{"id":621071,"date":"2025-12-03T19:50:20","date_gmt":"2025-12-03T19:50:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621071\/"},"modified":"2025-12-03T19:50:20","modified_gmt":"2025-12-03T19:50:20","slug":"kommt-der-krieg-der-roboter-wie-bewaffnete-bodendrohnen-in-der-ukraine-eingesetzt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621071\/","title":{"rendered":"Kommt der Krieg der Roboter? Wie bewaffnete Bodendrohnen in der Ukraine eingesetzt werden"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der n\u00e4chste Schritt im Krieg der Zukunft beginnt in einer kleinen H\u00fctte nicht weit entfernt von Kramatorsk. In Richtung Osten, in Richtung Front. Eine kleine Siedlung wie unz\u00e4hlige andere. Meist verlassene, einst\u00f6ckige H\u00e4user reihen sich an einer lehmigen Stra\u00dfe. An ihrer Seite steht stets ein kleines Nebengeb\u00e4ude, eine Werkstatt oder H\u00fctte als Lagerplatz. In den verwilderten G\u00e4rten dahinter ragen die \u00c4ste kahler B\u00e4ume in den grauen Himmel, dahinter ziehen sich seit langem unbestellte Felder.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zwischen Werkstatt und Wohnhaus haben Andriy und sein Team Tarnnetze gespannt. Sie w\u00f6lben sich leicht. Darunter reihen sich Bodendrohnen oder Transport-Roboter. Je nachdem, wie man die Gef\u00e4hrte taufen will. Im Fachjargon hei\u00dfen sie UGVs: Unmanned Ground Vehicles, sprich \u201eunbemannte Bodenfahrzeuge\u201c. Manche stehen wie Panzer auf Ketten, andere auf wuchtigen R\u00e4dern. Gemeinsam haben sie den getrockneten Schlamm an den Seiten, vom letzten Einsatz im Kampfgebiet.\n  <\/p>\n<p>            \u00dcber den Stra\u00dfen sind Netztunnel gespannt, die vor Drohnen sch\u00fctzen sollen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das liegt keine 30 Kilometer entfernt. Das bedeutet mittlerweile keine sichere Entfernung mehr. Selbst in Kramatorsk schlugen schon die ersten Drohnen ein &#8211; und das liegt wenige Kilometer weiter westlich. Wer mit dem Auto auf der nahen Hauptstra\u00dfe Richtung des heftig umk\u00e4mpften Kostjantyniwka unterwegs ist, erlebt eine Fahrt unter Netztunneln, die vor Drohnen sch\u00fctzen sollen. Jede Radumdrehung Richtung Osten bedeutet eine Zunahme an Gefahr. Kostjantyniwka selbst versinkt immer mehr in Tr\u00fcmmern durch Gleitbomben-Angriffe, Artilleriebeschuss und Drohnen-Attacken. Es ist eine Todeszone, die w\u00e4chst und w\u00e4chst.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Andriy f\u00fchrt zu den UGVs, den unbemannten Bodenfahrzeugen. Es sind rund ein halbes Dutzend Gef\u00e4hrte. Zwei Katzen schleichen zwischen R\u00e4dern und Ketten umher. Andriy streichelt eines der Tiere, bevor er zur Erkl\u00e4rung ausholt: \u201eUnsere Bodendrohnen k\u00f6nnen die verschiedensten Aufgaben \u00fcbernehmen. Sie transportieren zum Beispiel ferngesteuert Munition und Lebensmittel direkt in die erste Linie. Oder sie bergen Verwundete und bringen sie in halbwegs sicheres Gebiet, dort \u00fcbernehmen dann die Sanit\u00e4ter.\u201c\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/9b.jpg\" alt=\"Das Team macht die Drohnen f\u00fcr den Einsatz fertig.\" title=\"Das Team macht die Drohnen f\u00fcr den Einsatz fertig.\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Das Team macht die Drohnen f\u00fcr den Einsatz fertig.<br \/>\n    Foto: Till Mayer<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Das Team macht die Drohnen f\u00fcr den Einsatz fertig.