{"id":621662,"date":"2025-12-04T02:00:27","date_gmt":"2025-12-04T02:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621662\/"},"modified":"2025-12-04T02:00:27","modified_gmt":"2025-12-04T02:00:27","slug":"trumps-ukraineplan-sprengt-allianz-mit-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/621662\/","title":{"rendered":"Trumps Ukraineplan sprengt Allianz mit Europa"},"content":{"rendered":"<p>Bis vor wenigen Jahren hatten die USA und die europ\u00e4ischen M\u00e4chte eng zusammengearbeitet, um Russland einzukreisen und Osteuropa sowie gro\u00dfe Teile der ehemaligen Sowjetunion unter ihre Kontrolle zu bringen.<\/p>\n<p>Zwischen 1999 und 2004 hatte die NATO s\u00e4mtliche fr\u00fcheren Mitglieder des Warschauer Pakts sowie die ehemaligen baltischen Sowjetrepubliken geschluckt. Es folgten die Nachfolgestaaten Jugoslawiens sowie \u201ePartnerschaften\u201c mit den Ex\u2011Sowjetrepubliken Georgien, Moldau, Armenien, Aserbaidschan und Kasachstan. 2014 organisierten die USA und Europa gemeinsam einen Putsch in Kiew, um die Ukraine unter ihren Einfluss zu bringen, und provozierten damit den gegenw\u00e4rtigen Krieg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2d2eed28-d2ad-469a-9b11-d1aef3b1c31c\" style=\"max-height:100%\"\/>Unterh\u00e4ndler Steven Witkoff und Kirill Dmitrijew in Moskau, April 2025 [Photo by kremlin.ru \/ <a class=\"black-40 hover-black-60 no-underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\">CC BY 4.0<\/a>]<\/p>\n<p>Doch nun verschiebt sich die Achse der Auseinandersetzung. Die Rivalit\u00e4t zwischen den USA und Europa tritt zunehmend in den Vordergrund. Die R\u00e4uber streiten sich um die Beute. Trumps Bem\u00fchen, \u00fcber die K\u00f6pfe der Europ\u00e4er und der Ukraine hinweg einen Deal mit Putin abzuschlie\u00dfen, st\u00f6\u00dft in den europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten auf erbitterte Ablehnung.<\/p>\n<p>\u201eNun bezahlen die Europ\u00e4er den Preis daf\u00fcr, dass sie in den vergangenen Jahren nicht in milit\u00e4rische F\u00e4higkeiten investiert haben,\u201c erkl\u00e4rt Claudia Major vom German Marshall Fund, eine ma\u00dfgebliche Stimme der europ\u00e4ischen Au\u00dfenpolitik. \u201eDie Europ\u00e4er sitzen nicht mit am Tisch, weil sie \u2013 um Trump zu zitieren \u2013 keine Karten in der Hand haben.\u201c<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er unternehmen alles, um Trumps Ukrainepl\u00e4ne zu sabotieren. Bisher mit gewissem Erfolg. Das f\u00fcnfst\u00fcndige Treffen zwischen Trumps Emiss\u00e4r Steve Witkoff und Putin, das am Dienstag in Moskau stattfand, brachte kein Ergebnis. Die Europ\u00e4er hatten Witkoffs urspr\u00fcnglichen 28-Punkte-Plan in z\u00e4hen Verhandlungen soweit ver\u00e4ndert, dass er f\u00fcr Moskau nicht akzeptabel ist.<\/p>\n<p>Doch ihnen fehlen, in Majors Worten, \u201edie Karten\u201c, um den Krieg ohne US-Unterst\u00fctzung weiterzuf\u00fchren. Die USA fahren die Finanzierung der Ukraine zur\u00fcck und lassen gelieferte Waffen von Europa bezahlen. Das Selenskyj-Regime, auf das sich die Europ\u00e4er st\u00fctzen, versinkt im Sumpf eines Korruptionsskandals und ist aufgrund der wachsenden Opposition gegen den Krieg zunehmend unf\u00e4hig, das erforderliche Kanonenfutter zu rekrutieren. <\/p>\n<p>General Freuding, der neue Chef des deutschen Heeres, der vorher f\u00fcr die Koordination der Ukrainehilfen zust\u00e4ndig war, beklagte sich in The Atlantic, dass die Kommunikation mit den amerikanischen Milit\u00e4rs v\u00f6llig abgebrochen sei. Fr\u00fcher habe er sie \u201eTag und Nacht\u201c kontaktieren k\u00f6nnen. \u201eDu hast einen Feind, der an deine T\u00fcr klopft und gleichzeitig verlierst du einen guten Freund,\u201c sagte er. Mit dem Feind meinte er Russland und mit dem Freund die USA.