{"id":621155,"date":"2025-12-03T20:41:20","date_gmt":"2025-12-03T20:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621155\/"},"modified":"2025-12-03T20:41:20","modified_gmt":"2025-12-03T20:41:20","slug":"umbau-statt-neubau-wie-ad100-designerinnen-historische-haeuser-zeitgemaess-rennovieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621155\/","title":{"rendered":"Umbau statt Neubau \u2014 Wie AD100\u2011Designer:innen historische H\u00e4user zeitgem\u00e4\u00df rennovieren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Umbauen, renovieren, sanieren, restaurieren, oder wie man es beim BDA nennen w\u00fcrde: Das Bauen im Bestand ist ein ganz gro\u00dfes Thema, egal wohin man schaut.<\/strong><\/p>\n<p>Man kann damit alles richtig und viel falsch machen, man kann sich ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzen, sich \u00fcbernehmen, die Lust verlieren oder tiefe Zufriedenheit empfinden. Und nat\u00fcrlich gibt es dabei auch Moden. Wohin die Reise 2026 gehen k\u00f6nnte, zeigen diese Projekte von <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/ad100-2026\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AD 100<\/a>-Architektinnen und Designern. Sie stammen aus den letzten zw\u00f6lf Monaten, manche wurden schon ver\u00f6ffentlicht, die meisten aber nicht.<\/p>\n<p>Ein Trend zeichnet sich klar ab: Respekt vor dem Alten, Mut zum Neuen<\/p>\n<p>Ein Trend hat sich in den vergangenen Jahren bereits angedeutet, jetzt zeichnet es sich immer klarer ab: Die Besten ihres Fachs respektieren das Vorhandene, stellen Fragen, wie ein Haus, eine Wohnung im Original ausgesehen haben mag und rekonstruieren \u2013 oft mit sehr viel Aufwand \u2013 den urspr\u00fcnglichen Zustand wieder her. Gleichzeitig wissen sie, dass niemand in einem Museum leben m\u00f6chte: Zeitgen\u00f6ssische Kunst und aktuelles Design finden \u00fcberall ihren Platz, unabh\u00e4ngig vom Alter der Architektur, die sie umgibt.<\/p>\n<p>Ein Townhouse in Manhattan, eine ehemalige Kapelle in der Schweiz \u2013 9 Beispiele von AD100-Designer:innen<\/p>\n<p>Und ein Blick auf die Arbeiten der AD 100-Gestalter:innen zeigt auch, wie feinf\u00fchlig und geistreich man mit dem Bestehenden umgehen kann, sei es bei einem Townhouse in Manhattan, sei es bei der s\u00e4kularisierten Kapelle hoch oben in den <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/berghotel-alpenpanorama-winter-wochenendtrip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bergen<\/a> in der franz\u00f6sischen Schweiz, die Asa\u00ef und die Architekten von Gasser Siggen erweitert und eingerichtet haben. \u00dcberall in diesem winzigen Haus hinterlie\u00dfen sie versteckte oder auch nicht so versteckte Hinweise auf dessen fr\u00fcheres Leben \u2013 das k\u00f6nnte ein Weg sein, wie man auch in Zukunft mit dem baulichen Erbe umgeht.<\/p>\n<p>Atelier ST: Umbau eines alten Pferdestalls auf einem Gutshof<\/p>\n<p>Silvia Schellenberg-Thaut und Sebastian Thaut vom <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/holzhaus-berlin-wald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Atelier ST<\/a> haben lange \u00fcberlegt, was sie mit dem alten Gutshof machen sollten, auf dem schon Silvias Gro\u00dfmutter lebte. Dann stand fest: Es wird ein kleines Hotel \u2013 17 Zimmer, vier Gemeinschaftsr\u00e4ume, Sauna dort, wo Sachsen besonders sch\u00f6n ist, im Kohrener Land s\u00fcdlich von Leipzig. Als erstes wurde diesen Herbst der ehemalige Pferdestall fertig. K\u00fcnftig werden hier Tagungen, Workshops und Yoga-Sessions stattfinden. Bei der Sanierung achteten die beiden Architekt:innen darauf, den Stall in seiner Authentizit\u00e4t zu bewahren: Das Dach wurde neu gedeckt, die Fassade mit Holz verschalt, neu ist auch der Holzboden im Obergeschoss. Aber die alten Balken blieben, die Ziegelw\u00e4nde wurden, wenn \u00fcberhaupt, nur grob verputzt. Atelier ST verwendeten Materialien wie Hanfkalk und Lehmputz: Bei ihnen hei\u00dft less is more less but authentic.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Umbauen, renovieren, sanieren, restaurieren, oder wie man es beim BDA nennen w\u00fcrde: Das Bauen im Bestand ist ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":621156,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[2418,1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-621155","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-ad100","9":"tag-art-and-design","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-kunst-und-design","14":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115657577786707895","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/621155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=621155"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/621155\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/621156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=621155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=621155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=621155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}