{"id":622098,"date":"2025-12-04T06:31:10","date_gmt":"2025-12-04T06:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622098\/"},"modified":"2025-12-04T06:31:10","modified_gmt":"2025-12-04T06:31:10","slug":"rot-kreuz-praesident-groehe-wir-sind-in-deutschland-nicht-ausreichend-vorbereitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/622098\/","title":{"rendered":"Rot-Kreuz-Pr\u00e4sident Gr\u00f6he: \u201eWir sind in Deutschland nicht ausreichend vorbereitet\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Gesundheitswesen muss digitaler werden. Sie sind 64 Jahre alt, wie steht es um Ihre Digitalkompetenz?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ich bin da wahrlich kein Fachmann, aber neugierig. Und ich lerne gerne dazu, manchmal auch unfreiwillig. Neulich habe ich einen eigenen Text versehentlich gel\u00f6scht, um dann feststellen zu k\u00f6nnen, dass das Diktat unmittelbar in den Laptop zu ganz brauchbaren Ergebnissen f\u00fchrt. Wenn ich eine pers\u00f6nliche Handschrift will, schreibe oder diktiere ich gerne selbst.<\/p>\n<p><strong>Wie wird Ihre Handschrift beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) aussehen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Hauptaufgabe ist klar: Wie stellen wir die gr\u00f6\u00dfte humanit\u00e4re Hilfsorganisation Deutschlands und einen Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in einer dramatisch ver\u00e4nderten Weltlage und angesichts knapper \u00f6ffentlicher Haushalte zukunftsfest auf? Die zu Recht ausgerufene Zeitenwende betrifft nicht nur die milit\u00e4rische Verteidigungsf\u00e4higkeit, sondern auch den Bev\u00f6lkerungsschutz, den wir ja auch bei \u00adNaturkatastrophen brauchen. Und beim Bev\u00f6lkerungsschutz sind wir in Deutschland nicht ausreichend vorbereitet. Dies zu \u00e4ndern, ist eine zentrale Herausforderung. Au\u00dferdem wird sich das DRK weiterhin in die Diskussion um die Zukunft unseres Sozialstaats einbringen. Ein leistungsf\u00e4higer Sozialstaat st\u00e4rkt das Gemeinwesen, auch als Wirtschaftsstandort. Zugleich darf die Wirtschaftskraft unseres Landes nicht \u00fcberfordert werden.<\/p>\n<p><strong>Wie kriegsbereit ist das DRK?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Kriegsbereit ist das falsche Wort. Aber jede Rotkreuz-Gesellschaft ist gleichzeitig freiwillige Hilfsgesellschaft der Beh\u00f6rden im humanit\u00e4ren Bereich, auch im bewaffneten Konflikt. Unsere Entstehung ist nicht zuf\u00e4llig mit der humanit\u00e4ren Hilfe in Kriegen verkn\u00fcpft. Wir sind bereit, aber auch erforderlich, um den Sanit\u00e4tsdienst der Bundeswehr im Konfliktfall zu unterst\u00fctzen. Wir brauchen aber eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den Streitkr\u00e4ften und dem DRK und den anderen anerkannten Hilfsorganisationen. Und so bitter es ist: Wir lernen auch von dem bewaffneten Konflikt in der Ukraine, wie wichtig etwa die Zusammenarbeit aller Akteure im Zivilschutz ist und welche Unterst\u00fctzung die Zivilbev\u00f6lkerung in einem langen Konflikt ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><strong>Wie gut ist unser Bev\u00f6lkerungsschutz?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Infrastruktur und die Ausstattung sind unzureichend. Ein konkretes Beispiel: Schon vor fast zehn Jahren hat die Politik versprochen, zehn mobile \u201eBetreuungsmodule\u201c bereitzustellen. Diese Einrichtungen k\u00f6nnen, wie kleine St\u00e4dte, 5000 Menschen unabh\u00e4ngig und selbst\u00e4ndig versorgen. Bisher ist nur ein einziges Modul ausfinanziert. Dabei sind die Kosten von 35 Millionen Euro je Einheit durchaus darstellbar. Es braucht den politischen Willen, das Notwendige zu tun. Wir haben diesen Willen. Daher errichten wir aus eigenen Mitteln in Luckenwalde das modernste Logistikzen\u00adtrum f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz Deutschlands. Aber auch der Staat muss liefern.