<\/p>\n<p>Auch das unbegr\u00fcndete Fernblieben von US-Au\u00dfenminister Marco Rubio vom gestrigen, lange geplanten NATO-Treffen in Br\u00fcssel ist Ausdruck der wachsenden Spannungen zwischen Europa und den USA. Im Bem\u00fchen, die Ukraine milit\u00e4risch zu st\u00e4rken und die USA zu bes\u00e4nftigen, beschlossen die Au\u00dfenminister dort, die Waffenhilfe an die Ukraine aufzustocken und monatlich mindestens f\u00fcr eine Milliarde US-Dollar R\u00fcstungsg\u00fcter aus US-Produktion f\u00fcr die Ukraine zu kaufen.<\/p>\n<p>Der transatlantische Konflikt hat sich vor allem mit der zweiten Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps versch\u00e4rft. Trump und viele Republikaner halten die Konfrontation mit Russland seit langem f\u00fcr den falschen Krieg und wollen die amerikanische Milit\u00e4rmacht noch st\u00e4rker als bisher gegen China ausrichten.<\/p>\n<p>Doch die Spannungen in der NATO haben noch grundlegendere Ursachen. Das B\u00fcndnis zwischen den USA und Europa, den beiden gr\u00f6\u00dften imperialistischen Machtbl\u00f6cken, war stets eine historische Anomalie. Erst schwei\u00dfte sie der Kalte Krieg gegen die Sowjetunion zusammen, nach deren Aufl\u00f6sung war es die gemeinsame Expansion nach Osteuropa.<\/p>\n<p>Nun sprengen die globale Krise des Kapitalismus und der damit einhergehende erbitterte Kampf um Rohstoffe, M\u00e4rkte und Profite das B\u00fcndnis zwischen den beiden gr\u00f6\u00dften imperialistischen Machtbl\u00f6cken, die zusammen f\u00fcr 45 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung aufkommen. Trumps Strafz\u00f6lle gegen die EU sind ein anderer Ausdruck dieser Entwicklung.<\/p>\n<p>Der amerikanische Geostratege Zbigniew Brzezinski hatte bereits vor 30 Jahren in seinem Bestseller \u201eDie einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft\u201c erkl\u00e4rt, der Erhalt der amerikanischen Weltherrschaft h\u00e4nge davon ab, in Europa und Asien keine wirtschaftlich ebenb\u00fcrtige Macht aufkommen zu lassen. Damit waren nicht nur China und Japan, sondern auch Deutschland und die Europ\u00e4ische Union gemeint.<\/p>\n<p>Mit seinem Ukraineplan hat Trump den Mythos zerst\u00f6rt, es sei in diesem Krieg jemals um Freiheit, Demokratie, V\u00f6lkerrecht oder andere hehre Werte gegangen. Er verkn\u00fcpft ein Ende des Kriegs derart offen mit wirtschaftlicher Erpressung und den Gesch\u00e4ftsinteressen seines eigenen Familienclans, dass man selbst in der an Korruption reichen Geschichte des Kapitalismus nur schwer einen vergleichbaren Pr\u00e4zedezfall findet.<\/p>\n<p>Trump geht es nicht um Frieden. Selbst wenn der Krieg in der Ukraine eingestellt w\u00fcrde, w\u00e4re das nur der Auftakt zu einer neuen Runde im gewaltsamen Kampf um die imperialistische Neuaufteilung der Welt. Venezuela befindet sich bereits im Visier des US-Milit\u00e4rs, und China wird systematisch umzingelt.