<br \/>\n    Foto: Till Mayer<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eBei vielen Modellen k\u00f6nnen wir auch ein Maschinengewehr aufsetzen. R\u00fccken unsere Soldaten vor, decken sie mit Sperrfeuer die feindlichen Stellungen ein\u201c, erl\u00e4utert der 28-J\u00e4hrige. Dann f\u00fchrt er in der Werkstatt, in der die Maschinengewehre bereitliegen. Durch milchige Scheiben f\u00e4llt d\u00e4mmriges Licht auf den schwarzen Stahl. \u201e7,62 Millimeter. Das bedeutet eine gewisse Durchschlagskraft\u201c, betont Andriy, als er auf die wuchtigen Waffen aus Stahl deutet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Er ist trotz seines Rangs als einfacher Soldat der Chef eines Techniker-Teams, das die UGVs bereit f\u00fcr den Einsatz macht, aber auch ihre Einsatzf\u00e4higkeit testet. Die Bodendrohnen bahnen sich ihren Weg \u00fcber Feldwege, durch Schlamm und Waldst\u00fccke, und sie werden selbst Ziele der Kamikaze-Drohnen aus der Luft. \u201eWie Menschen, wie unsere Soldaten\u201c, vergleicht Andrij.\n  <\/p>\n<p>            Im offenen Gel\u00e4nde sind die K\u00e4mpfer den russischen Angriffen schutzlos ausgeliefert<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    An der Front steht den ukrainischen Verteidigern eine \u00dcbermacht entgegen. \u201eDie Bodendrohnen reduzieren in erster Linie nicht die notwendige Anzahl der Verteidiger, aber sie sch\u00fctzen deren Leben\u201c, erkl\u00e4rt der 28-J\u00e4hrige. Denn gerade bei Transporten im offenen Gel\u00e4nde sind die K\u00e4mpferinnen und K\u00e4mpfer den russischen Angriffen schutzlos ausgeliefert. Die Bodendrohnen helfen, Verluste zu verringern.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eEines Tages werden sie mehr k\u00f6nnen\u201c, sagt Andriy. Er arbeitete nach seinem Studium als IT-Spezialist. Dann machte er sein Hobby zum Beruf: \u201eIch hatte ein gutes Einkommen als Magier, als Herr der Karten\u201c, sagt Andriy lachend. Dann meldete er sich zur Armee. \u201eMein Bruder schied nach einer Verwundung aus dem Dienst aus. Jetzt bin ich an der Reihe, mein Land zu verteidigen. Das ist eine Familienehre\u201c, erkl\u00e4rt der junge Mann.\u00a0\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Andriy ist sich sicher, der Krieg der Roboter wird kommen. Im Internet hat er schon die monstr\u00f6sen Kampfroboter gesehen, die von Chinas KP stolz den Medien vorgef\u00fchrt werden. \u201eSchwer zu sagen, wie tauglich sie wirklich im Feld sind\u201c, meint er trocken. Wie die ganze <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schlagworte\/aa-ukraine-konflikt\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> lachte er, als in Russland ein KI-gesteuerter Roboter mit wackeligen Schritten \u00fcber die B\u00fchne lief. Nach einem zaghaften Winken das Gleichgewicht verlor und bei seiner Pr\u00e4sentation krachend auf dem Gesicht landete. \u201eDas hat gut getan, das zu sehen. Aber ja, die Russen werden aus ihren Fehlern lernen. Irgendwann werden sie KI-Roboter bauen, die unsere Menschen t\u00f6ten\u201c, prophezeit er.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u00dcber den K\u00f6pfen der Soldaten und Menschen in Frontn\u00e4he tobt ein unbarmherziger Kampf, wer in der Drohnen-Evolution einen Vorsprung gewinnt. Eine Zeitlang hatte Russland bei den kleinen Kamikaze-Drohnen das Moment. Drohnen, deren Steuerung \u00fcber Glasfiber-Kabel erfolgt, k\u00f6nnen durch St\u00f6rsender nicht abgefangen werden. Wie diejenigen, die \u00fcber Radiowellen gesteuert werden.