<\/p>\n<p><strong>Was muss konkret passieren?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Kurzfristig braucht es ein Investitionsprogramm: f\u00fcr mobile Einrichtungen und auch f\u00fcr Strukturen in der Fl\u00e4che. Das DRK ben\u00f6tigt zeitnah Investitionen von rund 2,1 Milliarden Euro. Und danach j\u00e4hrlich eine weitere Milliarde Euro, zum Beispiel zur St\u00e4rkung des Bev\u00f6lkerungsschutzes, der hauptamtlichen Strukturen zur Unterst\u00fctzung des Ehrenamts und des Rettungsdienstes. Das fiele unter die Ausnahme von der Schuldenbremse f\u00fcr den Bev\u00f6lkerungsschutz. Klar ist doch: Ein bewaffneter Konflikt l\u00e4sst sich hoffentlich vermeiden. Aber die n\u00e4chsten Naturkatastrophen oder Pandemien kommen leider ganz bestimmt.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht es mit dem Personal aus?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wir brauchen alle Organisationen: DRK und die anderen anerkannten Hilfsorganisationen, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk. Der ehrenamtliche Einsatz f\u00fcr unsere Gesellschaft muss aber gleichbehandelt werden. Leider gibt es einen Flickenteppich bei der Freistellung f\u00fcr \u00dcbungen oder Weiterbildungen, aber auch f\u00fcr die Eins\u00e4tze selbst. Wir brauchen eine bundeseinheitliche Gleichstellung.<\/p>\n<p><strong>Wird die Wehrpflichtdebatte den Zivildienst zur\u00fcckbringen?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die sicherheitspolitische Lage spricht aus meiner Sicht daf\u00fcr, dass Verpflichtungen zunehmen werden. Dann wird es auch M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Wehrdienstverweigerer geben m\u00fcssen. Es ist ein Erfolg, nicht zuletzt des gemeinsamen Einsatzes aller Wohlfahrtsverb\u00e4nde, dass die Anschreiben an junge M\u00e4nner und Frauen zur Wehrerfassung auch Hinweise zu den Freiwilligendiensten enthalten werden. Die vielf\u00e4ltigen und bew\u00e4hrten Tr\u00e4ger solcher Dienste w\u00e4ren durchaus in der Lage, vielen jungen Menschen entsprechende Angebote zu machen. Das k\u00f6nnte auch den Bev\u00f6lkerungsschutz st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>Wie gut ist die Pandemievorbereitung?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wir haben aus Corona viel gelernt. Das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen braucht einen weiteren Digitalisierungsschub und eine umfangreichere Bevorratung. Die n\u00e4chste Pandemie kommt ganz sicher und kann doch ganz anders sein. Was aber vorbereitet werden kann, etwa im Hinblick auf Testverfahren oder die Kontaktverfolgung, sollte geschehen. Begr\u00fc\u00dfenswert ist daher, dass sich eine Enquetekommission im Bundestag mit den Lehren aus der Corona-Zeit besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><strong>Laut Koalitionsvertrag wird die humanit\u00e4re Hilfe gest\u00e4rkt. Passiert das?