<\/p>\n<p>Das Wall Street Journal, das Trumps Ukrainekurs aus rechter Sicht kritisiert, hat unter dem Titel \u201eMake Money Not War: Trump\u2019s Real Plan for Peace in Ukraine\u201c einen ausf\u00fchrlichen Artikel \u00fcber die profitablen Pl\u00e4ne ver\u00f6ffentlicht, die Trumps Gesch\u00e4ftsfreund und Chefunterh\u00e4ndler Steve Witkoff und sein russischer Gegenpart Kirill Dmitrijew seit Monaten diskutieren. Auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, der schon als \u201eFriedensunterh\u00e4ndler\u201c im Nahen Osten Milliarden f\u00fcr seine Firmen absahnte, ist mit von der Partie.<\/p>\n<p>Die Pl\u00e4ne reichen von der gemeinsamen F\u00f6rderung von Gas, \u00d6l und seltenen Erden in der Arktis \u00fcber die Nutzung von 300 Milliarden Dollar eingefrorener russischer Zentralbankgelder f\u00fcr US-russische Investitionsprojekte, die R\u00fcckkehr von ExxonMobil und anderer US-Konzerne nach Russland bis zur Wiederinbetriebnahme der besch\u00e4digten Ostseepipeline Nord Stream und deren Verkauf an den Trump-nahen Investor Stephen P. Lynch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/north-30-jahre-krieg\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/19b71883-5de1-401a-8f7f-7226c4b24a37\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North<\/p>\n<p>30 Jahre Krieg: Amerikas Griff nach der Weltherrschaft 1990\u20132020<\/p>\n<p>Seit dem ersten Golfkrieg 1990\u20131991 f\u00fchren die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg.\u00a0Gest\u00fctzt auf ein marxistisches Verst\u00e4ndnis der Widerspr\u00fcche des US- und des Weltimperialismus analysiert David North die Milit\u00e4rinterventionen und geopolitischen Krisen der letzten 30 Jahre.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Deutschland, das erst auf den Bezug von preisg\u00fcnstigem russischem Erdgas verzichtete, nachdem die Pipeline von Saboteuren gesprengt worden war, k\u00f6nnte dann wieder russisches Erdgas kaufen \u2013 mit einem kr\u00e4ftigen Aufschlag an einen US-Zwischenh\u00e4ndler. Kein Wunder, dass europ\u00e4ische Interessenvertreter toben. Sie tun das nur deshalb nicht lauter, weil sie \u201ekeine Karten in der Hand haben\u201c und Trump nicht zus\u00e4tzlich reizen wollen.<\/p>\n<p>Der angestrebte Deal wirft auch ein Licht auf den Klassencharakter des Regimes von Putin. Der Interessenvertreter der russischen Oligarchen, die ihren Reichtum der Pl\u00fcnderung des gesellschaftlichen Eigentums der Sowjetunion verdanken, sitzt auf einem sozialen Pulverfass und kann sich nur durch verzweifelte Man\u00f6ver an der Macht halten. Seine Anbiederung an Trump, den Gangster und M\u00f6chtegern-Diktator im Wei\u00dfen Haus, gleicht einem Pakt mit dem Teufel, der unweigerlich auf Russland zur\u00fcckfallen wird.<\/p>\n<p>Putins Chefunterh\u00e4ndler Kirill Dmitrijew ist der Prototyp des skrupellosen Oligarchen, der Geld aus Krieg und Konflikten schl\u00e4gt und bei Bedarf die Seiten wechselt. Der 1975 in Kiew geborene Investmentbanker ist dem russischen Pr\u00e4sidenten durch eine enge Familien-Freundschaft mit Putins Tochter Katerina Tichonowa pers\u00f6nlich verbunden.<\/p>\n<p>Dmitrijew war als Sch\u00fcler in die USA gegangen, hatte in Stanford und Harvard \u00d6konomie studiert und anschlie\u00dfend f\u00fcr Goldman Sachs und McKinsey gearbeitet. 2000 kehrte er nach Russland zur\u00fcck und arbeitete lange f\u00fcr den ukrainischen Oligarchen Wiktor Pintschuk, den zweitreichsten Mann des Landes, der zum wichtigsten Geldgeber der antirussischen Orangen Revolution und der Maidan-Bewegung wurde. Pintschuk unterhielt auch enge Beziehungen zum Oligarchen Ihor Kolomojskyj, dem F\u00f6rderer des derzeitigen Pr\u00e4sidenten Selenskyj. Seinen jetzigen Posten als Leiter des staatlichen russischen Anlagefonds RDIF verdankte Dmitrijew 2011 der Empfehlung Pintschuks.