\u00a0\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1b.jpg\" alt=\"Andriy bereitet Landdrohnen f\u00fcr den Fronteinsatz vor. Er und sein Team testen die unbemannten Bodenfahrzeuge dabei auf ihre Tauglichkeit.\u00a0\" title=\"Andriy bereitet Landdrohnen f\u00fcr den Fronteinsatz vor. Er und sein Team testen die unbemannten Bodenfahrzeuge dabei auf ihre Tauglichkeit.\u00a0\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Andriy bereitet Landdrohnen f\u00fcr den Fronteinsatz vor. Er und sein Team testen die unbemannten Bodenfahrzeuge dabei auf ihre Tauglichkeit.\u00a0<br \/>\n    Foto: Till Mayer<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Andriy bereitet Landdrohnen f\u00fcr den Fronteinsatz vor. Er und sein Team testen die unbemannten Bodenfahrzeuge dabei auf ihre Tauglichkeit.\u00a0<br \/>\n    Foto: Till Mayer<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eBei den Bodendrohnen haben wir jetzt einen Vorsprung. Wir steuern sie online. Sie k\u00f6nnen also nicht durch St\u00f6rsender abgefangen werden. Die Russen sind noch nicht so weit\u201c, erkl\u00e4rt Andrij. Mehr als 200 ukrainische Unternehmen entwickeln UGVs. \u201eWelche von ihnen bew\u00e4hren sich im Ernstfall? Welche von ihnen sind stabil genug gebaut, um in harter Gefechtsbedingung zu bestehen? Das sind wichtige Fragen\u201c, f\u00fchrt Andriy aus. Es geht darum, ob Ketten oder R\u00e4der der Vorteil sind. Um Radstand, Reichweiten und Zuverl\u00e4ssigkeit des Materials.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eSicherlich, K\u00fcnstliche Intelligenz wird in Zukunft eine Rolle spielen. Jetzt k\u00f6nnte der Schuss bei einem KI-UGV mit einem Maschinengewehr im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten losgehen\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eAus meiner Sicht ist es jetzt wichtig, zuverl\u00e4ssige, effektive und kosteng\u00fcnstige Bodendrohnen zu produzieren.\u201c Dann f\u00fchrt er \u00fcber einen Trampelpfad zum Nachbaranwesen. Dort kalibriert Dennis in einem Schuppen einen Router f\u00fcr die UGV-Steuerung. Sein Gesicht verschwindet hinter dem Rauch seiner Zigarette. Der 34-J\u00e4hrige raucht Kette.\n  <\/p>\n<p>            Die Bodendrohne erinnert an einen Igel<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Vor dem Schuppen l\u00f6tet ein anderer an einer Steuerung. Vier Soldaten sehen ihm zu. \u201eWir bilden hier auch aus. Die Jungen geh\u00f6ren nicht zu meiner Einheit\u201c, erkl\u00e4rt Andriy. Dann rumpelt eine Bodendrohne heran. Ein m\u00e4chtiger Kasten mit Antennen ist auf dem Gef\u00e4hrt angebracht. Damit erinnert die Bodendrohne an einen Igel. \u201eHier haben wir ein Ger\u00e4t, das sich noch in einer Experimentierphase befindet\u201c, stellt er vor. Der rollende Igel ist ein Sender, der russische Radiowellen-Signale st\u00f6ren soll, zum Beispiel die von Drohnen. \u201eDer St\u00f6rsender ist auf einer UGV-Plattform namens Wolya aufgebaut. Man kann auch eine Waffe darauf platzieren. Oder einfach Material damit bef\u00f6rdern. Sie ist die g\u00e4ngige ukrainische UGV-Plattform\u201c, so der 28-J\u00e4hrige.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/11.jpg\" alt=\"Die Landdrohne erinnert an einen Igel, sie dient als mobiler St\u00f6rsender.