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ganz im Gegenteil. Die humanit\u00e4re Hilfe wurde im Bundeshaushalt von zwei Milliarden auf eine Milliarde Euro halbiert. Dabei steigt der Bedarf. Angesichts der dramatischen Situation in vielen L\u00e4ndern und im Hinblick auf Deutschlands Wirtschaftskraft w\u00e4ren drei Milliarden Euro im Jahr angemessen. Bisher hilft das Deutsche Rote Kreuz in rund 50 L\u00e4ndern, etwa im Sudan, wo 30 Millionen der 50 Millionen Menschen humanit\u00e4re Hilfe zum \u00dcberleben brauchen.<\/p>\n<p><strong>Wie ist die Lage in Gaza?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ich war k\u00fcrzlich in der Region, in Ramallah im Westjordanland. In der Zen\u00adtrale unserer Schwestergesellschaft, des Pal\u00e4stinensischen Roten Halbmonds, h\u00e4ngen die Fotos von 31 Helferinnen und Helfern, die im Einsatz f\u00fcr andere ums Leben gekommen sind. Das ist entsetzlich. Inzwischen kommen zwar wieder Hilfsg\u00fcter in den Gazastreifen, aber bei Weitem nicht genug. Zudem erschweren die umfassenden Zerst\u00f6rungen die Verteilung der Hilfen. Die Menschen leben unter schrecklichen Bedingungen. Das DRK hat erst k\u00fcrzlich wieder Hilfsg\u00fcter nach Gaza gebracht. Und wir stehen bereit, mehr zu tun, wenn es m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p><strong>Was bewirkt der Klimawandel?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wir sehen mehr Hitzetote, Starkregenf\u00e4lle, \u00dcberflutungen, auch in Deutschland. Klimaschutz duldet keinen Aufschub. Auch Anpassungsanstrengungen nicht, etwa durch Stadtbegr\u00fcnungen oder Hitzeschutzma\u00dfnahmen in Senioreneinrichtungen. Das DRK betreibt \u201eHitzebusse\u201c, die Menschen mit Wasser und Sonnenschutzmitteln versorgen. Gerade jene, die auf der Stra\u00dfe leben.<\/p>\n<p><strong>Es steht eine gro\u00dfe Klinikreform an, wie ist die Lage in Ihren H\u00e4usern?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Es geht ihnen nicht gut. Rund jedes vierte DRK-Krankenhaus musste in den vergangenen Monaten Insolvenz anmelden. Derzeit haben wir noch 30 Krankenh\u00e4user. Sicher brauchen wir mehr Spezialisierung und Vernetzung im Krankenhausbereich. Aber wir fordern beim notwendigen Umbau der Krankenhaus\u00adlandschaft faire Bedingungen f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger, die ja keine R\u00fccklagen bilden durften und f\u00fcr die kein kommunaler Tr\u00e4ger einspringt. <\/p>\n<p><strong>Was halten Sie von Gesundheitsministerin Warkens Ideen zur Notfallreform? <\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Unser Rettungsdienst f\u00e4hrt rund 20.000 Eins\u00e4tze am Tag. Wir begr\u00fc\u00dfen, dass die Bundesregierung die Reform angeht, sehen aber Nachbesserungsbedarf. Dazu geh\u00f6rt eine Vorhaltefinanzierung auch f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Schadenslagen wie Massenunf\u00e4lle oder Katastrophen. Ebenso darf an der sogenannten Bereichsausnahme nicht ger\u00fcttelt werden, dass also Rettungsdienste ohne Ausschreibung beauftragt werden k\u00f6nnen, da die anerkannten Hilfsorganisationen hier vieles zus\u00e4tzlich leisten. Rein kurzfristiges wirtschaftliches Denken w\u00fcrde uns langfristig teuer zu stehen kommen. <\/p>\n<p><strong>Wie steht es um die Pflege?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Menschenw\u00fcrdige Pflege ist ein Gebot der Menschlichkeit. Aber sie kostet auch Geld. Dass die Zahlung von Tarifl\u00f6hnen vorgegeben wurde, ist richtig. Sonst w\u00e4re der Personalmangel noch dramatischer. Die neuen Regelungen, die die Befugnisse unserer Pflegekr\u00e4fte st\u00e4rken und B\u00fcrokratie abbauen, entsprechen Forderungen aus der Praxis und sind zu begr\u00fc\u00dfen. Und wir werden unsere Erfahrungen auch in die Diskussion einbringen, wenn die Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe zur Pflegefinanzierung ihre Vorschl\u00e4ge vorlegt. <\/p>\n<p><strong>Sie haben als Minister die Leistungen und Kosten ausgeweitet. Sind Sie mitverantwortlich f\u00fcr die Finanzmisere?