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er sehen sich von Trump geprellt und sind deshalb w\u00fctend auf ihn. Sie haben 178 Milliarden Euro in den Ukrainekrieg investiert, um das Land zu kontrollieren und Russland zu unterwerfen. Und nun drohen sie, leer auszugehen und einem gest\u00e4rkten Russland gegen\u00fcberzustehen.<\/p>\n<p>Der bekannte Wirtschaftsjournalist Wolfgang M\u00fcnchau sieht sich \u201eam Vorabend der dem\u00fctigendsten Niederlage des modernen Europas\u201c. Er spottet \u00fcber die hilflosen Europ\u00e4er, die \u201eglauben, dass sie ihr Wohlergehen und ihren Einfluss durch Regulierung, Verfahren, Rechtsstaatlichkeit und internationale Institutionen sichern k\u00f6nnen\u201c. Die Europ\u00e4er tr\u00e4umten \u201evon einer Welt, in der niemand strategisch handelt,\u201d schreibt er. \u201eWie kein US-Pr\u00e4sident vor ihm deckt Trump die Selbstt\u00e4uschungen Europas, seinen Mangel an strategischem Denken und Handeln auf. Deshalb hassen ihn die Europ\u00e4er so sehr. Und das v\u00f6llig vergeblich.\u201c<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Gedanken h\u00f6rt und liest man \u00fcberall in Europas herrschenden Kreisen: \u201eMan muss es machen wie Trump. Weg mit Wohlfahrtstaat, Regeln, Rechtstaatlichkeit und internationalen Institutionen. Man muss strategisch denken und handeln \u2013 also Krieg f\u00fchren!\u201c Die europ\u00e4ischen Regierungen r\u00fcsten auf, verdoppeln und verdreifachen die Milit\u00e4rausgaben und laden die Kosten auf die Arbeiterklasse ab. Damit entziehen sie auch jedem sozialen Kompromiss die Grundlage und setzen heftige Klassenk\u00e4mpfe auf die Tagesordnung.<\/p>\n<p>Hier liegt die Antwort auf Krieg und Diktatur. Nur eine unabh\u00e4ngige Bewegung der internationalen Arbeiterklasse, die gegen den Kapitalismus und f\u00fcr den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft k\u00e4mpft, kann das Abgleiten in eine gesellschaftliche Katastrophe verhindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bis vor wenigen Jahren hatten die USA und die europ\u00e4ischen M\u00e4chte eng zusammengearbeitet, um Russland einzukreisen und Osteuropa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":621663,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,663,13,14,1159,15,12,317,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-621662","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-europa","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-nato","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine","17":"tag-united-states","18":"tag-united-states-of-america","19":"tag-us","20":"tag-usa","21":"tag-vereinigte-staaten","22":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115658832286786045","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/621662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=621662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/621662\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/621663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=621662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=621662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=621662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}