{"id":621312,"date":"2025-12-03T22:12:14","date_gmt":"2025-12-03T22:12:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621312\/"},"modified":"2025-12-03T22:12:14","modified_gmt":"2025-12-03T22:12:14","slug":"forscher-finden-schwachstelle-in-unserer-dna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621312\/","title":{"rendered":"Forscher finden Schwachstelle in unserer DNA"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Wissenschaftler des Zentrums f\u00fcr Genomische Regulation in Barcelona haben bestimmte Bereiche im menschlichen Genom identifiziert, die offenbar besonders anf\u00e4llig f\u00fcr genetische Ver\u00e4nderungen sind. Diese Mutationen k\u00f6nnten vererbt werden und sind daher entscheidend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Genetik und Krankheiten.<\/p>\n<p>Die besonders empfindlichen Regionen liegen demnach am Anfang von Genen, den sogenannten Transkriptionsstartpunkten, an denen die Zelle die genetische Information abliest. Laut der im Fachjournal <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-025-66201-0\">Nature Communications<\/a> ver\u00f6ffentlichten Studie treten in diesem Bereich deutlich h\u00e4ufiger Ver\u00e4nderungen auf als zuf\u00e4llig zu erwarten w\u00e4re &#8211; etwa ein Drittel mehr Mutationen.<\/p>\n<p>Eltern k\u00f6nnten Mutationen vererben<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Viele der Mutationen entstehen demnach kurz nach der Befruchtung in den ersten Zellteilungen des Embryos. Dann seien die Gene besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Ver\u00e4nderungen. Sie treten als sogenannte Mosaik-Mutationen nur in einigen Zellen auf, nicht im gesamten K\u00f6rper. Dadurch blieben sie lange unentdeckt.<\/p>\n<p>Eltern k\u00f6nnen Mosaik-Mutationen in ihren Keimzellen tragen, ohne selbst Symptome zu zeigen. Vererbt ein Kind diese Mutation, kann sie in allen Zellen vorhanden sein und gesundheitliche Probleme verursachen. Es gebe laut Studie jedoch Hinweise, dass sch\u00e4dliche Mutationen \u00fcber Generationen durch nat\u00fcrliche Selektion verschwinden.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Forscher analysierten \u00fcber 200.000 Genome aus internationalen Datenbanken sowie Familienstudien zu Mosaik-Mutationen. Die Auswertung zeigte, dass viele Startpunkte von Genen mehr Mutationen aufweisen als erwartet &#8211; besonders bei Genen, die mit Krebs, Gehirnfunktionen oder abnormer Gliedma\u00dfenentwicklung in Verbindung stehen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Ergebnisse haben potenziell wichtige Konsequenzen f\u00fcr genetische Studien: Standardmethoden, die nur Mutationen betrachten, die bei einem Kind, aber nicht bei den Eltern auftreten, k\u00f6nnten demnach Mosaik-Mutationen \u00fcbersehen. Zudem m\u00fcssten m\u00f6glicherweise Forschungsmethoden und -modelle angepasst werden, um diese bislang versteckten Ver\u00e4nderungen besser zu erfassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wissenschaftler des Zentrums f\u00fcr Genomische Regulation in Barcelona haben bestimmte Bereiche im menschlichen Genom identifiziert, die offenbar besonders&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":621313,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-621312","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115657935935719682","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/621312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=621312"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/621312\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/621313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=621312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=621312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=621312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}