\" title=\"Die Landdrohne erinnert an einen Igel, sie dient als mobiler St\u00f6rsender.\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Die Landdrohne erinnert an einen Igel, sie dient als mobiler St\u00f6rsender.<br \/>\n    Foto: Till Mayer<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Die Landdrohne erinnert an einen Igel, sie dient als mobiler St\u00f6rsender.<br \/>\n    Foto: Till Mayer<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wolya hei\u00dft Wille. \u201eWolya macht sich gut. Sie ist kosteng\u00fcnstig, unter 10.000 Euro\u201c, erkl\u00e4rt er. Der Kostenfaktor sei wichtig. \u201eNehmen wir zum Beispiel eine deutsche Variante, die wir auch getestet haben. Hervorragende Ingenieurskunst, aber zu kompliziert und zu aufw\u00e4ndig. Gut f\u00fcr einen Anti-Terror-Einsatz im Flughafen. Aber im Donbas nicht gel\u00e4ndeg\u00e4ngig genug. Und mit rund 200.000 Euro einfach zu teuer\u201c, f\u00fchrt der 28-J\u00e4hrige aus. Der Soldat erinnert daran, dass Drohnen aus der Luft erfolgreich die Bodendrohnen angreifen. \u201eAuch deswegen brauchen wir einfache und in Massen produzierte UGVs.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dann f\u00fchrt er noch zu einer Bodendrohne, die als Pfadfinder dient. Klein und wendig und mit Heub\u00fcscheln getarnt. \u201eDie Drohne zeigt uns, was am Boden passiert. Was aus der Vogelperspektive der Aufkl\u00e4rungsdrohnen nicht zu sehen ist\u201c, f\u00fchrt der 28-J\u00e4hrige aus. Gerade die Nebel im November und Dezember sind f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung eine Herausforderung. \u201eWir sind mit unseren Truppen in der Unterzahl, Kamikaze-Drohnen helfen, das auszugleichen. Doch wie in Pokrowsk kann das eine dicke Nebelwand erschweren\u201c, f\u00fcgt Andriy hinzu. Dann kommt ein Anruf aus der Kommandozentrale, Andriy wird angefragt.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mittlerweile bricht die Dunkelheit herein. In ihrem Schutz schicken die Ukrainer ihre Bodendrohnen ins Kampfgebiet. Die Kommandozentrale befindet sich im nahen Kramatorsk. Ein schmuckloser, gro\u00dfer Raum mit einem halben Dutzend Gro\u00dfbildschirmen. Auf einem sieht man den Lichtpegel einer Bodendrohne, die kaum schneller als im Schritttempo \u00fcber Feldwege rattert. Geladen hat sie Munition und Lebensmittel. Zwei Stunden dauert die Fahrt. Dann sieht man im Lichtpegel eine kleine Kate, ein H\u00fctte, \u00e4hnlich der von Andriy. Eine T\u00fcr wird aufgerissen, zwei Soldaten laden im Eiltempo ab. Man sieht sie schemenhaft durch das Licht huschen. Dann steht ein Mann vor der Kamera und zeigt mit dem rechten Zeigefinger eine Drehung an. Die Drohne kann zur\u00fcckkehren. Sp\u00e4ter werden weitere Drohnen Verwundete von der Front evakuieren. \u201eUnsere Bodendrohnen retten Leben. Das ist ihre Hauptaufgabe. Es ist gut, daran mitzuarbeiten\u201c, erkl\u00e4rt Andrij nicht ohne Stolz. Vielleicht h\u00e4tte eine Bodendrohne seinen Bruder vor der schweren Verwundung bewahrt.\u00a0\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Till Mayer<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Drohne<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Ukraine<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der n\u00e4chste Schritt im Krieg der Zukunft beginnt in einer kleinen H\u00fctte nicht weit entfernt von Kramatorsk. 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