00fcr B\u00fcrgergeldempf\u00e4nger tragen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein gro\u00dfes Entlastungspotenzial sieht der Verband im Bundeshaushalt: Der Bund m\u00fcsse die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/krankenkassen-buergergeldbezieher-klage-milliardenkosten-100.html\" title=\"Kosten f\u00fcr B\u00fcrgergeldbezieher: Krankenkassen verklagen Bund\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kosten f\u00fcr die Versicherung von B\u00fcrgergeldbeziehern<\/a> vollst\u00e4ndig \u00fcbernehmen, fordern die Kassen. 2022 habe hier die Deckungsl\u00fccke bei 9,2 Milliarden Euro gelegen, die von den gesetzlich Versicherten getragen werden musste. Diese Ausgaben h\u00e4tten zu einer &#8222;stetigen Lastverschiebung vom Staat zu den Beitragszahlenden&#8220; gef\u00fchrt, hei\u00dft es in der Stellungnahme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine der generellen Ursachen f\u00fcr die schlechte Finanzlage sieht der Verband in den Vorgaben der Politik: Diese habe in den vergangenen Jahren &#8222;Entscheidungen vermehrt fern der gelebten Praxis getroffen&#8220;, kritisiert der Verband in der Stellungnahme. Dabei seien &#8222;die Interessen der Versicherten und Beitragszahlenden mehr und mehr aus dem Blick geraten&#8220;.<\/p>\n<p>    &#8222;Kein Einnahmen-, sondern Ausgabeproblem&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem&#8220;, erkl\u00e4rte der Vorstandsvorsitzende Blatt. &#8222;Es braucht nun mutige Reformen, bei denen wir gerne als Unterst\u00fctzer an der Seite der Politik stehen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte Kommission zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hatte im September ihre Arbeit aufgenommen. Das zehnk\u00f6pfige Gremium soll bis M\u00e4rz 2026 Ma\u00dfnahmen vorschlagen, mit denen die Finanzsituation und damit auch der Beitragssatz in der GKV stabilisiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.12.2025 17:15 Uhr Seit Jahren w\u00e4chst der finanzielle Druck auf die gesetzlichen Krankenkassen. 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