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die damalige Anerkennung dementieller Erkrankungen bei der Feststellung der Pflegebed\u00fcrftigkeit war \u00fcberf\u00e4llig. Aber nat\u00fcrlich hat die damalige wirtschaftliche Lage solche Schritte erleichtert. Ich kenne jedoch niemanden, der zur\u00fcck will zu einer ausschlie\u00dflichen Ber\u00fccksichtigung k\u00f6rperlicher Beeintr\u00e4chtigungen.<\/p>\n<p><strong>Das verlangt niemand, aber der von Ihnen neu eingef\u00fchrte Pflegegrad eins l\u00e4dt doch zu Mitnahmeeffekten geradezu ein.<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Man kann dar\u00fcber streiten, welche hauswirtschaftliche Unterst\u00fctzung zu Beginn einer Pflegebed\u00fcrftigkeit Aufgabe der Pflegeversicherung sein soll. Aber ich w\u00fcrde davor warnen, Menschen im Pflegegrad eins den Anspruch auf Beratung oder auf eine Unterst\u00fctzung beim notwendigen Umbau des Badezimmers zu streichen. Gerade beim Einstieg in die Pflege zu Hause ist Unterst\u00fctzung wichtig. Das entspricht dem Wunsch der Pflegebed\u00fcrftigen, hilft den Angeh\u00f6rigen und kann die Notwendigkeit eines Umzugs in eine Pflegeeinrichtung zumindest verz\u00f6gern.<\/p>\n<p><strong>Haben wir gen\u00fcgend Ersthelfer?<\/strong> <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Leider nicht ann\u00e4hernd. Es gibt zwar ein erfreulich gro\u00dfes Interesse an unseren Erste-Hilfe-Kursen, aber noch immer wird beispielsweise bei einem Herzstillstand nur in der H\u00e4lfte der F\u00e4lle von Laien mit der Wiederbelebung gestartet. Hier k\u00f6nnten mit zwei H\u00e4nden Tausende Menschenleben gerettet werden. Aber allzu oft f\u00fchrt Angst vor Fehlern zum Nichtstun. Dabei z\u00e4hlen die ersten Minuten. Deshalb sollten Wiederbelebungsma\u00dfnahmen verpflichtend und regelm\u00e4\u00dfig in unseren Schulen auf dem Programm stehen. Gut, dass dies einige Bundesl\u00e4nder bereits machen. Besser noch w\u00e4re es, wenn alle L\u00e4nder diesem Beispiel folgten.<\/p>\n<p>Ehemaliger Gesundheitsminister beim DRK<\/p>\n<p class=\"p2 sm:p2-medium items-start pb-[30px]\">Am Samstag hat die Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) den CDU-Politiker Hermann Gr\u00f6he zum neuen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Er folgt Gerda Hasselfeldt (CSU) nach, die nach acht Jahren zur Ehrenpr\u00e4sidentin ernannt wurde. Gr\u00f6he wurde 1961 in Uedem im Landkreis Kleve geboren, legte in Neuss das Abitur ab, studierte Jura in K\u00f6ln und erhielt 1994 die Zulassung als Rechtsanwalt. Schon als Sch\u00fcler trat er der CDU bei. In der Zeit der Wiedervereinigung 1989 bis 1994 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union. Dem Bundestag geh\u00f6rte er 31 Jahre lang bis 2025 an; bis 1998 war er Sprecher der heute bekannten Jungen Gruppe. Der Nieder\u00adrheiner war Staatsminister bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Generalsekret\u00e4r der CDU und von 2013 bis 2018 unter Merkel Gesundheitsminister. Gr\u00f6he ist evangelisch, verheiratet und Vater von vier Kindern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Gesundheitswesen muss digitaler werden. Sie sind 64 Jahre alt, wie steht es um Ihre Digitalkompetenz? 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